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Wie wird der Normverbrauch von Hybridautos berechnet?

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Eingestellt 17, Jul 2014 in Elektroauto, E-mobility von Anonym
Ist dieser generell genauso unrealistisch oder noch unrealistischer wie bei konventionellen Autos?
   

1 Antwort

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Beantwortet 17, Jul 2014 von E-Auto.TV (712 Punkte)

Als Grundlage dient der theoretische Fahrzyklus nach NEFZ, bei dem innerhalb einer festen Zeitspanne von knapp 20 Minuten verschiedene Geschwindigkeiten auf dem Rollenprüfstand durchlaufen werden. Dies gilt für alle Autos gleich:

Bei Hybridfahrzeugen wird dann aber als Ergebnis ein Verbrauchswert des Benzins hochgerechnet nur der ersten 100 km angegeben. Dabei fließt der elektrische Fahrteil dann in einer Gesamtberechnung mit Verbrauch Null ein, somit ist der angegebene Verbrauchswert viel zu niedrig.

Antwort auf die Frage also: "noch unrealistischer"

 

Kommentiert 17, Jul 2014 von Martin Werner (2,069 Punkte)
Grundsätzlich hat E-Auto.TV natürlich recht, insbesondere, wenn man an lange Fahrten denkt. Wie wir aber auch immer wieder lesen, fährt Max Mustermann nur 80 km am Tag. D.h. er kann seinen Plug-in Hybrid am Abend wieder mit Öko-Strom aufladen und fährt dann jeden Tag die ersten 50 km emissionsfrei. Wenn er dann noch einen tollen Arbeitgeber hätte, wo er sein Auto tagsüber an einer solar betriebenen Ladestation anschließen könnte ....
Kommentiert 17, Jul 2014 von E-Auto.TV (712 Punkte)
Um eine echte Vergleichbarkeit von PlugIn-Hybriden bzw. Elektroautos mit RangeExtender zu ermöglichen, benötigt man neben der rein elektrischen Reichweite zwei Verbrauchsangaben: hochgerechnete kWh/100 km und eine Testfahrt mit ausschließlicher Verbrennung und daraus hergeleitet den Benzinverbrauch von l/100 km. Alles andere ist leider schlicht Humbug.
Kommentiert 17, Jul 2014 von Martin Werner (2,069 Punkte)
Da bin ich völlig Ihrer Meinung. Und wenn man für diese Parameter vernünftige Werte hat, muss der potentielle Fahrzeughalter das mit seinem Nutzungsverhalten abgleichen.
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