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Photovoltaik-Anlage auf Titan-Zink-Dach

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Eingestellt 29, Mai 2013 in Photovoltaik von Anonym

Photovoltaik auf Titan-Zink-Dach

Ich möchte in absehbarer Zeit eine PV auf einem Titan-Zink-Dach montieren. Ein Solateur riet mir jetzt davon ab, da es dafür keine passenden Klemmen geben würde. Seine Begründung: Da Titan-Zink ein relativ weiches Material ist und die Befestigungsklemmen vorwiegend aus Alu sind, sollen bei den entsprechenden Wetterbedingungen (Hitze, extreme Kälte) enorme Kräfte auf das gesamte Dach wirken. Dies soll dann zu Rissen und damit zur Undichtigkeit des Daches führen. Ist das so und wenn ja, gibt es entsprechende Befestigungslösungen für Titan-Zink-Dächer?

   

1 Antwort

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Beantwortet 1, Jun 2013 von Jörg Wedler (247 Punkte)

Hier hat der Solarteur nicht ganz Unrecht. Ich weiss nun nicht, um was für ein Titan-Zink-Dach es sich handelt, aber sollte es mit einem Stehpfalz versehen sein, so bietet "Schletter" eine Klemme an, die ca. 12 cm lang ist und mit seitlichen Schrauben gegen den Stehpfalz drückt. Auf die Aufnahmeplatte (dazugehörig) können dann die Schienen gebaut werden. Natürlich dehnen sich die Unterkonstruktionskomponenten aus und ziehen sich auch wieder zusammen. Hier werden Kräfte auf die Dachhaut geleitet. Wir versuchen dann, die Generatorfelder oft zu unterbrechen, um eine Längenausdehnung, weitestgehend zu minimieren und erhalten zeitgleich somit auch ordentliche Wartungsgänge, um die Anlage und die Befestigung über die Laufzeit auch kontrollieren zu können. Für glatte Bleche, kenne ich nur Niet und Schraubbefestigungen, die eine Durchdringung der Dachhaut nach sich ziehen und die eigentlich als suboptimal zu bezeichnen sind. Hier ist das Risiko ein Vielfaches höher. Bitte mal beim Hersteller "Schletter" unverbindlich beraten lassen, jedoch ist eine präzise Angabe, des gewünschten Titan-Zink-Daches mit Datenblatt für die Anfrage sicherlich nötig.

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