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Photovoltaik-Anlage mit ungünstiger Ausrichtung

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Eingestellt 17, Apr 2012 in Photovoltaik von Anonym

Lohnt sich eine PV-Anlage auf N-W Dachausrichtung?

Platz ist für ca.27 Module. Habe bereits 4,07 Kwp auf S-O Dach seit 2011 in Betrieb - Ertrag ca.3100 KW.

   

2 Antworten

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Beantwortet 27, Mai 2013 von Gabriele Gier (272 Punkte)

Zunächst sollte die West/Nord Seite zumindest auch unbedingt von Abschattungen frei sein. Wenn man jetzt praktisch ab Mittag die volle Abendsonne auf dieser Seite einfangen kann und die alte Anlage in der Überschußeinspeisung angeschlossen haben sollte, dann macht es meiner Meinung nach bei den heutigen niedrigen Anlagenpreisen durchaus Sinn. So kann man die Morgen und Mittag bis Abendsonne voll einfangen. Ist die Seite allerdings nur 1-2 Std. in der Sonneneinstrahlung dann wird es grenzwertig. Man kann den Wechselrichter auf jeden Fall kleiner wählen, da es hier wohl kaum zu extremen Spannungsspitzen kommen dürfte. Das reduziert den Anlagenpreis nochmals. So spart man auch ab dem Mittag die teuren Stromkosten, die zur Zeit schon bei ca. 25 Cent je kWh liegen und sicherlich noch weiter steigen werden. Zumal man jetzt wenn auch weniger noch etwas für den erzeugten Strom erhält. Und es liegt schon mind. 24 Monate zwischen der Altanlage. Es bleibt jedoch ihre Entscheidung. Ich würde es machen.

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Beantwortet 17, Apr 2012 von Jörg von Oeynhausen (12 Punkte)

Die Frage, ob sich eine Photovoltaik-Anlage auf einem N-W Dach lohnt, kann nicht pauschal beantwortet werden. Neben der prinzipiellen Ausrichtung kommt es hier auch auf die Dachneigung an. Je flacher das Dach, desto höher wird der Ertrag sein. Letztendlich entscheiden die Kosten der PV-Anlage ob es sich lohnt. So hat man z.B. vor Jahren Module auf Flachdächern mit dem optimalen Winkel zur Sonne aufgeständert. Durch den starken Preisverfall baut man heute mit geringeren Winkel, um die Fläche optimaler zu belegen. Bei einer N-W Ausrichtung wird der Ertrag in den meisten Fällen zwischen 50 und 70% liegen.

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