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Gibt es auch Aufladestationen mit PV-Modul speziell für E-Bikes?

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Eingestellt 22, Okt 2015 in Energiewende von Katharina Uhr (228 Punkte)

Ich meine eine Kleinstanlage, die ich mir in den Garten oder Garageneinfahrt stellen kann?

   

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Beantwortet 29, Okt 2015 von Erik Liebert (454 Punkte)

Gibts hier auch schon im Forum als Modell, der Omniport.....

http://www.top50-solar.de/de/teilnehmer/id/7599/ladestationen-e-bike.de.html

Den beklebt man an öffentlichkeitswirksamen Standorten z. B. Restaurant oder Frisör die jeweiligen Gewerbetreibenden profitieren von dem Ladepunkt weil Kunden evtl per Pedal kommen und die Werbung wahrnehmen und so soll sich das Teil selbst finanzieren kost also nichts...entsprechenden Standort vorausgesetzt.

Der Omniport sind 1 -4 Solarzellen, die eine Bleibatterie laden, von der wird dann das Fahrrad zurückgeladen, das "Teure" sind hier dann nur die jeweiligen Stecker und abschließbaren Ladedosen für Fremdlader, die Batterie und das Dachtragwerk ( hier ein einfaches Konstrukt von einem Bushaltestellensystemanbieter modifiziert). Liegt aus meiner Erinnerung um 4000 € aufgebaut.....

Auf reine Eigenanwendung übertragen kann man sich das natürlich aus einer x-beliebigen Inselanlage mit einem Modul selber bauen, wenn man direkt einladen will ohne eine Bleibatterie muss man nur schauen,auf welchem Niveau man arbeitet. Fahrräder haben ja meist 220 V Anschluss und keine Gleichstromladung..... dann muss man entweder einen kleinen Wechselrichter einplanen ( gibt es ja auch für kleines Geld in der Bucht) oder direkt mit Gleichstrom laden und da einen entsprechenden Gleichspannungs Hoch oder Runtersetzer einplanen...da spielt wieder die Betriebsspannung des Rades eine Rolle und ob das BMS etc nicht in der Wechselspannungsseitre integriert ist....aber auch das kann man mit einem Modellbaulader umgehen der aus 12 V oder 24 V  dann bei Vorgabe der Akkuparameter die entsprechenden Werte abbilden kann. Aber das ist wohl eher was für etwas versiertere Bastler..... .

Was kann so eine Lösung kosten? Das Modul 200 EUR, der Laderegler wenn man einen haben möchte der auch die 220 V kann ( also mit integriertem Wechselrichter) und mit ggf kleiner Eingangsleistung umgehen kann ( gibt es von Victron schöne Lösungen oder halt im Inselanlagensegment bei dortigen Anbietern z. B. phaesun) kann ab 450 EUR kosten oder halt einen Laderegler aus der Bucht mit 12 V konstant um 30 € und einen kleinen 50 € 220 V-12 V Chinaböller .... also kann man so ab 500 € und ein bischen Bastelzeit dabei sein.....

Ist halt wenn man den Energiebedarf des Fahrrades sieht so ein bischen mit Kanonen auf Spatzen schießen, wenn man da nicht ein bischen basteltechnisch versiert ist oder einen Modellbauer o. ä.kennt , die in der Materie meist auch gut unterwegs sind...

LG Erik Liebert



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Beantwortet 27, Okt 2015 von Martin Werner (2,069 Punkte)

Hallo Frau Uhr,

ich weiss ja nicht wieviel Sie ihr Rad benutzen, und ob evtl. weitere E.Bikes in ihrem Haushalt vorhanden sind, aber eine Mini-PV-Anlage nur zum Aufladen von E-Bike oder Pedelec-Akkus scheint mir dich ein bisschen übertrieben für einen Privathaushalt. Sicher kann man sich eine Konfiguration mit 200 - 400 Wp vorstellen, die diese Aufgabe souverän löst, aber warum nicht gleich eine kleine Anlage, von sagen wir 2-3 kWp, die einen Teil des gesamten Haushaltstrombedarfs deckt?

Aber vielleicht haben Sie ganz andere Ideen, die ich nicht herausgelesen habe? Machen Sie uns schlau!

Sonnige Grüße

Martin Werner

Kommentiert 29, Okt 2015 von Katharina Uhr (228 Punkte)
Hallo Herr Werner, vielen Dank für Ihren Ratschlag. So weit hatte ich in der Tat noch nicht gedacht. Ich fand es einfach absurd mein umweltfreundliches E-Bike in der Steckdose aufzuladen. Aber es ist im Moment wahrscheinlich der richtige Weg, da wir unseren Strom von einem Ökostromanbieter beziehen und somit lade ich mein Rad wenigstens nicht mit dreckigem Atom- oder Kohlestrom. Über die andere Möglichkeit werde ich nachdenken.
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