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Was würden Sie empfehlen, um unser Haus möglichst zukunftsträchtig und umweltbewußt umzurüsten?

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Eingestellt 12, Jul 2013 in Solare Wärme, Heizen von Anonym

Sehr geehrte Experts, ich habe mir vor knapp 2 Jahren ein Haus gekauft, immer mit dem Gedanken, dieses zukunftsträchtig auszustatten. Nun, nachdem die Innenaustaustattung soweit fertig gestellt ist, können sich meine Frau und ich uns wieder um das Dach und die sinnvolle Nutzung der Sonnenenergie kümmern. Vorhandene Dinge: 1. Wohnhaus mit 210qm Wohnfläche / 5 Bewohner 2. Pultdach im bewohnten Hinterhaus mit Süd/west Ausrichtung mit vorbereiteter Solarthermieanschluss (d.h. es müssten noch die eigentliche Solarthermie gekauft und installiert werden, sowie die Verbindung zur Heizung bzw. Warmwasserspeicher installiert werde): 14 m X 5 m Dachneigung ca. 20 Grad 3. Pultdach im unbwohnten Schuppen mit Nord/west Ausrichtung (gedacht für Photovoltaik) 16 m X 5 m Dachneigung: ca. 20 Grad 4. Gasbrennwertheizung (Vaillant 1 Jahr alt) 5. Warmwasserspeicher (1 Jahr alt, aber nicht mit weiteren Geräten kompinierbar) Anmerkungen: Uns wurde eine Brauchwasserwärmepumpe (der Firma Feinwerk) empfohlen, da man damit eine Möglichkeit schaffen soll, den gewonnen Strom in Warmwasser zu speichern. Frage: 1. Das Pultdach des Schuppens neigt sich zu 20 Grad Richtung Norden, lt. dem Anbieter reicht es trotzdem aus, dort die Photovoltaik flach anzubringen, da der Neigungswinkel sehr klein ist und nahezu 100% Sonne darauf scheint. Kann das so wirklich umgesetzt werden oder sollte man lieber die Photovoltaikmodule aufstellen lassen, dass der Neigungswinkel entgegengesetzt ist? 2. Der Stromzähler für die Photovoltaikanlage liegt im Keller des Haupthauses, ohne direkte Verbindung zu den Schuppen, auf dem die Photovoltaikanlage installiert werden soll. Ich habe einmal gehört, dass der Wechselrichter keine Sonderkabelung benötigt, d.h. der Garten müsste nicht extra aufgebudelt werden, um ein neues Kabel zu legen, sondern man könnte an dem vorhandenen (neuen) 6mm Stromkabel den Wechselrichter installieren. Es müsste dann immer noch Strom im Schuppen vorhanden sein, sowie die Sonnenernergie in Wechselstrom getauscht werden. Ist das korrekt oder gibt es eine andere Lösung? 3. Inwieweit wird eine Brauchwasserwärmepumpe als sinnvoll angesehen? Ich persönlich finde diese Idee attraktiv, da ich dadurch Warmwasser und Strom durch eine Lösung produziere. 4. Ist es dann noch empfehlenswert eine Solarthermie zu installieren? 5. Gibt es besondere Förderungen für eine Brauchwasserwärmepumpe? Bei der Solarthermie gibt es mehrere Förderungen. Ich wohne in NRW. 6. Bedachung. Beide Dächer müssen neu gemacht werden (bisher Eternitbedachung). Bei dem bewohnten Dach ist uns empfohlen worden eine Vollsanierung inkl. Dämmung mit normalen Ziegeln vorzunehmen. Bei dem Schuppen für die PV-Anlage würden wir auf Trapezbedachung ausweichen. Gibt es Alternativen dazu? 7. Beschattung durch Bäume auf öffentlichen Grund (katholische Kirche und katholischer Kindergarten): Kann man der katholischen Kirche vorschreiben oder gibt es ein Formular, mit der Bitte, dass die angrenzenden Bäume, die eine Beschattung verursachen, gestutzt oder sogar komplett gefällt werden müssen? Bei Rückfragen werde ich schnellstmöglich antworten. Vielen Dank im Voraus für Ihre Antworten Christian & Judith Gesell

   

2 Antworten

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Beantwortet 28, Okt 2019 von Lean (12 Punkte)
Bearbeitet 6, Nov 2019 von Ivonne Gugel

Bei meiner Arbeit wurden die Büros alle umweltfreundlich umgerüstet, das war unserem Chef sehr wichtig, so dass er ein IT Systemhaus beauftragt hat, um alles möglichst professionell machen zu lassen. Hierbei wird darauf geachtet, dass das Büro in Zukunft nicht nur ökologisch sondern auch ökonomisch wird und die Technik in den Büros spielt da eine große Rolle. Was man da im Eigenheim tun kann, weiß ich direkt nicht, aber ich kann mir vorstellen, dass es da noch mehr Möglichkeiten gibt. Eine professionelle Beratung wäre bestimmt die beste Lösung. LG

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Beantwortet 11 Jan von Axel Horn (456 Punkte)

Die Frage steht schon seit 2013 im System und hat noch keine qualifizierte Antwort bekommen. Falls Christian & Judith Gesell immer noch überlegen, ob sie eine Solarthermieanlage aufbauen sollen: Ja, die Gelegenheit ist jetzt günstig!

Im neuen Förderprogramm der Bundesregierung gibt es 30 Prozent Zuschuss für alle zuwendungsfähigen Kosten der Installation einer Sonnenkollektoranlage, so dass in den meisten Fällen die Investition wirtschaftlich wird.

Beschattung durch Bäume ist für die Solarenergienutzung zwar ungünstig, aber bei Sonnenkollektoren nicht so gravierend wie bei Photovoltaik. Ich würde mit der benachbarten Kirchengemeinde reden, ob sie die Bäume etwas zurückschneiden lassen könnte, auch im Hinblick auf die ansonsten reduzierten passiven Solarwärmegewinne durch die Fensterflächen im Winter.

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