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Intelligente Nutzung von PV-Strom für die Elektromobilit als Wegbereiter für eine 100% erneuerbare Stromversorgung

+1 Punkt
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Eingestellt 28, Mär 2014 in Energiewende von Christian Höhle (217 Punkte)
Vision: 100% Erneuerbare Energien 
 
Die Vision der SMA Solar Technology AG ist die weltweit zunehmende Versorgung der Menschheit durch erneuerbare Energien. Dabei wird die Photovoltaik eine tragende Rolle spielen. Aber gerade Windkraft und Photovoltaik als Technologien mit dem größten Ausbaupotential fluktuieren in der Leistungsbereitstellung. Wenn die Last vollständig aus erneuerbaren Quellen gedeckt werden soll, müssen Speicher ein wesentlicher Systembestandteil werden. 
 
Speicher wesentlicher Bestandteil zukünftiger Energieversorgung 
 
Speicher werden zukünftig in verschiedensten Ausprägungen eingesetzt werden – vom kleineren Batteriesystem im Keller des eigenen Hauses bis hin zu sehr großen Speichern am Mittelspannungsnetz. Die Einbindung von Elektrofahrzeugen ist aus zwei Gründen besonders interessant: Sie zeichnen sich durch eine vergleichsweise hohe Speicherkapazität aus und sollen nach Plänen der Bundesregierung bald in sehr großer Anzahl Verbreitung finden. Dieses Potential gilt es auch für die Energiewende zu nutzen. 
 
eMOBILie – Energieautarke Elektromobilität im Smart-Micro-Grid 
 
Gemeinsam mit der BMW AG sowie der TU München erforscht SMA im Forschungsprojekt „eMOBILie“ verschiedene Möglichkeiten zur intelligenten Einbindung von Elektrofahrzeugen in das Energiemanagement von 
Einfamilienhäusern und Parkhäusern. Dazu wird das Elektrofahrzeug befähigt, dem Sunny Home Manager seinen Energiebedarf zu übermitteln und Daten zum Energieangebot des Gebäudes zu empfangen. Realisiert wird ein hierarchischer Energiemanagement-Ansatz, bei dem der Sunny Home Manager als übergeordneter Energiemanager fungiert. Er erstellt eine optimierte Gesamtplanung und steuert das Elektrofahrzeug und eine Vielzahl anderer Geräte. Ausgehend von den Erfahrungen dieses Ansatzes wird ein verteiltes Energiemanagement entwickelt, bei dem alle Teilnehmer gleichberechtigt einen Einsatzplan aushandeln. 
 
INEES – Intelligente Netzanbindung von Elektrofahrzeugen zur Erbringung von Systemdienstleistungen 
 
Im Projekt INEES erforschen die Volkswagen AG, die Lichtblick AG, das Fraunhofer IWES und SMA die intelligente Netzanbindung von Elektrofahrzeugen. SMA entwickelt hierzu eine 3-phasige bidirektionale DC-Wallbox als Experimentiersystem, die das Fahrzeug mit 10kW Leistung laden und entladen kann und darüber hinaus in der Lage ist, Energie aus dem Fahrzeug in das Stromnetz einzuspeisen. Zusätzlich kann die Wallbox auch Blindleistung bereitstellen und damit den Einfluss des  Wirkenergieaustauschs auf die Netzspannung minimieren.In einem Feldversuch werden 20 Fahrzeuge mit der neuen DC-Wallbox im Einsatz sein, sodass Felderfahrungen gesammelt werden können.
Die beiden Verbundforschungsvorhaben eMOBILie [1] und INEES [2] werden mit Mitteln des  Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit unter den Förderkennzeichen FKZ 16SBS026D und FKZ 16EM1015 gefördert. 
 
Fazit: Intelligent eingesetzt kann Elektromobilität einen wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten! 
 
Eine Stromversorgung aus 100% erneuerbaren Energien benötigt Speicher. Mit den beiden Forschungsprojekten sammelt SMA Erfahrungen in der intelligenten Einplanung von Elektrofahrzeugen sowie in der leistungselektronischen Umsetzung der Ladung und Entladung. So können Elektrofahrzeuge zeitnah in aktuellen Produkten zur Erhöhung des Eigenverbrauchs genutzt werden. Darüber hinaus werden Erkenntnisse gesammelt, um den Speicher von Elektrofahrzeugen netzdienlich einzusetzen und damit den zunehmenden Einluss fluktuierender erneuerbarer Energien zu kompensieren. 
 

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1 Antwort

0 Punkte
Beantwortet 30, Mär 2014 von Markus Emmert (231 Punkte)
Ich schreibe in Ihre Zeilen (bold):
 
Schritt 1: Hierarchisches Energiemanagement
+ Globale Optimierung möglich
- Intelligenz zur Bestimmung von Energiebedürfnissen im Energiemanager
Lösung: Im Rahmen der SGready®-Database werden genau diese Informationen interoperabel erhoben, verarbeitet und als Tool zur Verfügung gestellt.
 
Schritt 2: Verteiltes Energiemanagement
+ Intelligenz verbleibt bei den Partnern (Produkten bzw. beim Kunden) - der Kunde muss entscheiden, ob und wann er im SmartGrid teilnimmt
+ Selbstbestimmung bleibt erhalten
+ Akzeptanz steigt
- Energetisches Ergebnis in der Regel etwas schlechter (ganzheitlich betrachtet sogar besser)
Ziel: internationale Standardisierung
Besondere Herausforderungen: Skalierbarkeit und Einfachheit
Lösung: Prdoukte und Dienstleistungen sind nach SGready® zertifiziert. Die zertifizierung gewährleistet die Interoperabilität zwischen den Systemen.
 
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