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Bildung einer politischen Interessenvertretung aller Erzeuger nachhaltiger Regenerativer Ernergien?

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Eingestellt 4, Apr 2012 in Energiewende von Anonym

Ist es nicht höchste Zeit die gemeinsame Interessenlage zigtausender PV Anlagenbetreiber zusammenzufassen und die Macht dieser Gruppe auch politisch für die Weiterentwicklung einer vorbildhaften Ernergieversorgung in Deutschland und Europa zu Nutzen? Der SFV ist dafür eine gute Ausgangsbasis. Dazu gehören natürlich alle wirklich regenerativen Ernergien. Sicher nicht Zerstörung der Regnwälder durch Konzerne für "billiges Palmöl" das wir im Auto oder im Kraftwerk verbrennen. Sicher nicht dazu gehört die wachsenden subventionierten Monsanto "Maiswüsten" für den Betrieb von "Bio"gasanlagen vor unserer Haustür. Dies wird Jahrzehntelange, vom Energieverbraucher bezahlte Umweltzerstörung durch industrialisierte Landwirtschaft bedeuten und Lebensmittel verknappen. Es gibt sicher noch einiges Hinzuzufügen. Wir müssen der Industrielobby dringend etwas entgegen setzen. Das ist wahrscheinlich wesentlich effektiver als nur zu demonstrieren. Grüße Gerhard Preuschl

   

3 Antworten

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Beantwortet 29, Okt 2014 von Jan Eckert (318 Punkte)

Hallo Gerhard P.,

sicherlich gibt es viele Gründe für ein aktives Engagement im Umweltschutz. Das Verbinden von Interessen aller Bürger zu einer politischen Kraft ist dann der nächste Schritt. Wir haben mit dem BSW (Bundesverband Solarwirtschaft) bereits eine etablierte Interessenvertretung. Auch wenn die Ergebnisse der aktuellen Parteienpolitik selten unseren Wünschen und Vorstellungen entsprechen, vertraue ich auf die Kolleginnen und Kollegen im BSW, dass sie den entscheidenden Personen - nun ja - "auf die Zehen treten" um für uns positive Impulse zu erstreiten.

Und man muss keine PV-Anlage haben, um beim BSW mitzumachen ;-)

VG

Jan Eckert

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Beantwortet 4, Nov 2014 von Geckler, Heinz (2,530 Punkte)
Hallo Jan Eckert,

ich vermute, dass der ursprüngliche Fragesteller eher meine Meinung vertritt, dass wir einen Verband oder Ähnliches benötigen, der die Interessen der Betreiber ( und zukünftiger Betreiber ) von Anlagen zur erneuerbaren Stromerzeugung nicht nur gegenüber der Politik sondern viel mehr auch in der Öffentlichkeit vertritt. Es wird in den Medien leider viel zu oft mit falschen Meldungen oder Halbwahrheiten argumentiert um die Allgemeinheit zu beeinflussen. Dann müsste genau so medienwirksam zu diesen Falschinformationen Stellung bezogen werden.
Kommentiert 4, Nov 2014 von Jens Schöngarth (32 Punkte)
Hier schließe ich mich gerne an. Als wir unsere PVA dieses Jahr erweitert haben, waren etliche Stimmen im Bekannten- und vor allem Verwandtenkreis zu hören, die rumnörgelten, dass wegen uns (PVA -Betreibern) der Strom so teuer sei. Als dann ein paar Argumente ausgetauscht wurden und Fakten auf den Tisch kamen, verstummten einige und haben den Denkapparat angekurbelt.
Für mich zeigt sich, dass viel zu wenig Öffentlichkeitsarbeit gemacht wird.
Wenn ich die TV-Präsenz von RWE&Co oder im Moment sogar exxonmobil sehe, dann wundere ich mich nicht, dass Leute mit "Sonne im Herzen und Kopf" trotz nachweisbarer Erfolge noch immer als "Spinner und Idealisten" abgestempelt werden
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Beantwortet 5, Nov 2014 von Thomas Seltmann (462 Punkte)

Hallo,

wir haben vor kurzem genau diese Interessenvertretung gegründet, weil wir als Betreiber die gleichen Erfahrungen gemacht haben, die Jens Schöngarth hier beschrieben hat und weil es eine Interessenvertretung mit Servicecharakter konkret für die Sorgen und Nöte der kleinen und mitteleren Betreiber bisher nicht gegeben hat. Der BSW (den ich sehr schätze) vertritt ja die Industrie und Anbieter und Vereine wie der SFV, DGS, Eurosolar haben eher gemeinnützige Umweltaspekte im Vordergrund - die natürlich mindestens so wichtig sind!

Heute haben wir beim DSC beispielsweise eine Rechtsauskunft für Solarbetreiber gestartet:

http://www.solarbetreiber.de/index.php/aktuelles-recht-und-steuern/dsc-startet-rechtsauskunft.html

Über den DSC:
Der Deutsche Solarbetreiber-Club e.V. setzt sich für die Interessen und Bedürfnisse der Betreiber von rund 1,4 Millionen Photovoltaik-Anlagen in Deutschland ein. Er unterstützt Interessierte, Betreiber und Nutzer von Solaranlagen durch praktische Hilfe und Serviceangebote und vertritt die Interessen der Betreiber gegenüber der Politik. Der DSC wurde im Februar 2012 durch eine Gruppe erfahrener Photovoltaik-Profis gegründet. Mehr Informationen: www.solarbetreiber.de

 

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