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Wie funktioniert das Modell des Hybridstrommarkts?

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Beantwortet 13, Feb 2015 von Thorsten Zoerner (101 Punkte)

Der Hybridstrommarkt sieht einen Bezug von Strom aus zwei verschiedenen Komponenten vor. Die eine Komponente ist eine Abrechnung nach verbrauchter Strommenge - die andere Komponente ist die Ermöglichung einer Anmietung von Erzeugungskapazitäten. Mit dem Hybridstrommarkt ist es möglich, dass man sich zum Beispiel mit 1% an einer Windkraft oder PV-Anlage beteiligt. Zeitgleich zur Erzeugung wird der Anteil vom Verbrauch abgezogen, so dann von der ersten Komponente (Abrechnung der Strommenge) weniger anfällt.

Als Vorteil gehe ich aktuell davon aus, dass die folgenden Eigenschaften erfüllt werden können, die ich persönlich für den Strommarkt der Energiewende als wichtig erachte:

  • Anreize für zukünftige Investitionen in EE-Anlagen, da man langfristige Mietverträge eingehen kann
  • Flexibilisierung und Nutzung der Lastverschiebung auch bei "normalen" Stromkunden
  • Parizipation des Stromkunden an der Wertschöpfung durch Handel

Auf der Webseite zum Hybridstrommarkt befindet sich ein Video, welches (hoffentlich einfach) die Motifvation hinter dem Modell reflektiert.

Selbstverständlich darf sich jeder direkt bei mir melden für Fragen oder Anregungen - und natürlich für Unterstüzungen.

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