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Ich suche Beispiele, wie man kostengünstig eine hohe Eigenverbrauchsquote erreichen kann.

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Eingestellt 12, Mai 2014 in Photovoltaik von Anonym

Mich würde interessieren, mit welchen Mitteln die Experten es hier schaffen die Eigenverbrauchsquote zu steigern. Ich sehe das Ganze unter einem sportlichen Aspekt und möchte so wenig Energie wie möglich von meinem Energieversorger beziehen. Könnt ihr von Tricks und Erfahrungen berichten?

   

3 Antworten

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Beantwortet 11, Jun 2014 von Christof Erban (92 Punkte)
Sorry aber die Fragestellung ist nicht konsistent, denn eine hohe Eigenverbrauchsquote hat nicht unbedingt etwas damit zu tun, keinen Strom vom Energieversorger zu beziehen. (Obwohl dies aus sportlichen Gründen anzustreben, durchaus seinen Reiz hat)

Beispiel: Am einfachsten ist es eine hohe Einspeisequote zu erreichen, indem die PV Anlage in Bezug auf die Verbraucher extrem unterdimensioniert wird. Wenn man z.B. ein 100 Watt Modul mit Modulwechselrichter installiert. Da bereits die Grundlast der meisten Nutzer immer höher ist, beträgt der Eigenverbrauchsanteil nahezu 100%.

Wenn das nicht der Fall ist, kann man natürlich auch eine reine Dummylast zuschalten (z.B. seinen Sohn bitten, den PC 24/7 durchaufen zu lassen und alle Energiesafer abzustellen)  und einen etwaigen Überschuss einfach vernichten. Macht irgendwie auch keinen Sinn und zeigt, wie unsinnig die Eigenverbrauchsregelung vom Konzept her ist.

Es ist einfach wichtig zwischen finanzieller und energetischer Optimierung zu unterscheiden. Beides zugleich geht meist nicht.

Gruss

 

Christof
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Beantwortet 12, Mai 2014 von Frank Müllers (590 Punkte)
Es gibt verschiedene selbstlernende Geräte, die via Bluetooth und Funksteckdose Haushaltsgeräte tagsüber, wenn die Ertragsspitzen es hergeben, einschalten. Da Sie mit dem Internet verbunden sind, besteht dür sie auch die Möglichkeit, Wetterprognosen abzurufen und so die Schaltzeiten der Verbraucher zu planen.

Vermutlich wollen Sie aber wissen wie Sie diesen Effekt ohne die genannten Geräte erzielen. Dies ist relativ einfach, legen Sie alle Einschaltzeiten Ihrer Verbraucher in die Zeiten, in der der meiste Ertrag zu erwarten ist. Dies können Sie selbst, oder wenn Sie berufstätig sind, eine im Haushalt anwesende Person oder aber auch eine einfache Steuerung über Zeitschaltuhren bewirken.

Besonders einfach lässt sich dieser Kniff übrigens mit energieeffizienten Gefrierschränken und  - Truhen durchführen, in dem man die Einschaltzeiten auf Zeitfenster in der Mittagszeit legt - die Geräte halten die Kälte auf Grund ihrer hervorragenden Isolierung meist über eine sehr lange Zeitspanne. Der nächtliche "Stromausfall" kann sich hier nicht nachteilig auswirken...
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Beantwortet 11, Jun 2014 von Thorsten Zoerner (101 Punkte)
Stimme den anderen Antwortgebern erst einmal zu....

Bei mir wird die Wärmepumpe mit Wasserspeicher durch Solarstrom betrieben. Dort kann man dann viel machen, da man die Schaltzeiten und die Absenkzeiten entsprechend optimieren kann.

Jetzt bitte nicht mit Solarthermie anfangen... da ist der Wirkungsgrad natürlich deutlich höher :)
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