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Wieviel kWh/a an Mehr-Eigenverbrauch?

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Eingestellt 1, Apr 2014 in Photovoltaik von Jörg Tuguntke (1,368 Punkte)
Moin, moin,

 

ist denn (jetzt schon) absehbar um wieviel kWh/a der Eigenverbrauch steigen wird?

Wenn der Akku schon um 09:30 voll gleaden ist, kann er ja nicht sehr groß sein ( 2 Stunden mit max. 0,9kW Ladung ~ 1,8 kWh nutzbare Kapazität + vorhandene Restladung).

Wie rechnet sich denn so ein "Minispeicher"??? Ich habe leider keinen, nicht mal eine PV-Anlage auf der Wohnung (16 Eigentümer sind fast so schlimm wie 1 Mio PV-Anlagen-Betreiber).

mfg  tugu
   

2 Antworten

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Beantwortet 1, Apr 2014 von Erhard Renz (699 Punkte)

Ich hab den kleinsten Akku gekauft. Wobei die Daten anscheinend schon wieder verändert wurden...

Da man nur 70% der Batteriekapazität 3,2 kWh laden kann und wir im Jahr nur 365 Tage haben ist die maximale zusätzliche Eigenverbrauchsquote 1.168 kWh! Mehr nicht

Da aber nicht in jeder Nacht die Batterie vollständig entleert und auch nicht immer voll geladen werden kann sind mit viel weniger kWh zu rechne. Bitte nicht betriebswirtschaftlich rechnen... wink

Kommentiert 1, Apr 2014 von Jörg Tuguntke (1,368 Punkte)
OK, zum Sammeln von Erfahrung!! Das ist verständlich, dann kommt eine betriebswirtschaftliche Betrachtung gar nicht in Frage.

Was ist das für ein Speicher bei 70% Entladetiefe??   Für Blei/Gel-Akku zu tief (max. 50%), für LiOn zu hoch (ca. 95%).

mfg   tugu
Kommentiert 2, Apr 2014 von Erhard Renz (699 Punkte)
Es handelt sich um einen Lithium-Eisenphosphat (LiFePO4) Speicher.
http://de.wikipedia.org/wiki/LiFePO4

Die technischen Infos zur "Sonnenbatterie" auf der Homepage kann ich nur wärmstens empfehlen. Vor allem weil sich inzwischen (nach 1,5 Jahren) schon wieder einiges getan hat!

http://www.sonnenbatterie.de/strom-energie-speicher/sonnenbatterie/
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Beantwortet 21, Mai 2014 von Armin Schmiegel (113 Punkte)
Hallo,

kleine Speicher rechnen sich leider kaum. Grund ist, dass aufgrund der Alterung der Batterien diese kleinen Speicher so viel Kapazität verlieren, dass sie nicht genug Erträge erwirtschaften können. Im Mittel verliert ein solches System 18% seines Ertrages.

Bei großen Speichern ist das anders. Aufgrund seiner Größe wird der Speicher weniger belastet und altert langsamer. Hier verliert man im Mittel gerade mal 5-7%.

Um auf Ihre Ausgangsfrage zurückzukommen. Ein solcher Speicher würde im Jahr ca. 250-300 Vollzyklen Jahr an Solarenergie für den Eigenverbrauch speichern.

Es läßt sich somit leicht berechnen, was ein Speicher bringen wird:

Angenommen wir haben eine Anlage, die 5000kWh Solarstrom produziert. Und Ihr Profil ist so, dass Sie 25% selber verbrauchen, dann würden Sie also 1250kWh direkt verbrauchen. Mit 250 Zyklen und 5kWh Speicher würden sie zusätzlich 1250kWh speichern können.  Bei 300 Zyklen wären das dann schon 1500kWh im Jahr.

Im wirklichen Betrieb ist der Anteil ein wenig höher, da nicht nur Vollzyklen zu beobachten sind.
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