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Warum werden Off-shore-Windanlagen gebaut, das steht doch in gar keinem Verhältnis von Investition und Nutzen, oder?

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Eingestellt 5, Dez 2013 in Energiewende von Anonym
Off-Shore Windanlagen sind sehr teuer. Es gibt doch andere, günstigere Lösungen für die Energiewende, die sicherlich rentabler sind.
   

2 Antworten

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Beantwortet 5, Dez 2013 von Martin Werner (2,069 Punkte)
Off-shore Windkraftanlagen werden gebaut, weil sie den großen Energieunternehmen ihr bisheriges Geschäftsmodell der zentralen Erzeugung sichert. Deshalb werden sie auch mit 16 ct/kWh gefördert, und lt. Koalitionsvertrag soll das sogar noch steigen. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

Das Verhältnis von Aufwand und Nutzen der einzelnen WKA ist gar nicht so schlecht, das Problem ist, dass der Strom da erzeugt wird, wo ihn keiner braucht. D.h. um ihn dahin zu bringen, wo er benötigt wird, müssen neue Nord-Süd-Hochspannungstrassen gebaut werden, die eigentlich auch keiner will und eine Menge Geld kosten.

Würde man das Geld sinnvoll ausgeben wollen, sollte man die Stromversorgung dezentralisieren. Das aber läuft den Interessen der großen Erzeuger entgegen.
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Beantwortet 11, Feb 2014 von Wolfgang Hartmann (394 Punkte)

Moin,

Herr Werner hat mit seiner Antwort vollkommen Recht. Es ist viel Politik im Spiel.

Einige Vorteile hat Off-shore schon: Der Wind weht im Mittel stärker und gleichmäßiger, als an Land. Die Mühlen können größer werden, da es niemanden gibt, den die Geräusche oder die erzeugten Schatten stören.

Man sollte allerdings bei der Planung rechtzeitig daür sorgen , dass das Kabel zum Land auch verlegt wird, bzw. verlegt werden kann. Nicht so, wie bei einem Windpark vor Borkum, bei dem die Mühlen fertig sind und seit Monaten das Kabel fehlt. Jetzt müssen die Windmühlen mit Dieselmotoren betrieben werden, da sonst die Gefahr besteht, dass Lager und andere Teile der großen Getriebe zerstört werden. smiley

MIt freudlichen Grüßen

Wolfgang Hartmann

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