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Wieviel darf die reine Montagearbeit für eine 5kW Anlage auf einem üblichen Ein-Familien-Haus kosten?

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Eingestellt 2, Jun 2014 in Photovoltaik von Anonym
   

4 Antworten

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Beantwortet 2, Jun 2014 von Julia Blattner (124 Punkte)
Bearbeitet 16, Jun 2014 von Julia Blattner

Festpreise oder Maximalpreise sind, wie mein Vorredner bereits gesagt hat, schwer zu nennen. Kleine Änderungen bei der Montage können selbstverständlich zu Mehrkosten führen, welche nicht zwangsweise auf einen teuren Installateur schließen lassen sollten. Überschlagsweise kann man jedoch mit folgenden Kosten rechnen:

Die Montagekosten liegen in der Regel bei 120 bis 180 Euro pro kWp installierter Leistung. Flachdachmontagen sind teurer, ihr Preis liegt bei etwa 250 Euro je kWp. Für ein Einfamilienhaus mit 5 kWp installierter Leistung entstehen etwa Kosten für die Montage der Solaranlage von etwa 600 bis 900 Euro. 

Als Faustregel gilt: ca. 15 Prozent der Gesamtkosten entstehen durch die Montagekosten.

Diese Faustregel muss jedoch mit Vorsicht genossen werden. Da die Kosten für Solaranlagen sinken, erhöht sich zwangsläufig der prozentuale Anteil der Montagekosten an den Gesamtkosten. Zudem ist es mit einer reinen Montage der Solaranlage auf das Dach noch nicht getan. Die Anlage muss schließlich auch an die Haustechnik angeschlossen werden.

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Beantwortet 6, Jun 2014 von Jürgen Schäfer (221 Punkte)
Wer kauft den einen PV-Bausatz und kümmert sich dann um die Montage?

Eine PV-Anlage sollte man komplett bei einem Anbeiter kaufen, der auch die Montage durchführt.

Wen der Anbieter dann nimmt, ist für den Kunden eigentlich unwichtig. Der Gesamtpreis muß stimmen.

Die PV-Anlage komplett montiert und ans Netz angeschlossen, funktionsbereit.

So kauft man schlüsselferige PV-Anlagen, keine Sebstbausätze.

Garantien und Gewährleistungen gehen sonst verloren.

Zu bedenken ist aber dennoch: lieber etwas mehr bezahlen und dann eine fachgerechte Anlage auf dem Dach, als billig und in 2-5 Jahren Ärger mit dem Dach bzw. undichten Stellen, wenn die Anlage noch auf dem Dach ist.

Spreche aus Erfahrung! Mit offenen Augen und Ohren durchs Land gehen, mit PV-Betreibern sprechen und wurde des öffteren bestätigt in meiner Meinung.

Gruß Jürgen Schäfer, 06.06.2014
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Beantwortet 2, Jun 2014 von Jörg Tuguntke (1,368 Punkte)
Moin, moin,

das ist wieder so eine "Radio-Eriwan"-Frage.

Eine Firma die diese Arbeit von Osteuropäischen "HauRuckKolonnen" (o.vgl.) ausführen lässt, berechnet dafür ca. 700 €uronen (netto).

Beim Handwerksmeister "um die Ecke", der sich an Sicherheitsvorschriften, DIN, ........, und Mindestlohn halten muss, kann die gleiche Montage bei 1200 €uronen liegen (auch netto).

Alle Schätzungen auf "irgendein STANDARD-Dach" bezogen (z. Bsp. verteuern Brettbinder statt Sparren die Installation erheblich, ..............).

Für "ungesehene" Dächer gebe ich keine gültigen / verbindlichen Preise ab.

 

mfg  tugu
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Beantwortet 2, Jul 2014 von Markus Lutz (26 Punkte)
Um allen Anforderungen gerecht zu werden, welche die DIN , VDI und die allgemeinen anerkannten Regeln der Technik erfordern, kann man diese Frage nicht beantworten. Um zu einem Preis zu gelangen müssen viele Details vor Ort geklärt werden. Höhe des Daches? Gerüst vorhanden, Blitzschutz, Erdung, welches Dach, Dachneigung und und und ..... Daher wird ein Fachbetrieb schnell das doppelte verlangen , als ein Schrauber, welcher sich an keine Vorschriften hält.....
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