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Anwendung der Schweizerischen Eigenverbrauchsregelung eine vier - dimensionale Energiesystemlösung

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Eingestellt 24, Mär 2015 in Energiewende von Thomas Nordmann (12 Punkte)

Die Weiterentwicklung der kostendeckenden Einspeisevergütung (in der Schweiz KEV) schreitet voran.
Der Gesetzgeber hat für alle unabhängigen Stromproduzenten die Möglichkeit geschaffen, den produzierten Strom ab 2014 vorrangig und ohne Kostenfolge selber zu verbrauchen. Das, vierdimensionale Energiesystem “adressiert nicht nur die Frage des Eigenstromverbrauchs im Wohn-und Zweckbau, sondern auch auf die Anwendung der Photovoltaik für die Stromerzeugung für die Wärmepumpen-Heizung und die Elektromobilität. Es werden maximale PV-Beiträge realisiert.
Dabei ist der Tageszyklus (24h) und der saisonale Zyklus (Sommer/Winter) bezüglich des verbleibenden Anteils mit Stromnetztransfer zu optimieren.

1. Was macht Photovoltaik im Gebäude so wichtig? Warum sollten wir mit dem bestehenden Gebäudepark beginnen?

  • Gebäude ≈ 35% Strom ≈ 36% CO2 Emission!
  • Gebäude ermöglichen Langzeitinvestitionen von mehr als 25 Jahren.
  • Kreditwürdige Hausbesitzer haben Zugang zu niedrigen Kapitalkosten.
  • Der Wohnbau hat hohe Stromtarife.
  • Die wärmetechnische und elektrische Verbesserung des (Schweizer) Gebäudeparks ist ein nachhaltiger und dezentraler Milliarden Markt.
  • PV-Module sind ein wichtiger aber anteilmässig kleiner Teil der Investitionskosten
  • PV-Eigenverbrauch ist in D & CH parallel zum EEG im Energiegesetz ab 2014 möglich und erwünscht!

2. Die vier-dimensionale Gesamtenergiesystemlösung

  1. 1. Die Kombination von „Strom und Wärmeeffizienz“
  2. "Clever PV“-Anwendung, kluge Netzverbindung
  3. „Smart-Grid“-Connection
  4. Die zukünftige Kombination der PV mit der „Elektro-Mobilität“

Mit diesem Ansatz dringt die Photovoltaiknutzung zusätzlich zur allgemeinen Stromproduktion in die bedeutenden Energieverbrauchsbereiche der heute hauptsächlich fossilen Wärmeerzeugung und der fossilen Mobilität ein. Damit multipliziert sich das Anwendungspotential und PV trägt zusätzlich in erheblichem Umfang zur CO2-Reduktion bei.

4. Schlussfolgerungen:
  1. Mit einer Modulfläche von 10m2 pro Einwohner will die Schweiz gemäss Swissolar bis 2025, gemäss Bundesrat (Regierung) bis 2050, rund 1/5 des Schweizerischen Stromverbrauchs photovoltaisch erzeugen.
  2. Es gibt zwei Speicherprobleme im Netz: Tag/Nacht und Sommer/Winter. Die reichlich vorhandene Wasserkraft in der Schweiz (57%), „Power to Heat“ und kurzzeitig lokale Batteriespeicherungsmöglichkeiten überbrücken den Tag/Nacht Zyklus in der Schweiz ohne grosse Probleme.
  3. Das PV-Winterloch kann mit möglichst senkrecht nach Süden orientierten schneefreien Modulen im Schweizer Mittelland zu einem guten Teil überbrückt werden. Im Alpenraum herrschen wesentlich attraktivere Sonnen-Verhältnisse. Ein kleiner saisonaler Stromspeicherbedarf Sommer/Winter von 500kWh/Hausbewohner oder 15% des Gesamtbedarfs bleibt bestehen.
  4. Der saisonale Stromspeicherbedarf kann zu einem grossen Teil durch die bestehenden Schweizer Speicherkraftwerke abgedeckt werden.
  5. Die notwendige PV-Installation pro Einwohner beträgt 3.7 kWp. Dies erlaubt eine Jahresbilanz von 100% der Bedürfnisse für den allgemeinen Strombedarf, Wärmepumpen-Heizung (neu) und Elektromobilität (neu) im Umfang von 15'000–20'000 km pro Wohneinheit und Jahr.
  6. Mit diesem Ansatz dringt die Photovoltaiknutzung zusätzlich zur allgemeinen Stromproduktion in die bedeutenden Energieverbrauchsbereiche der heute hauptsächlich fossilen Wärmeerzeugung und der fossilen Mobilität ein. Damit multipliziert sich das Anwendungspotential. Die Photovoltaik trägt hier zusätzlich in erheblichem Umfang zur CO2-Reduktion bei.
  7. PV bleibt der Schrittmacher für eine umweltgerechte Energiepolitik.

http://experts.top50-solar.de/?qa=blob&qa_blobid=17055145905482915972

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