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Ist es absehbar, ab wann es in Deutschland den schnellen Tausch der Autobatterie "QuickDrop via BetterPlace" geben wird?

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Eingestellt 23, Jan 2014 in Elektroauto, E-mobility von Anonym
   

4 Antworten

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Beantwortet 23, Jan 2014 von E-Auto.TV (712 Punkte)

Als Gesamtangebot sehr wahrscheinlich nie, sondern nur in einzelnen, in sich abgeschirmten, Anwendungsgebieten.

Gegen ein solches System spricht u.a., dass die Akkus sowohl vom Aufbau als auch vom Einbaupunkt im Fahrzeug genormt sein müssten. Herstellerübergreifend schlicht unmöglich, da natürlich jedes Fahrzeug in sich so konstruiert wird, dass die Akkus beispielsweise für einen möglichst guten Schwerpunkt positioniert werden. Zusätzlich geht es um bestmöglichen Unfallschutz, Brandschutz, usw.

Eine Anwendung wird dies nur finden in größeren Flotten eines Fahrzeugtyps. Realisiert zum Beispiel in den Niederlanden am Flughafen Amsterdam Schiphol. 10 Taxen Typ Renault Fluence werden dort seit 2012 eingesetzt und tauschen bei Bedarf den Akku. So sind 80.000 km Laufleistung pro Jahr geplant. Mehr bei der Welt: http://www.welt.de/motor/news/article111880052/Elektromobilitaet.html

 

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Beantwortet 23, Jan 2014 von Jörg Tuguntke (1,368 Punkte)
Da man sich bis vor kurzem nicht mal über die Ladestecker einigen konnte, wird es eher induktive Ladestationen geben als einen Akkutausch (ich weiß bis heute nicht wo genau alle Akku's bei meinem Auto sitzen).

mfg  tugu
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Beantwortet 26, Jan 2014 von Hans Gordon (32 Punkte)
BetterPlace ist ja berets pleite und zu und auch der erwähnte Renault Fluence ZE, der das System unterstützt wurde mangels Erfolgs eingestellt.

Das Konzept des Akkutausches hat  viel zu viele Nachteile, inbesondere weil ja ja immer Differenzen bestehen zu den Akkus due man bekommt und dem den man abgibt - da gibt es ja u.U. bei grösseren Akkus schnell Wertdifferenzen von einigen tausend Euro.

Für Langstrecke sind E-Autos auch denke ich nicht sinnvoll da greift man lieber auf einen Hybrid oder HybridEV zurück - oder "zur Not" wie Tesla mit Schnellladestation.
Kommentiert 22, Mär 2014 von axlk69 (104 Punkte)
Da sind sie nur halb informiert!
Der Fluence Z.E. wird unter dem Namen SM3 Z.E. nach wie vor gebaut, allerdings in Korea. Ob und in welchen europäischen Ländern der Wagen weitervertrieben wird ist noch nicht heraus. Meines Wissens wird Deutschland und Österreich nicht mehr dabei sein.Ihrer Feststellung E Autos seinen auf Langstrecken nicht sinnvoll kann ich ehrlich gesagt auch nichts abgewinnen. Reine Hybride ohne Plug In Variante bringen eigentlich gerade auf der Langstrecke keinen Vorteil, da sie die gesamte Energie fossil zur Verfügung stellen.
Derzeit zeigt Tesla ja bereits, wie "Langstrecke" künftig machbar wäre und wenn´s ganz schnell gehen muss hat Tesla den Batteriewechsel ja auch noch als Option.
Ich persönlich denke, dass auf Dauer an größeren Akkus und Schnelladefähigkeit kein Weg vorbei führen wird.
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Beantwortet 26, Jan 2014 von Lothar Jestädt (103 Punkte)
Ich glaube das sich langfristig eine Induktive bidirektionale Ladung durchsetzen wird. Ist konfortabel, flexibel, kann hohe Leistungen in beide Richtungen transportieren. Entwickelt wurden solche Systeme von Lasloop in Hünfeld.
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