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Ich suche infos über Wirtschaftlichkeit kleiner dezentraler BHKW mit Nahwärmenetz versus Großkraftwerk mit Fernwärmenetz

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Eingestellt 26, Okt 2014 in Energiewende von Günter Schulz
Wir können es uns nicht leisten Wärme durch Verbrennung zu erzeugen, ohne gleichzeitig Strom zu produzieren. Großkraftwerke können dies sicher rationeller als kleine KWK-Anlagen. Dafür treten bei großen Fernwärmenetzen sicher höhere Verluste auf, bzw. sind sehr kostenintensive Isolierungen nötig. Außerdem dürfte zukünftig bei gut isolierten Gebäuden der größte Wärmebedarf im Bereich des Brauchwassers liegen, was noch umfangreichere Fernwärmenetze benötigt, um die großen Wärmemengen eines Großkraftwerkes aufzunehmen. Außerdem dürfte die Logistik bei schwankendem Wärmebedarf und damit verbundenen Wärmespeichern, zentral - dezenral, unterschiedlich sein.
   

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Beantwortet 27, Okt 2014 von Robert Wasser (48 Punkte)
Wärmenetze machen vor allem da wirtschaftlich Sinn, wo ich günstige Wärme bereitstellen kann. Dies geht über Biogasanlagen, industrielle Abwärme, Holzhackschnitzelheizungen, etc. Ein Erdgas-BHKW wird erst dann interessant, wenn ich den erzeugten Strom möglichst komplett selbst nutzen kann.
Kommentiert 16, Nov 2014 von Günter Schulz (30 Punkte)
Hallo Herr Wasser,
vielen Dank für die Antwort. Meine Frage zielte allerdings in eine andere Richtung:
Die Politik fordert, die erneuerbaren Energien möglichst günstig bereit zu stellen. Die großen Stromerzeuger gehen selbstverständlich davon aus, dass dies nur zentral in Großkraftwerken möglich ist. Dementsprechend erwarten sie, dass die Förderung in erster Linie ihnen und nicht den kleinen dezentralen, ihrer Meinung nach unwirtschaftlichen KWK Erzeugern zugute kommen sollte.
Ich suche Forschungsergebnisse, die diese Auffassung bestätigen bzw. widerlegen. Letzteres würde mich natürlich freuen.
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