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Anlagenkonfiguration

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Eingestellt 28, Apr 2014 in Photovoltaik von B750MK2 . (14 Punkte)
Also eigentlich hatte ich nun geplant auf das Ost-West Dach eine <10KwP Anlage zu installieren. Entweder CIS oder Cristaline ... Möglicherweise auf die Ost-West Anlage CIS und auf das Carport cristaline Module.

Im Juni oder Juli, je nachdem wie schnell das Carport steht, hätte ich dann zusätzlich noch voraussichtlich vor dem 1.8 eine Südfläche mit >54qm² Dachfläche zur Verfügung (12 Grad Neigung). Diese wollte ich dann zusätzlich belegen, da ich die Anlage selbst montiere und so einen Preis von ca. 1000 bis 1100 Euro pro KwP angeboten bekommen kann. Die Inbetriebnahme usw. würde der gleiche Solateur machen. Die Anlage würde sich also bei entsprechenden Eigenverbrauch in 6-7 Jahren bereits selbst bezahlt haben. Dann würde ich mindestens 110 Euro pro KwP pro Jahr erwirtschaften. Das halte ich (als Laie) für eine gute Geldanlage für die nächsten Jahre, auch wenn die Anlage bei unserem Eigenverbrauch von 5500 KwH für beide Doppelhaushälften ziemlich überdimensioniert ist.

Das was mich jetzt von diesem Vorhaben abbringen würde, waren ihre Vorschläge wenn ich es richtig verstanden habe:

Anstatt bei der Ost-West die >10 kwP Grenze voll auszuschöpfen soll ich hier auf etwa 6 KwP gehen und dann im Sommer das Carport mit einer 3,3 KwP Anlage ausstatten.

Dann hätte ich natürlich für neuere Anlagentechnik noch Platz für später frei, allerdings stellt sich mir die Frage wie lange es noch die auf 20 Jahre garantierte Einspeisevergütung gibt. Sollte man dann nicht Nägel mit Köpfen machen wie oben von mir vorgeschlagen? Anstatt später einen Flickenteppich verschiedener Module auf den Dächern zu haben?

Muss ich mir dann eigentlich für die in ggf. 6-7 Jahren anzuschaffende Batterie dann einen neuen Wechselrechter mit Batteriemanager kaufen. Das wäre natürlich ein Argument das Carport erstmal komplett frei zu lassen.

 

Danke und viele Grüße

Stephan
bezieht sich auf eine Antwort auf: 3-phasig oder 1-phasig - was würden Sie empfehlen?
   

1 Antwort

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Beantwortet 5, Mai 2014 von Frank Müllers (590 Punkte)

Sie haben durchaus die richtigen Schlüsse aus den erhaltenen Antworten gezogen, nun gilt es zügig zu handeln!

Besonders, wenn Sie die ohnehin schon sehr geringe Einspeisevergütung noch zur Finanzierung Ihrer Anlage nutzen wollen, sollten Sie die Vorschläge zeitnah umsetzen. Nehmen Sie durchgängig kristalline Module in "Full-Black" - Optik, dann vermeiden Sie auch den Eindruck eines Flickenteppichs.

Für die spätere Nutzung einer Batterie werden Sie - Stand der Technik - auf jeden Fall den Wechselrichter tauschen müssen, es sei denn Sie bauen schon jetzt einen Hybrid-Wechselrichter ein, der aber ohne Akkus unsinnig wäre. Modular aufgebaute Systeme, bei denen das Batteriemanagement nachträglich in die bestehenden Strings implementiert werden können, sind m.E.*  noch nicht im Handel...

*(Ich gebe aber zu, das ich im Dschungel der derzeitig erhältlichen Batteriespeichersysteme den Überblick verloren habe. Ich persönlich würde noch abwarten.)

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