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Ist der Netzausbau wirklich so wichtig, wenn die Tendenz immer mehr zu Autarkie und Speichern geht?

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Beantwortet 25, Mär 2014 von Martin Werner (2,069 Punkte)

Je mehr die Stromerzeugung dezentralisiert wird und je mehr Strom, der zu Spitzenzeiten erzeugt, aber nicht verbraucht werden kann, möglichst Erzeuger- und Verbrauchernah gespeichert wird, desto weniger Netzausbau braucht es. Ganz wird man darauf wahrscheinlich nicht verzichten können, da die Stromnetze seit Jahren vernachlässigt wurden und deshalb in einem kritischen Zustand sind.

Aus einem Beitrag von tagesschau.de:

In welchem Zustand ist das deutsche Übertragungsnetz?

In keinem besonders guten - glaubt man einem im Januar veröffentlichten Bericht der Bundesnetzagentur. Es gebe "Investitionsbedarf in erheblichem Umfang", weil das Netz veraltet sei und die Grenzen seiner Belastbarkeit erreicht habe. Die Behörde warnte in dem Bericht, dass "in einigen Regionen Deutschlands mittelfristig Engpässe im Stromnetz nicht auszuschließen" seien. Auch Aribert Peters vom Bund der Energieversorger hält die Versorgungssicherheit für gefährdet: Das deutsche Übertragungsnetz sei im Durchschnitt 50 Jahre alt. Die Konzerne investierten trotz ihrer Milliardengewinne nicht genug in die Netze. ( http://www.tagesschau.de/wirtschaft/stromnetz4.html )

 

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