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Warum haben die Elektroautos eigentlich keine eingebauten Solarmodule auf dem Dach oder Motorhaube?

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Eingestellt 14, Jul 2014 in Elektroauto, E-mobility von Claudio Rode (67 Punkte)

Das wäre doch eine gute Möglichkeit, immer und überall das Auto aufzutanken. Wenn die Sonne schein natürlich wink

   
Kommentiert 15, Jul 2014 von Erik Liebert (454 Punkte)
Es gibt von Ford ein Concept Car mit Sunpower Zellen welche in einem speziellen Carport mit Konzentrator geladen werden. Man verfielfavht also einfach die Sonnenstrahlung um das Mank oder zu geringen Oberfläche des Autos zu umgehen....
Ansonsten gibts ja viele Autos die eine kleine 12 V Zelle auf dem Dach zur Ladungssicherung haben ( Verbrenner z. B. bei Audi) , der Nissan Leaf lädt auch sein Bordystem über eine Solarzelle nach.
Man könte natürlich auch noch die Scheiben photoaktiv bestücken aber für die paar Watt die da mit Sonderlösungen gewonnen werden können ist wohl zu viel Aufwand
Kommentiert 6, Dez 2014 von Andreas Iliou (844 Punkte)
Beispiel am Tesla

Die Energiequelle besteht aus 6.831 handelsüblichen Lithium-Ionen-Akkus für Laptops mit einem Speichervolumen von ca. 53 Kilowattstunden, die mit einer Spannung von 375 Volt an den Motor abgegeben werden. Bei den Lithium-Ionen-Akkus handelt es sich um den Typ 18650, von dem jedes Jahr mehrere Milliarden Stück hergestellt werden. Jeder Akku ist 65 mm lang und hat einen Durchmesser von 18 mm. Das gesamte Paket aus 6831 Akkus wiegt etwa 450 kg

Ein Modul hat max 45 V DC kann also maximal fuer Bordelektrik benutzt werden
das manche Autos bereits implementiert haben ,allerdings zur Fahrt nichts beisteuern koennen.

Cheers
Andreas

3 Antworten

+3 Punkte
Beantwortet 14, Jul 2014 von Martin Werner (2,069 Punkte)

Für den Alltagsbetrieb in Mitteleuropa bringt es einfach zu wenig, um wirklich hilfreich zu sein. Rechnen wir mal optimistisch. Gehen wir  von einer Modulfläche von 2,5 m² und demzufolge einer Leistung von 500 Wp aus. an einem idealen Sonnentag hätte man dann einen Ertrag von 3,5 kWh. Das reicht für etwa 25 km.

Aber:

  • Wie oft hat man schon solche Tage?
  • Die Module sind sicher nicht optimal zur Sonne ausgerichtet
  • Sind kristalline Si-Module für den rauen Autoalltag überhaupt geeignet, oder gehen nur Zellen, die flexibel und unempfindlich sind, aber nur den halben Wirkungsgrad haben?

Das heißt im realen Leben kann man höchsten mit der Hälfte des oben genannten Betrags rechnen, oft sogar weniger.

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Beantwortet 14, Jul 2014 von Daniel Bönnighausen (274 Punkte)
Dafür gibt es eine ganz einfache Erklärung. Zwar mag das Dach zumindest für etwas Energie sorgen, aber Steinschläge, Verschmutzung und die Effizienz machen es zu einer kostspieligen Aktion. Diese Begründungen liefern die Hersteller zu diesem Thema.
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Beantwortet 7, Dez 2014 von Geckler, Heinz (2,530 Punkte)

Hallo Claudio Rode,

Herr Werner hat in seiner eigentlich Antwort schon alle Details passend beschrieben. Zusätzlich muss man sich aber noch überlegen, wenn man z.B. einmal durch eine Stadt fährt: Wie viele der dort abgestellten Fahrzeuge stehen so, dass sie selbst bei optimalem Wetter über einen l#ägeren Zeitraum ohne Verschattung in der Sonne stehen? Ein wirtschaftlicher Einsatz von PV im Automobilbau ist für mich sehr fraglich.

Wenn man dann noch bedenkt welcher Energieeinsatz und welche Zeit für energetische Amortisation benötigt wird übersteigt diese sicher die allgemeine Nutzungsdauer eines KFZ. Somit wäre der Einsatz selbst unter Umweltaspekten äußerst fraglich.

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