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Wie können Solarmodule "gedruckt" werden?

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Eingestellt 6, Okt 2014 in Photovoltaik von A.Wagner
Der Begriff "printed photovoltaic" stach mir ins Auge, als ich letztens einen Artikel gelesen habe. Kann mir jemand dieses Verfahren erklären? Und wie ist die Effizienz dieser Module? Sind diese eine echte Alternative für einen privaten PV-Anlagen betreiber?
   

1 Antwort

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Beantwortet 6, Okt 2014 von freeOPV (12 Punkte)
Bearbeitet 6, Okt 2014 von freeOPV
Hallo Herr Wagner,

Organische Solarzellen basierend auf lichtabsorbierenden Polymeren können z.B. gedruckt bzw. beschichtet werden (printed & coated organic solar cells). Die Effizeinz der großflächig gedruckten Zellen und Module ist etwas schlechter als die Rekordzellen (>10%), welche jedoch extrem klein (einige Quadratmillimeter) und unter Laborbedingungen hergestellt sind. Das Drucken erfolgt z.B. auf PET Kunststoff Substraten, welchen mit einem transparent leitfähigen Material als Elektrode beschicht sind. Typische Druck- und Beschichtungsverfahren die genutzt und erforscht werden sind Schlitzdüse (slot-die), Siebdruck, Flexo und Gravur.

Die notwendigen Maschinen sehen aus wie "normale" Druckmaschinen für Labels oder Zeitungen.

Wir hier in Dänemark an der Technical University of Denmark (DTU) forschen und entwickeln vollständig gedruckte organische Solarzellen. Einfach mal einen Blick auf unsere Website schauen:

http://www.plasticphotovoltaics.org

Unser Youtube Channel hat auch einige Videos parat:

https://www.youtube.com/user/plasticphotovoltaics
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