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Kleinwindanlage für Privathaushalt

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Eingestellt 9, Dez 2011 in Energiewende von Anonym

Macht eine Kleinwindkraftanlage Sinn für einen 4-Personen Haushalt?

Macht es Sinn bei uns zu Hause eine Kleinwindkraftanlage für Eigenverbrauch zu installieren und was kostet das ungefähr?

   

1 Antwort

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Beantwortet 19, Dez 2011 von Roger Schneider (69 Punkte)

Eine Kleinwindanlage macht immer Sinn, wenn Wind vorhanden ist und dieser frei angeströmt von einer Windanlage genutzt werden kann. Dabei ist es egal ob für eine oder hundert Personen oder für Gewerbe. Folgendes sollte beachtet werden. Wind ist nicht gleich Wind! Man braucht frei anströmenden Wind. D.h. er sollte aus der Hauptwindrichtung direkt auf das Windrad treffen können und es sollte direkt davor kein Gebäude, Bäume usw. stehen. Auch nicht kurz darunter. Denn dadurch entstehen starke Verwirblungen. Hier hat man dann zwar zu Recht das Gefühl dass es windig ist... aber es ist kein kräftiger sondern "nur" ein verwirbelnder Wind. Am besten ist es immer (!!!) eine Windmessung von mindestens 3 Monaten bis zu einem Jahr vorzunehmen. Denn es sollte für ein richtiges Windrad mindestens 4m/s und für schlechtere Windräder von bis zu 5m/s im Durchschnitt vorhanden sein. Ganz wichtig ist es, vom Hersteller unabhängige Leistungsmessungen zu erhalten und oder Erfahrungen von anderen Anlagenbesitzer (längerer Zeitraum) zu erhalten. Leider gibt es auf dem Markt sehr viele Anbieter, die Phantasie Werte angeben. Ist die Windmessung erfolgreich, sollte man mit den Nachbarn sprechen. Moderne und gute Windräder, wie die Windspot Serie von Sonkyo Energy sind zwar extrem leise, trotzdem sieht man diese und man kann sie manchmal auch leicht surren hören. wenn man vorher fragt, ist es oft kein Problem. stellt man sie einfach auf, ist der Ärger allerdings oft vorprogrammiert. Dies muss nicht sein!  Zum Testen kann man sich zum Beispiel ein kleines Windrad der Serie Black kaufen. Eine kleine Investition und man kann es mal hören und erleben. Der Nachbar kann hören, dass es nicht schlimm ist und wenn doch, ist sie schnell wieder abgebaut und in eBay verkauft. Falls der Nachbar und man selbst kein Problem damit hat. Kann man dann auf eine große Windspot 1,5 / 3,5 / 7,5 oder 15 KW umsteigen. diese sind nicht lauter als die Kleine, sind aber Profigeräte von der Leistung, Haltbarkeit und Stromerzeugung. Nun sollte man die zuständigen Baubehörden Fragen - auch bevor man die Black aufstellt (außer für kurze Testzwecke). In Bayern und manch anderen Ecken Deutschlands ist es bis 10 Meter Baugehnemigungsfrei. In anderen Teilen Deutschlands kann es 1-12 Monate dauern, eine Baugenehmigung zu erhalten und dies auch nur mit guten Turbinen, die Zertifikate vorweisen können. Auch dort wo keine Baugenehmigung erforderlich ist, ist eine solche sinnvoll. Denn einmal genehmigt, kann sie für immer stehen bleiben! Achtung, die Windräder sind für Eigenverbrauch gedacht... also nicht wie Photovoltaikanlagen zur Überdimensionierung geeignet, um den Strom zu verkaufen.  Selbst genutzter Strom erspart mir die Kosten von 18-27 Cent pro KW/H... Tendenz steigend. Verkaufter Strom bringt für 5 Jahre nicht ganz 9 Cent - Tendenz fallend. Mehr Informationen unter: http://www.rs-energietechnik.de http://www.consolaris-windenergie.de http://www.kleinwindanlagen.de http://www.wind-energie.de

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