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Wie sinnvoll ist es die Busspur für E-Autos freizugeben, um eine höhere Zulassungszahl zu erreichen?

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Eingestellt 25, Aug 2014 in Elektroauto, E-mobility von Anonym

Ab wieviel zugelassenen E-Autos würde dann auch die Busspur verstopft sein? Denn dann ist es kein Ansporn mehr, sich ein E-Auto anzuschaffen. 

   

1 Antwort

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Beantwortet 31, Aug 2014 von E-Auto.TV (712 Punkte)

Schon jetzt ist es überhaupt nicht sinnvoll - und wird von so gut wie allen Elektroautofahrern, mit denen ich in Kontakt bin, abgelehnt. Davon abgesehen, dass es kaum eine Stadt in Deutschland gibt, bei der das überhaupt sinnvoll umzusetzen ist (schon jetzt sehr enge Bustakte auf der Spur, ganz abgegrenzte Fahrspuren, die nicht genutzt werden dürften,  ...), wäre eine solche regionale Einzelfalllösung für den E-Auto-Fahrer undurchschaubar. In welcher Stadt darf ich dann die Spur nutzen, in welcher nicht?  

Niemand wird nur aus diesem Grund zusätzlich ein E-Auto anschaffen. Ein viel größerer Anreiz ist ein vergünstigtes Parken in überlaufenen Stadtgebieten, garantiert freigehaltene Ladesäulen, bei denen Falschparker auch abgeschleppt werden, oder (aber dann kostet es vorgezogen Steuergeld) eine vergünstigte Abschreibung für E-Autos in Unternehmen bzw. sinvolle Regelungen zum Laden am Arbeitsplatz (Stichwort: geldwerter Vorteil).

Zu diesen Punkten habe ich schon Anfang des Jahres einen offenen Brief geschrieben: http://e-auto.tv/keine-elektromobilitaet-ohne-ladeinfrastruktur.html

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