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Um wieviel würde die EEG-Umlage sinken, wenn es keine Befreiungen gäbe?

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Eingestellt 28, Dez 2013 in Energiewende von Anonym

Aus dem Handelsblatt (http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/eeg-umlage-energieverbraucher-fordern-mehr-preistransparenz/9261216.html):

Scharf kritisierte der Verbraucherschützer auch die Regelungen zur Befreiung von Unternehmen von der EEG-Umlage. Dabei stellte sich Peters voll gegen jede Art von Ausnahmen. Es müsse erst einmal der Nachweis geführt werden, dass ein Stahlunternehmen in Deutschland wegen der Ökostromabgabe international nicht mehr wettbewerbsfähig sei. „Wir zahlen als Verbraucher, das macht keinen Sinn“. Die Milliardenbeträge, die die Privatkunden durch die Befreiung der Großindustrie zahlten, fehlten an anderer Stelle.

Leider wird nicht aufgeführt, welche Milliardenbeträge das genau sind und wieviel die EEG-Umlage dann sinken würde...

Weiss das jemand?

 

 

   
Kommentiert 28, Dez 2013 von Lothar Jestädt (103 Punkte)
66% da auch der niedrige Börsenpreis nur durch die Zwangsvermarktung von EEG-Strom an der Börse entstanden ist. Somit Industriestrom von der Börse indirekt subventioniert wird.

1 Antwort

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Beantwortet 28, Dez 2013 von Martin Werner (2,069 Punkte)
In 2014 ist der Anteil des Industrieprivilegs 1,28 ct/kWh, also etwa 20% der EEG-Umlage. Allerdings profitiert die großindustrie auch von den gesunkenen Börsenstrompreisen, die dazu führen, dass die EEG-Umlage um weitere 1,47 ct/kWh steigt.

D.h. die EEG-Umlage könnte um mindestens 1,28 ct/kWh niedriger sein.
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