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Welche Dinge sollte ich als Bauherr bezüglich der neuen Energieeinsparverordnung (EnEV) beachten?

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Eingestellt 10, Jul 2014 in Energiewende von Anonym
Ich plane ein kleines Einfamilienhaus im Jahr 2015 zu errichten. Welche Anforderungen während Planung und des Baus bedeutet das für mich? Gibt es bestimmte Technologien, die für mich am effizientesten sind?
   

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Beantwortet 10, Jul 2014 von Martin Schorlies (940 Punkte)

Hallo anonymer Bauherr,

sofern Sie hier im europäischem Raum bauen wollen, benötigen Sie dazu einen Architekten, bzw. einen Bauingenieur der Vorlageberechtigt ist. Dieser muss sich auch an die EnEV halten und sollte Sie auch dementsprechend entlasten.

Für SIe als Bauherr, der den Architekten/BauIng. nach HOAI beschäftigt, ist es wichtig die plausibilität zu Prüfen:

  • Wärme verursacht eine Ausdehnung, die eine Abnahme der spezifischen Dichte (also kg/m³m Gewicht pro Raumeinheit) zur Folge hat. Darauf wirk dann auch der archimedische Auftrieb:  höhere Dichte -> größere Gewichtskraft -> Verdrängung leichterer Dichten nach oben. Daher steigt auch Wärme, bzw. das Medium welches die Wärme transportiert (auch die Raumluft) nach oben, sofern keine Kraft (Pumpen, Ventilatoren) entgegen wirkt.
  • Abdichten: schön und gut, aber verbrauchte Luft z.B. muss auch inklusive der Feuchtigkeit raus
  • Eigenleistung: nur wenn man das auch wirklich kann...
  • ...

Egal, wieviel Sie für Ihr Haus ausgeben möchten, aber sparen Sie nicht daran, dass z.B. eine Baubegleitung durch unabhängige Fachleute (Bauherrenverband z.B.) sie für ca. 2500 Euro erheblich Unterstützen kann.
Aber die EnEV sollte nicht ihre Herausforderung darstellen.

MfG
Martin Schorlies

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