Firmenverzeichnis Experts Preisvergleich

PV-Anlagenteilung und Eigenverbrauchsbonus

0 Punkte
233 Aufrufe
Eingestellt 1, Okt 2014 in Photovoltaik von Fedderl
Hallo,

 

ich besitze eine PV-Anlage von 09/2009 Erstinbetriebnahme mit 86kWp.

Diese möchte ich in eine Anlage mit 70 kWp Volleinspeisung teilen, und in eine mit 16kWp zum Eigenverbrauch.

Kann hier den damals gültigen Eigenverbrauchsbonus für Anlagen kleiner 30kWp nutzen, oder zählt dies als eine Anlage?
   

2 Antworten

+2 Punkte
Beantwortet 1, Okt 2014 von Thomas Seltmann (462 Punkte)
Wenn die Anlage in der genannten Größe im Jahr 2009 in Betrieb ging, wird es wohl keinen Eigenverbrauchsbonus (Vergütung) geben, denn die gab es nur für Anlagen bis 30 kW (als absolute Grenze, nicht anteilig).

Selbst wenn der Netzbetreiber aus Unwissenheit zustimmen würde, bestünde das Risiko von Rückforderungen.

Klarheit bringt eine rechtsanwaltliche Auskunft. Mitglieder des DSC (solarbetreiber.de) erhalten ab sofort eine kostenlose Rechtsauskunft durch eine Partnerkanzlei. Da lohnt sich der Jahresbeitrag von nur 48 Euro schon bei einer einzigen Frage.
0 Punkte
Beantwortet 1, Okt 2014 von Jörg Tuguntke (1,368 Punkte)
Moin, moin,

ich hoffe jetzt mal, daß meine Erinnerung mich nicht trügt, aber dieses Gesetz wurde einfach derart oft geändert, ....?!?!?

Seinerzeit war Eigenverbrauch nur bei Anlage <30 kW möglich. Es gab die Einspeisevergütung und den "Zuschuss" für Eigennutzung.

Bei der aktuellen "EEG-Überarbeitung" kam aber der "Gabrielzuschlag", also die Abgabe auf Eigenverbauch mit dazu. Alt-Anlagen die nicht bis 31.07.2014 auf Überschußeinspeisung umgestellt waren, dürfen bei späterer Umstellung auf Überschusseinspeisung die verminderte EEG - Umlage abführen.

Technisch dürfte die Umstellung kein Problem darstellen, da ich Prüfung der Anlageninstallation Ihrerseits mal unterstelle.

Wie es allerdings rechtlich aussieht, da (vermutlich) die 86 kW irgendwann als EINE Anlage angemeldet wurden, kann ich so nicht beurteilen. Da sollte man mit dem regionalen Netzbetreiber mal ein kleines Gespräch führen (also das wäre mein Weg, Dose Haribo untern Arm und beim technischen Netzmuckel ins Büro).

Die Idee mit dem besprechen und IHN nach Gründen fragen, die dagegen sprächen. Am Besten jetzt schon die ausgefüllten Vordrucke in der Tasche haben und gleich bei ihm abgeben (wenn er keine Gegenargumente kennt).

mfg   tugu
Stellen Sie Ihre eigene Frage:

 

...