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Langstrecke/Urlaub und Elektromobilität-wer kann berichten?

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Eingestellt 31, Jul 2014 in Elektroauto, E-mobility von Katharina Uhr (228 Punkte)
Wer hat das Abenteuer gewagt und sich mit dem Elektroauto auf eine Urlaubsreise begeben und kann was darüber erzählen?
   

2 Antworten

+2 Punkte
Beantwortet 31, Jul 2014 von Herwig Hufnagel (637 Punkte)
Hallo Katharina!

Letztes Jahr sind wir mit einem Renault Fluence (Verbrauch ca. 12 - 13 kWh/100km, 16 kWh Akkukapazität und 3,8 kW Ladeleistung) in Urlaub gefahren. Es war die Anfahrt von Bayern, Mittelfranken, Meinheim, zur Müritz. Gesamtstrecke einfach: knappe 800 km. Dabei waren unsere Kinder, 15 und 16 Jahre alt. Im Gepäck alles, was man so in 2 Woichen braucht. Allerdings kein Zelt, wir mieteten uns auf einem Flusswanderer (Boot) ein.
Planung: auf der Autobahn sind die niedrigsten Verbräuche erreichbar, deshalb auch hier vorwiegend genutzt (allerdings sehr entschleunigt). Ladestationen über Portal goingelectric gesucht und angefragt. Meinheim-Lauf-Hof-Weißenfels-Leipzig. Hier bei km 380 übernachtet. Einen Tag Zoo besucht. Am darauffolgenden Tag weiter Leipzig - Dessau - Golfplatz bei Berlin - Wustrau - Rechlin. In allen genannten Orten geladen. Durch die langen Ladezeiten keine höhere Tagesleistung möglich. Wir waren ehedem täglich von ca. 7.00 Uhr bis ca. 23.00 Uhr unterwegs. Keine Ladesäule versagte den Dienst, durch die Verwendung des Notladekabels 220V vor Ort (und in Hotels) nie hängengeblieben. Es war sogar noch etwas Reserve frei. Wir haben auch ein ausführliches Tagebuch geführt, sende ich gerne zu, führt hier im Forum zu weit. Völlig Stressfrei sind Strecken bis 200 km, da nur einmal nachladen nötig. Durch Tricks lässt sich die Fahrzeit logistisch auflockern, so haben wir uns angewöhnt, am Abfahrtstag "erst mal früh raus und gleich los " fahren, das Frühstück gibt es dann am ersten Ladehalt, kann dann schon mal zum Brunch ausarten ... durch die Ladehalte haben wir Land und Leute wieder besser kennengelernt, ist kein negatives Erleben. Hinderlich sind Ladestationen mit Ladekarte, die sind eher eine Abzocke und lassen die Verwaltung platzen. Es lohnt sich, immer beim Ladepunkt - Betreiber anzurufen, oftmals gibt es Ladestationen "unter der Hand" für Ausnahmezeiten. Extrem teuer empfanden wir die Ladestationen von RWE, allerdings hat das e-roaming (Bezahlung über Handy)  recht ordentlich geklappt. Sehr hilfreich ist auch das Drehstromnetz mit den Drehstromkiste n, das allerdings in den alten Bundesländern noch nicht so dicht erschlossen ist, aber auch hier kommen immer weitere Stationen hinzu.

Ich kann nur sagen: nachmachen lohnt sich, der Beginn einer neuen  Urlaubserfahrung: die Pausenzeiten entspannen.
+1 Punkt
Beantwortet 31, Jul 2014 von E-Auto.TV (712 Punkte)

"Danzei" ist mit seinem Renault Zoe schon oft von Wuppertal nach Hamburg und nach Holland gefahren. Berichte gibt es einige in seinem Blog:

http://www.danzei.de/archives/4542
http://www.danzei.de/archives/4119
http://www.danzei.de/archives/3226

Ein Gastartikel mit dem BMW i3 nach Holland ist außerdem dabei:

http://www.danzei.de/archives/4903

Dazu noch 2.000 km mit dem Tesla:

http://www.danzei.de/archives/4615

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