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Wie wird sich das Preissegment für Haushalts Batterie-Speicher bis 2020 entwickeln?

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Eingestellt 9, Dez 2014 in Energiewende von Renate S.
   

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Beantwortet 9, Dez 2014 von Michael Stöhr (1,180 Punkte)
Die Speicherkosten lassen sich an Hand der sogenannten Lernkurve (Preis-Erfahrungskurve) prognostizieren. Diese gilt allgemein für neue industrielle Produkte. Danach sinken die Kosten eines neuen industriellen Produkts immer um den gleichen Prozentsatz, wenn die kumulierte Produktionsmenge sich verdoppelt, der Prozentsatz ist jedoch Produktabhängig. Bei Lithium-Ionen-Batterien betrug dieser Prozentsatz in der Vergangenheit 20%. Wenn dies bis 2020 fortgeschrieben wird, sinken die Speicherkosten bis dahin auf 10 ct/kWh, bis 2030 auf 5 ct/kWh. Dabei ist ein typische Nutzung der Speicher in Haushalts-PV-Systemen zugrunde gelegt. Bei PV-Stromkosten von 5 ct/kWh im Jahr 2030 betragen die Kosten von selbst erzeugtem Strom aus PV-Batteriesystemen dann 10 ct/kWh.

Diese Informationen wurden im September 2014 auf der europäischen Photovoltaik-Konferenz von Winfried Hofmann veröffentlicht. Nähere Informationen finden Sie hier: http://www.pv-magazine.de/nachrichten/details/beitrag/prognose-2030--speicherstrom-fr-fnf-cent-pro-kilowattstunde_100016727/
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