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Lohnt sich ein PV Speicher?

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Eingestellt 17, Mär 2017 in Speicher von Marius

Guten Tag,
für mein Zweifamilienhaus plane ich eine PV Anlage von ca. 7 kW/p. Später soll ein Speicher dazu kommen.
Meine Frage:
Mit einem 5 kW/h Speicher könnte ich pro Tag  1,10  € netto sparen, wenn ich sie auch nutzen kann. Diese
5 kW speise ich aber nicht ins Netz ein und muss somit 0,60 € davon abziehen.
Bleiben 0,50 € / Tag und auf ein Jahr mit 300 Zyklen dann 150,- €. Der Speicher - Anschaffungspreis von 7000,- € wäre nach 14000 Zyklken in 47 Jahren amortisiert.
Rechne ich falsch, oder gelten für eine Investition bei Speichern andere kaufmännische Regeln?

Freundliche Grüße
Marius

   

2 Antworten

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Beantwortet 26, Mär 2017 von Jörg Tuguntke (1,368 Punkte)

Moinsen,

1. ein Kauf-/Verkauf- Zähler kann immer nur für einen Verbraucher gesetzt werden, eine Mieterstromlösung wäre hier vollkommen überteuert.

2. ohne den Tagesverbrauc zu kennen, 300 Volladezyklen sind ziemlich hoch gegriffen.
Ich habe gerade mal eine Süd-Anlage mit 8 kW ausgezählt: 109 Tage mit <5 kWh Erzeugung (2016).

3. Der Anschaffungspreis des Speichers ist m.E. zu hoch angesetzt, durch die Nichterstattung der MwSt. bei Nachrüstung aber nicht weiter tragisch.

4. Für die Errichtung eines Speichers im EFH-Bereich gelten bisher (nach meinen Erfahrungen) niemals betriebswirtschaftliche Aspekte, es geht primär um Unabhängigkeit.
Die Nachrüstung von Speichern ist vielfach der technischen Spielerei geschuldet (und "nice to have").

mfg  tugu

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Beantwortet 27, Mär 2017 von Geckler, Heinz (2,530 Punkte)

Hallo Marius,

1.) Die "Wirtschaftlichkeit" eines Speichersystemes vorherzusagen ist fast wie in die Glaskugel sehen, Die Wirtschaftlichkeit hängt vor allem von der zukünftigen Entwicklung des Strompreises ab. Bei Preissteigerungen ab ca. 2% bis 3% pro Jahr wird ein Speichersystem wirtschaftlich. Bei Steigerung von 5% pro Jahr ist beinahe jedes System wirtschaftlich. Vor allem müssen aber noch weitere Faktoren berücksichtigt werden. So kommt es zum Beispiel auf die Auswahl des Speichersystemes an, ob zusätzlich zur reinen Ladung / Entladung auch noch eine Eigenverbrauchsoptimierung durch das in vielen Systemen enthaltene Energie-Managementsystem möglich ist. Das erhöht die Wirtschaftlichkeit zusätzlich.

2.) Richtig ist der Hinweis von Herrn Tuguntke bezüglich der möglichen Zyklen: Bei allen Systeme die ich bisher errichtet und somit in der Überwachung habe kommen wir auf 200 - 250 Zyklen pro Jahr. Ein einziges System kommt auf etwas über 300 Zyklen. Das aber nur deswegen, weil in dem Gebäude auch noch ein BHKW betrieben wird. Somit werden während der Heizsaison zusätzlich die Überschüsse aus dem BHKW gespeichert.

Gruß, Heinz

Kommentiert 6, Jul 2017 von Caterva Master (58 Punkte)
Hallo,
Ihre Rechnung ist in groben Zügen korrekt, wenn Sie dann noch 20 % wirkungsgradverlust und - über 20 Jahre - notwendige Wartungskosten einkalkulieren wird der WErtbeitrag des PV-Pufferspeichers noch geringer. Das Mieterstromthema im 2-Familienhaus hilft auch nicht.
Deahalb bietet meine Firma Caterva mit der Caterva-Sonne einen Speicher an der mehr macht als die Sonne puffern. Wir vermarkten - als die einzigen in D - den Speicher zeitgleich für Regelleistung und können Ihnen damit drei Vorteile bieten:
100 % Eigendeckung bis zur jährlichen Erzeugungsmenge zugesichert
20 Jahre Wartung inklusive
EUR 1.000 pro Jahr Gemeinschaftsprämie aus der Vermarktung
Damit rechnet sich der Speicher.
Viele Grüße
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