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Inselanlage für autarkes Mehrfamilienhaus - Umsetzung und Regeln

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Eingestellt 8, Aug 2013 in Solare Wärme, Heizen von Anonym

Mehrfamilienhaus als Inselanlage betreiben ???

Bereits seit geraumer Zeit träume ich davon ein Mehrfamilienhaus komplett so zu bauen, dass es keinen Strom / Gas mehr aus dem öffentlichen Netz beziehen muss und auch kein(en) einspeist => Inselanlage Die Idee: 1. große PV-Anlage / Solarthermieanlage aufs Dach 2. 16000 Liter Warmwasserspeicher 3. Biogasanlage / Pellets BHKW Im Sommer, kommt die Energie vom Dach und so bald es Nacht wird, schaltet sich die Biogas / BHKW an, im Winter wo auch viele Wärme zum Heizen benötigt wird, gibt es viel Abwärme der Biogas / BHKW, da auch viel Strom produziert werden muss. Ist diese Idee umsetzbar? Was muss ich alles abführen wenn ich den Strom dann an die Mieter verkaufe? EEG-Umlage? Mehrwertsteuer?

   

1 Antwort

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Beantwortet 24, Sep 2013 von Andreas Iliou (844 Punkte)

...eine ähnliche Frage wurde bereits von einem Fachkollegen bearbeitet http://experts.top50-solar.de/antwort/solarstromverkauf-vom-vermieter-an-den-mieter/ Die Frage, ob es als Vermieter möglich ist, den Strom aus der PV Anlage an die Mieter zu verkaufen, weist auf eines der drängenden Probleme hin. Es ist möglich, aber es ist nicht so einfach, wie es sein sollte. Mehreres ist zu Bedenken:

  • wie abgerechnet wird (Zähler)
  • dass der Vermieter unter Umständen als Energieversorger anzeigepflichtig wird
  • dass es das Mietrecht tangiert
  • dass der Vermieter damit zumindest die EEG Umlage nach dem Grünstromprivileg in Höhe von 3,277 Cent pro Kilowattstunde abführen muss.
Inselanlage ...bei Ihrem Beispiel könnte man natürlich den Zähler weglassen oder Warmmiete + Elektro inkl. vermieten. Eine MWst sowie EEG Umlage wäre somit nicht erforderlich. Die Anlage ist natürlich umsetzbar und hat Ihre Reize, Kanalanschluss und Wasser besteht aber womöglich weiterhin. (es gibt Häuser die selbst "klären" und Wasser vor Ort beziehen -also ohne Anschluss) Auch kenne Ich mehrere Anwesen die keinen Netzanschluss mehr haben und sich mit einem Blockheizkraftwerk selbst mit Wärme und Strom versorgen. Es sollte ein WW Anschluss für Waschmaschine und Geschirrspüler vorgesehen sein sowie eine Fussbodenheizung. Auch kann man einige "Elektroheizungen" aufbauen z.B in den Bädern. Bei Betrieb des BHKW kann dann "zugeheizt" werden um eine Last "ansprechen" zu können und um eine bessere Auslastung des BHKW´s zu erreichen. Ein WW Speicher von 16 000 Litern ist mehr als genug. Man müsste noch die Angaben der Personen wissen die einziehen werden, pro Wohneinheit sollten 15-30 kW mit WR zur Verfügung gestellt werden. Mehrere dieser Anlagen habe ich in Süd Afrika bereits aufgebaut. Ob hierbei mit Diesel, BHKW, Wind PV kombiniert wird ist ganz Ihnen überlassen. Viele Grüße Andreas ILIOU Viel Spass bei der Umsetzung dieses Projektes
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