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Kann das Smart Grid auch Sektorübergreifend funktionieren und wird es das irgendwann?

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Eingestellt 23, Okt 2016 in Energiewende von Alfred T.
   

2 Antworten

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Beantwortet 26, Okt 2016 von E. Waffenschmidt (22 Punkte)

Hallo,

Smart Grid definiert jeder anders. Ein paar Beispiele:

Nutzung von digitalen Zählern - geht auch sektorübergreifend. Sie gibt es auch für Strom und (Fern-)Wärme.

Zeitabhängige Tarife und damit Anpassung des Bedarfs an die Einspeisung - geht auch sektorübergreifend.

Automatische Reaktion von Netzkomponenten auf Netzzustände: Geht grundsätzlich ebenfalls sektorübergreifend.

Was verstehen Sie in diesem Zusammenhang unter "Smart Grid"?

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Beantwortet 26, Okt 2016 von Geckler, Heinz (2,530 Punkte)
Bearbeitet 2, Nov 2016 von Geckler, Heinz

Hallo Alfred T.,

grundsätzlich ist die Frage, was Sie als Sektorübergreifend im Bezug auf Smart Grid meinen. Ich finde dass vor allem die Möglichkeiten zur Erzeugung von Wasserstoff, Methangas oder auch flüssiger Kraftstoffe mit überschüssigem Strom bereits Heute für eine sektorübrgreifendes Smart Grid genutzt werden können. So kann überschüssiger Strom aus erneuerbaren Quellen sinnvoll genutzt werden statt diese Produktion durch Abregelung zu verhindern. Somit werden hier Strommengen zur Verfügung die effektiv nichts kosten. Deswegen ist für solche Anwendungen der Wirkungsgrad auch komplett unwichtig. Selbst wenn von dem Strom, der sonst abgeregelt werden müsste, nur ein geringerer Anteil in eine andere Energieform umgewandelt wird ist die Nutzung sinnvoll. Wichtig ist nur ob genügend Betriebsstunden zu Stande kommen um solche Anlagen wirtschaftlich zu betreiben.

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