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Zentral Wechselrichter Ja oder Nein

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Eingestellt 1, Jun 2011 in Photovoltaik von Anonym

Wechselrichter: Strangwechselrichter oder Zentralwechselrichter?

Ab welcher Anlagengröße empfiehlt es sich Zentralwechselrichter einzusetzen? Hängt dies davon ab, ob man Dünnschicht oder kristalline Module einsetzt?

   

1 Antwort

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Beantwortet 8, Sep 2012 von Andreas Iliou (844 Punkte)

Das ist ein sehr zwiespältiges Thema. Früher ist man davon ausgegangen das ab MW Anlagen ein Zentralwechselrichter ein Muss ist, da die Verstringung gleiche Ausrichtung etc. dafür spricht und "billiger " zu haben sind. Vieles hat sich geändert und selbst Freiflächenanlagen, obwohl gleich aufgebaut, haben sehr unterschiedliche Leistungen in bestimmten Randbereichen. Ein Zentralwechselrichter kann nicht im 6kW Bereich fahren eher 50kW bis 100kW Einschübe. Wenn man das "einfach " rechnet ist der ZWR zwar billiger in der Anschaffung aber im Betrieb ergeben sich doch Minderleistungen. Ein Multistring WR hat dagegen klare Vorteile, da wie gesagt temperaturbezogen dieser den MPPT im Bereich 20 Module beliebig nachziehen kann. Das heisst im Mikro Bereich / Wetterphänomene mit einzelnen " Heat Islands " oder auch Verschattungen beliebig ausblenden kann. Zwischen 2 und 3 Tracker je nach Gerät, sind 60 Module pro Tisch haben nur einen Wechselrichter - sehr wenig Gleichspannungsleitungen werden benötigt. Auch im Monitoring benötigt man keinerlei spezielle GAK Kästen es ist bereits alles im WR integriert. Ausfälle belasten nur einen String oder aber 18-20 kW z.B. beim Zentral WR im schlimmsten Fall ( komplett ), anderenfalls aber meist im 3 stelligem Bereich. Man erspart sich weiterhin die Verkabelung der DC Hauptleitungen. " Einfache" Elektriker ( bei Wartung o. Austausch) können diese durchführen, es wird keinerlei "Schaltberechtigung " benötigt - keine Mittelspannung es wird bei Multi String WR immer im Niederspannungsbereich gearbeitet. Moderne String-Wechselrichter bieten heute die Vorteile der Zentralwechselrichter, wie zum Beispiel hohe Gleichstrom-Eingangsspannung sowie Drehstromausgang, kombiniert mit der Flexibilität und Effizienz von herkömmlichen String-Wechselrichtern. Bei Verwendung moderner String-Wechselrichter werden sowohl Verluste auf der Gleichspannungsleitung als auch auf der Wechselspannungsleitung minimiert. Dies sichert den Anlagenertrag. Auf String-Monitoring, String-Sicherungen und Sammelboxen kann verzichtet werden, was die Verkabelung erheblich vereinfacht. Das modulare Konzept ermöglicht die Montage der String-Wechselrichter in oder an vorhandenen Gebäuden, in unmittelbarer Nähe des Einspeisepunktes oder der Trafostation. weitere Quellen hierzu http://www.energy20.net/pi/index.php?StoryID=317&articleID=179221 ... http://www.solar-und-windenergie.de/photovoltaik/pv-solar-wechselrichter.html .... http://www.photovoltaikforum.com/wechselrichter-f3/zentral-vs-string-t4715.html .... http://files.sma.de/dl/1376/Netzeinspeisung_Herne.pdf das dieses Thema sehr alt ist sieht man hier ein MW System mit 1500 SB s von SMA 569 Stück verbaut Nein Dünnschicht sollte aber meist geerdet werden und konnten bisher nicht mit trafolosen WR betrieben werden. Die Forschung geht aber weiter, es gibt bereits von Danfoss und SMA WR die den Mittelpunkt "virtuell " erden, also über den Neutralleiter der in den positiven Bereich verschoben wird, bis zu +500 V ersetzen die starre Erdung über den PE das immer Leistungseinbussen im Bereich 2-3 % hatte.

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