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Passivhaus - was genau zeichnet dieses aus?

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Eingestellt 19, Feb 2015 in Energiewende von Anonym
Was versteht man unter einem Passivhaus?
   

1 Antwort

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Beantwortet 20, Feb 2015 von Martin Werner (2,069 Punkte)

Laut Wikipedia kann man folgendes sagen:

"Das Passivhaus darf laut den Zertifizierungskriterien des Passivhausinstituts Darmstadt einen Heizwärmebedarf von 15 Kilowattstunden (Energiegehalt von etwa 1,5 Liter Heizöl) pro Quadratmeter in einem Jahr nicht übersteigen. Die maximal zulässige Heizlast beträgt 10 W/m² und muss auch im Winter an ungünstigen Tagen über die Zuluft einbringbar sein.[1] Weiterhin ist ein Passivhaus durch Grenzwerte im Bereich des Primärenergiebedarfs von 120 kWh/(m²·a), der Luftdichtheit und der minimalen Wirkungsgrade definiert.

Die Häuser werden „passiv“ genannt, weil der überwiegende Teil des Wärmebedarfs aus „passiven“ Quellen gedeckt wird, wie Sonneneinstrahlung und Abwärme von Personen und technischen Geräten. Das Ergebnis ist eine positive Raumwahrnehmung, gekoppelt mit einem niedrigen Energieverbrauch. Dabei ist das Passivhaus keine neue Bauweise, sondern ein Baustandard, der besondere Anforderungen bezüglich Architektur, Technik und Ökologie festlegt und nicht auf einen bestimmten Gebäudetyp beschränkt ist. Es ist auch durch Umbauten und Sanierungen möglich, diesen Standard zu erreichen."

 

 

Kommentiert 20, Feb 2015 von Jörg Tuguntke (1,368 Punkte)
Kleine Ergänzung (leider):

Vielfach wird der Passivhausstandard (leider) auch mit Getrickse und Schönrechnerei herbeigeführt.
Das ist zwar eigentlich so nicht geplant, wird allerdings von "cleveren" Bauherren / Bauunternhmern aktiv betrieben.

mfg  tugu
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