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Wieso zeigt sich eine Diskrepanz zwischen dem Interesse an PV-Anlagen und dem eigentlichen PV-Zubau?

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Eingestellt 23, Apr 2014 in Photovoltaik von Robert Doelling (171 Punkte)
Bearbeitet 28, Apr 2014 von Robert Doelling

Laut dem SolarContact-Index, den wir monatlich bei der DAA GmbH erheben, ist das Interesse an Photovoltaik-Anlagen im März wieder überdurchschnittlich angestiegen. Nachdem im Februar der SolarContact-Index mit 100 Punkten dem durchschnittlichen Anfrageaufkommen des 12 Monatsdurchschnitts entsprach, scheint sich der Frühlingsanfang im März positiv auf die Investitionsstimmung in kleinere PV-Anlagen des Endkundensegments bis 30 kWp auszuwirken.

Mit Blick auf die eigentlichen Zubauzahlen 2013 zeigt sich jedoch eine deutliche Diskrepanz zwischen dem Interesse und der letztlichen Anzahl an realisierten PV-Anlagen: Während im letzten Quartal 2013 das Interesse als auch die Zubauzahlen sanken, so setzt sich der Rückgang des PV-Zubaus seit Anfang des Jahres unvermindert fort.

Was meint Ihr, wieso sich das Interesse so deutlich vom Zubau unterscheidet?

   

1 Antwort

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Beantwortet 4, Mai 2014 von Matthias Diehl (406 Punkte)

Die Bundesregierung tut im Moment alles dafür den Markt zu verunsichern. Niemand weiß genau unter welchen Rahmenbedingungen eine PV-Anlage eigentlich zukünftig betrieben werden kann. Kommt eine Zahlung der EEG Umlage auf selbst verbrauchten Solarstrom oder kommt sie nicht ? Wird es meinen Solarteur noch länger geben oder wird er sich in die lange Reihe der Insolvenzen einreihen ?
Nicht gerade ein Klima in dem man gerne investiert. Da haben die PR Abteilungen der Konzerne und die Meinungsmacher der Nation ganze Arbeit geleistet (siehe hier...). Wenn es so weitergeht, werden wir für die Energiewende wohl statt 20 Jahren 200 Jahre brauchen...

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