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Kleinwindkraftanlagen in Italien - ein Markt mit Zukunft!

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Eingestellt 2, Okt 2012 in Energiewende von Anonym

Kleinwindkraftanlagen in Italien - ein Markt mit Zukunft?

   

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Beantwortet 2, Okt 2012 von Stefan (17 Punkte)

Die Förderung der Erneuerbaren Energien (außer Photovoltaik) in Italien wurde mit dem Ministerialdekret vom 06. Juli 2012 grundlegend reformiert. Anwendung findet diese neue Regelung im Wesentlichen für neu in Betrieb genommene Anlagen ab dem 01.01.2013. Von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt gehören besonders die Kleinwindkraftanlagen (KWKA) zu den großen Gewinnern dieser Reform. Wird der Zubau größerer Windparks in Zukunft abhängig von der Größe mittels Register, Ausschreibungen und gekürzten Förderungen stark eingebremst, so dürfen sich KWKA weiterhin sehr attraktiver (teils höherer) Förderungen sowie weiterer administrativer Erleichterungen erfreuen. Generell wurde die Förderdauer für Windkraft unabhängig von der Nennleistung von 15 auf 20 erhöht. KWKA erhalten dabei folgende Fixtarife auf die in das Verteilernetz eingespeiste Energie: - bis zu einer Nennleistung von 20 kW 291 €/MWh; - von 20 kW bis von 200 kW Nennleistung 268 €/MWh; - von 200 kW bis 1.000 kW Nennleistung 149 €/MWh. Zusätzlich wird der Bau und der Betrieb diese Anlagen durch diverse andere Faktoren begünstigt. Beispiele dazu sind: - Kleinwindkraftanlagen mit einer Nennleistung bis 60 kW unterliegen nicht der Registerpflicht und haben somit freien Zugang zu den Förderungen; -In vielen Regionen ist für Anlagen mit einer Nennleistung bis 1 MW ein vereinfachtes und schnelleres Genehmigungsverfahren gültig; -Generell keine verpflichtende Angabe von Produktionsprogrammen. Diese und einige weitere Faktoren dürften dazu führen, dass besonders Kleinwindkraftanlagen in den nächsten Jahren hohe Zuwachsraten verzeichnen dürften.

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