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Die Entwicklung der Erneuerbaren Energien in der Schweiz

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Eingestellt 24, Mai 2013 in Energiewende von Anonym

Wie ist die Einstellung der Schweizer und der Schweizer Regierung zu Erneuerbaren Energien?

Die Schweiz gilt ja immer so als Vorreiterland für Sauberkeit, Ordnung und Organisation. Wie ist denn dort die Situation im Bezug auf Umstellung auf Erneuerbare Energien? Wie sieht es aus mit Photovoltaik-Insallationen und wie sind deren Zubauziele?

   

1 Antwort

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Beantwortet 28, Mai 2013 von Jan Remund (15 Punkte)

Der Zubau der neuen erneuerbaren Energien in der Schweiz war viel kleiner als in Deutschland oder Italien. Die PV-Leistung pro Kopf ist mit Frankreich und Österreich vergleichbar (rund 50 W/Kopf oder 0.4 GWp, siehe: EPIA Global Market Outlook for Photovoltaics 2013-2017, Seite 18 - www.epia.org ). Die Haltung der Regierung war bislang zögerlich. Sie will die PV ausbauen, aber so richtig erst ab 2020. Das Ziel gemäss den Energieszenarien 2050 sind rund 10 - 12 GWp PV (hochgerechnet für Deutschland wären dies 100 - 120 GWp). Das Problem des jetztigen Einspeisegesetzes ist der niedrige Gesamtdeckel. Dies führt zu einer langen Warteliste (mehr als 20'000 Anlagen). Dieser wird aber wahrscheinlich auf 1.5 Rp/kWh erhöht (die Umlage ist im Gegensatz zu Deutschland begrenzt). Der Nationalrat hat dieser Erhöhung zugestimmt, der Ständerat wird dies wahrscheinlich im Sommer machen. Damit kann der Zubau ab 2014 verstärkt werden (von gegenwärtig 200 MWp auf rund 300 - 500 MWp/Jahr).

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