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Was ist ein kaltes Nahwärmenetz?

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Eingestellt 24, Nov 2014 in Energiewende von Anonym
   

2 Antworten

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Beantwortet 24, Nov 2014 von Michael Stöhr (1,180 Punkte)
Der Begriff ist mir noch nicht untergekommen, wohl aber der des Kältenetzes. Damit wird ein kaltes Medium (Wasser) zur Kühlung von Gebäuden verteilt.

Gemeint sein könnte auch ein Nahwärmenetz mit einer niedrigen Vorlauftemperatur, vielleicht 65 oder 70°C, das dann aber gut gedämmt sein muss, um eine Abkühlung auf unter 60°C zu verhindern, sofern es der Bereitstellung von Warmwasser dienen soll, oder mit einer Vorlauftemperatur von zum Beispiel 30°C, wenn es ausschließlich zur Raumerwärmung von Niedrigenergiehäusern dient, nicht aber zur Warmwasserbereitung.
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Beantwortet 25, Nov 2014 von Herwig Hufnagel (639 Punkte)
Bearbeitet 12, Dez 2014 von Herwig Hufnagel
Es ist das Nahwärmenetz in Dollnstein (bei Eichstätt, Bayern). Im Sommerbetrieb wird dort die Vorlauf - Netztemperatur auf 30° gesenkt und erst im Hausanschluss mit einer Wärmepumpe auf Brauchwassertemperatur gehoben. Die Netz- Erwärmung wird von einer kleinen Biogasanlage realisiert. Der Strom für die Wärmepumpen kommt von von einer Freiflächen PV. Geniale Geschichte. Im Winterbetrieb ein ganz konventionell mit Biomasse befeuertes Nahwärmenetz.
Die Betreiber geben gerne Auskunft darüber (Vortrag des Betreibers gesehen, recht informativ)
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