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Was versteht man unter Phasenverschiebung bei Wechselrichtern?

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Eingestellt 3, Apr 2014 in Photovoltaik von Anonym
Muss ich das als Privatperson, die sich eine PV-Anlage installieren will verstehen?
   

4 Antworten

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Beantwortet 3, Apr 2014 von SunnyPeter (52 Punkte)
Hier müssen wir zwei Dinge unterscheiden:

1. Die Phasenverschiebung zwischen Strom und Spannung beim Wechselrichter.

2. Die Verteilung der Leistung auf die einzelnen Phasen des Stromnetzes.

Die Frage, ob du als Privatperson davon etwas verstehen musst, kann ich nur so beantworten:
Nein, muss du nicht. Aber dein Elektriker muss davon etwas verstehen - und das wird er auch. Beide Themen sind bei Elektrikern gut aufgehoben. Und da eine PV-Anlage bei Netzkopplung zwingend - unter bestimmten Umständen aber auch bei Inselsystemen - Sache einer Elektrofachkraft ist, bedeuten die entsprechenden Vorschriften keine wirklichen Hindernisse für Nutzer dieser Technologie. Hier wird kein Problem entstehen, das nicht einfach lösbar wäre.
Kommentiert 3, Apr 2014 von Jörg Tuguntke (1,368 Punkte)
Moin, moin,

wobei "Die Verteilung der Leistung auf die einzelnen Phasen des Stromnetzes" absolut NICHTS mit Phasenverschiebung zu tun hat.

Bei den unterschiedlichen Phasenlagen des dreiphasigen Wechselstromnetzes findet -auch bei unsymetrischer Belastung- keine Phasenverschiebung statt.
Das wäre ja eine Katastrophe (mein Nachbar schaltet seinen 2,5kW Heizer ein und mein Motor bekommt ein unsymetrisches Netz).

mfg   tugu
Kommentiert 3, Apr 2014 von SunnyPeter (52 Punkte)
Absolut korrekt! ;-)
Phasenverschiebung ist natürlich nur Fall 1 - nicht Fall 2.
Ich wollte nur den Ansatz nochmal aufgreifen, der sich in der ersten Antwort auf die Frage gefunden hat. Hier wurde auf Schräglast abgestellt.
Aber natürlich ist Phasenverschiebung nur die unterschiedliche Phasenlage zwischen Strom und Spannung.
Danke für die Klarstellung - absolut richtig! :D
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Beantwortet 3, Apr 2014 von Jörg Tuguntke (1,368 Punkte)
Moin, moin,

ich weiß nicht, ob es eine gute Idee ist, als Privatperson (Laie???) selbst eine PV-Anlage bauen zu wollen.

Ich behaupte daß es heute noch immer mindestens 30 % sogenannter (selbsternannter) Solarteure gibt, die nicht wissen was sie tun und erst Recht nicht, was sie tun müssten / sollten.

Nicht umsonst melden sich jede Woche 2-4 "Anlagenbetreiber", die dringend einen Sachverständigen benötigen, weil sie (natürlich viel zu spät) Probleme in ihren Anlagen entdecken.

mfg   tugu
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Beantwortet 4, Mai 2014 von Matthias Diehl (406 Punkte)

Wenn es um die Phasenverschiebung (zwischen Strom und Spannung) geht, ist der Begriff der Blindleistung nicht weit. Ich habe mal in unserem Blog einen Artikel zu dem Thema geschrieben, der auch für technische Laien lesbar sein sollte... Ob mir das gelungen ist, mögen die Leser beurteilen ;-)

Matthias Diehl

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Beantwortet 3, Apr 2014 von Martin Schorlies (940 Punkte)
Wenn Sie einen Profi an der Hand hat, dann sollte dieser drüber Bescheid wissen und gekonnt Ihnen dieses Aufgabenfeld abnehmen. Wenn nicht kann ich als Ausweg einen dreiphasigen Wechselrichter empfehlen, oder die Auseinandersetzung mit Netzformen und der dazugehörigen Technik. Aber bei Spannungen über 12V darf eh nur der Fachmann ran um Gefahr für Leib und Leben zu vermeiden.
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