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Wie weit sollte ein Wohnhaus entfernt sein von einer 400000 Volt Hochspannungsleitung?

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Eingestellt 25, Dez 2013 in Energiewende von Anonym
Was für gesundheitliche Auswirkungen kann eine solche Hochspannungsleitung haben?
   

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Beantwortet 16, Mär 2014 von Andreas Iliou (844 Punkte)

Durch die hohen Stromstärken und den (wenn auch geringen) elektrischen Widerstand der Kabel werden die Leitungen bei Volllast recht heiß (z. B. 80 °C, bei Hochtemperaturseilen auch 150 °C). Die maximale Verlustleistung beträgt typischerweise einige hundert Watt pro Meter Übertragungslänge. Die Leiterseile werden durch die Umgebungsluft gekühlt. Die Erwärmung führt zu einer Ausdehnung des Materials und somit zu stärkerem Durchhängen der Leitung. Der erforderliche Mindestabstand zum Boden kann die übertragbare Leistung begrenzen. Im Rahmen des Freileitungsmonitorings (FLM) wird die maximale Belastung von Leitungen der Umgebungstemperatur und den Windverhältnissen angepasst, um die vorhandenen Transportkapazitäten maximal ausnutzen zu können. Die erzeugte Heizleistung bedeutet natürlich verlorene elektrische Leistung; die Energieeffizienz wäre bei geringerer Auslastung der Leitungen (also auch bei stärkerer Auslegung der Kapazitäten) höher.

Man kann also davon ableiten inwiefern die Hochspannungsleitungen "belastet " werden...

  • Außerdem führen die hohen Spannungen zu Koronaentladungen (Glimmentladungen), die auch für die oft hörbaren Geräusche (Brummen und Knistern) verantwortlich sind. Dieser Teil der Verluste tritt unabhängig von der Strombelastung auf, hängt dagegen von den Wetterbedingungen ab. Im Zusammenhang mit diesen Entladungen tritt auch eine teilweise Ionisierung der Luft ein, was zur Bildung von Ozon führt.
  • Die starken Ströme in den Leitungen erzeugen Magnetfelder. Bei Wechselstrom sind dies oszillierende Magnetfelder, die sogenannte Wirbelströme in elektrisch leitenden Gegenständen und auch in Organismen verursachen können. Die magnetischen Feldstärken nehmen mit zunehmendem Abstand von den Leitungen schnell ab, insbesondere bei Leitungssystemen mit mehreren Phasen. Bei Gleichstrom-Übertragung entstehen nur zeitlich konstante Magnetfelder, von denen kaum angenommen werden kann, dass sie sich anders auswirken als z. B. das natürliche Magnetfeld der Erde, so dass eine Schädlichkeit nicht zu befürchten ist.
  • Die hohen elektrischen Feldstärken in unmittelbarer Nähe der Leitungen führen zu einer teilweisen Ionisierung der Luft und damit auch zur Bildung von giftigem Ozon. Solche Effekte können bei Freileitungen auftreten, insbesondere bei sehr hohen Spannungen, nicht dagegen bei Erd- und Seekabeln.
  • Auch direkte Wirkungen der elektrischen Felder auf Organismen sind denkbar. Allerdings nehmen auch die elektrischen Feldstärken mit zunehmenden Abstand von den Leitungen schnell ab auf ein Niveau, das auch diverse andere Quellen verursachen können.

prinzipiell sollte man wie "wetterfühlige oder stromsensible " Leute damit umgehen können, mein Seminarleiter hatte vor gut 20 Jahren "folgende Erklärung":

zuerst kamen die Leitungen und Trafostationen und erst danach die "erlaubten Höchstgrenzen"

http://www.amazon.de/Elektrischer-Strom-Umweltfaktor-Herbert-K%C3%B6nig/dp/379050677X

. In den allermeisten Fällen litten die Auftraggeber der Messungen seit Jahren an diffusen Krankheitssymptomen unbekannter Ursache und wollten klären lassen, ob erhöhte elektromagnetische Belastungen im Wohnbereich vorliegen.

In manchen Fällen waren die Auftraggeber schwer erkrankt oder exponierte Personen bereits verstorben. In jedem dieser Fälle wurden in Bereichen, in denen sie sich über längere Zeiträume aufgehalten hatten (Schlafzimmer, Büro, Küche), überdurchschnittlich hohe magnetische Induktionen über 0,3 µT (Mikrotesla) gemessen. Bei den betroffenen Erwachsenen lagen zudem stets eine Jahrzehnte andauernde Exposition vor. Auffällig ist, daß fast ausschließlich die mit elektromagnetischen Feldern in Verbindung gebrachten Erkrankungen auftraten.

Dagegen zeigten die Anwohner von Trafos und Hochspannungsleitungen, die nur geringen Feldexpositionen ausgesetzt waren, in der Regel keine gesundheitlichen Auffälligkeiten.

mehr hierzu:

http://www.datadiwan.de/netzwerk/index.htm?/esmog/es_97_03.htm

Alles Auszüge bekannter Autoren, ein Abschreiben da soviel im Netz an Beispielen da ist halte Ich für unnötig.

Man muss aber auch Bedenken das manch "Ewigtelefonierer " Handy oder aber auch D Netz im Haustelefon mehr

Strahlung aussendet als ein Sendemast !!

Es ist im Grunde wie mit der Sonne Zuviel des Guten kann auch umschlagen ?! deswegen sollte man alles

minimieren was möglich ist und Dauerbelastungen ausschalten wo dies möglich ist....

eine Schaltuhr oder Netzausschalter einbauen bringt sehr viel , wenn ein Ortsnetztrafo nebenan steht allerdings

vielleicht nicht Allzuviel.....

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