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Was sind die wichtigsten Punkte für jeden Einzelnen, um Energie zu sparen?

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Eingestellt 16, Feb 2015 in Energiewende von Anonym
Sicher kann jeder Einzelne schon mit kleinen Dingen seinen Teil zur Energiewende teilnehmen. Was sagen die Experten?
   

2 Antworten

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Beantwortet 17, Feb 2015 von Geckler, Heinz (2,530 Punkte)

Hallo Anonym,

ich bin der Meinung, dass wir uns unsere Aussagen in Zukunft überlegen müssen. Ich finde, es sollte nicht mehr nur heißen, Energie zu sparen. Mindestens genau so wichtig ist es, die benötigte Energie intelligent zu verbrauchen. Dazu habe ich ein ganz einfaches Beispiel aus der Praxis:

Wir sind gerade dabei ein Energiemanagement-System zu entwickeln. Wir wollen mit unserem System den Eigenverbrauch der PV-Anlage in Verbindung mit unserer Wärmepumpe zu optimieren. Mein Ansatz dazu ist, die Wärmepumpe zu starten, wenn Überschuss vom Dach zur Verfügung steht. Durch gezielte Vorgabe eines höheren Sollwertes im Pufferspeicher wird der Anlauf der Wärmepumpe sichergestellt. Nach bisheriger Auffassung war diese Betriebsweise nicht sinnvoll, da durch die höheren Temperaturen die Arbeitszahl und somit der Wirkungsgrad  der Wärmepumpe schlechter wird. Da ich jedoch den Strom vom Dach Heute zum halben Preis herstelle wie der bezogene Strom kostet nehme ich es gerne in Kauf, einen ca. 10% bis 15% schlechteren Wirkungsgrad zu haben, wenn die Kosten für die Wärme sich durch die Eigenstromnutzung trotzdem um ca. 30% reduzieren lassen.

Ich weiß natürlich, dass ich mit dieser Einstellung nicht nur Befürworter habe. Immerhin ist diese Vorgehensweise für unsere Umwelt nicht optimal, da ich das mögliche Potenzial der Kombination PV und WP nicht zu 100% ausschöpfe. Es wird aber in Zukunft immer mehr eine Gratwanderung zwischen Ökonomie und Ökologie sein, die es zu bewältigen gilt.

Kommentiert 18, Feb 2015 von Michael Stöhr (1,180 Punkte)
Hallo Herr Geckler, Ihre Aussagen im ersten Absatz kann ich nur unterstreichen. Die Gratwanderung findet meines Erachtens aber nicht zwangsläufig immer zwischen Ökonomie und Ökologie statt, sondern zwischen mehr oder weniger dezentraler Energieversorgung. Eine vollständig dezentrale Energieversorgung, in der jedes einzelne Haus autark ist, ist weder hinsichtlich der volkswirtschaftlichen Gesamtkosten, noch hinsichtlich des Resourcenverbrauchs optimal, eine sehr zentrale ist es auch nicht. Das Optimum liegt irgendwo dazwischen. Das heißt durchaus auch: Es kann ökonomisch und ökologisch optimal sein, dezentral kleine Mengen an Energie ineffizient zu nutzen, wenn dafür an anderer Stelle (Stromleitungen und andere Netzinfrastruktur zum Beispiel) Kosten und Resourcen gespart werden können.
Mit sonnigen Grüßen, M. Stöhr
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Beantwortet 17, Feb 2015 von Stephan Günther (44 Punkte)

Energiespartipps gibt es natürlich sehr viele.

Das fängt standardmäßig bei dem Stand-By-Knopf am Fernseher an, geht über Fahrradfahren, Jutebeutel und Urlaube per Bahn bis hin zur energetischen Gebäudesanierung. Es sind also sehr viele Möglichkeiten vorhanden. Manchmal kann man etwas durch eine Verhaltensänderung bewirken, machmal lohnen sich Investitionen in Technik.

In unseren Interview fragen wir jede WOche den Interviewten anch seinen Energiespartipps. Da kommen viele kleine und große Möglichekeiten zusammen.

Einige sind hier kurz zusammengefasst:

http://www.energieheld.de/blog/top-10-der-energiespar-tipps/

Stellen Sie Ihre eigene Frage:

 

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