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<title>Top50-Solar Experts - Neue Beiträge mit symposium-photovoltaik-2014-Tag</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/tag/symposium-photovoltaik-2014</link>
<description>RSS-Feed von Top50-Solar Experts</description>
<item>
<title>Identifikation von fehlerhaften PV Modulen und Anlagen mittels Thermografie</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/4013/identifikation-von-fehlerhaften-pv-modulen-und-anlagen-mittels-thermografie</link>
<description>


&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;1. Einleitung&lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;
	Zur Qualit&amp;auml;tssicherung bei fertiggestellten PV Anlagen wird heutzutage neben einer Strom-Spannungs-Kennlinienmessung auch eine Thermografie (TG) Inspektion durchgef&amp;uuml;hrt. Nach wenigen Jahren Betrieb werden Messungen meist wiederholt, um den Zustand zu kontrollieren. Eine messtechnische Begleitung ist in jedem Fall sinnvoll, da Photovoltaikmodule schon w&amp;auml;hrend der Produktion, auf dem Transportweg zur Baustelle oder im Betrieb nach der Installation fehlerhaft sein k&amp;ouml;nnen oder werden. Zu den &amp;uuml;blichen Schadensbildern z&amp;auml;hlen durch Mikrorisse verursachte hei&amp;szlig;e Zellen, oft begleitet durch braune Verf&amp;auml;rbungen aufgrund hoher Temperaturen, Glasbruch und potenzialinduzierte Degradation (PID). Die St&amp;auml;rke der Infrarot-Thermografie zeigt sich im bildgebenden Aufdecken von Fehlern, wo andere Techniken wie das I-U-Kennlinien Verfahren zwar den Leistungsverlust aufdecken, aber keine eindeutige Identifikation des Fehlers zulassen.&amp;nbsp; Mit der Thermografiekamera sind verschiedene Situationen und Anlagen bez&amp;uuml;glich thermischer Auff&amp;auml;lligkeiten betrachtet worden. Typische Beispiele sind Zellen mit Br&amp;uuml;chen, so dass betroffene Zellen eine relativ h&amp;ouml;here Temperatur gegen&amp;uuml;ber Nachbarzellen zeigen.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;2. Diskussion der Messungen&lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;
	Es sind verschiedene Modulauff&amp;auml;lligkeiten mittels Thermografie bei Standard p-Typ Silizium PV Modulen identifiziert worden. Die Frage, ob solche Module nur aufgrund relativ hei&amp;szlig;e Auff&amp;auml;lligkeiten zeigen und welche genauer mit zus&amp;auml;tzlichen Methoden wie Strom- Spannungs-Messung oder Elektrolumineszenz zur Kl&amp;auml;rung von Leistung und Zellschadensbild untersucht werden m&amp;uuml;ssen. Hier muss darauf geachtet werden, ob Produkt- oder Leistungsgarantie vorliegt. Eine Produktgarantie ist die freiwillige Zusicherung des Herstellers, dass ein Produkt in Ordnung ist und keine Vorsch&amp;auml;den aufgrund von Produktionsfehlern aufweist. Liegt eine EL Analyse vor ist in aller Regel erkennbar, ob es sich um einen Produktionsfehler oder einen Handhabungsfehler handelt. Liegt ein Produktionsfehler vor, der z.B. durch L&amp;ouml;tfehler verursacht worden ist, erkennbar an kastenf&amp;ouml;rmigen schwarzen Rechtecken bis zum Busbar einer Solarzelle, ist die Chance auf Ersatz innerhalb der Produktgarantie hoch. Liegt man schon au&amp;szlig;erhalb der Produktgarantie kann auf die Leistungsgarantie verwiesen werden. Mittels I-U-Kennlinienmessung muss dennoch im Vorfeld &amp;uuml;berpr&amp;uuml;ft werden, ob das PV Modul durch verursachte Zellbr&amp;uuml;che eine Minderleistung aufweist und deswegen tauschf&amp;auml;hig ist.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;a href=&quot;http://experts.top50-solar.de/?qa=blob&amp;amp;qa_blobid=7821650941528978098&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Hier finden Sie die vollst&amp;auml;ndige Pr&amp;auml;sentation mit Abbildungen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
</description>
<category>Photovoltaik</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/4013/identifikation-von-fehlerhaften-pv-modulen-und-anlagen-mittels-thermografie</guid>
<pubDate>Tue, 22 Apr 2014 11:01:24 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Blitz- und Überspannungsschutz von PV-Kraftwerken</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/4011/blitz-und-%C3%BCberspannungsschutz-von-pv-kraftwerken</link>
<description>


&lt;p&gt;
	Bei den Blitz- und &amp;Uuml;berspannungsschutzma&amp;szlig;nahmen f&amp;uuml;r PV-Anlagen sind einige Besonderheiten zu beachten. Aus diesem Grunde wurden bereits 2009 die zus&amp;auml;tzlichen Informationen f&amp;uuml;r den Blitzschutz von Geb&amp;auml;uden mit PV-Stromversorgungssystemen in DIN 62305-3 Beiblatt 5 &amp;bdquo;Blitz- und &amp;Uuml;berspannungsschutz f&amp;uuml;r PV-Stromversorgungssysteme&amp;ldquo; zusammengefasst. Zwischenzeitlich wurde eine aktualisierte Ausgabe des Beiblatts 5 der EN 62305-3 erarbeitet, die im Februar 2014 ver&amp;ouml;ffentlicht worden ist. Neu formuliert wurde der Anhang D zum Blitz- und &amp;Uuml;berspannungsschutz von PV-Freifl&amp;auml;chenanlagen. Im aktuellen Beiblatt 5 wird nicht mehr ausschlie&amp;szlig;lich das Erdungssystem von PV-Freifl&amp;auml;chenanlagen behandelt, sondern es sind auch Aussagen zur Blitzstromverteilung und -belastung der Verkabelung in Freifl&amp;auml;chenanlagen enthalten. &amp;nbsp;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	
&lt;br&gt;
	&lt;strong&gt;Erdungssystem bei PV-Freifl&amp;auml;chenanlagen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	Eine Erdungsanlage mit geringer lmpedanz verringert die Potentialdifferenz zwischen den baulichen Anlagen und damit die St&amp;ouml;reinkopplung in die elektrischen Verbindungen. Dieses grunds&amp;auml;tzliche Schutzziel ist auch im aktuellen Beiblatt 5 beibehalten worden. Es wird weiterhin ein niedriger Erdungswiderstand von &amp;lt;10 Ohm empfohlen. Die einzelnen Erdungsanlagen von Betriebsgeb&amp;auml;ude und PV-Modulfeld sollen miteinander verbunden werden, um durch ein vermaschtes Erdungssystem m&amp;ouml;glichst eine ideale &amp;bdquo;&amp;Auml;quipotentialfl&amp;auml;che&amp;ldquo; zu erhalten. Pr&amp;auml;zisiert wurden die Empfehlungen wie dieses Erdungssystem realisiert werden kann. Es war in der Ausgabe von 2009 bereits beschrieben, dass Schraubfundamente als Erder verwendet werden k&amp;ouml;nnen, wenn die Wanddicke die Vorgaben der Tabelle 7 in EN 62305-3 erf&amp;uuml;llt. In der Vorg&amp;auml;ngernorm war bereits festgelegt, dass bei der Verwendung von Schraubfundamenten als Einzelfundament die Mindesterderl&amp;auml;nge l1 nach DIN EN 62305-3 eingehalten werden sollte. Neu wurde nun der Hinweis aufgenommen, dass bei Modulgestellen mit Schraub- oder Rammfundamenten, die miteinander dauerhaft und blitzstromtragf&amp;auml;hig verbunden sind, die im Erdreich wirksamen Einzell&amp;auml;ngen von &amp;lt; 2,5m addiert werden k&amp;ouml;nnen um die Vorgaben an die Mindesterderl&amp;auml;nge nach EN 62305-1 zu erf&amp;uuml;llen. Die Blitzstromtragf&amp;auml;higkeit der Anbindung ist durch eine Pr&amp;uuml;fung nach DIN EN 62561-1 nachzuweisen. Eingef&amp;uuml;gt wurde der Hinweis, dass metallene Modultische mit Schraub- oder Rammfundamenten, die den beschriebenen Vorgaben entsprechen, als Teil der Erdungsanlage genutzt werden k&amp;ouml;nnen.
&lt;br&gt;
	Erweitert wurden auch die Aussagen zur Verwendung von Streifenfundamenten als Teil der Erdungsanlage. Streifenfundamente bei PV-Anlagen entsprechen in der Regel nicht den baulichen Eigenschaften von Streifenfundamenten, wie sie bei Geb&amp;auml;uden verwendet werden. Deshalb wurde ausgef&amp;uuml;hrt, dass solche Streifenfundamente im Vergleich zu Ramm- oder Schraubfundamenten eine reduzierte Erderwirkung aufweisen. Deshalb wird eine zus&amp;auml;tzliche Erdungsanlage empfohlen. Die metallenen Modulgestelle sind blitzstromtragf&amp;auml;hig an die Erdungsanlage anzubinden.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&amp;nbsp;
&lt;br&gt;
	&lt;strong&gt;Blitzstromverteilung und Belastung der SPDs bei PV-Freifl&amp;auml;chenanlagen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	Erg&amp;auml;nzt wird in ein Abschnitt D.3 zur Blitzstromverteilung und Belastung der SPDs bei PV- Freifl&amp;auml;chenanlagen. Die Aussagen in Beiblatt 5 basieren auf Computersimulationen zur Blitzstromverteilung&amp;nbsp; einer Freifl&amp;auml;chenanlage, wie sie in EN 62305-4 Beiblatt 1 beschrieben sind. Beiblatt 5 beschreibt die Parameter, die die Blitzstromverteilung beeinflussen.&lt;/p&gt;


&lt;ul&gt;
	

&lt;li&gt;
		Blitzschutzklasse - Bei PV-Freifl&amp;auml;chenanlage wird&amp;nbsp; &amp;uuml;blicherweise&amp;nbsp; LPL III zugrunde gelegt.&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Spezifischer Erdungswiderstand &amp;#61607; Ausf&amp;uuml;hrung der DC-Verkabelung - Beiblatt 5, betrachtet&amp;nbsp; nur Zentralwechselrichter&amp;nbsp;&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Vermaschung und Maschenweite des Erdungssystems Bei gr&amp;ouml;&amp;szlig;eren Maschenweiten sind h&amp;ouml;here Blitzteilstr&amp;ouml;me &amp;uuml;ber die SPDs zu erwarten. &amp;nbsp;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;a. Zentralwechselrichter&lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;
	EN 62305-4 Beiblatt 1 zeigt, dass ein sowohl bei relativ niedrigem als auch einem hohen spezifischen Erdungswiderstand ein Gro&amp;szlig;teil des Blitzstroms direkt in die Erdungsanlage abflie&amp;szlig;t. Es flie&amp;szlig;en jedoch auch Blitzteilstr&amp;ouml;me in der DC-Verkabelung, da die Annahme, dass die gesamte Fl&amp;auml;che&amp;nbsp; der PV-Anlage als &amp;bdquo;&amp;Auml;quipotentialfl&amp;auml;che&amp;ldquo; betrachtet werden kann, in der Praxis nicht realisiert werden kann. Die energietechnische Verkabelung wirkt dabei quasi als Potentialausgleichsleiter zwischen der &amp;bdquo;lokalen&amp;ldquo; Erde des Modulfelds in dem der direkte Blitzeinschlag erfolgte und der &amp;bdquo;fernen&amp;ldquo; &amp;Auml;quipotentialfl&amp;auml;che des Zentralwechselrichters. Die Blitzteilstr&amp;ouml;me flie&amp;szlig;en also bei einer PV-Freifl&amp;auml;chenanlage mit Zentralwechselrichter auf den DC- Leitungen zwischen den Generatoranschaltk&amp;auml;sten und dem DC-Eingang des Zentralwechselrichters. &amp;nbsp;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	
&lt;br&gt;
	&lt;strong&gt;b. Stringwechselrichter&lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;
	PV-Freifl&amp;auml;chenanlagen, werden auch mit Stringwechselrichtern ausgef&amp;uuml;hrt. Der Unterschied zur Anlage mit Zentralwechselrichter liegt darin, dass bei Stringwechselrichtern die Blitzteilstr&amp;ouml;me auf den AC-Leitungen flie&amp;szlig;en. Dementsprechend sind die Typ 1 SPDs auf der AC-Seite der Stringwechselrichter und der Niederspannungsseite des Einspeisetransformators zu installieren. Die Blitzstromverl&amp;auml;ufe weisen eine verk&amp;uuml;rzte Wellenform auf und entsprechen damit in wesentlichen den Parametern bei Zentralwechselrichtern. Auf der DC-Seite sind Typ 2 SPDs ausreichend. In Beiblatt 5 ist das Mindestableitverm&amp;ouml;gen von Typ 1 SPDs auf der DC-Seite von Zentralwechselrichtern beschrieben. Wie gezeigt, k&amp;ouml;nnen bei Anlagen mit Stringwechselrichtern die gleichen Mindestableitwerte f&amp;uuml;r die Typ 1 AC-SPDs herangezogen werden.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;a rel=&quot;nofollow&quot; href=&quot;http://experts.top50-solar.de/?qa=blob&amp;amp;qa_blobid=11868869613036123860&quot;&gt;Hier finden Sie die vollst&amp;auml;ndige Pr&amp;auml;stentation mit Abbildungen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	Dipl.-Ing. Josef Birkl DEHN + S&amp;Ouml;HNE GmbH &amp;amp; Co.KG. Hans-Dehn-Str. 1, Germany 92318 Neumark&lt;/p&gt;
</description>
<category>Photovoltaik</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/4011/blitz-und-%C3%BCberspannungsschutz-von-pv-kraftwerken</guid>
<pubDate>Tue, 22 Apr 2014 09:56:26 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Wo liegen sicherheitsrelevante Schwachpunkte von  PV-Anlagen?</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/4002/wo-liegen-sicherheitsrelevante-schwachpunkte-von-pv-anlagen</link>
<description>


&lt;p&gt;
	Photovoltaik-Anlagen sind komplexe elektrotechnische Anlagen mit einer Vielzahl von Einzelkomponenten. Geht man von einer im Jahre 2013 in Deutschland insgesamt installierten Leistung von mehr als 30 GW aus, so entspricht das einer Anzahl von etwa 150 Mio. Modulen, ca. 450 Mio. Bypass-Dioden, ca. 10 Mrd. Solarzellen (3 Wp) und ca. 50 Mrd. L&amp;ouml;tstellen. Hinzu kommen Leitungen, Verteiler, Strangdioden, DC-Sicherungen, DC-Schalter, Wechselrichter, AC-Sicherungen, IT- Schnittstellen etc. sowie mechanische Komponenten wie Aufst&amp;auml;nderungen oder auch Nachf&amp;uuml;hrsysteme. Wie bei jeder technischen Anlage besteht somit ein Risiko, dass durch Fehler in der Anlage Sch&amp;auml;den auftreten k&amp;ouml;nnen.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	Die FMEA (Failure Mode and Effects Analysis &amp;bdquo;Fehlerm&amp;ouml;glichkeits- und Einfluss- Analyse&amp;ldquo; oder kurz &amp;bdquo;Auswirkungsanalyse&amp;ldquo;) [1, 2]. stellt in der Industrie, insbesondere bei Herstellern von Massenprodukten wie z.B. Automobilen, ein etabliertes und auch formal vorgegebenes Verfahren dar (DIN EN 60812 &amp;bdquo;Fehlzustandsart- und - auswirkungsanalyse&amp;ldquo;), mit welchem bereits in der Entwicklungsphase eines Produktes m&amp;ouml;gliche Fehlerquellen identifiziert, bewertet und Abhilfema&amp;szlig;nahmen benannt werden. Hierzu kommt ein Team von ca. 10 Experten aus m&amp;ouml;glichst unterschiedlichen Fachbereichen zusammen, welches unter Anleitung eines Moderators die Komponenten eines Gesamtsystems oder auch nur eine einzelne Komponenten im Detail betrachtet. Die Bewertung des Risikos stellt dabei eine Mischung aus langj&amp;auml;hriger Erfahrung, faktischem Wissen, aber auch &amp;bdquo;Bauchgef&amp;uuml;hl&amp;ldquo; dar. Kontroverse Be- wertungen werden ausdiskutiert, letztlich muss sich das Team auf einen gemeinsamen Risikowert einigen.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	Innerhalb des PV-Brandschutz-Projektes [3] wurde diese Methode erstmals auf ein vollst&amp;auml;ndiges netzgekoppeltes PV-System (ohne Speicher) angewandt &amp;ndash; die zusammengefassten Ergebnisse finden sich unter [3]. &amp;nbsp;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	Als haupts&amp;auml;chliche Fehlerquelle wurde leider der &amp;bdquo;Faktor Mensch&amp;ldquo; benannt. Die vorgeschlagenen Verbesserungsma&amp;szlig;nahmen liegen daher haupts&amp;auml;chlich im Bereich der Qualit&amp;auml;tssicherung sowohl bei den Komponenten als auch bei der Planung und Ausf&amp;uuml;hrung der Anlagen.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	[1] &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Risikoanalyse/&quot; rel=&quot;nofollow&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Risikoanalyse/&lt;/a&gt;
&lt;br&gt;
	[2] &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/FMEA/.&quot; rel=&quot;nofollow&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/FMEA/.&lt;/a&gt;
&lt;br&gt;
	[3] &lt;a href=&quot;http://www.pv-brandsicherheit.de/freiburg2013/&quot; rel=&quot;nofollow&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;http://www.pv-brandsicherheit.de/freiburg2013/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	Ergebnisse einer FMEA-Analyse - Zusammenfassung - Heribert Schmidt1, Robin Grab1, Florian Reil2, Willi Vaa&amp;szlig;en2&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; 1Fraunhofer ISE, Heidenhofstrasse 2, 79110 Freiburg&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; 2T&amp;Uuml;V Rhld.&amp;nbsp; Am Grauen Stein 20, 51105 K&amp;ouml;ln 0761 / 4588 5226 heribert.schmidt@ise.fraunhofer.de www.ise.fraunhofer.de&amp;nbsp;
&lt;br&gt;
	
&lt;br&gt;
	
&lt;br&gt;
	Die folgende Abbildung zeigt auf der unteren Zeile Komponenten- resp. Planungs- und Ausf&amp;uuml;hrungsfehler, f&amp;uuml;r welche die Expertengruppe ein hohes Risiko (Risikopriori- t&amp;auml;tzszahl RPZ &amp;gt; 150) identifiziert hat. Als besonders kritisch wurde dabei mit einer RPZ von knapp 450 die (nicht zul&amp;auml;ssige!) Kombination von Steckverbindern unter- schiedlicher Hersteller angesehen. In der oberen Zeile der Abbildung sind m&amp;ouml;gliche Ma&amp;szlig;nahmen zur Verminderung des Risikos dargestellt &amp;ndash; im Beispiel der Steckver- binder w&amp;auml;re z. B. eine weltweite Normung die Ideall&amp;ouml;sung. Genannt sind in der Ab- bildung immer diejenigen L&amp;ouml;sungsvorschl&amp;auml;ge, die zur niedrigsten RPZ gef&amp;uuml;hrt haben &amp;ndash; oftmals sind auch andere L&amp;ouml;sungen m&amp;ouml;glich, siehe hierzu [3].&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;a href=&quot;http://experts.top50-solar.de/?qa=blob&amp;amp;qa_blobid=6224563557892538031&quot; rel=&quot;nofollow&quot; style=&quot;text-decoration: underline; color: rgb(89, 106, 140); font-family: Helvetica, Arial, Sens-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; letter-spacing: normal; line-height: 21px; orphans: auto; text-align: left; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: auto; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; background-color: rgb(255, 255, 255);&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Hier finden Sie die vollst&amp;auml;ndige Pr&amp;auml;sentation&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
</description>
<category>Photovoltaik</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/4002/wo-liegen-sicherheitsrelevante-schwachpunkte-von-pv-anlagen</guid>
<pubDate>Mon, 21 Apr 2014 09:11:13 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Ermittlung des Anwendungspotentials von Photovoltaik an Lärmschutzwänden entlang des Schweizer Autobahnnetzes</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/3950/ermittlung-des-anwendungspotentials-von-photovoltaik-an-l%C3%A4rmschutzw%C3%A4nden-entlang-des-schweizer-autobahnnetzes</link>
<description>


&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;Zusammenfassung&lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;
	Im Auftrag des Bundesamtes f&amp;uuml;r Strassen der Schweiz ASTRA hat TNC Consulting das Anwendungspotential von Photovoltaik an L&amp;auml;rmschutzw&amp;auml;nden entlang des Schweizer Autobahnnetzes mit Hilfe einer eigens entwickelten Datenbank ermittelt. Mit dem erwarteten elektrischen Ertrag des ermittelten realisierbaren Potentials von Photovoltaik-Schallschutzanlagen k&amp;ouml;nnte der photovoltaische Betrieb der Autobahnen in der Schweiz (inklusive Beleuchtung und Tunnell&amp;uuml;ftungen, etc.) in der Jahresbilanz erreicht werden.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;Vorgehen&lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;
	Photovoltaik (PV) Anlagen zur Gewinnung von Solarstrom k&amp;ouml;nnen ohne zus&amp;auml;tzlichen Fl&amp;auml;chenbedarf in Kombination mit verschiedenen schon vorhandenen Infrastrukturbauwerken realisiert werden. Die Kombination von Photovoltaik und Schallschutz eignet sich insbesondere sehr gut, weil die modulare Bauweise der L&amp;auml;rmschutzw&amp;auml;nde einer rationellen Montage von PV Anlagen entgegenkommt und keine Konkurrenzanwendung besteht. F&amp;uuml;r verschiedene Typen von PV Schallschutzanlagen aus der Praxis wurden im Rahmen dieser Studie Modelle entwickelt, welche anhand verschiedener Parameter beschrieben werden k&amp;ouml;nnen. Basierend auf den Datens&amp;auml;tzen der vorhandenen Datenbank des ASTRA, welche Angaben zu den L&amp;auml;rmschutzmassnahmen enth&amp;auml;lt, wurden die f&amp;uuml;r die Beurteilung zur Eignung zur Kombination von PV und L&amp;auml;rmschutzw&amp;auml;nden notwendigen Parameter untersucht. Dabei sind die Grundangaben Anfang- und Endpunkt, die Strassenseite der L&amp;auml;rmschutzwand und die H&amp;ouml;he der L&amp;auml;rmschutzwand in einem entsprechenden Datenformat notwendig f&amp;uuml;r eine Ermittlung des Potentials.&amp;nbsp;
&lt;br&gt;
	Es wurden Parametersets f&amp;uuml;r das theoretische, das technische und das realisierbare Potential definiert. Dabei wurde versucht, auch nichttechnische Parameter zu ber&amp;uuml;cksichtigen. Diese Parametersets k&amp;ouml;nnen je nach Zielgr&amp;ouml;sse und f&amp;uuml;r unterschiedliche Randbedingungen angepasst werden. Typische Parameter sind dabei Lichtraumprofile, Mindestabst&amp;auml;nde, Neigungswinkel der Module, etc. Die Studie zeigt, dass f&amp;uuml;r die meisten Verl&amp;auml;ufe von L&amp;auml;rmschutzw&amp;auml;nden eine sinnvolle Kombination mit PV denkbar ist. F&amp;uuml;r die als geeignet ermittelten LSW wurde automatisiert derjenige PV Anlagentyp ermittelt, welcher die gr&amp;ouml;sstm&amp;ouml;gliche nutzbare PV Fl&amp;auml;che ergibt. Daraus resultieren Potentiale in Form von nutzbarer Modulfl&amp;auml;che, elektrische Nennleistung und erwarteter elektrischer Jahresertrag.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;Resultate&lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;
	F&amp;uuml;r das theoretische Potential wurde eine Fl&amp;auml;che von ca. 2.2 Mio m2 ermittelt, was einer elektrischen Nennleistung von etwa 440 MWp und einem erwarteten elektrischen Jahresertrag von ca. 410 GWh entspricht. F&amp;uuml;r das technische Potential wurde unter Ber&amp;uuml;cksichtigung von Einschr&amp;auml;nkungen durch real existierende Produkte, zum Beispiel Modulabmessungen, eine Fl&amp;auml;che von 1.3 - 1.5 Mio m2 ermittelt. Dies entspricht einer elektrischen Nennleistung von 210 &amp;ndash; 240 MWp und einem erwarteten elektrischen Jahresertrag von 200 &amp;ndash; 230 GWh.&amp;nbsp; F&amp;uuml;r das realisierbare Potential unter Ber&amp;uuml;cksichtigung der nicht-technischen Parameter reduziert sich das Potential auf 0.7 - 1.0 Mio m2 oder 110 &amp;ndash; 165 MWp Nennleistung, was zu einem elektrischen Jahresertrag von 100 &amp;ndash; 160 GWh f&amp;uuml;hrt. Das ermittelte realisierbare Potential von Photovoltaik an bestehenden L&amp;auml;rmschutzw&amp;auml;nden entlang der Nationalstrassen der Schweiz ist damit ausreichend, um den Jahresbedarf an elektrischer Energie f&amp;uuml;r den Betrieb der Nationalstrassen in der Jahresbilanz decken zu k&amp;ouml;nnen. (145 GWh im 2010, inklusive Tunnel und Beleuchtung).&amp;nbsp;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;a href=&quot;http://experts.top50-solar.de/?qa=blob&amp;amp;qa_blobid=15152161721786670443&quot; rel=&quot;nofollow&quot; style=&quot;text-decoration: none; color: rgb(89, 106, 140); font-family: Helvetica, Arial, Sens-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; letter-spacing: normal; line-height: 21px; orphans: auto; text-align: left; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: auto; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; background-color: rgb(255, 255, 255);&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Hier finden Sie die vollst&amp;auml;ndige Poster-Pr&amp;auml;sentation&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
</description>
<category>Photovoltaik</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/3950/ermittlung-des-anwendungspotentials-von-photovoltaik-an-l%C3%A4rmschutzw%C3%A4nden-entlang-des-schweizer-autobahnnetzes</guid>
<pubDate>Mon, 14 Apr 2014 09:23:04 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Einfluss verschiedener Modultechnologien auf eine Niederspannungsnetz</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/3938/einfluss-verschiedener-modultechnologien-auf-eine-niederspannungsnetz</link>
<description>


&lt;p&gt;
	Die Energiewende in Deutschland hat zu einem Zubau von dezentralen Erzeugungsanlagen gef&amp;uuml;hrt. Insbesondere in der Niederspannung werden Photovoltaikanlagen auf Geb&amp;auml;uded&amp;auml;chern ausgebaut. Um den Ausbau zu forcieren und die B&amp;uuml;rger zu informieren gibt es immer mehr frei zug&amp;auml;ngliche PV- Potentialanalysen f&amp;uuml;r Gemeinden. Bei einer PV-Potentialanalyse werden f&amp;uuml;r die verschiedenen Eignungsklassen lediglich Module vorgeschlagen und die jeweilige nutzbare Modulfl&amp;auml;che angegeben. Bei dieser Betrachtung werden die Entwicklungen der Modulwirkungsgrade und der Preise nicht ber&amp;uuml;cksichtigt. Im Rahmen dieser Untersuchung wird der Einfluss verschiedener PV-Module f&amp;uuml;r die, durch die PV- Potentialanalyse erfasste, nutzbare Dachfl&amp;auml;che verwendet. Es wird ein Modell eines realen Niederspannungsverteilnetzes und eine zugeh&amp;ouml;rige PV-Potentialanalyse verwendet. F&amp;uuml;r die Auswertung der Simulation erfolgt anhand der Unterschiedlichen Auslastung der Betriebsmittel und der Einhaltung des von der Norm DIN EN ISO 50160 vorgegebenen Spannungsbandes. Durch die einheitliche Verwendung von Verschiedenen PV-Modultypen auf das verf&amp;uuml;gbare PV-Potential treten gro&amp;szlig;e Unterschiede bei der Betriebsmittelauslastung und der Dauer der &amp;Uuml;berlastung der Betriebsmittel auf. Die &amp;Uuml;berlastung der Betriebsmittel erfolgt bei einem Transformator ab einer Auslastung von 100% und bei den Leitungen ab 80%. Zudem treten Unterschiede bei der Einhaltung des +/- 10% Spannungsbandes sowohl bei der Dauer der &amp;Uuml;berschreitung sowie der H&amp;ouml;he der maximalen auftretenden Spannung auf. Exemplarisch werden aus dieser Untersuchung zwei der ermittelten Ergebnisse in Abbildung 1 und Abbildung 2 dargestellt.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	Die verwendeten PV-Module besitzen bei voller Aussch&amp;ouml;pfung des PV-Potentials einen gro&amp;szlig;en Einfluss auf die Netzsituation im Verteilnetz. Kritische Netzzust&amp;auml;nde werden durch die Verwendung von mono- und polykristallinen Si-Modulen hervorgerufen. Dies liegt daran das neben der &amp;Uuml;berschreitung des Spannungsbandes auch eine &amp;Uuml;berlastung der Betriebsmittel erfolgt. Dadurch stehen gegen&amp;uuml;ber den D&amp;uuml;nnschichtzellen deutlich weniger M&amp;ouml;glichkeiten zur Spannungsregelung zur Verf&amp;uuml;gung und ein klassischer Netzausbau wird notwendig.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;a href=&quot;http://experts.top50-solar.de/?qa=blob&amp;amp;qa_blobid=17838070518335187230&quot; rel=&quot;nofollow&quot; style=&quot;text-decoration: none; color: rgb(89, 106, 140); font-family: Helvetica, Arial, Sens-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; letter-spacing: normal; line-height: 21px; orphans: auto; text-align: left; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: auto; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; background-color: rgb(255, 255, 255);&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Hier finden Sie die vollst&amp;auml;ndige Poster-Pr&amp;auml;sentation&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
</description>
<category>Photovoltaik</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/3938/einfluss-verschiedener-modultechnologien-auf-eine-niederspannungsnetz</guid>
<pubDate>Fri, 11 Apr 2014 11:27:12 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Modellierung der Einspeiseleistung verteilter PV-Anlagen zur optimierten Netzbetriebsführung</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/3937/modellierung-der-einspeiseleistung-verteilter-pv-anlagen-zur-optimierten-netzbetriebsf%C3%BChrung</link>
<description>


&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;1 Motivation und Problemstellung&lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;
	Durch die hohe Durchdringung mit dezentralen PV Systemen und damit einhergehenden regulatorischen Vorgaben kommen neue Aufgaben auf die Netzleitstellen zu. Bisher ben&amp;ouml;tigte die Netzleitstelle nur wenige Messwerte f&amp;uuml;r eine ad&amp;auml;quate Netzabbildung. Gerade f&amp;uuml;r das Einspeisemanagement werden nun jedoch detaillierte Informationen ben&amp;ouml;tigt. Es erlaubt dem Netzbetreiber die tempor&amp;auml;re Reduzierung der Einspeiseleistung von Anlagen der Erneuerbaren Energien, gem&amp;auml;&amp;szlig; &amp;sect; 11 EEG (2012). Ziel ist es, Netzbetriebsmittel in kritischen Situationen vor &amp;Uuml;berlastungen zu sch&amp;uuml;tzen und Versorgungsausf&amp;auml;lle zu vermeiden. So soll eine optimale Nutzung der Netze bis zum Abschluss der notwendigen Netzverst&amp;auml;rkungs- ma&amp;szlig;nahmen erm&amp;ouml;glicht werden. Die Reduzierung soll hohe Sicherheit garantieren und trotzdem m&amp;ouml;glichst wenig Energie abregeln, zudem m&amp;uuml;ssen bei EEG-bedingten Regelma&amp;szlig;nahmen die betroffenen Energiemengen verg&amp;uuml;tet werden. Daher m&amp;uuml;ssen Verfahren entwickelt werden, um die wirklich n&amp;ouml;tige Reduzierung zur Herstellung eines stabilen Netzzustandes zu ermitteln. Der Aufruf zur Einspeiseleistungsbegrenzung geschieht dabei in Stufen (typisch: 100%, 60%, 30%, 0% PSTC). Dabei bietet der Bezug auf die installierte Leistung PSTC den Vorteil einer fest planbaren Leistung im Netz. Gleichzeitig bringt sie aber gerade bei Photovoltaik, deren abgegebene elektrische Energie von der momentanen Strahlungsleistung abh&amp;auml;ngt, den Nachteil, dass eine vorgegebene Reduzierung (beispielsweise auf 60%) im Netz eine andere meist deutlich geringere Entlastung bewirkt. In diesem Beitrag wird die momentane Einspeiseleistung verteilter PV Systeme in einem Mittelspannungsnetz mithilfe von me- teorologischen Daten errechnet. Damit kann der Gesamtlastfluss in dezentralen Verbrauch und Erzeugung getrennt, und dadurch der Netzzustand bestimmt werden. Aus den gewonnenen Erkenntnissen k&amp;ouml;nnen R&amp;uuml;ckschl&amp;uuml;sse auf die Simulationsg&amp;uuml;te, Eingangsdaten und die ben&amp;ouml;tigte Messnetzdichte gezogen werden.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	Die erarbeiteten Ergebnisse stammen aus dem Projekt &amp;bdquo;Netz der Zukunft&amp;ldquo;, das von der Bayernwerk AG in Zusammenarbeit mit der Technischen Universit&amp;auml;t M&amp;uuml;nchen und der Hoch- schule M&amp;uuml;nchen bearbeitet wird. Ziel des Projektes ist es, die Auswirkungen der dezentralen Einspeisung auf die Verteilnetze zu analysieren. Dazu wurde ein Mittelspannungsnetz mit
&lt;br&gt;
	einer sehr hohen PV Durchdringung im M&amp;uuml;ndungsgebiet der Isar in Niederbayern ausgew&amp;auml;hlt. Es versorgt, eine Fl&amp;auml;che von etwa 100 km&amp;sup2; in der N&amp;auml;he von Deggendorf. Das l&amp;auml;ndli- che Versorgungsgebiet besteht aus einigen D&amp;ouml;rfern und der Kleinstadt Osterhofen. Insge- samt ist die installierte PV Leistung mit 33,6 MW zu beziffern (Stand: Juni 2013), dies ent- spricht etwa 5 kWp pro Hausanschluss. Um das Einspeiseverhalten der verteilten PV-Flotte im Untersuchungsgebiet Seebach beschreiben zu k&amp;ouml;nnen, wird die r&amp;auml;umliche Verteilung der Globalstrahlung &amp;uuml;ber das Untersuchungsgebiet analysiert. Dazu dienen zehn, im Gebiet verteilt installierte Messstationen, die in Sekundenaufl&amp;ouml;sung die horizontale Globalstrahlung und die Umgebungstemperatur aufnehmen. &amp;nbsp;
&lt;br&gt;
	In der Ver&amp;ouml;ffentlichung wird ein Ansatz vorgestellt, mit dem unter Verwendung eines ebenfalls eingef&amp;uuml;hrten Modells zur Simulation der Einspeiseleistung aller im Gebiet vorhandenen PV-Anlagen der Lastfluss &amp;uuml;ber einen 110 kV / 20 kV Umspanner ermittelt werden kann. Das Modell zur Bestimmung der Einspeiseleistung einer verteilten PV-Flotte verwendet die auf- gezeichneten Daten des verteilten Messsystems (Globalstrahlung auf die horizontale Fl&amp;auml;che und Umgebungstemperatur) als Eingangsgr&amp;ouml;&amp;szlig;en. Zur Bestimmung des aktuellen Lastflusses &amp;uuml;ber den Umspanner wird zus&amp;auml;tzlich noch der Gesamtlastfluss &amp;uuml;ber den Umspanner an einem klaren Tag ben&amp;ouml;tigt. Alle Messdaten liegen bei der Analyse in einer Aufl&amp;ouml;sung von 3 Sekunden vor. Anschlie&amp;szlig;end geht dieses Paper auf die Auswertung der Ergebnisse der Si- mulation ein, wobei der Fokus auf der r&amp;auml;umlichen Gl&amp;auml;ttung der Einspeiseleistung an wech- selhaften Tagen liegt. Zuletzt wird die Variation der r&amp;auml;umlichen und zeitlichen Aufl&amp;ouml;sung f&amp;uuml;r die Einbindung der Simulation in die Netzbetriebsf&amp;uuml;hrung sowie die Nachbildung des dynamischen Verhaltens diskutiert.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	
&lt;br&gt;
	&lt;strong&gt;2 Fazit&lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;
	Das Simulationsmodell erm&amp;ouml;glicht die Beschreibung des Verhaltens der r&amp;auml;umlich verteilten PV-Flotte. Der Einfluss verschiedener Wettersituationen auf das Verteilnetz kann analysiert und somit kritische meteorologische Lagen charakterisiert werden. Die Simulation auf Basis nur eines Globalstrahlungsmesspunktes ist nur an klaren Tagen ausreichend. Um die r&amp;auml;um- liche Verteilung an wechselhaften Tagen abzubilden, sind zus&amp;auml;tzliche Messpunkte notwen- dig. Die Anzahl der Messstationen ist auch die entscheidende Variable f&amp;uuml;r die Simulationsgenauigkeit. Die Betrachtung der zeitlichen Aufl&amp;ouml;sung zeigt eine Reduktion des RMSE von einer Sekundenaufl&amp;ouml;sung auf eine Stundenaufl&amp;ouml;sung um etwa ein Drittel. Mit zehn Messpunkten (gleichm&amp;auml;&amp;szlig;ig verteilt auf 10x10 km&amp;sup2;) als Eingangsgr&amp;ouml;&amp;szlig;e wird f&amp;uuml;r wechselhafte Tage ein RMSE von durchschnittlich drei Prozent erreicht und die Rampen der PV Leistung ad&amp;auml;- quat abgebildet. Die aus der Simulation gewonnene genaue Kenntnis des Netzzustandes erlaubt somit die optimierte Durchf&amp;uuml;hrung von Einspeisemanagementma&amp;szlig;nahmen.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;a href=&quot;http://experts.top50-solar.de/?qa=blob&amp;amp;qa_blobid=9811998145469941174&quot; rel=&quot;nofollow&quot; style=&quot;text-decoration: none; color: rgb(89, 106, 140); font-family: Helvetica, Arial, Sens-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; letter-spacing: normal; line-height: 21px; orphans: auto; text-align: left; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: auto; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; background-color: rgb(255, 255, 255);&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Hier finden Sie die vollst&amp;auml;ndige Poster-Pr&amp;auml;sentation&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
</description>
<category>Photovoltaik</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/3937/modellierung-der-einspeiseleistung-verteilter-pv-anlagen-zur-optimierten-netzbetriebsf%C3%BChrung</guid>
<pubDate>Fri, 11 Apr 2014 11:09:47 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Qualifizierung der Netzspannungsinformation von Wechselrichtern</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/3936/qualifizierung-der-netzspannungsinformation-von-wechselrichtern</link>
<description>


&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;Qualifizierung der Netzspannungsinformation von Wechselrichtern&amp;nbsp; f&amp;uuml;r die Beurteilung des Netzzustands von Niederspannungsnetzen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;Hintergrund&lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;
	Die Nutzung Erneuerbarer Energien im Stromnetz f&amp;uuml;hrt auch zu einer Umw&amp;auml;lzung in der Planung und im Betrieb von Verteilnetzen, da diese Energiesysteme &amp;uuml;berwiegend im Niederspannungsnetz angeschlossen werden[1]. Durch den Einfluss und die Volatilit&amp;auml;t der Einspeisung auf die Netzparameter wird es notwendig auch im Niederspannungsnetz Informationen &amp;uuml;ber den Netzzustand zu erfassen [2]. Eine Quelle f&amp;uuml;r diese Information k&amp;ouml;nnten die Einspeiseanlagen selbst sein. Wechselrichter in Photovoltaikanlagen erfassen die wesentlichen Messgr&amp;ouml;&amp;szlig;en die zu einer Beurteilung des Netzzustands notwendig sind. Dieser Beitrag befasst sich mit der Beurteilung der Qualit&amp;auml;t der Netzspannungs-Information die von Wechselrichtern verf&amp;uuml;gbar ist.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;Ansatz&lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;
	Im ersten Schritt wurden ausgewertet welche Informationen Wechselrichter heute &amp;uuml;ber Ihre Kommunikationsschnittstellen zur Verf&amp;uuml;gung stellen. Dabei wurden die technischen Informationen der Hersteller analysiert und Interviews mit den Herstellern gef&amp;uuml;hrt.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	Im zweiten Schritt erfolgte eine messtechnische Analyse verschiedener Wechselrichter im Feld. Dazu wurde ein Messger&amp;auml;t zur Beurteilung der Netzqualit&amp;auml;t [3] am Netzanschlusspunkt installiert und die Messdaten mit den verf&amp;uuml;gbaren Informationen der Wechselrichter verglichen.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;Netzinformation von Wechselrichtern&lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;
	F&amp;uuml;r die Beurteilung des Netzzustands sind vor allem die Netzspannung der drei Phasen und die Auslastung der Betriebsmittel von Interesse. Durch die volatile Einspeisung insbesondere von Solarstromanlagen in Niederspannungsnetzen werden f&amp;uuml;r den Betrieb dieser Netze in Zukunft sowohl aktuelle Messwerte als auch Vorhersagen des Betriebszustands notwendig.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	Die Wechselrichter ben&amp;ouml;tigen f&amp;uuml;r die Einspeisung auch die Kenntnis der Netzspannung und der Netzfrequenz. Viele Wechselrichter stellen diese Messwerte auch an der Kommunikationsschnittstelle zur Verf&amp;uuml;gung. &amp;Uuml;ber die Qualit&amp;auml;t dieser Messwerte wird jedoch meist keine verbindliche Aussage getroffen.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	In der Abbildung 1 sind die verf&amp;uuml;gbaren Informationen der Kommunikationsprotokolle 24 Wechselrichterherstellern aufgef&amp;uuml;hrt. Die meisten Wechselrichter stellen neben der Wirkleistung auch Informationen &amp;uuml;ber die aktuellen Leiterspannungen und -str&amp;ouml;me zur Verf&amp;uuml;gung. Insbesondere neuere Ger&amp;auml;te umfassen auch Messwerte der Frequenz und der Phasenverschiebung.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;Analyse der Qualit&amp;auml;t der Spannungsinformation&lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;
	Damit die von den Wechselrichtern erfassten Informationen der Netzanschlusspunkte der Einspeiser&amp;nbsp; f&amp;uuml;r die Beurteilung des Netzzustands von Verteilnetzen genutzt werden k&amp;ouml;nnen ist eine Bewertung des Vertrauensbereichs dieser Messwerte notwendig. F&amp;uuml;r die Analyse der Qualit&amp;auml;t der Spannungsinformation wurden Feldmessungen an mehrere Wechselrichter durchgef&amp;uuml;hrt und die Messwerte der Wechselrichterhersteller mit den Messwerten von Netzanalysemessger&amp;auml;ten verglichen.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;a href=&quot;http://experts.top50-solar.de/?qa=blob&amp;amp;qa_blobid=7071778631342047264&quot; rel=&quot;nofollow&quot; style=&quot;text-decoration: none; color: rgb(89, 106, 140); font-family: Helvetica, Arial, Sens-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; letter-spacing: normal; line-height: 21px; orphans: auto; text-align: left; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: auto; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; background-color: rgb(255, 255, 255);&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Hier finden Sie die vollst&amp;auml;ndige Poster-Pr&amp;auml;sentation&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
</description>
<category>Photovoltaik</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/3936/qualifizierung-der-netzspannungsinformation-von-wechselrichtern</guid>
<pubDate>Fri, 11 Apr 2014 10:56:45 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Einfluss des Standorts und des Nutzerverhaltens auf die energetische Bewertung von PV-Speichersystemen</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/3934/einfluss-des-standorts-und-des-nutzerverhaltens-auf-die-energetische-bewertung-von-pv-speichersystemen</link>
<description>


&lt;p&gt;
	Die steigende Differenz zwischen Einspeiseverg&amp;uuml;tung und Haushaltsstrompreis macht den Eigenverbrauch von Solarstrom im Haushaltsbereich zunehmend attrakti- ver. Die Gleichzeitigkeit von Erzeugung und Verbrauch in Einfamilienh&amp;auml;usern und somit der PV-Eigenverbrauch sind jedoch begrenzt. Durch die Zwischenspeicherung &amp;uuml;bersch&amp;uuml;ssiger PV-Energie in Batteriesystemen ist eine Erh&amp;ouml;hung des Eigenverbrauchsanteils und des Autarkiegrads m&amp;ouml;glich. Da beide Gr&amp;ouml;&amp;szlig;en f&amp;uuml;r die Wirtschaftlichkeit von PV-Speichersystemen von Bedeutung sind, ist es wichtig, wesentliche Zusammenh&amp;auml;nge zu identifizieren. Dieser Beitrag untersucht den Einfluss des zeitlichen Verlaufs der PV-Erzeugung und der elektrischen Last auf die energetische Bewertung von PV-Speichersystemen. Dies erfolgt auf Grundlage von Simulationsrechnungen unter Ber&amp;uuml;cksichtigung gemessener Wetter- und Stromverbrauchsdaten. Die Untersuchung zeigt auf, dass das Nutzerverhalten in Form von tageszeitlich und saisonal variierenden elektrischen Lastprofilen und damit der zeitliche Verlauf des Stromverbrauchs die Simulationsergebnisse entscheidend beeinflusst. Dabei wurden mit dem Nacht- und Sommeranteil zwei Vergleichsgr&amp;ouml;&amp;szlig;en f&amp;uuml;r Lastprofile definiert, die die Abh&amp;auml;ngigkeit der energetischen Bewertungsgr&amp;ouml;&amp;szlig;en von dem Anteil des Strombedarfs in der Nacht und im Sommerhalbjahr am Jahresstrombedarf aufzeigen. Hohe Eigenverbrauchsanteile und Autarkiegrade k&amp;ouml;nnen insbesondere in Haushalten erzielt werden, die einen hohen Anteil des Strombedarfs im Sommer sowie einen geringen Anteil des Strombedarfs in der Nacht ben&amp;ouml;tigen.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	Dar&amp;uuml;ber hinaus wird untersucht, welche Bedeutung der Standort des PV-Speichersystems innerhalb Deutschlands auf die energetischen Bewertungsgr&amp;ouml;&amp;szlig;en hat. W&amp;auml;hrend der Eigenverbrauchsanteil mit zunehmendem Ertrag am Standort sinkt, steigt der Autarkiegrad bei PV-Speichersystemen an (Bild 2). Im Rahmen der Untersuchungen konnte festgestellt werden, dass das Nutzverhalten die energetischen Bewertungsgr&amp;ouml;&amp;szlig;en st&amp;auml;rker beeinflusst als der Standort innerhalb Deutschlands.&amp;nbsp; Da sowohl der Eigenverbrauchsanteil als auch der Autarkiegrad direkte Auswirkun- gen auf die &amp;Ouml;konomie von PV-Speichersystemen haben, wird nur durch eine bedarfsgerechte Auslegung der Systemkomponenten ein wirtschaftlicher Betrieb auch bei einer sinkenden oder wegfallenden Einspeiseverg&amp;uuml;tung m&amp;ouml;glich sein.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;a href=&quot;http://experts.top50-solar.de/?qa=blob&amp;amp;qa_blobid=4597160216639619965&quot; rel=&quot;nofollow&quot; style=&quot;text-decoration: none; color: rgb(89, 106, 140); font-family: Helvetica, Arial, Sens-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; letter-spacing: normal; line-height: 21px; orphans: auto; text-align: left; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: auto; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; background-color: rgb(255, 255, 255);&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Hier finden Sie die vollst&amp;auml;ndige Poster-Pr&amp;auml;sentation&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
</description>
<category>Photovoltaik</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/3934/einfluss-des-standorts-und-des-nutzerverhaltens-auf-die-energetische-bewertung-von-pv-speichersystemen</guid>
<pubDate>Fri, 11 Apr 2014 10:37:21 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Dezentrale PV-Systeme</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/3931/dezentrale-pv-systeme</link>
<description>


&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;Wirtschaftlichkeit der Kombination von PV-Eigenverbrauch mit angebotsabh&amp;auml;ngigem Windstromtarif&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	Mit steigender fluktuierender Energieerzeugung steigt der Bedarf an M&amp;ouml;glichkeiten zur Zwischenspeicherung von elektrischer Energie. Eine Alternative zu gro&amp;szlig;en Speichern stellt die aktive Nutzung der Speicherkapazit&amp;auml;ten und variablen Lasten in Privathaushalten dar. &amp;Uuml;ber ein Smart-Grid k&amp;ouml;nnen diese zu einem virtuellen Kraftwerk bzw. einer variablen Last zusammengeschlossen und von einer zentralen Leitwarte gesteuert werden. Ein angebotsabh&amp;auml;ngiger Stromtarif dient dem Endverbraucher als Anreiz, sich der aktuellen Angebotslage anzupassen.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	Dieser Beitrag vergleicht die Wirtschaftlichkeit einer Hausenergieversorgung mit W&amp;auml;rmepumpe, welche durch einen thermischen und einen elektrischen Speicher zu einer steuerbaren Last wird. Anhand verschiedener Optimierungsszenarien (nur Eigenverbrauch EV, nur Windstrombezug WIND und kooperative Betriebsweise KO-OP) und in Abh&amp;auml;ngigkeit von der Systemauslegung (Normheizlast sowie Kapazit&amp;auml;t von thermischem Pufferspeicher und PV-Batteriespeicher) wird das m&amp;ouml;gliche Lastverschiebungspotential ermittelt. Die Besonderheit der Szenarien WIND und KOOP ist ein g&amp;uuml;nstiger &amp;bdquo;Windstromtarif&amp;ldquo;. Dieser wird bei &amp;Uuml;berschreiten eines Grenzwerts an Stromerzeugung aus Windenergie vom Energieversorger angeboten, um Windstrom&amp;uuml;bersch&amp;uuml;sse abzubauen. Zur Ber&amp;uuml;cksichtigung des gleichzeitigen Bestrebens von Kunden ihre PV-Anlage durch Eigenverbrauch zu amortisieren werden dem Ei- genverbrauch und dem Windstrom separate Zeitfenster zugewiesen. Ein projektspezifisches Merkmal ist die Nutzung eines kalten Nahw&amp;auml;rmenetzes als Quelle der W&amp;auml;rmepumpe in den Szenarien KOOP und WIND. Als Grundlage der Analyse dient eine Simulation des Energiesystems. In st&amp;uuml;ndlichen Intervallen werden die Energiefl&amp;uuml;sse &amp;uuml;ber ein Jahr, mit hinterlegten Strahlungs-, Temperatur-, Wind- und Bedarfsda- ten, bilanziert und anschlie&amp;szlig;end auf eine Laufzeit von 20 Jahren hochgerechnet.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	Den Vergleich der Gesamtkosten, aus Investitionen und Energiebezug &amp;uuml;ber 20 Jahre zeigt Abb. 1 f&amp;uuml;r verschiedene Szenarien. Die Kosten sinken f&amp;uuml;r die Szenarien in der Reihenfolge, in der der Netzbezug reduziert wird (Abb. 2). Dabei wird angenommen, dass der Normaltarif um 3,5 % pro Jahr steigt und der W&amp;auml;rmepumpenstromtarif aus dem Netz um 4 %. F&amp;uuml;r das Basisszenario ergeben sich die h&amp;ouml;chsten Kosten. Die Verringerung des Netzbezugs liegt bei Eigenverbrauchoptimierung bei 3181 kWh/a und bei Windstrombezugsoptimierung lediglich 1117 kWh/a. Im kooperativen Szena- rio wird der Energiebezug um 3762 kWh/a verringert. Der Eigenverbrauch des EV-optimierten Szenarios betr&amp;auml;gt 50 %, wobei der gr&amp;ouml;&amp;szlig;te Teil durch Haushaltsstrom entsteht auch ohne Verschiebung von Haushaltslasten. Ein geringer Teil des Eigenverbrauchs entsteht durch die W&amp;auml;rmepumpe. Durch gezielte Steuerung im kooperativen Szenario wird, trotz zus&amp;auml;tzlicher Nutzung des angebotsabh&amp;auml;ngigen Windstromtarifs, der Eigenverbrauch nur wenig verringert. Der Windstrombezug geht, bei der gew&amp;auml;hl- ten Priorisierung des Eigenverbrauchs, im Vergleich zum Windstromszenario um knapp die H&amp;auml;lfte zur&amp;uuml;ck.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	Anhand des kooperativen Szenarios zeigt sich, dass es f&amp;uuml;r den Endverbraucher finanziell lohnenswert ist einen geringf&amp;uuml;gigen R&amp;uuml;ckgang des Eigenverbrauchs, zugunsten zeitweiser Nutzung des angebotsabh&amp;auml;ngigen Windstromtarifes, in Kauf zu nehmen und somit auch einen gewissen Beitrag zur Netzstabilisierung zu leisten. &amp;nbsp;
&lt;br&gt;
	Die Autoren bedanken sich f&amp;uuml;r die F&amp;ouml;rderung der Arbeit durch das Bundesministeri- um f&amp;uuml;r Wirtschaft und Technologie im Rahmen des F&amp;ouml;rderprogramms EnEff: W&amp;auml;rme und EnEff:Stadt innerhalb des Projektes &amp;bdquo;EnVisaGe&amp;ldquo; (FKZ 03ET1116A).&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;a href=&quot;http://experts.top50-solar.de/?qa=blob&amp;amp;qa_blobid=5118591113270530848&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Hier finden Sie die vollst&amp;auml;ndige Pr&amp;auml;sentation&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
</description>
<category>Photovoltaik</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/3931/dezentrale-pv-systeme</guid>
<pubDate>Fri, 11 Apr 2014 10:02:42 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Normative Anforderungen zum Betrieb von PV-Systemen</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/3926/normative-anforderungen-zum-betrieb-von-pv-systemen</link>
<description>


&lt;p&gt;
	Die Installation eines PV-System muss den g&amp;uuml;ltigen Gesetzen, Normen und dem aktuellen Stand der Technik entsprechen. Nur unter deren Beachtung stellt der Planer und Installateur einen st&amp;ouml;rungsfreien Betrieb sicher.&amp;nbsp; &amp;nbsp;
&lt;br&gt;
	&lt;strong&gt;Gesetzliche Forderungen:&lt;/strong&gt; &amp;nbsp;
&lt;br&gt;
	Die LBO (Landesbauordnung) fordert Blitzschutz f&amp;uuml;r Schulen, Hochh&amp;auml;user, den Brandschutz im Bereich von Flucht- und Rettungswege und Brandabschnitte. &amp;nbsp;
&lt;br&gt;
	&lt;strong&gt;Wichtige Normen:&lt;/strong&gt; &amp;nbsp;
&lt;br&gt;
	&amp;bull; VDE 0126-23 (IEC 62446): Netzgekoppelte Photovoltaik-Systeme
&lt;br&gt;
	&amp;bull; VDE 0100-712 (IEC 60364-7-712): Errichten von Niederspannungsanlagen
&lt;br&gt;
	&amp;bull; VDE 0185-305-3 Bbl.5 (IEC 62305-3): Blitzschutz f&amp;uuml;r PV-Anlagen
&lt;br&gt;
	&amp;bull; VDE 0100-600 (IEC 60364-6): Errichten von Niederspannungsanlagen
&lt;br&gt;
	&amp;bull; VDE 0105-100: Betrieb von elektrischen Anlagen
&lt;br&gt;
	&amp;bull; VDE 0660-600-1: Niederspannungs-Schaltger&amp;auml;tekombinationen
&lt;br&gt;
	&amp;bull; VDE-AR-E 2100-712: Ma&amp;szlig;nahmen f&amp;uuml;r den DC-Bereich einer Photovoltaikanlage zum Einhalten der elektrischen Sicherheit im Falle einer Brandbek&amp;auml;mpfung oder einer technischen Hilfeleistung &amp;nbsp;
&lt;br&gt;
	&lt;strong&gt;Stand der Technik: &amp;nbsp;&lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;
	Ausf&amp;auml;lle bis zur Personengef&amp;auml;hrdung entstehen durch mangelhafte Installationen. Bei gewerblichen Anlagen m&amp;uuml;ssen die Unfallverh&amp;uuml;tungsvorschriften eingehalten werden. Der Betreiber hat die Pflicht und Verantwortung durch regelm&amp;auml;&amp;szlig;ige Kontrollen den ordnungsgem&amp;auml;&amp;szlig;en Zustand und die Sicherheit einzuhalten&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;Geforderte Pr&amp;uuml;fungen und Dokumentationen: &lt;/strong&gt;&amp;nbsp;
&lt;br&gt;
	&lt;strong&gt;Besichtigen:&amp;nbsp; &lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;
	Schutzklasse: Wurde das System in Schutzklasse II ausgef&amp;uuml;hrt?
&lt;br&gt;
	UDC:&amp;nbsp;&amp;nbsp; Wurde Uoc f&amp;uuml;r die &amp;ouml;rtliche min. Temperatur korrigiert?
&lt;br&gt;
	IDC:&amp;nbsp; Wurde der Kurzschlussstrom ber&amp;uuml;cksichtigt?
&lt;br&gt;
	Leitungsf&amp;uuml;hrung: Wurde die Fl&amp;auml;che der Verdrahtungsschleife minimiert?
&lt;br&gt;
	Beschriftung:&amp;nbsp; Wurden Leitungen und Ger&amp;auml;te eindeutig gekennzeichnet?
&lt;br&gt;
	Warnhinweise: Wurde auf aktive Teile hingewiesen? Dokumentation:
&lt;br&gt;
	Wurde ein Stromlaufplan f&amp;uuml;r das PV-System erstellt?&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;Messen und Pr&amp;uuml;fen:&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;
&lt;br&gt;
	Schutzleiter: Durchg&amp;auml;ngigkeit und Widerstand
&lt;br&gt;
	Polarit&amp;auml;t: Gleichspannung eines Stranges
&lt;br&gt;
	Leerlaufspannung: Uoc eines PV-Strangs
&lt;br&gt;
	Isolation: Isolationswiderstand der Gleichstromstr&amp;auml;nge
&lt;br&gt;
	Schutzger&amp;auml;te:&amp;nbsp; Pr&amp;uuml;fung von &amp;Uuml;berspannungsschutz, Sicherungen, etc.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;Dokumentation:&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;
&lt;br&gt;
	Anlage: Schaltplan,&amp;nbsp; Ger&amp;auml;tekennzeichnung und Warnhinweise Datenbl&amp;auml;tter aller verbauten Komponenten Betriebs- und Wartungshinweise
&lt;br&gt;
	Pr&amp;uuml;fung: Ergebnisse der Inbetriebnahme&amp;nbsp;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;Pr&amp;uuml;ffristen&lt;/strong&gt;:&amp;nbsp;
&lt;br&gt;
	Betreiber: Sichtpr&amp;uuml;fung und Kontrolle der Betriebszust&amp;auml;nde (T&amp;auml;glich) &amp;nbsp;
&lt;br&gt;
	Fachkraft: Blitzschutz (VDE 0185-305): Sichtpr&amp;uuml;fung alle 2 Jahre und umfassende Pr&amp;uuml;fung alle 4 Jahre (BSK: III). &amp;nbsp;
&lt;br&gt;
	Elektrisch (VDE 0105):&amp;nbsp; Alle 4 Jahre und gewerbliche Anlagen jedes Jahr (BGV A3, Anhang 1)&amp;nbsp;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;Zusammenfassung:&amp;nbsp;&lt;/strong&gt; Planer, Installateure und Betreiber m&amp;uuml;ssen nach den Normen eine PV-Anlage nach dem aktuellen Stand der Technik betreiben. Bei Planung und Realisierung muss neben einem Blitz- und &amp;Uuml;berspannungsschutzkonzept und die fachgerechte Leitungsf&amp;uuml;hrung in ein vorhandenes Schutzkonzept (z.B. des Brandschutzes) angepasst werden. Die aktuellen Normen, Fachbeitr&amp;auml;ge und Seminare m&amp;uuml;ssen zur Weiterbildung und Aktualisierung des Fachwissens genutzt werden.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;a href=&quot;http://experts.top50-solar.de/?qa=blob&amp;amp;qa_blobid=6029541095892481126&quot; rel=&quot;nofollow&quot; style=&quot;text-decoration: none; color: rgb(89, 106, 140); font-family: Helvetica, Arial, Sens-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; letter-spacing: normal; line-height: 21px; orphans: auto; text-align: left; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: auto; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; background-color: rgb(255, 255, 255);&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Hier finden Sie die vollst&amp;auml;ndige Poster-Pr&amp;auml;sentation&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
</description>
<category>Photovoltaik</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/3926/normative-anforderungen-zum-betrieb-von-pv-systemen</guid>
<pubDate>Thu, 10 Apr 2014 11:49:25 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Systemrelevante PV-Kraftwerke in der zukünftigen Energieversorgung</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/3925/systemrelevante-pv-kraftwerke-in-der-zuku%CC%88nftigen-energieversorgung</link>
<description>


&lt;div&gt;
	Auf dem Weg hin zu einer zu 80% auf erneuerbaren Energiequellen (EE) basierenden elektrischen Energieversorgung (EV) in Deutschland sind noch Herausforderungen zu meistern.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;


&lt;div&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/div&gt;


&lt;div&gt;
	Zur Zeit der Einfu&amp;#776;hrung des EEG war noch nicht absehbar, dass die PV u&amp;#776;berhaupt einen nennenswerten Beitrag an der EV leisten wu&amp;#776;rde. PV-Anlagen waren auf reine Wirkleistungseinspeisung beschra&amp;#776;nkt. Mit dem gro&amp;szlig;en Erfolg des EEG wurde schnell klar, dass PV-Anlagen bereits bei der gegenwa&amp;#776;rtig definierten Fo&amp;#776;rdergrenze von 52 GW wesentliche netzunterstu&amp;#776;tzende Aufgaben in enger Abstimmung mit den Netzbetreibern u&amp;#776;bernehmen mu&amp;#776;ssen. &amp;bdquo;Dabei muss nicht nur das Stromu&amp;#776;bertragungsnetz, sondern insbesondere auch die Stromverteilnetze deutlich aus- und umgebaut werden. In den Stromverteilnetzen wird heute und zuku&amp;#776;nftig der u&amp;#776;berwiegende Teil der regenerativen Erzeugungsleistung angeschlossen&amp;ldquo; [4]. Diese neuen dezentralen Versorgungsstrukturen mu&amp;#776;ssen sukzessive Aufgaben der konventionellen Kraftwerke mit Erzeugung in den oberen Spannungsebenen u&amp;#776;bernehmen. An sonnenreichen Tagen wird die PV zeitweise den Strombedarf fast komplett abdecken ko&amp;#776;nnen. Dann mu&amp;#776;ssen zu den netzunterstu&amp;#776;tzenden PV- Kraftwerken gleichzeitig netzbildende PV-Kraftwerke betrieben werden, die grundsa&amp;#776;tzlich das Verhalten von konventionellen Kraftwerken aufweisen.&lt;/div&gt;


&lt;div&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/div&gt;


&lt;div&gt;
	&lt;a href=&quot;http://experts.top50-solar.de/?qa=blob&amp;amp;qa_blobid=1271840421239793762&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Hier finden Sie die vollst&amp;auml;ndige Pr&amp;auml;sentation&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
</description>
<category>Photovoltaik</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/3925/systemrelevante-pv-kraftwerke-in-der-zuku%CC%88nftigen-energieversorgung</guid>
<pubDate>Thu, 10 Apr 2014 11:26:23 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Gebäudeintegrierte Photovoltaik (BIPV) - Status Quo</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/3924/geb%C3%A4udeintegrierte-photovoltaik-bipv-status-quo</link>
<description>


&lt;div&gt;
	Der Aufstieg und Fall der PV-Industrie in Deutschland hat Spuren hinterlassen, nicht nur im origin&amp;auml;ren Bereich der Photovoltaik, sondern auch im Bereich der Geb&amp;auml;udeintegrierten Photovoltaik (BIPV). Diese technisch neben der Raumfahrtnutzung wohl anspruchsvollste Teildiszipin der Photovoltaik hat mit einer von Thomas Herzog im Jahre 1982 in M&amp;uuml;nchen gebauten Wohnanlage begonnen. Sie propagiert seitdem die Mehrfachnutzung der Photovoltaik, indem die Module - zus&amp;auml;tzlich zur Stromerzeugung - Funktionen der Geb&amp;auml;udeh&amp;uuml;lle mit &amp;uuml;bernehmen, wie z.B. W&amp;auml;rme-, Sonnen- und/oder Schallschutz. Ein Wunschgedanke war urspr&amp;uuml;nglich, die extrem hohen Kosten f&amp;uuml;r Photovoltaik durch eine Kombination unterschiedlicher Nutzungen zu reduzieren. Es folgten in 1991 mit der STAWAG Aachen (kristallin) und dem Umweltamt in M&amp;uuml;nchen (a-Si) die ersten fassadenintegrierten Photovoltaikanlagen und in 1999 die mit 1MWp auch heute noch gr&amp;ouml;&amp;szlig;te dachintegrierte Anlage in Mont-Cenis, Herne. &amp;ndash; Soweit zur Geschichte. &amp;nbsp;&lt;/div&gt;


&lt;div&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/div&gt;


&lt;div&gt;
	Heute, 30 Jahre nach dem ersten BIPV-Projekt, bleibt festzustellen, dass nahezu alle in diesem Bereich t&amp;auml;tigen Unternehmen entweder gar nicht mehr existieren oder aber diesen Gesch&amp;auml;ftszweig aufgegeben haben. Des Weiteren hat der jahrzehntelang bis heute wie ein Mantra angek&amp;uuml;ndigte Aufstieg der BIPV nicht nur nicht stattgefunden, vielmehr versank die BIPV - im Vergleich zum kometenhaften Aufstieg der Photovoltaik - nahezu in Bedeutungslosigkeit. Repr&amp;auml;sentierte im Jahr 1999 das Projekt Mont-Cenis bereits als einzelnes Projekt rund 8% des gesamten deutschen Photovoltaikmarktes, so betr&amp;auml;gt heute der Anteil von BIPV am PV-Markt in Deutschland rund 0,00XX %. Das sind - nicht nur gef&amp;uuml;hlt - hom&amp;ouml;opathische Anteile. Wie ist diese Entwicklung zu erkl&amp;auml;ren und wie sieht die Zukunft f&amp;uuml;r BIPV als Produkt und f&amp;uuml;r deren Hersteller aus? &amp;nbsp;&lt;/div&gt;


&lt;div&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/div&gt;


&lt;div&gt;
	&lt;strong&gt;Zur Frage des Warum:&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;


&lt;ul&gt;
	

&lt;li&gt;
		BIPV-Module sind, relativ zu sog. Standardmodulen, kontinuierlich teurer geworden. Zum Einen existieren keine Skaleneffekte. Zum Anderen verschieben sich die Kostenanteile; Material - etwa Solarzellen und Glas &amp;ndash; wird kontinuierlich preiswerter, wodurch die Kosten f&amp;uuml;r Herstellung und Vertrieb relativ ansteigen.&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Die Einkaufskonditionen f&amp;uuml;r BIPV-Hersteller werden kontinuierlich schlechter, da die Mengen absolut zu klein sind. - Kosten f&amp;uuml;r Engineering, Zertifizierung etc. nehmen kontinuierlich zu, da Produkte und ihre Verarbeitung aufw&amp;auml;ndiger werden, w&amp;auml;hrend die Menge nicht zunimmt.&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Das Interesse und die Kapazit&amp;auml;ten der Solarfirmen waren ein Jahrzehnt lang komplett durch konventionelle PV gebunden.&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Es gibt nach wie vor keine Normen f&amp;uuml;r BIPV.&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		BIPV ist Projektarbeit, d.h. zu kompliziert und aufw&amp;auml;ndig f&amp;uuml;r viele PV-Betriebe.&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Es gibt nach wie vor keine allgemeing&amp;uuml;ltige Definition f&amp;uuml;r den Begriff BIPV. Viele Untersuchungen, Prognosen etc. gehen deshalb von v&amp;ouml;llig unterschiedlichen Voraussetzungen aus.&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Es existieren keinerlei zuverl&amp;auml;ssigen Informationen &amp;uuml;ber Marktvolumen, Marktsegmentierung, Preise etc..&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Es gibt keinen nennenswerten Wettbewerb.&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Die Vorteile etwaiger Substitution konventioneller Baumaterialien sind - auf Grund deren vergleichbar niedriger Kosten - nahezu vernachl&amp;auml;ssigbar (die urspr&amp;uuml;ngliche Hoffnung - Preisreduktion durch Multifunktionalit&amp;auml;t &amp;ndash; hat sich nicht erf&amp;uuml;llt !)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;


&lt;div&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/div&gt;


&lt;div&gt;
	&lt;strong&gt;Zur Frage der Zukunft:&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;


&lt;ul&gt;
	

&lt;li&gt;
		Die Rahmenbedingungen der EU f&amp;uuml;r den Energiehaushalt von Geb&amp;auml;uden wird sich ab 2018 f&amp;uuml;r &amp;ouml;ffentliche Geb&amp;auml;ude und 2020 f&amp;uuml;r alle Geb&amp;auml;ude zwingend &amp;auml;ndern (European Parliament Directive 2010/31/EU). Die vermehrte Nutzung von PV unmittelbar an Geb&amp;auml;uden wird sehr wahrscheinlich.&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Das Dach ist in den meisten F&amp;auml;llen f&amp;uuml;r die geforderte Strom-Produktion zu klein.&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Es sind Synergien durch die momentane Erweiterung und/oder Umstellung des Standard PV-Portfolios von Glas-Folien auf Glas-Glas zu vermuten.&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Begrenzungen der Netzkapazit&amp;auml;t und &amp;Auml;nderungen des EEG &amp;auml;ndern die Rahmenbedingungen f&amp;uuml;r Photovoltaik; sie machen eine Abkehr von der Maximierung des Jahresenergieertrages sinnvoll und f&amp;uuml;hren hin zur Optimierung einer Stromproduktion zur richtigen Zeit. Auch Fassadenfl&amp;auml;chen werden zur Nutzung von PV interessant.&amp;nbsp;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;a href=&quot;http://experts.top50-solar.de/?qa=blob&amp;amp;qa_blobid=10124675076298072479&quot; rel=&quot;nofollow&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Hier finden Sie die vollst&amp;auml;ndige Pr&amp;auml;sentation&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
</description>
<category>Photovoltaik</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/3924/geb%C3%A4udeintegrierte-photovoltaik-bipv-status-quo</guid>
<pubDate>Thu, 10 Apr 2014 11:04:39 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Herausforderungen bei der Systemintegration von erneuerbaren Energien aus Sicht eines Übertragungsnetzbetreibers</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/3923/herausforderungen-bei-der-systemintegration-von-erneuerbaren-energien-aus-sicht-eines-%C3%BCbertragungsnetzbetreibers</link>
<description>


&lt;p&gt;
	Im Zusammenhang mit dem stetig voranschreitenden und auch politisch geforderten und gef&amp;ouml;rderten Ausbau regenerativer Energieerzeugungsanlagen ist TenneT kontinuierlich mit neuen Herausforderungen konfrontiert und beteiligt sich aktiv an der Mitgestaltung der zuk&amp;uuml;nftigen elektrischen Energielandschaft.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	Aufgrund der bereits gro&amp;szlig;en Menge an installierter Leistung erneuerbarer Energien von ca. 77.000 MW deutschlandweit (32.000 MW in der Regelzone der TTG) und der damit verbundenen hohen Stromeinspeisung sowie die Volatilit&amp;auml;t wetterabh&amp;auml;ngiger Erzeuger, steigen die Herausforderungen der Netzf&amp;uuml;hrung, die Systemsicherheit 24/7 zu gew&amp;auml;hrleisten. Die Einfl&amp;uuml;sse auf das bestehende Stromnetz sind dabei vielf&amp;auml;ltig. Saisonales,&amp;nbsp; regionales und wetterabh&amp;auml;ngiges Einspeise- und Lastverhalten f&amp;uuml;hren zu teilweise enormen Belastungen mit resultierenden Engp&amp;auml;ssen im Netz, welche durch&amp;nbsp; geeignete Ma&amp;szlig;nahmen behoben werden m&amp;uuml;ssen. Durch die durch das EEG gesteuerte vorrangige Einspeisung erneuerbarer Energietr&amp;auml;ger und deren Vermarktung an der Stromb&amp;ouml;rse EPEX in Leipzig, werden fortlaufend neue Konzepte f&amp;uuml;r ein sicheres und stabiles Netz ben&amp;ouml;tigt. Hierbei ist ein wichtiger Punkt die Erstellung von Prognosen regenerativer Erzeuger.
&lt;br&gt;
	Abweichungen zwischen der tats&amp;auml;chlichen Einspeisung und der prognostizierten und damit auch vermarkteten Energiemenge m&amp;uuml;ssen vom &amp;Uuml;bertragungsnetzbetreiber durch den Einsatz von Regel- und Reserveleistung ausgeglichen werden, welche in der Regel von konventionellen Kraftwerken zur Verf&amp;uuml;gung gestellt werden. Bei au&amp;szlig;ergew&amp;ouml;hnlichen Abweichungen der Einspeiseprognosen f&amp;uuml;r Wind und PV zum Ist-Wert kann in Extremf&amp;auml;llen diese Abweichung die Systemsicherheit enorm gef&amp;auml;hrden, da Regelleistung nur in einer bestimmten H&amp;ouml;he vorgehalten wird, weshalb es ein priorisiertes Ziel ist, diese Abweichung zu minimieren. Diese Gr&amp;uuml;nde erfordern immer bessere und hochentwickelte Einspeiseprognosen f&amp;uuml;r die Vermarkter erneuerbarer Energietr&amp;auml;ger, wie Wind und Photovoltaik.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	In Zusammenhang mit der Zunahme der installierten Leistung von erneuerbaren Energien stellt sich deshalb die Frage, inwieweit erneuerbare Energietr&amp;auml;ger f&amp;uuml;r das Netz notwendige Systemdienstleistungen zur Verf&amp;uuml;gung stellen k&amp;ouml;nnen. Unter Systemdienstleistungen sind Aufgaben, die der Netzbetreiber zus&amp;auml;tzlich zur eigentlichen Energie&amp;uuml;bertragung und -verteilung erbringen muss, um die Netznutzer sicher und zuverl&amp;auml;ssig mit elektrischer Energie versorgen zu k&amp;ouml;nnen, zu verstehen. Dies beinhaltet im Wesentlichen Spannungs- und Frequenzhaltung, aber auch Versorgungswiederaufbau und die Erbringung von Regelleistung.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	Im Rahmen dieses Vortrags wird auf die Herausforderungen eines &amp;Uuml;bertragungsnetzbetreibers eingegangen. Schwerpunkt hierbei stellen der Umgang mit dem bereits hohen Anteil an installierter Leistung erneuerbarer Energien und die wetterbedingte Volatilit&amp;auml;t der ins Netz eingespeisten Energie dar. Es wird weiterhin der damit verbundene Einfluss auf den konventionellen Kraftwerkspark, aktuelle und zuk&amp;uuml;nftige M&amp;ouml;glichkeiten der Regelung zwischen Erzeugung und Verbrauch, die Notwendigkeit von Systemdienstleistungen aus Erneuerbaren, wie Frequenz- und Spannungshaltung eingegangen, sowie ein Ausblick &amp;uuml;ber geplante und n&amp;ouml;tige Weiterentwicklungen gegeben.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;a href=&quot;http://experts.top50-solar.de/?qa=blob&amp;amp;qa_blobid=6792957926112691714&quot; rel=&quot;nofollow&quot; style=&quot;text-decoration: none; color: rgb(89, 106, 140); font-family: Helvetica, Arial, Sens-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; letter-spacing: normal; line-height: 21px; orphans: auto; text-align: left; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: auto; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; background-color: rgb(255, 255, 255);&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Hier finden Sie die vollst&amp;auml;ndige Pr&amp;auml;sentation&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
</description>
<category>Energiewende</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/3923/herausforderungen-bei-der-systemintegration-von-erneuerbaren-energien-aus-sicht-eines-%C3%BCbertragungsnetzbetreibers</guid>
<pubDate>Thu, 10 Apr 2014 10:56:14 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Dezentrale Stromvermarktung - wirtschaftliche und steuerliche Aspekte</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/3914/dezentrale-stromvermarktung-wirtschaftliche-und-steuerliche-aspekte</link>
<description>


&lt;div&gt;
	Mit Schaffung des EEG 2012 hat der Gesetzgeber einen weiteren und zudem sehr entscheidenden Schritt f&amp;uuml;r die Umsetzung der anstehenden Energiewende get&amp;auml;tigt. &amp;nbsp;&lt;/div&gt;


&lt;div&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/div&gt;


&lt;div&gt;
	Die sehr ambitionierten Ausbauziele im Hinblick auf den Teil der Erneuerbaren Energien an der Stromversorgung lassen sich &amp;ndash; vor allem mit Blick auf die derzeitige Diskussion um die finanziellen Auswirkungen dieses Ausbaus und dem damit dro- henden Akzeptanzverlust in der breiten Bev&amp;ouml;lkerung &amp;ndash; nur dann wirklich erreichen, wenn die bereits im EEG 2012 angelegte Marktintegration der Erneuerbaren Ener- gien weiter vorangetrieben wird. &amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;


&lt;div&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/div&gt;


&lt;div&gt;
	Dabei ist bereits jetzt absehbar, dass zur m&amp;ouml;glichst wirksamen Kostend&amp;auml;mpfung neue Wege beschritten und neue Konzepte, die weitgehend auch ohne Inanspruchnahme der Verg&amp;uuml;tung nach dem EEG auskommen k&amp;ouml;nnen, entwickelt werden m&amp;uuml;ssen. &amp;nbsp;&lt;/div&gt;


&lt;div&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/div&gt;


&lt;div&gt;
	Der daf&amp;uuml;r n&amp;ouml;tige Rechtsrahmen ist indes sehr un&amp;uuml;bersichtlich und in Teilen auch nur rudiment&amp;auml;r ausgestaltet. Dies hat zur Folge, dass vor allem dezentrale Stromversorgungsmodelle ohne Inanspruchnahme des EEG in der Praxis vielfach auf vor allem rechtliche Unw&amp;auml;gbarkeiten sto&amp;szlig;en. Die Gr&amp;uuml;nde hierf&amp;uuml;r sind vielf&amp;auml;ltig, liegen aber vor&amp;nbsp;&lt;/div&gt;


&lt;div&gt;
	allem in der Ausgestaltung des gegenw&amp;auml;rtigen Strommarktdesigns sowie der Funkti- onsweise der Stromm&amp;auml;rkte begr&amp;uuml;ndet. &amp;nbsp;&lt;/div&gt;


&lt;div&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/div&gt;


&lt;div&gt;
	Ziel des Vortrages soll es daher sein, einen ersten &amp;Uuml;berblick &amp;uuml;ber die M&amp;ouml;glichkeiten dezentraler Stromversorgungsmodelle ohne Inanspruchnahme des EEG zu geben. Hierbei wird es insbesondere einen Schwerpunkt darstellen, die Unterschiede zum F&amp;ouml;rdersystem des EEG bzw. zum System der Direktvermarktung nach dem EEG darzustellen. &amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;


&lt;div&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/div&gt;


&lt;div&gt;
	Dar&amp;uuml;ber hinaus sind &amp;ndash; im Sinne eines Aufzeigens von Vor- und Nachteilen &amp;ndash; auch die rechtlichen Konsequenzen bzw. Anforderungen an derartige dezentrale Strom- versorgungsmodelle darzustellen. Schwerpunktm&amp;auml;&amp;szlig;ig wird hier die Wirtschaftlichkeit zu beleuchtet. Dies wird demzufolge vor allem Ausf&amp;uuml;hrungen zu den anfallenden Strombestandteilen (Gestehungskosten, KWK-Umlage, EEG-Umlage, Stromsteuer, Mehrwertsteuer) umfassen. &amp;nbsp;&lt;/div&gt;


&lt;div&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/div&gt;


&lt;div&gt;
	Ein besonderer Schwerpunkt des Vortrags werden &amp;ndash; nach derzeitiger Sachlage &amp;ndash; auch seit der Bundestagswahl eintretende bzw. sich abzeichnende gesetzliche Neuerungen sein. &amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;a href=&quot;http://experts.top50-solar.de/?qa=blob&amp;amp;qa_blobid=18056724043739390404&quot; rel=&quot;nofollow&quot; style=&quot;text-decoration: none; color: rgb(89, 106, 140); font-family: Helvetica, Arial, Sens-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; letter-spacing: normal; line-height: 21px; orphans: auto; text-align: left; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: auto; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; background-color: rgb(255, 255, 255);&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Hier finden Sie die vollst&amp;auml;ndige Pr&amp;auml;sentation&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
</description>
<category>Energiewende</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/3914/dezentrale-stromvermarktung-wirtschaftliche-und-steuerliche-aspekte</guid>
<pubDate>Wed, 09 Apr 2014 10:34:37 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Implementierung photovoltaischer Systeme in elektrische Netze von Industriegebieten</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/3908/implementierung-photovoltaischer-systeme-in-elektrische-netze-von-industriegebieten</link>
<description>


&lt;p&gt;
	In Stadtgebieten und genauer in deren Industriegebieten wird der gr&amp;ouml;&amp;szlig;te Teil der elektrischen Energie genutzt die in Deutschland bereit gestellt wird. Erneuerbare Energien (EE) werden allerdings zum gr&amp;ouml;&amp;szlig;ten Teil in l&amp;auml;ndlichen Gegenden installiert. Das hat zur Folge dass gro&amp;szlig;e Leistungen von dezentralen Erzeugern aus dem Umfeld der Stadt in diese transportiert werden m&amp;uuml;ssen. Mit einem wachsenden Anteil EE in dem bestehenden Verteilnetz, das auf konventi- onelle zentrale Erzeugungsstrukturen ausgelegt ist, wird der Transportbedarf weiter erh&amp;ouml;ht. Dabei verschiebt sich die Bereitstellung des Stroms mit der Steigerung der Erneuerbaren zunehmend auf niedrigere Spannungsebenen.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	Der gro&amp;szlig;e Anteil von hohen Lasten in den Strukturen eines Industriegebiets stellt komplexe Anspr&amp;uuml;che an das Stromnetz. Dabei ist f&amp;uuml;r Verteilnetzbetreiber (VNB) in Zukunft nicht nur eine solide Planung der Netzkomponenten von zentraler Bedeutung, sondern auch die lokale Einspeisung. Die dezentrale Erzeugung und besonders EE ver&amp;auml;ndern die Lastfl&amp;uuml;sse im Netz. F&amp;uuml;r Netzbetreiber sind dadurch Potentiale im Bereich der Schonung von Betriebsmitteln und Reduzierung von Netzverlusten besonders interessant. F&amp;uuml;r Industriebetriebe sind dies die Verminderung von lastbedingten Erweiterungen der Kabelanschl&amp;uuml;sse, sowie die Reduzierung von Kosten durch bezogene Spitzenlasten. Die Bereitstellung von Blindleistung ist ein weite- res umfangreiches Themenfeld und steht u.a. zusammen mit der Spannungshaltung unter der &amp;Uuml;berschrift Qualit&amp;auml;t der Energieversorgung. Dieses Thema ist f&amp;uuml;r einige Branchen des produ- zierenden Gewerbes standortentscheidend. Zus&amp;auml;tzlich haben viele St&amp;auml;dte im Rahmen der Energiewende in Deutschland Klimaschutzziele formuliert die eingehalten werden m&amp;uuml;ssen. Die Implementierung der PV in Industriegebiete kann dabei helfen ein weiteres Feld zur Si- cherung dieser Ziele zu er&amp;ouml;ffnen.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;Ansatz&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	Zur Kl&amp;auml;rung der Fragestellung wie viel PV und an welchen Positionen in einem Industriegebiet sinnvoll installiert werden kann wird im Rahmen dieser Arbeit in Kooperation mit dem VNB der Stadtwerke Ulm (SWU) Netze GmbH eine Netzsimulation der Mittelspannungsebene f&amp;uuml;r ein Industriegebiet in Ulm durchgef&amp;uuml;hrt. Viele Firmen ben&amp;ouml;tigen f&amp;uuml;r Produktionsprozesse gro&amp;szlig;e Leistungen, daher sind die Mittelspannungsnetze in Industriegebieten die wichtigste und am st&amp;auml;rksten ausgebaute Netzebene.&amp;nbsp; &amp;nbsp;
&lt;br&gt;
	Anschlie&amp;szlig;end wurde die Netzsimulation mit einer energetischen Bewertung erg&amp;auml;nzt. Diese beinhaltet verschiedene Szenarien f&amp;uuml;r den PV-Ausbau im Industriegebiet und zeigt die Auswirkungen an den Systemgrenzen auf. Dabei wird die Grenze um das Industriegebiet gezogen und ermittelt wie sich dort die Energiestr&amp;ouml;me verhalten.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;Fazit und Aussichten&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	Es zeigt sich bereits an diesem Punkt welche M&amp;ouml;glichkeiten das Zusammenbringen und Auswerten der vorhandenen Energie und Strukturdaten liefern kann. Beim Spannungsband konnten keine Probleme ermittelt werden. Dabei war die Last noch nicht vollst&amp;auml;ndig in dem unter- suchten Strang abgebildet und bereits ein hoher Anteil PV implementiert. Dies zeigt auch das vorhandene Potential an Fl&amp;auml;chen f&amp;uuml;r die PV in Industriegebieten. Au&amp;szlig;erdem wurde durch die vielen Erzeugungsanlagen die Auslastung der Betriebsmittel reduziert, was den Lebensdauerverbrauch reduziert. Dies konnte mit der energetischen Bewertung der gesamten Verbrauchsdaten weiter untermauert werden.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	Der Ansatz, der im untersuchten Industriegebiet im Rahmen dieser Arbeit verfolgt wurde, l&amp;auml;sst sich sehr leicht auf andere Bereiche in Ulm und anderen St&amp;auml;dten &amp;uuml;bertragen. Allgemein k&amp;ouml;nnen die hier erworbenen Erkenntnisse f&amp;uuml;r die Vorgehensweise auf alle Gebiete angewendet werden in denen gro&amp;szlig;e Verbraucher in hoher Anzahl angesiedelt sind. Dazu z&amp;auml;hlen nach einer ersten Absch&amp;auml;tzung neben Industriegebieten auch Stadtzentren, Logistikzentren und Gewerbegebiete.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	Die Ergebnisse sowie das Simulationsmodel k&amp;ouml;nnen zu dem die Grundlage f&amp;uuml;r eine weiter- f&amp;uuml;hrende Analyse der Strom-, W&amp;auml;rme- und Gasnetze im EU-Forschungsprojekt OrPHEuS sein, an dem die SWU und die Hochschule Ulm seit November 2013 beteiligt sind. Dabei sollen intelligente Hybridnetze in St&amp;auml;dten erforscht werden [27i]. Um die Arbeit weiter zu f&amp;uuml;hren wurde bereits eine Reihe von Punkten herausgearbeitet die die Ergebnisse der Netzsimulation untermauern k&amp;ouml;nnten. Die Grundlage f&amp;uuml;r alle aufgef&amp;uuml;hrten Punkte ist bereits vorhanden oder kann aus heutiger Sicht leicht geschaffen werden.&lt;/p&gt;


&lt;ul&gt;
	

&lt;li&gt;
		Simulation in Viertelstundenaufl&amp;ouml;sung&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Alle Strom-Erzeugungsanlagen detailliert sondieren: Genaue Adresse, Typ der Erzeu- gungsanlage, PV Ausrichtung, Moduldaten und installierte Nennleistung.
&lt;br&gt;
		- Wetterdaten direkt f&amp;uuml;r Ulm, Messwerte keine langj&amp;auml;hrigen Mittelwerte, DWD- Kontakt bereits&amp;nbsp;&amp;nbsp; hergestellt.&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Niederspannungsnetz.
&lt;br&gt;
		- Bilanziell mit in die MS-Simulation einbeziehen.
&lt;br&gt;
		- Oder, die einzelnen Str&amp;auml;nge der NS-Ebene mit abbilden.&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Datenbasis der Last verbessern.&amp;nbsp;
&lt;br&gt;
		- Weitere RLM im untersuchten Industriegebiet sondieren, detaillierte Untersu- chung der SWU-Daten.&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Vertr&amp;auml;glichen PV-Zubau mit Simulation bestimmen.&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		KWK Szenarien entwickeln, zus&amp;auml;tzliche Stromnetzentlastung generieren, W&amp;auml;rmespeicher.&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Daten des Gasnetzes erfassen und Szenarien entwickeln dieses intelligent einzubinden.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;


&lt;p&gt;
	
&lt;br&gt;
	&lt;a href=&quot;http://experts.top50-solar.de/?qa=blob&amp;amp;qa_blobid=13823994574636929594&quot; rel=&quot;nofollow&quot; style=&quot;text-decoration: none; color: rgb(89, 106, 140); font-family: Helvetica, Arial, Sens-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; letter-spacing: normal; line-height: 21px; orphans: auto; text-align: left; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: auto; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; background-color: rgb(255, 255, 255);&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Hier finden Sie die vollst&amp;auml;ndige Poster-Pr&amp;auml;sentation&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
</description>
<category>Photovoltaik</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/3908/implementierung-photovoltaischer-systeme-in-elektrische-netze-von-industriegebieten</guid>
<pubDate>Tue, 08 Apr 2014 10:51:25 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Direktlieferung von PV-Strom</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/3895/direktlieferung-von-pv-strom</link>
<description>


&lt;p&gt;
	1. Endkundenbelieferung von 100% REG-Strom und Biogas
&lt;br&gt;
	240.000 Stromkunden, 9.000 Gaskunden
&lt;br&gt;
	Neuanlagenf&amp;ouml;rderung 1,25 Cent/kWh&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	2. &amp;Ouml;kostromgro&amp;szlig;handel
&lt;br&gt;
	Direktvermarktung REG-Strom&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	
&lt;br&gt;
	3. Betrieb von 100% regenerativen Kraftwerken
&lt;br&gt;
	10 MW PV, 25 MW Wind, 1,5 MW Biogas
&lt;br&gt;
	
&lt;br&gt;
	&lt;strong&gt;Das Ziel: Stromdirektlieferung als Gesch&amp;auml;ftsmodell&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;


&lt;ul&gt;
	

&lt;li&gt;
		dezentrale Erzeugung + dezentrale Versorgung&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Wirtschaftlichkeit der PV-Anlage muss gegeben sein&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Strombezugskosten des Verbrauchers m&amp;uuml;ssen g&amp;uuml;nstiger sein&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Transaktionskosten geringer als Kostenvorteil durch PV&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Wettbewerbsf&amp;auml;hig im Vergleich zur konventionellen Belieferung&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;Fazit&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;


&lt;ul&gt;
	

&lt;li&gt;
		20-j&amp;auml;hrige Abnahme des Stroms ist nicht gesichert (Insolvenz, Standortwechsel,Nutzungswechsel des Geb&amp;auml;udes)&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Finanzierung wird schwieriger, da Eigenverbrauchsanteil keine gesicherte Einnahme; Banken wollen Sicherheiten oder kalkulieren mit voller Einspeisung&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Bei Mietmodellen wird PV-Investor zum reinen Finanzierer ohne energiewirtschaftliche Wertsch&amp;ouml;pfung&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Messkonzepte sind aufwendig und f&amp;uuml;hren zu Mehrkosten bei ohnehin schlechter Wirtschaftlichkeit&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;a href=&quot;http://experts.top50-solar.de/?qa=blob&amp;amp;qa_blobid=7946097806583211649&quot; rel=&quot;nofollow&quot; style=&quot;text-decoration: none; color: rgb(89, 106, 140); font-family: Helvetica, Arial, Sens-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; letter-spacing: normal; line-height: 21px; orphans: auto; text-align: left; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: auto; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; background-color: rgb(255, 255, 255);&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Hier finden Sie die vollst&amp;auml;ndige Pr&amp;auml;sentation&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
</description>
<category>Photovoltaik</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/3895/direktlieferung-von-pv-strom</guid>
<pubDate>Mon, 07 Apr 2014 11:50:44 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Normative und Sicherheits-Anforderungen von elektrischen Speichersystemen am Niederspannungsnetz</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/3892/normative-und-sicherheits-anforderungen-von-elektrischen-speichersystemen-am-niederspannungsnetz</link>
<description>


&lt;p&gt;
	Normative und Sicherheits-Anforderungen f&amp;uuml;r die fachgerechte Umsetzung von elektrischen Speichersystemen am Niederspannungsnetz&lt;/p&gt;


&lt;ul&gt;
	

&lt;li&gt;
		Techn. Anforderungen des KfW-Speicherprogramms&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Speicherpass und VDE-Anwendungsregel &amp;bdquo;Speicher&amp;ldquo;&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Elektrische Anbindung&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Netzanschluss und Z&amp;auml;hlerkonfigurationen&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Sicherheitskonzepte&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Aufstellungsort&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Anforderungen an Brandschutz&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;Zusammenfassung:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;


&lt;ul&gt;
	

&lt;li&gt;
		Der Speicherpass gibt den Standard f&amp;uuml;r Fachunternehmererkl&amp;auml;rung und der Herstellererkl&amp;auml;rungen nach KfW-F&amp;ouml;rdervoraussetzungen vor.&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		AK STD_1000.3.1 erarbeitet derzeit Anwendungsregel&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Schutztechnik bei elektrischer Anbindung beachten&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		auf Li-Zellentyp abgestimmte BMS +Laderegler sowie angepasste Schutzeinrichtungen&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Bei Nichtbeachtung z.B. durch ungeeigneten Laderegler kann es zu explosionsartiger thermischer &amp;Uuml;berlastung kommen&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Netzanschluss und Z&amp;auml;hlerkonfigurationen nach FNN-Hinweis&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Sicherheitskonzepte:&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Prinzip des eigensicheren Batteriespeichersystems&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Aufstellungsort und Anforderungen an Brandschutz&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;a href=&quot;http://experts.top50-solar.de/?qa=blob&amp;amp;qa_blobid=10101579780690973448&quot; rel=&quot;nofollow&quot; style=&quot;text-decoration: underline; color: rgb(89, 106, 140); font-family: Helvetica, Arial, Sens-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; letter-spacing: normal; line-height: 21px; orphans: auto; text-align: left; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: auto; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; background-color: rgb(255, 255, 255);&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Hier finden Sie die vollst&amp;auml;ndige Pr&amp;auml;sentation&lt;/a&gt;
&lt;br&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
</description>
<category>Photovoltaik</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/3892/normative-und-sicherheits-anforderungen-von-elektrischen-speichersystemen-am-niederspannungsnetz</guid>
<pubDate>Mon, 07 Apr 2014 11:16:42 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>PV mieten Betreibermodelle zur Eigenstromnutzung</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/3891/pv-mieten-betreibermodelle-zur-eigenstromnutzung</link>
<description>


&lt;p&gt;
	Die DGS Franken hat innovative Konzepte f&amp;uuml;r den wirtschaftlichen Betrieb von &amp;nbsp;PV- Anlagen auf fremden D&amp;auml;chern entwickelt. Diese erm&amp;ouml;glichen es, die Abz&amp;uuml;ge durch das &quot;Marktintegrationsmodell&quot; und die EEG-Umlage zu vermeiden. Drei Vertragskonstellationen stehen zur Verf&amp;uuml;gung: Das Modell &amp;bdquo;Dritte vor Ort beliefern&amp;ldquo; kann als Stromlieferung verstanden werden. Allerdings ist f&amp;uuml;r den durch Dritte verbrauchten PV-Strom eine verringerte EEG-Umlage zu ber&amp;uuml;cksichtigen. Um die EEG-Umlage zu vermeiden, wurden die Modelle zur &amp;bdquo;Miete der Gesamtanlage&amp;ldquo; und die &amp;bdquo;ideelle Teilmiete&amp;ldquo; entwickelt. Der technische Anschlu&amp;szlig; der PV Anlage im Geb&amp;auml;ude ist bei allen drei Betreiberkonzepten gleich: Der PV Investor (Anlageneigent&amp;uuml;mer) errichtet auf dem Geb&amp;auml;ude des Grundst&amp;uuml;ckseigent&amp;uuml;mers/- p&amp;auml;chters bzw. in unmittelbarer r&amp;auml;umlicher N&amp;auml;he eine netzgekoppelte PV-Anlage. Der erzeugte Strom wird vorrangig auf dem Grundst&amp;uuml;ck verbraucht. Daf&amp;uuml;r wird dem PV Investor vom Solarstromnutzer (Grundst&amp;uuml;ckseigent&amp;uuml;mer/-p&amp;auml;chter) ein Nutzungsentgelt gezahlt. Hierdurch kann der Grundst&amp;uuml;ckseigent&amp;uuml;mer/-p&amp;auml;chter kosteng&amp;uuml;nstig seinen Strombezug aus dem &amp;ouml;ffentlichen Netz verringern. Der nicht direkt genutzte Strom wird ins &amp;ouml;ffentliche Netz eingespeist und nach EEG verg&amp;uuml;tet.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;A. &quot;Dritte vor Ort beliefern&quot;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	Der Stromlieferpreis wird auf Basis von kWh genutztem PV Strom frei kalkuliert oder an der EEG-Verg&amp;uuml;tung orientiert. Er bleibt &amp;uuml;ber die Vertragslaufzeit konstant oder es werden moderate j&amp;auml;hrliche Lieferpreiserh&amp;ouml;hungen von z.B.1% vereinbart. F&amp;uuml;r jede gelieferte kWh PV Strom muss die jeweils g&amp;uuml;ltige EEG Umlage, abz&amp;uuml;glich 2 Ct., an den &amp;Uuml;bertragungsnetzbetreiber (&amp;Uuml;NB) abgef&amp;uuml;hrt werden (solares Gr&amp;uuml;nstromprivileg).&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;B. &amp;bdquo;PV-Anlage mieten&amp;ldquo;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	Neben den Abz&amp;uuml;gen des Marktintegrationsmodells wird hier die EEG-Umlage vermieden. Der Anlageneigent&amp;uuml;mer vermietet dem Solarstromnutzer (Grundst&amp;uuml;ckseigent&amp;uuml;mer/-p&amp;auml;chter) eine PV-Anlage. Der Solarstromnutzer wird zum &amp;nbsp;Betreiber der Anlage, erzeugt und verbraucht den PV Strom selbst. &amp;nbsp;F&amp;uuml;r &amp;uuml;bersch&amp;uuml;ssigen PV-Strom erh&amp;auml;lt er die Einspeiseverg&amp;uuml;tung. Die Miete f&amp;uuml;r die Nutzung der Anlage (&amp;bdquo;PV-Miete&amp;ldquo;) wird auf der Grundlage des prognostizierten Ertrages und der prognostizierten Eigenverbrauchsquote ermittelt. Der Solarstromnutzer (PV-Mieter) tr&amp;auml;gt im Kern das wirtschaftliche Betriebsrisiko. Erf&amp;uuml;llt z.B. der Vermieter der Anlage seine Verpflichtungen zur &amp;Uuml;bernahme der technischen Betriebsf&amp;uuml;hrung nicht und kann Schadensersatz &amp;ndash; im Falle einer Insolvenz&amp;ndash; gegen ihn nicht durchgesetzt werden, kann es f&amp;uuml;r den &quot;PV-Mieter&quot; zum Ernstfall kommen. &amp;nbsp;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;C. &amp;bdquo;Teilanlagenmiete&amp;ldquo;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	Die Ans&amp;auml;tze &amp;bdquo;Dritte vor Ort beliefern&amp;ldquo; und &amp;bdquo;PV-Anlagen mieten&amp;ldquo; werden hierbei gewisserma&amp;szlig;en kombiniert. Der Anlageneigent&amp;uuml;mer vermietet dem Solarstromnutzer einen ideellen Anteil der Anlage, der dessen prognostizierten Eigenverbrauchsanteil entspricht, zur Mitnutzung. Der dem Anlageneigent&amp;uuml;mer als (Haupt-)Betreiber zustehende Teil des Stroms wird gegen EEG-Verg&amp;uuml;tung in das &amp;ouml;ffentliche Netz eingespeist. EEG-Umlage f&amp;auml;llt nicht an, denn der Solarstromnutzer ist (Teil-) Mieter der Anlage und dadurch selbst (Mit-)Betreiber der Anlage, so dass der Strom im Wortsinne &amp;bdquo;selbst&amp;ldquo; verbraucht wird.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;PV-Anlage mieten &amp;ndash; Best Practise Beispiele&lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;
	N&amp;uuml;rnberg - S&amp;uuml;dstadtbad
&lt;br&gt;
	Stromverbrauch p.a.: ca. 1 Mio kWh
&lt;br&gt;
	Mindestlast: 80 kW (Nacht)
&lt;br&gt;
	Strompreis: 18 Ct (HT)
&lt;br&gt;
	PV Anlage: 76 kWp, O/W Ausrichtung
&lt;br&gt;
	Garantierter PV-Ertrag: 67.500 kWh (880 kWh/ kWp/a)
&lt;br&gt;
	100% Eigenverbrauchsquote, 7% Autarkiequote
&lt;br&gt;
	Vertragslaufzeit: 20 Jahre
&lt;br&gt;
	J&amp;auml;hrliche Miete: 11.400 &amp;euro; (entspricht ca. 17 Ct/kWh)
&lt;br&gt;
	&amp;gt;&amp;gt;1 Ct/kWh Stromkostenvorteil f&amp;uuml;r N&amp;uuml;rnberg Bad (auf 7% Strombedarf)
&lt;br&gt;
	&amp;gt;&amp;gt; ca. 4 Ct/kWh mehr f&amp;uuml;r investierende B&amp;uuml;rger Geno als 13 Ct EEG-Verg
&lt;br&gt;
	&amp;gt;&amp;gt; erm&amp;ouml;glicht der B&amp;uuml;rgergeno 7% Rendite auf das Einlagekapital&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;a href=&quot;http://experts.top50-solar.de/?qa=blob&amp;amp;qa_blobid=12078209974973938019&quot; rel=&quot;nofollow&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Hier finden Sie die vollst&amp;auml;ndige Pr&amp;auml;sentation&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
</description>
<category>Photovoltaik</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/3891/pv-mieten-betreibermodelle-zur-eigenstromnutzung</guid>
<pubDate>Mon, 07 Apr 2014 10:56:29 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Intelligente Nutzung von PV-Strom für die Elektromobilit als Wegbereiter für eine 100% erneuerbare Stromversorgung</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/3782/intelligente-nutzung-von-pv-strom-f%C3%BCr-die-elektromobilit-als-wegbereiter-f%C3%BCr-eine-100%25-erneuerbare-stromversorgung</link>
<description>


&lt;div&gt;
	

&lt;div&gt;
		&lt;strong&gt;Vision: 100% Erneuerbare Energien&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;
	

&lt;div&gt;
		&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
	

&lt;div&gt;
		Die Vision der SMA Solar Technology AG ist die weltweit zunehmende Versorgung der Menschheit durch erneuerbare Energien. Dabei wird die Photovoltaik eine tragende Rolle spielen. Aber gerade Windkraft und Photovoltaik als Technologien mit dem gr&amp;ouml;&amp;szlig;ten Ausbaupotential fluktuieren in der Leistungsbereitstellung. Wenn die Last vollst&amp;auml;ndig aus erneuerbaren Quellen gedeckt werden soll, m&amp;uuml;ssen Speicher ein wesentlicher Systembestandteil werden.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
	

&lt;div&gt;
		&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
	

&lt;div&gt;
		&lt;strong&gt;Speicher wesentlicher Bestandteil zuk&amp;uuml;nftiger Energieversorgung&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;
	

&lt;div&gt;
		&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
	

&lt;div&gt;
		Speicher werden zuk&amp;uuml;nftig in verschiedensten Auspr&amp;auml;gungen eingesetzt werden &amp;ndash; vom kleineren Batteriesystem im Keller des eigenen Hauses bis hin zu sehr gro&amp;szlig;en Speichern am Mittelspannungsnetz. Die Einbindung von Elektrofahrzeugen ist aus zwei Gr&amp;uuml;nden besonders interessant: Sie zeichnen sich durch eine vergleichsweise hohe Speicherkapazit&amp;auml;t aus und sollen nach Pl&amp;auml;nen der Bundesregierung bald in sehr gro&amp;szlig;er Anzahl Verbreitung finden. Dieses Potential gilt es auch f&amp;uuml;r die Energiewende zu nutzen.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
	

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		&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
	

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		&lt;strong&gt;eMOBILie &amp;ndash; Energieautarke Elektromobilit&amp;auml;t im Smart-Micro-Grid&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;
	

&lt;div&gt;
		&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
	

&lt;div&gt;
		Gemeinsam mit der BMW AG sowie der TU M&amp;uuml;nchen erforscht SMA im Forschungsprojekt &amp;bdquo;eMOBILie&amp;ldquo; verschiedene M&amp;ouml;glichkeiten zur intelligenten Einbindung von Elektrofahrzeugen in das Energiemanagement von&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
	

&lt;div&gt;
		Einfamilienh&amp;auml;usern und Parkh&amp;auml;usern. Dazu wird das Elektrofahrzeug bef&amp;auml;higt, dem Sunny Home Manager seinen Energiebedarf zu &amp;uuml;bermitteln und Daten zum Energieangebot des Geb&amp;auml;udes zu empfangen. Realisiert wird ein hierarchischer Energiemanagement-Ansatz, bei dem der Sunny Home Manager als &amp;uuml;bergeordneter Energiemanager fungiert. Er erstellt eine optimierte Gesamtplanung und steuert das Elektrofahrzeug und eine Vielzahl anderer Ger&amp;auml;te. Ausgehend von den Erfahrungen dieses Ansatzes wird ein verteiltes Energiemanagement entwickelt, bei dem alle Teilnehmer gleichberechtigt einen Einsatzplan aushandeln.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
	

&lt;div&gt;
		&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
	

&lt;div&gt;
		&lt;strong&gt;INEES &amp;ndash; Intelligente Netzanbindung von Elektrofahrzeugen zur Erbringung von Systemdienstleistungen&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;
	

&lt;div&gt;
		&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
	

&lt;div&gt;
		Im Projekt INEES erforschen die Volkswagen AG, die Lichtblick AG, das Fraunhofer IWES und SMA die intelligente Netzanbindung von Elektrofahrzeugen. SMA entwickelt hierzu eine 3-phasige bidirektionale DC-Wallbox als Experimentiersystem, die das Fahrzeug mit 10kW Leistung laden und entladen kann und dar&amp;uuml;ber hinaus in der Lage ist, Energie aus dem Fahrzeug in das Stromnetz einzuspeisen. Zus&amp;auml;tzlich kann die Wallbox auch Blindleistung bereitstellen und damit den Einfluss des &amp;nbsp;Wirkenergieaustauschs auf die Netzspannung minimieren.In einem Feldversuch werden 20 Fahrzeuge mit der neuen DC-Wallbox im Einsatz sein, sodass Felderfahrungen gesammelt werden k&amp;ouml;nnen.&lt;/div&gt;
	

&lt;div&gt;
		Die beiden Verbundforschungsvorhaben eMOBILie [1] und INEES [2] werden mit Mitteln des &amp;nbsp;Bundesministeriums f&amp;uuml;r Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit unter den F&amp;ouml;rderkennzeichen FKZ 16SBS026D und FKZ 16EM1015 gef&amp;ouml;rdert.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
	

&lt;div&gt;
		&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
	

&lt;div&gt;
		&lt;strong&gt;Fazit: Intelligent eingesetzt kann Elektromobilit&amp;auml;t einen wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten!&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;
	

&lt;div&gt;
		&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
	

&lt;div&gt;
		Eine Stromversorgung aus 100% erneuerbaren Energien ben&amp;ouml;tigt Speicher. Mit den beiden Forschungsprojekten sammelt SMA Erfahrungen in der intelligenten Einplanung von Elektrofahrzeugen sowie in der leistungselektronischen Umsetzung der Ladung und Entladung. So k&amp;ouml;nnen Elektrofahrzeuge zeitnah in aktuellen Produkten zur Erh&amp;ouml;hung des Eigenverbrauchs genutzt werden. Dar&amp;uuml;ber hinaus werden Erkenntnisse gesammelt, um den Speicher von Elektrofahrzeugen netzdienlich einzusetzen und damit den zunehmenden Einluss fluktuierender erneuerbarer Energien zu kompensieren.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;


&lt;div&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/div&gt;


&lt;div&gt;
	&lt;a href=&quot;http://experts.top50-solar.de/?qa=blob&amp;amp;qa_blobid=12957514187417835712&quot; rel=&quot;nofollow&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Hier finden Sie die vollst&amp;auml;ndige Pr&amp;auml;sentation&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
</description>
<category>Energiewende</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/3782/intelligente-nutzung-von-pv-strom-f%C3%BCr-die-elektromobilit-als-wegbereiter-f%C3%BCr-eine-100%25-erneuerbare-stromversorgung</guid>
<pubDate>Fri, 28 Mar 2014 12:41:46 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Studie zur Wirtschaftlichkeit von gewerblichen Eigenverbrauchs- Solaranlagen in  Deutschland, Italien und der Türkei</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/3781/studie-zur-wirtschaftlichkeit-von-gewerblichen-eigenverbrauchs-solaranlagen-in-deutschland-italien-und-der-t%C3%BCrkei</link>
<description>


&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;Studie zu gewerblichen Eigenverbrauchssolaranlagen&lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;
	&lt;strong&gt;Zentrale Erkenntnisse f&amp;uuml;r Deutschland &lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;


&lt;ul&gt;
	

&lt;li&gt;
		Innerhalb der n&amp;auml;chsten 20 Jahre wird der Strombezugspreis f&amp;uuml;r den Handel und das produzierende Gewerbe leicht sinken. Grund daf&amp;uuml;r ist, dass sich die EEG-Umlage erheb- lich verringert, sobald die hohe Einspeiseverg&amp;uuml;tung alter Solar- und Windanlagen ausl&amp;auml;uft. F&amp;uuml;r die Schwerindustrie hingegen steigen die Kosten, da die Steuern und Abgaben bereits heute so gering sind, dass sie den steigenden B&amp;ouml;rsenstrompreis nicht kompensieren.&amp;nbsp;&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Eine Solaranlage mit Eigenverbrauch ist f&amp;uuml;r das Segment Handel am attraktivsten, dicht gefolgt von dem produzierenden Gewerbe. F&amp;uuml;r die Schwerindustrie gibt es kaum finanz- ielle Vorteile. Die Amortisationszeit betr&amp;auml;gt beim Handel je nach Standort 7,4 bis 9 Jahre, beim produzierenden Gewerbe zwischen 8,1 und 10,1 Jahren und bei der Schwerindustrie zwischen 12 und 15,5 Jahren. Die hohen Steuern und Abgaben machen den gewerblichen Eigenverbrauch von Solarstrom attraktiv.&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Eine Solaranlage mit Eigenverbrauch und Ost-West Ausrichtung hat drei Vorteile:
&lt;br&gt;
		1. Sie hat eine k&amp;uuml;rzere Amortisationszeit: Im Segment Handel ist diese um ein bis zwei Jahre k&amp;uuml;rzer als bei einer Anlage mit S&amp;uuml;dausrichtung.
&lt;br&gt;
		2. Aufgrund der geringeren Investitionskosten steigt die Wirtschaftlichkeit f&amp;uuml;r eine Solaranlage mit Ost-Westausrichtung.
&lt;br&gt;
		3. Die Eigenverbrauchsrate ist durch eine bessere Anpassungsf&amp;auml;higkeit an das Last- profil h&amp;ouml;her &amp;ndash; f&amp;uuml;r das Segment Handel steigt diese im Vergleich zu einer S&amp;uuml;danlage um bis zu f&amp;uuml;nf Prozent.
&lt;br&gt;
		&amp;nbsp;&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Mit h&amp;ouml;heren Abgaben und Steuern auf den bezogenen Strom, steigt der Nettobarwert (NPV), d.h. der Gewinn der Anlage nach allen abgegoltenen Investitionskosten und unter Ber&amp;uuml;cksichtigung der Kapitalkosten. Umgekehrt gilt, dass bei sinkenden Steuern und Abgaben der Nettobarwert schrumpft. Grund hierf&amp;uuml;r ist, dass die Wirtschaftlichkeit der Solaranlage von dem eingesparten Strombezugspreis abh&amp;auml;ngig ist. Je h&amp;ouml;her die Steuern und Abgaben auf den Strombezugspreis sind, umso mehr Geld spart der Anlagenbesitzer durch den solaren Eigenverbrauch ein. &amp;bull;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Sollte der Eigenverbrauch von Solarenergie EEG-umlagepflichtig werden, ist die Solaran- lage f&amp;uuml;r den Handel wirtschaftlich weniger attraktiv. Wird eine 70 prozentige EEG-Umlage von 4,36 ct/kWh auf den Eigenverbrauch erhoben, sinkt der Nettobarwert einer Solaran- lage im Handel um 33 Prozent.&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Das produzierende Gewerbe w&amp;uuml;rde von einer EEG-Umlage derart stark getroffen, dass Investitionen in Solaranlagen von Unternehmern in diesem Segment vermutlich nicht mehr erfolgen w&amp;uuml;rden: Bereits bei einer reduzierten EEG-Umlage von 50 Prozent, was&amp;nbsp; 3,12 ct/kWh entspricht, sinkt der Nettobarwert um gut 80 Prozent. Bei einer Umlagepflicht auf den Eigenverbrauch in H&amp;ouml;he von 70 Prozent (4,36 ct/kWh) w&amp;auml;re die Anlage nicht mehr wirtschaftlich (NPV von -17 &amp;euro;/kWp). Der R&amp;uuml;ckzahlungszeitraum verl&amp;auml;ngert sich um ca.&amp;nbsp; 4 Jahre.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;Zentrale Erkenntnisse f&amp;uuml;r Italien und die T&amp;uuml;rkei &lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;


&lt;ul&gt;
	

&lt;li&gt;
		Die Steuern und Abgaben f&amp;uuml;r die drei Segmente Handel, Gewerbe und Schwerindustrie folgen in Italien einem &amp;auml;hnlichen Muster wie in Deutschland. Beim Handel und Gewerbe ist der gr&amp;ouml;&amp;szlig;te Kostentreiber die Finanzierung des Ausbaus von erneuerbarer Energie, w&amp;auml;hrend die Schwerindustrie von dieser Abgabe ausgenommen ist. Auch ist der Handel am st&amp;auml;rksten belastet, gefolgt von dem produzierenden Gewerbe und der Schwerindustrie.&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		In der T&amp;uuml;rkei hingegen liegen die Steuern und Abgaben im Durchschnitt um 70 Prozent nie- driger als in Deutschland und Italien. Interessant ist jedoch, dass die gesamten Strombe- zugskosten der T&amp;uuml;rkei im Jahr 2014 mit Italien vergleichbar sind und bis 2033 am h&amp;ouml;chsten sind. Grund hierf&amp;uuml;r ist, dass die von der Regierung festgelegten Preise f&amp;uuml;r die Beschaffung und Verteilung von Strom (in anderen L&amp;auml;ndern die Stromb&amp;ouml;rse) im Vergleich sehr hoch sind, insbesondere zu den Spitzenzeiten.&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		In Italien ist eine solare Eigenverbrauchsanlage f&amp;uuml;r das Segment Handel und das produzie- rende Gewerbe am attraktivsten. F&amp;uuml;r die Schwerindustrie ergibt die Wirtschaftlichkeits- berechnung nur eine marginale Profitabilit&amp;auml;t. Die Amortisationszeit liegt f&amp;uuml;r das Segment Handel zwischen 6,5 und 7,1 Jahren und f&amp;uuml;r das produzierende Gewerbe zwischen 6,3 und 6,9 Jahren. Die Schwerindustrie hat einen R&amp;uuml;ckzahlungszeitraum, der zwischen 9,9 und&amp;nbsp; 11 Jahren liegt. Die geringen Stromgestehungskosten f&amp;uuml;r Solar im Vergleich zu den Strom- beschaffungskosten machen eine solare Eigenverbrauchsanalage in Italien so attraktiv.&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Die Analyse ohne Einspeiseverg&amp;uuml;tung, also ohne den garantierten Minimumpreis unter dem &amp;bdquo;ritiro dedicato&amp;ldquo; in Italien hat gezeigt, dass zwar die Wirtschaftlichkeit f&amp;uuml;r das Segment Handel um 30 Prozent sinkt, sich aber mit einem relativen Nettobarwert (NPV) bei&amp;nbsp; 571 &amp;euro;/kWp (Rom) und 702 &amp;euro;/kWp (Trapani) durchaus lohnt und mit Deutschland ver- gleichbar ist. F&amp;uuml;r das produzierende Gewerbe ist ein Minimumpreis gar nicht erforder- lich. Der relative Nettobarwert bleibt unver&amp;auml;ndert bei 867 &amp;euro;/kWp (Rom) beziehungsweise&amp;nbsp; 1.105 &amp;euro;/kWp (Trapani). Somit ist Solarstrom in Italien bereits jetzt wettbewerbsf&amp;auml;hig &amp;ndash; auch ohne Einspeiseverg&amp;uuml;tung.&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		In der T&amp;uuml;rkei ist eine solare Eigenverbrauchsanlage f&amp;uuml;r den Handel und das produzierende Gewerbe am interessantesten. F&amp;uuml;r die Schwerindustrie ergibt sich eine marginale bis durchschnittliche Profitabilit&amp;auml;t. Der R&amp;uuml;ckzahlungszeitraum liegt im Segment Handel zwi- schen 4,4 und 5,3 Jahren, im produzierenden Gewerbe zwischen 5,4 und 6,9 Jahren und in der Schwerindustrie zwischen 6,7 und 8,7 Jahren. Wie in Deutschland und Italien sind die geringen Stromgestehungskosten f&amp;uuml;r Solar verglichen mit den relativ hohen Stromgeste- hungskosten ausschlaggebend f&amp;uuml;r die Attraktivit&amp;auml;t einer solaren Eigenverbrauchsanlage. Hinzu kommt, dass die hohe Sonneneinstrahlung die Wirtschaftlichkeit weiter steigert.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;


&lt;p&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;a href=&quot;http://experts.top50-solar.de/?qa=blob&amp;amp;qa_blobid=1727199452852856875&quot; rel=&quot;nofollow&quot; style=&quot;text-decoration: none; color: rgb(89, 106, 140); font-family: Helvetica, Arial, Sens-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; letter-spacing: normal; line-height: 21px; orphans: auto; text-align: left; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: auto; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; background-color: rgb(255, 255, 255);&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Hier finden Sie die vollst&amp;auml;ndige Pr&amp;auml;sentation&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
</description>
<category>Photovoltaik</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/3781/studie-zur-wirtschaftlichkeit-von-gewerblichen-eigenverbrauchs-solaranlagen-in-deutschland-italien-und-der-t%C3%BCrkei</guid>
<pubDate>Fri, 28 Mar 2014 12:08:57 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Untersuchungen der Transporteinflüsse auf Solarmodule</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/3780/untersuchungen-der-transporteinfl%C3%BCsse-auf-solarmodule</link>
<description>


&lt;div&gt;
	Reklamationsf&amp;auml;lle an Solarmodulen direkt auf den Baustellen betreffen oft den Glasbruch der Produkte. Bei PV-Modulen mit reklamierter geringer elektrischer Leistung stellt sich bei Untersuchungen mit Elektrolumineszenz heraus, dass die Solarzellen rissbehaftet sind und dadurch gr&amp;ouml;&amp;szlig;ere inaktive Zellbereiche aufweisen. Diese Risse in den Zellen k&amp;ouml;nnen bei der Modulherstellung, beim Transport oder auf der Baustelle entstanden sein. Zur Vermeidung dieser Fehler k&amp;ouml;nnen sowohl der Umgang mit den PV-Modulen als auch die Versandeinheiten verbessert werden. Die Frage nach der optimalen Transporteinheit betrifft den gesamten Transportweg der Module vom Produktionsstandort bis zur Baustelle mit Schiff und LKW. Der Normentwurf IEC 62759-1 besch&amp;auml;ftigt sich mit der Belastung der PV- Module durch den Transport. Die Parameter der Pr&amp;uuml;fungen werden gro&amp;szlig;enteils aus dem Transport anderer Produkte abgeleitet. Zur Validierung der Parameter werden die Beschleunigungen der Transporteinheiten und die daraus resultierenden Beschleunigungen und Schwingungen der PV-Module gemessen. &amp;nbsp;&lt;/div&gt;


&lt;div&gt;
	Zur Bestimmung realer Belastungen sowie zur Validierung von Normbelastungen sind bei einer kompletten Transportkette von der Fabrikationsst&amp;auml;tte bis zum Pr&amp;uuml;flabor sind Beschleunigungen mit verschiedenen Sensoren gemessen worden. Dies erfolgte in einer Zusammenarbeit mit dem PV-Modulherstellers Hanwha Solar One und dem Logistikdienstleisters DB Schenker. Die Modulboxen wurden doppelst&amp;ouml;ckig innerhalb eines Containers transportiert. Unterschiedliche Daten-Rekorder mit Beschleunigungssensoren wurden an der Box bzw. an dem Container angebracht, weitere Beschleunigungssensoren wurden an Modulen innerhalb der Transportbox befestigt. Auf dem Transport von China nach Deutschland zeigte der am Container befestigte Beschleunigungssensor besondere Beschleunigungsereignisse bei den Umschlagprozessen (siehe Abb. 1) beim Auf- und Umsetzen des Containers. Die Sensoren innerhalb der Transportbox zeigten w&amp;auml;hrend des Transports im Schiff kaum messbare Beschleunigungen. &amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;


&lt;div&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/div&gt;


&lt;div&gt;
	Beim Transport der Modulbox im LKW (siehe Abb. 2) auf guten Stra&amp;szlig;en blieben die Beschleunigungswerte deutlich unter dem ASTM D4169 Vergleichs PSD-Spektrum. Es konnte eine Verst&amp;auml;rkung der Beschleunigungen im Bereich der Resonanzfrequenz festgestellt werden. Dieser Effekt tritt auch auf dem Simulationspr&amp;uuml;fstand auf. Der Gut- Stra&amp;szlig;en Transport ist von der Norm gut abgedeckt. Die Frequenzrandbereiche f &amp;lt; 5 Hz und f &amp;gt; 150 Hz sind aufgrund der Messparameter verrauscht. &amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;


&lt;div&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/div&gt;


&lt;div&gt;
	Besondere Ereignisse konnten in der Fabrikationsst&amp;auml;tte, im Abgangs- bzw. Ankunftshafen sowie im Empfangslager beim Ein- und Ausladen der Paletten gemessen werden. In Abb. 3 ist ein Ereignis beim Verladen dargestellt. In dem Frequenzbereich 20 Hz bis 100 Hz liegen die Schocks stellenweise &amp;uuml;ber dem LKW-Transport-Spektrum. Diese Ereignisse werden aber in dem Normentwurf IEC 62759-1 durch die Halbsinusst&amp;ouml;&amp;szlig;e mit 10g &amp;uuml;ber 11ms dargestellt. &amp;nbsp;&lt;/div&gt;


&lt;p&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/p&gt;


&lt;div&gt;
	Der Normentwurf IEC 62759-1 beschreibt Transport-Pr&amp;uuml;fungen f&amp;uuml;r PV-Module in einer Verpackungseinheit. Als kritischer Transportweg wird der Transport per LKW erachtet. Dies best&amp;auml;tigt das Transportmonitoring, bei dem w&amp;auml;hrend des Schiffstransport keine kritischen Beschleunigungen auftraten. &amp;nbsp;&lt;/div&gt;


&lt;p&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;Neues Logistiksystem f&amp;uuml;r PV-Module&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;


&lt;ul&gt;
	

&lt;li&gt;
		Mehr Transparenz bei Handling und Transport&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Risikominimierung im weltweiten Transport&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;


&lt;p&gt;
	Umfassendes Kontrollsystem mit drei Phasen&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	
&lt;br&gt;
	&lt;strong&gt;1.Pr&amp;uuml;fung:&lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;
	Transportverpackung &amp;amp; Qualit&amp;auml;tsprozesse in der Herstellung&lt;/p&gt;


&lt;ul&gt;
	

&lt;li&gt;
		Aufzeichnung der realen Transportstrecken (Verifizierung Normbelastung)&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Nach IEC 62759-1&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Transportsimulation in vorgesehener Transporteinheit&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Umweltsimulation f&amp;uuml;r einzelne Module im Labor&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;2.Optimierung und Kontrolle: Ausgangsmessung beim Verlassen des Werks&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;


&lt;ul&gt;
	

&lt;li&gt;
		Qualifizierung der Leistungsmessung (Flasher) im Werk&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Dokumentation der Mikrorisse (Elektrolumineszenz-Bilder)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;3.Transportmonitoring und technische Kontrolle (Stichprobenmessung)&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;


&lt;ul&gt;
	

&lt;li&gt;
		Transportmonitoring der Container (Schock, Vibration, GPS)&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Schadensanalyse bei kritischer Belastung&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Repr&amp;auml;sentative Stichprobenmessung im europ&amp;auml;ischen Eingangslager&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;


&lt;p&gt;
	Data-Logger (China=&amp;gt;K&amp;ouml;ln)&lt;/p&gt;


&lt;ul&gt;
	

&lt;li&gt;
		Alle Sensoren haben komplette Zeit aufgezeichnet&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		H&amp;ouml;chste Beschleunigungen beim Umladen und LKW-Transport&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Transportnorm f&amp;uuml;r PV-Module&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		IEC62759-1 (Entwurf= CDV)&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Vibration Test (Transport)&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Horizontalsto&amp;szlig;pr&amp;uuml;fung/Kippfallpr&amp;uuml;fung&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Schock&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Handhabungstest/Bremsvorg&amp;auml;nge=&amp;gt; PV Chain (Logistik-System)&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Weitere Datenaufnahme&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Transport zur/ auf Baustelle&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;


&lt;p&gt;
	Horizontaler oder vertikaler Modul-Transport?&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	Horizontaler oder vertikaler Modul-Transport?
&lt;br&gt;
	(c-Si mit Rahmen, Plastikecken gegen Pappkarton)
&lt;br&gt;
	Prinzipiell ist beides bei sachgerechter Verwendung gut m&amp;ouml;glich&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;a href=&quot;http://experts.top50-solar.de/?qa=blob&amp;amp;qa_blobid=14363389426857192260&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Hier finden Sie die vollst&amp;auml;ndige Pr&amp;auml;sentation&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
</description>
<category>Photovoltaik</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/3780/untersuchungen-der-transporteinfl%C3%BCsse-auf-solarmodule</guid>
<pubDate>Fri, 28 Mar 2014 11:21:46 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>5% Ansatz – Netzintegration am Scheideweg zwischen intelligenten Netzen und Kupferplatte</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/3775/5%25-ansatz-netzintegration-am-scheideweg-zwischen-intelligenten-netzen-und-kupferplatte</link>
<description>


&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;Zwei Forderungen von Hermann Scheer*) am Scheideweg zwischen Kupferplatte und SmartGrid&lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;
	Weiterentwicklung der Anreizregulierung und des EEG zur F&amp;ouml;rderung des Systemwechsels
&lt;br&gt;
	1. Anreizregulierung der Bundesnetzagentur zugunsten von
&lt;br&gt;
	Investitionen f&amp;uuml;r Smart-Grids-Strukturen auslegen, damit keine Investitionen in das Netz bzw. deren Abschreibung durch die Netzbetreiber verhindert wird.&amp;ldquo;
&lt;br&gt;
	2. Zur Sicherung des Vorrangs der erneuerbaren Energien muss gesetzlich festgelegt werden, dass alle auf diese bezogenen Netzinvestitionen anerkannt werden und in die Preisgestaltung
&lt;br&gt;
	einflie&amp;szlig;en d&amp;uuml;rfen.&amp;ldquo; Hermann Scheer, 2010, &amp;bdquo;100% jetzt &amp;ndash; Der energethische Imperativ&amp;ldquo;, S. 185/186&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;Wir stehen an einem Scheideweg des klassischen Netzausbaus und der althergebrachten Netzintegration&lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;
	
&lt;br&gt;
	&amp;bdquo;Das Netz ist heute dumm, der Strom darin flie&amp;szlig;t nur eine Richtung: vom Gro&amp;szlig;kraftwerk zum Verbraucher. In Zukunft
&lt;br&gt;
	fliesst der Strom in beide Richtungen, und Strom wird dann verbraucht, wenn er preisg&amp;uuml;nstig ist.&amp;ldquo;
&lt;br&gt;
	Eicke Weber, Leiter Frauenhofer
&lt;br&gt;
	-
&lt;br&gt;
	Institut, Freiburg, 17.Mai 2010
&lt;br&gt;
	&amp;bdquo;Bei Smart Grids geht es aus unserer Sicht um Netzkapazit&amp;auml;tsfragen, die nicht durch mehr Kupfer, sondern durch den Einsatz von mehr Mess-, Steuer- und Regelungstechnik sowie moderner Informations-und Kommunikationstechnik
&lt;br&gt;
	erreicht werden.&amp;ldquo;
&lt;br&gt;
	Jochen Homann, Pr&amp;auml;sident der Bundesnetzagentur, 15.Mai 2013, Berlin&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;Fazit:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;


&lt;ul&gt;
	

&lt;li&gt;
		Anschlusskapazit&amp;auml;ten sind begrenzt&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Netzengp&amp;auml;sse sind zunehmend lokal und zeitlich begrenzt.&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		5% Ansatz ist ein Instrument zur Vermeidung von konventionellem Netzausbau&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Die Verdopplung der Netzanschlusskapazit&amp;auml;t zur Netzintegration von erneuerbaren Energien mittels des 5% Ansatzes ist m&amp;ouml;glich.&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Abregelung sollte immer &amp;bdquo;letztes Mittel der Wahl&amp;ldquo; sein, da vorher durch Netzbetreiber Alternativl&amp;ouml;sungen (Speicher, zuschaltbare Verbraucher usw.) genutzt werden k&amp;ouml;nnen&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Notwendige Voraussetzung ist ein darauf ausgerichteter Regulierungsrahmen, der es dem Verteilnetzbetreiber u.a. erm&amp;ouml;glicht sich zum Systemdienstleister zu entwickeln.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;a href=&quot;http://experts.top50-solar.de/?qa=blob&amp;amp;qa_blobid=13142254539666147086&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Hier finden Sie die vollst&amp;auml;ndige Pr&amp;auml;sentation&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
</description>
<category>Energiewende</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/3775/5%25-ansatz-netzintegration-am-scheideweg-zwischen-intelligenten-netzen-und-kupferplatte</guid>
<pubDate>Thu, 27 Mar 2014 11:03:45 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Stand und Perspektive Solarspeicher – erste Erfahrungen mit   dem KfW‐Förderprogramm </title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/3744/stand%C2%A0und%C2%A0perspektive%C2%A0solarspeicher%C2%A0-%C2%A0erste%C2%A0erfahrungen%C2%A0mit%C2%A0%C2%A0-dem%C2%A0kfw-f%C3%B6rderprogramm%C2%A0</link>
<description>


&lt;div&gt;
	&lt;strong&gt;Die Einf&amp;uuml;hrung von dezentralen PV&amp;#8208;Batteriespeichersystemen wird durch den Start des Markteinf&amp;uuml;hrungsprogramms der Bundesregierung am 1. Mai 2013 in den n&amp;auml;chsten Jahren einen &amp;nbsp;deutlichen Schub erfahren. Mit dem Vorbild des 100.000&amp;#8208;D&amp;auml;cher&amp;#8208;Programms f&amp;uuml;r &amp;nbsp;Solarstromanlagen kann es gelingen, in wenigen Jahren die notwendigen Kostensenkungs&amp;#8208; und &amp;nbsp;Technologieentwicklungen f&amp;uuml;r Batterien anzusto&amp;szlig;en, die der Photovoltaik ihre unvergleichbar &amp;nbsp;rasante Entwicklung erm&amp;ouml;glicht haben. Batteriespeicher werden dabei ein Treiber f&amp;uuml;r die &amp;nbsp;wachsende Wirtschaftlichkeit von PV&amp;#8208;Eigenverbrauchsanlagen sein und gleichzeitig im Zusammenspiel mit dem PV&amp;#8208;System wertvolle Systemdienstleistungen erbringen. Aktuelle Studien &amp;nbsp;zeigen: Ein netzdienlicher Betrieb von Solarspeichern spart Netzausbaubedarf, senkt die Kosten f&amp;uuml;r &amp;nbsp;die Integration der Photovoltaik und erschlie&amp;szlig;t dem PV&amp;#8208;System neue &amp;bdquo;Kraftwerkseigenschaften&amp;ldquo;. &amp;nbsp;Um am Markt noch erfolgreicher zu sein, sollte das F&amp;ouml;rderprogramm weiterentwickelt und an &amp;nbsp;einigen Stellen verbessert werden. &amp;nbsp;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;


&lt;div&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/div&gt;


&lt;div&gt;
	Mit dem Start des Markteinf&amp;uuml;hrungsprogramms f&amp;uuml;r PV&amp;#8208;Batteriespeichersysteme im Mai 2013 hat die &amp;nbsp;Entwicklung dezentraler Solarspeicher einen Wendepunkt erreicht. Der Einsatz von Batteriespeichern &amp;nbsp;in Kombination mit Solarstromanlagen war bisher nur durch wenige, von gro&amp;szlig;em Idealismus und &amp;nbsp;dem Wunsch nach Energieunabh&amp;auml;ngigkeit getriebene Investoren in Anlagenprojekten realisiert &amp;nbsp;worden. Trotz einer bereits beachtlichen Anzahl von Systemen die am Markt verf&amp;uuml;gbar waren lagen &amp;nbsp;die Installationszahlen in den letzten Jahren in einem vernachl&amp;auml;ssigbar niedrigen Bereich. Das KfW&amp;#8208; F&amp;ouml;rderprogramm sollte Startschuss f&amp;uuml;r eine beschleunigte Technologie&amp;#8208; und Marktentwicklung sein. &amp;nbsp;&lt;/div&gt;


&lt;div&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/div&gt;


&lt;div&gt;
	Eine erste Zwischenbilanz seit Programmstart im Mai 2013 zeigt, dass das F&amp;ouml;rderprogramm mit 2.300 &amp;nbsp;bewilligten F&amp;ouml;rderantr&amp;auml;gen bis Ende November 2013 zwar gut angenommen wurde, die Erwartungen &amp;nbsp;der Branche aber noch nicht ganz erf&amp;uuml;llt. Dass rund 50% der am Markt verkauften PV&amp;#8208;Batterie&amp;#8208; systeme nicht &amp;uuml;ber das KfW&amp;#8208;Programm gef&amp;ouml;rdert werden, (insgesamt sind nach aktuellen &amp;nbsp;Sch&amp;auml;tzungen rund 5.000 Speichersysteme verkauft worden) belegt, dass das F&amp;ouml;rderprogramm noch &amp;nbsp;nicht ausreichend am Markt bekannt ist. Zudem ist die Antragstellung zu kompliziert und die &amp;nbsp;F&amp;ouml;rderung als Tilgungskostenzuschuss im Rahmen eines Finanzierungskredits f&amp;uuml;r viele Investoren &amp;nbsp;nicht attraktiv. Auch bei den F&amp;ouml;rderbedingungen gibt es im Detail noch Nachbesserungsbedarf.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;


&lt;div&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/div&gt;


&lt;div&gt;
	&lt;strong&gt;Wirkung dezentraler PV&amp;#8208;Batteriespeichersysteme im Verteilnetz &amp;ndash; die &amp;bdquo;Systemfrage&amp;ldquo;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;


&lt;div&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/div&gt;


&lt;div&gt;
	Im Zentrum der Diskussion um das Markteinf&amp;uuml;hrungsprogramm stand (und steht bis heute) die Frage &amp;nbsp;des Nutzens dezentraler PV&amp;#8208;Batteriespeicher f&amp;uuml;r das Gesamtsystem. Also vor allem die Frage nach &amp;nbsp;dem Systemnutzen von vielen Tausend Solarspeichern in den Verteilnetzen sowie deren &amp;nbsp;Auswirkungen auf Netzstabilit&amp;auml;t und Netzmanagement und eine m&amp;ouml;glichst kosteneffiziente &amp;nbsp;Flexibilisierung der fluktuierenden Einspeisung. &amp;nbsp;&lt;/div&gt;


&lt;div&gt;
	Batteriespeicher k&amp;ouml;nnen eine effiziente Alternative zum Netzausbau sein. Sie erh&amp;ouml;hen die &amp;nbsp;bestehenden Netzanschlusskapazit&amp;auml;ten f&amp;uuml;r PV&amp;#8208;Anlagen und k&amp;ouml;nnen, wenn netzdienlich betrieben, &amp;nbsp;auch kosteng&amp;uuml;nstiger sein als der &amp;bdquo;Referenzfall&amp;ldquo; Netzausbau. Zu diesem Ergebnis kommen mehrere &amp;nbsp;aktuelle Studien und Untersuchung. So zeigt z.B. die dena&amp;#8208;Verteilnetzstudie eben dieses Ergebnis und &amp;nbsp;stellt fest: &amp;bdquo;Der netzgetriebene Einsatz [von dezentralen Batteriespeichern] sollte finanziell sowie &amp;nbsp;politisch gef&amp;ouml;rdert werden, wenn die notwendigen Investitionen in den Speichereinsatz zuk&amp;uuml;nftig ausreichend sinken.&amp;ldquo; (dena&amp;#8208; Verteilnetzstudie. Ausbau&amp;#8208; und Innovationsbedarf in Deutschland bis &amp;nbsp;2030. Berlin 2012. S. 209. Download: www.dena.de). &amp;nbsp;&lt;/div&gt;


&lt;div&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/div&gt;


&lt;div&gt;
	F&amp;uuml;r die Gesamtperspektive des Einsatzes von PV&amp;#8208;Batteriespeichern sehen die meisten Experten und Untersuchungen eine Zielgr&amp;ouml;&amp;szlig;e von 40% Anteil Erneuerbarer Energien im System. Sp&amp;auml;testens bei &amp;nbsp;Erreichen dieses Anteils sollen dezentrale Speicher verf&amp;uuml;gbar und &amp;bdquo;einsatzbereit&amp;ldquo; sein was bedeutet, &amp;nbsp;dass sie bis dahin auch deutliche Kostensenkungen durchlaufen und hierf&amp;uuml;r eine gewisse &amp;nbsp;Marktdurchdringung erreicht haben m&amp;uuml;ssen. So stellt eine aktuelle VDE&amp;#8208;Speicherstudie fest, dass &amp;nbsp;sp&amp;auml;testens ab 40% Erneuerbaren&amp;#8208;Anteil Speicher zu einem &amp;bdquo;unverzichtbaren Element des &amp;nbsp;Stromsystems&amp;ldquo; werden und eine geeignete Markteinf&amp;uuml;hrung rechtzeitig vorzubereiten sei (VDE, &amp;nbsp;Energiespeicher f&amp;uuml;r die Energiewende. Speicherungsbedarf und Auswirkungen auf das &amp;nbsp;&amp;Uuml;bertragungsnetz f&amp;uuml;r Szenarien bis 2050. Frankfurt 2012. Siehe www.vde.de). &amp;nbsp;&lt;/div&gt;


&lt;div&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/div&gt;


&lt;div&gt;
	Wegweisend sind auch die Ergebnisse der Fh&amp;#8208;ISE Studie zu den Kosten einer erneuerbaren &amp;nbsp;Vollversorgung. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass der &amp;bdquo;Betrieb&amp;ldquo; eines Energiesystems (Strom &amp;nbsp;und W&amp;auml;rme), das zu 100% auf Erneuerbaren Energien basiert, kosteng&amp;uuml;nstiger sein wird als das &amp;nbsp;heutige System. In den verschiedenen untersuchten Szenarien wird dabei eine Photovoltaikleistung &amp;nbsp;von 180 &amp;ndash; 250 GW sowie rund neun Millionen implementierte PV&amp;#8208;Batteriespeicher mit 50 &amp;ndash; 66 TWh &amp;nbsp;Speicherkapazit&amp;auml;t zugrunde gelegt (Fh&amp;#8208;ISE, 100% Erneuerbare Energien f&amp;uuml;r Strom und W&amp;auml;rme in &amp;nbsp;Deutschland. Freiburg 2012. Download: www.ise.fraunhofer.de). &amp;nbsp;&lt;/div&gt;


&lt;div&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/div&gt;


&lt;div&gt;
	Eine vom Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW&amp;#8208;Solar) beauftragte Studie des Fh&amp;#8208;ISE (Fh&amp;#8208;ISE: &amp;nbsp;Speicherstudie 2013. Absch&amp;auml;tzung und Einordnung energiewirtschaftlicher, &amp;ouml;konomischer und &amp;nbsp;anderer Effekte bei F&amp;ouml;rderung von objektgebundenen elektrochemischen Speichern. Download: &amp;nbsp;www.solarwirtschaft.de) kommt bzgl. des netzdienlichen Einsatzes von PV&amp;#8208;Batteriespeichern zu &amp;nbsp;folgenden Ergebnissen: &amp;nbsp;&lt;/div&gt;


&lt;ul&gt;
	

&lt;li&gt;
		Einspeisespitzen im Netz k&amp;ouml;nnen um bis zu 40% reduziert werden. Dabei entstehen keine &amp;nbsp;Verluste durch eine Abregelung des PV&amp;#8208;Generators; &amp;nbsp;&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Ein netzdienliches Batteriemanagement erm&amp;ouml;glicht einen um 66% h&amp;ouml;heren PV&amp;#8208;Anteil im entsprechenden Netzabschnitt; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Eine Netzentlastung wird bereits mit einer festen Wirkleistungsbegrenzung erzielt. Ein Zugriff des Netzbetreibers auf das System ist hierf&amp;uuml;r zun&amp;auml;chst nicht notwendig. Perspektivisch kann der Netzentlastungseffekt durch eine Zugriffsm&amp;ouml;glichkeit des Netzbetreibers weiter erh&amp;ouml;ht werden &amp;nbsp;(das KfW&amp;#8208;F&amp;ouml;rderprogramm ber&amp;uuml;cksichtigt dies durch die Anforderung einer Vorhaltung &amp;nbsp;entsprechender Schnittstellenm&amp;ouml;glichkeiten); &amp;nbsp;&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Batteriespeicher &amp;uuml;bernehmen k&amp;uuml;nftig Kraftwerkseigenschaften wie die Lieferung positiver Regelleistung, F&amp;auml;higkeit zum Schwarzstart und zur kurzzeitigen Aufrechterhaltung von &amp;nbsp;Inselnetzen bei Netzst&amp;ouml;rungen; &amp;nbsp;&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Batteriespeicher verstetigen den Netzbezug und reduzieren den Bedarf an &amp;nbsp;Spitzenlastkraftwerken; &amp;nbsp;&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Batteriespeicher erh&amp;ouml;hen den Anreiz zur Verbrauchsanpassung und bieten in Kombination mit verbrauchsteuernden Ma&amp;szlig;nahmen (Demand&amp;#8208;Side&amp;#8208;Management, DSM) ein hohes &amp;nbsp;marktgetriebenes Lastverschiebungspotenzial. &amp;nbsp;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;


&lt;div&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/div&gt;


&lt;div&gt;
	Diese Studienergebnisse zeigen, der Einsatz von Solarspeichern bei netzdienlicher Betriebsweise ganz &amp;nbsp;erhebliche netzentlastende und systemdienliche Effekte mit sich bringen kann ohne im &amp;Uuml;brigen die &amp;nbsp;Wirtschaftlichkeit f&amp;uuml;r den Systembetreiber zu mindern. &amp;nbsp;&lt;/div&gt;


&lt;div&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/div&gt;


&lt;div&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/div&gt;


&lt;div&gt;
	&lt;strong&gt;Weiterentwicklung des F&amp;ouml;rderprogramms &amp;ndash; Anpassungsbedarf aus Sicht des BSW&amp;#8208;Solar&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;


&lt;div&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/div&gt;


&lt;div&gt;
	Nach den Erfahrungen der ersten neun Monate k&amp;ouml;nnen einige zentrale Punkte f&amp;uuml;r die &amp;nbsp;Weiterentwicklung und Verbesserung des KfW&amp;#8208;F&amp;ouml;rderprogramms identifiziert werden. &amp;nbsp;&lt;/div&gt;


&lt;ul&gt;
	

&lt;li&gt;
		Um die Attraktivit&amp;auml;t des Programms zu erh&amp;ouml;hen und die Hemmschwelle bei einigen Investoren &amp;nbsp;bzgl. einer kreditbasierten F&amp;ouml;rderung abzubauen, sollte das F&amp;ouml;rderprogramm um einen &amp;nbsp;einfachen Investitionskostenzuschuss erg&amp;auml;nzt werden. &amp;nbsp;&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Mit dem Ziel einer Verbesserung des Investitionsanreizes aber auch um kWh&amp;#8208;Verluste aufgrund &amp;nbsp;des Speicherbetriebs und der 60%igen Wirkleistungskappung auszugleichen sollte die &amp;nbsp;F&amp;ouml;rderquote von 30 auf 40% angehoben werden. &amp;nbsp;&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Damit weitere Potenziale im Bestand erschlossen werden k&amp;ouml;nnen, sollten auch Anlagen mit Inbetriebnahme ab dem 1.4.2012 (Inkrafttreten des EEG 2012) in den Genuss der F&amp;ouml;rderung kommen. &amp;nbsp;&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Nulleinspeise&amp;#8208;Anlagen sollten ebenfalls f&amp;ouml;rderf&amp;auml;hig werden. &amp;nbsp;&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Um f&amp;uuml;r die System&amp;#8208; und Batteriehersteller eine ausreichende Investitionsperspektive f&amp;uuml;r die &amp;nbsp;weitere Technologieentwicklung und Kostensenkung gew&amp;auml;hrleisten zu k&amp;ouml;nnen, sollte das &amp;nbsp;F&amp;ouml;rderprogramm mit einem j&amp;auml;hrlichen Volumen von 50 Mio. Euro verbindlich abgesichert und &amp;nbsp;auch noch einige Jahre &amp;uuml;ber den bisherigen Programmhorizont 31.12.2015 hinaus fortgef&amp;uuml;hrt &amp;nbsp;werden. &amp;nbsp;&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Bei den F&amp;ouml;rderbedingungen sollten erste Erfahrungen aus der Umsetzung ber&amp;uuml;cksichtigt werden. &amp;nbsp;So sollte insbesondere eine Bagatellgrenze f&amp;uuml;r die Erhaltungsladung des Batteriesystems &amp;nbsp;eingef&amp;uuml;hrt werden. &amp;nbsp;&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Die weiter gesunkenen PV&amp;#8208;Systempreise sollten als Referenzgr&amp;ouml;&amp;szlig;en im F&amp;ouml;rderprogramm &amp;nbsp;angepasst werden. &amp;nbsp;&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Zur weiteren Optimierung des Programms und insbesondere der technischen Anforderungen &amp;nbsp;sollte ein technisches Programm&amp;#8208;Monitoring eingef&amp;uuml;hrt werden. &amp;nbsp;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;a href=&quot;http://experts.top50-solar.de/?qa=blob&amp;amp;qa_blobid=7450183413327486506&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Hier finden Sie die vollst&amp;auml;ndige Pr&amp;auml;sentation&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	

&lt;embed height=&quot;500&quot; pluginspage=&quot;http://www.adobe.com/products/acrobat/readstep2.html&quot; src=&quot;http://experts.top50-solar.de/?qa=blob&amp;amp;qa_blobid=7450183413327486506.pdf&quot; width=&quot;600&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/p&gt;
</description>
<category>Energiewende</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/3744/stand%C2%A0und%C2%A0perspektive%C2%A0solarspeicher%C2%A0-%C2%A0erste%C2%A0erfahrungen%C2%A0mit%C2%A0%C2%A0-dem%C2%A0kfw-f%C3%B6rderprogramm%C2%A0</guid>
<pubDate>Mon, 24 Mar 2014 10:22:59 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Chancen des photovoltaischen Eigenverbrauchs für die Energiewende in Deutschland</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/3702/chancen-des-photovoltaischen-eigenverbrauchs-f%C3%BCr-die-energiewende-in-deutschland</link>
<description>


&lt;div&gt;
	Die Energiewende und der Klimaschutz in Deutschland sind ins Stocken geraten. Wird der von der Politik geplante Ausbaukorridor bei der Stromerzeugung mit nur 40 bis 45 % erneuerbaren Energien bis 2025 wirklich realisiert, bleibt der Anteil der Kohlekraftwerke in Deutschland die n&amp;auml;chsten 15 Jahre weitgehend konstant (Bild 1). Die Entwicklung der Kohlendioxidemissionen in Deutschland entfernt sich damit immer mehr von den Erfordernissen f&amp;uuml;r einen wirksamen Klimaschutz. Daf&amp;uuml;r brauchen wir neue Instrumente, die eine ganz andere Dynamik beim Umbau der Energieversorgung entwickeln und m&amp;ouml;glichst wenig durch Politik und Energiekonzerne kontrolliert und gebremst werden k&amp;ouml;nnen. Photovoltaische Eigenverbrauchsanlagen k&amp;ouml;nnten weltweit diese Dynamik aufbauen.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;


&lt;div&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/div&gt;


&lt;div&gt;
	Um Deutschland zur&amp;uuml;ck auf den Klimaschutzpfad zu bringen, m&amp;uuml;ssten in den n&amp;auml;chsten 20 Jahren Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von mindestens 200 GW allein in Deutschland installiert werden. Das entspricht pro Haushalt einer installierten Leistung von 5 kW. Da bei Mehrfamilienh&amp;auml;usern nur selten die daf&amp;uuml;r n&amp;ouml;tige Dach- oder Fassadenfl&amp;auml;che vorhanden ist, muss die Leistung im Einfamilienhausbereich noch h&amp;ouml;her ausfallen. Mindestens 7 kW pro Einfamilienhaus w&amp;auml;ren dabei sinnvoll. &amp;nbsp;Die derzeitige Fassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes EEG sieht allerdings vor, dass ab einer installierten Leistung von 52 GW gar keine Einspeiseverg&amp;uuml;tung mehr gezahlt wird. Sp&amp;auml;testens dann w&amp;auml;ren herk&amp;ouml;mmliche netzgekoppelte Anlagen in der Gr&amp;ouml;&amp;szlig;e von 7 kW nicht mehr wirtschaftlich. Bei kleineren Anlagen w&amp;auml;re durch den h&amp;ouml;heren Eigenverbrauch die Situation deutlich besser.&lt;/div&gt;


&lt;div&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/div&gt;


&lt;div&gt;
	Als Konsequenz w&amp;uuml;rden sich allerdings nur noch relativ kleine Anlagen rechnen. Die D&amp;auml;cher w&amp;uuml;rden mit kleinen Anlagen belegt und die f&amp;uuml;r die Energiewende und den Klimaschutz dringend erforderliche Photovoltaikleistung lie&amp;szlig;e sich nicht einmal ansatzweise im Dachfl&amp;auml;chenbereich erschlie&amp;szlig;en. Darum muss nach anderen Wegen gesucht werden, wie gr&amp;ouml;&amp;szlig;ere Photovoltaikanlagen zum Eigenverbrauch realisierbar werden. Hierzu kommen Batteriespeicher, eine Erh&amp;ouml;hung des Eigenverbrauchs durch die Elektromobilit&amp;auml;t und die thermische Nutzung von &amp;Uuml;bersch&amp;uuml;ssen in Frage. In der Kombination aller Ma&amp;szlig;nahmen w&amp;auml;re in absehbarer Zeit eine installierte Leistung von 7 kW pro Einfamilienhaus &amp;ouml;konomisch allein durch den Eigenverbrauch darstellbar. Alleine im Einfamilienhausbereich liegt damit das technische und &amp;ouml;konomische Potenzial bei 90 GW. Kommen Eigenverbrauchsanlagen in Mehrfamilienh&amp;auml;usern und Gewerbebetrieben hinzu, l&amp;auml;sst sich mittelfristig ein Gesamtpotenzial von &amp;uuml;ber 200 GW auch ohne EEG-F&amp;ouml;rderung erschlie&amp;szlig;en.&lt;/div&gt;


&lt;div&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/div&gt;


&lt;div&gt;
	Ab 70 GW installierter Photovoltaikleistung entstehen in Deutschland tempor&amp;auml;r &amp;Uuml;bersch&amp;uuml;sse, die sich nicht zeitgleich verbrauchen lassen. Batteriespeicher und Systeme zur thermischen Nutzung haben dann noch einen weiteren Vorteil. Sie erm&amp;ouml;glichen recht einfach die Netzintegration deutlich gr&amp;ouml;&amp;szlig;erer Leistungen, die dann problemlos 200 GW und mehr betragen k&amp;ouml;nnen. &amp;nbsp;&lt;/div&gt;


&lt;div&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/div&gt;


&lt;div&gt;
	Damit liefert der photovoltaische Eigenverbrauch tats&amp;auml;chlich den Schl&amp;uuml;ssel zur Erreichung der dringend erforderlichen Klimaschutzziele. Der Photovoltaikbranche kommt dabei eine gro&amp;szlig;e Verantwortung zu. Sie muss die n&amp;ouml;tigen Eigenverbrauchssysteme entwickeln und optimieren sowie durch eine schnelle Skalierung auf gro&amp;szlig;e St&amp;uuml;ckzahlen die Kosten sp&amp;uuml;rbar senken. Gelingt es, diese Aufgabe zu meistern, hat das Zeitalter der Solarstromnutzung in Deutschland gerade erst begonnen und der Klimaschutz noch eine Chance.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;


&lt;p&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/p&gt;


&lt;div&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/div&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;Am Scheitelpunkt zur Klimakatastrophe&lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;
	
&lt;br&gt;
	&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://experts.top50-solar.de/?qa=blob&amp;amp;qa_blobid=12404620351897350656&quot; style=&quot;width: 600px; height: 370px;&quot;&gt;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	Geplante Entwicklung der Stromerzeugung in Deutschland
&lt;br&gt;
	Prognose anhand des Energiekonzepts der Bundesregierung&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://experts.top50-solar.de/?qa=blob&amp;amp;qa_blobid=11585198522238906021&quot; style=&quot;width: 600px; height: 383px;&quot;&gt;&lt;/p&gt;


&lt;ul&gt;
	

&lt;li&gt;
		&amp;nbsp;&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;F&amp;uuml;r eine nachhaltige Energieversorgung brauchen wir mindestens 25 % Solar- stromanteilin Deutschland bis 2040.&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Daf&amp;uuml;r m&amp;uuml;ssen &amp;uuml;ber 200 GW insgesamt oder 5 bis 7 kW pro Haushaltinstalliert werden.&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Ein j&amp;auml;hrlicher Zubau unter 10 GW pro Jahr gef&amp;auml;hrdet damit die Lebensgrundlagen k&amp;uuml;nftiger Generationen.&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;


&lt;p&gt;
	
&lt;br&gt;
	&lt;strong&gt;Entwicklung der Strompreise&lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;
	
&lt;br&gt;
	&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://experts.top50-solar.de/?qa=blob&amp;amp;qa_blobid=1376494945492616207&quot; style=&quot;width: 600px; height: 345px;&quot;&gt;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	Das bedeutet, dass nur noch kleine Anlagen sich k&amp;uuml;nftig rechnen k&amp;ouml;nnten, wenn Deckel kommt&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;PV-Batterie-Heizungsunterst&amp;uuml;tzung&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://experts.top50-solar.de/?qa=blob&amp;amp;qa_blobid=9971938729400272603&quot; style=&quot;width: 600px; height: 376px;&quot;&gt;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;Stromeinsparung bei PV-W&amp;auml;rmepumpensystemen&lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;
	
&lt;br&gt;
	installierte Photovoltaikleistung 7 kW (ca. 50 m&amp;sup2;) ohne Batteriespeicher&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://experts.top50-solar.de/?qa=blob&amp;amp;qa_blobid=12200239083416204625&quot; style=&quot;width: 600px; height: 400px;&quot;&gt;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://experts.top50-solar.de/?qa=blob&amp;amp;qa_blobid=13106336547621507539&quot; style=&quot;width: 600px; height: 358px;&quot;&gt;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;Eigenverbrauchspotenziale bei Einfamilienh&amp;auml;user&lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;
	Das &amp;ouml;konomischePotenzialf&amp;uuml;r photo- voltaischeEigenverbrauchsanlagen ohne Einspeiseverg&amp;uuml;tungliegt bei 7 kW pro Haushalt.
&lt;br&gt;
	Daf&amp;uuml;r m&amp;uuml;ssen wir Batteriesysteme und dieKopplung mit thermischen Systemen weiter vorantreiben und die Komponenten- preise senken.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://experts.top50-solar.de/?qa=blob&amp;amp;qa_blobid=16703599958589954293&quot; style=&quot;width: 600px; height: 367px;&quot;&gt;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://experts.top50-solar.de/?qa=blob&amp;amp;qa_blobid=2447384084601001048&quot; style=&quot;width: 600px; height: 394px;&quot;&gt;&lt;/p&gt;


&lt;ul&gt;
	

&lt;li&gt;
		F&amp;uuml;r den Erhalt der Lebensgrundlagen k&amp;uuml;nftiger Generationen brauchen wir eine Energie- revolution mit 100% erneuerbaren Energien bis 2040.&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Politik und Konzerne sind nicht in der Lage unsere Lebensgrundlagen zu sch&amp;uuml;tzen&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Wir k&amp;ouml;nnen die Energierevolution selbst in die Hand nehmen. Eigenverbrauchs- anlagensind der Schl&amp;uuml;ssel daf&amp;uuml;r.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://experts.top50-solar.de/?qa=blob&amp;amp;qa_blobid=573886577713102283&quot; style=&quot;width: 600px; height: 386px;&quot;&gt;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;Wir k&amp;ouml;nnen es gemeinsam schaffen, &amp;hellip;
&lt;br&gt;
	&amp;hellip;die Energierevolution gegen die bestehenden Widerst&amp;auml;nde zu verteidigen.
&lt;br&gt;
	Unsere Kinder werden es uns danken&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	
&lt;br&gt;
	
&lt;br&gt;
	
&lt;br&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
</description>
<category>Photovoltaik</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/3702/chancen-des-photovoltaischen-eigenverbrauchs-f%C3%BCr-die-energiewende-in-deutschland</guid>
<pubDate>Thu, 20 Mar 2014 11:44:53 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Kostenminimaler Einsatz von dezentralen PV-Speicher Systemen am Beispiel des Haushaltssektors</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/3701/kostenminimaler-einsatz-von-dezentralen-pv-speicher-systemen-am-beispiel-des-haushaltssektors</link>
<description>


&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;1. Motivation und zentrale Fragestellung&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	Im Forschungsprojekt PV-Best Use wird unter anderem der kostenminimale Einsatz von Photovoltaiksystemen in Kombination mit Batteriespeichern am Beispiel von Haushalten untersucht. Dabei wird gekl&amp;auml;rt, wie sich eine Variation des Aufstellwinkels und der Ausrichtung der PV-Anlage auf die Erzeugung auswirkt und wieviel PV-Strom als Eigenverbrauch, mit und ohne Speicher, im Haushalt genutzt werden kann. Zudem wird untersucht, wie sich verschiedene Ladestrategien auf die Wirtschaftlichkeit von PV-Speicher-Systemen auswirken und wie eine kostenoptimale Kombination aus Photovoltaik und Batteriespeicher aussieht.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	
&lt;br&gt;
	&lt;strong&gt;2. Methodik&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	Die Stromerzeugung von Photovoltaikanlagen wird basierend auf gemessenen Strahlungs- und Umgebungstemperaturdaten in Abh&amp;auml;ngigkeit von Aufstellwinkel und Ausrichtung unter Annahme eines isotropen Diffusstrahlungsmodells berechnet. Die Batterie wird im Modell als Lithium-Ionen Batterie mit typischen Parametern implementiert, die Last wird durch ein standardisiertes Haushaltslastprofil repr&amp;auml;sentiert. Zwei verschiedene Modelle werden dabei untersucht. Auf der einen Seite ein konventionelles Modell bei dem die Batterie geladen wird wenn PV-&amp;Uuml;berschuss vorhanden ist, auf der anderen Seite ein Optimierungsmodell, basierend auf der YALMIP Toolbox und dem GUROBI Solver, welches die Minimierung der Strombezugskosten, abz&amp;uuml;glich der ins Netz r&amp;uuml;ckgespeisten Energie,&amp;nbsp; als Zielfunktion hat. &amp;Uuml;ber die Lebensdauer von 25 Jahren wird &amp;uuml;ber die Methode des internen Zinsfu&amp;szlig;es eine &amp;ouml;konomische Bewertung der beiden Modelle mit fixer und variabler Verg&amp;uuml;tung durchgef&amp;uuml;hrt.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	
&lt;br&gt;
	&lt;strong&gt;3. Ergebnisse&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	
&lt;br&gt;
	&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://experts.top50-solar.de/?qa=blob&amp;amp;qa_blobid=4972976533599427420&quot; style=&quot;width: 600px; height: 266px;&quot;&gt;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	
&lt;br&gt;
	Aus energetischer Sicht entspricht die optimale Ausrichtung etwa 180&amp;deg; (S&amp;uuml;den), der optimale Aufstellwinkel 30&amp;deg;. Eine Abweichung von &amp;plusmn;20&amp;deg; zur S&amp;uuml;drichtung und &amp;plusmn;10&amp;deg; im Aufstellwinkel hat nur eine geringe Minderung des&amp;nbsp; Ertrags von etwa 1.3% zur Folge. Der Eigenverbrauchsanteil sinkt mit steigender PV-Gr&amp;ouml;&amp;szlig;e und steigt mit der Gr&amp;ouml;&amp;szlig;e des Speichers. Mit einem Speichersystem kann der Eigenverbrauchsanteil als&amp;nbsp;&amp;nbsp; auch der Autarkiegrad erheblich gesteigert werden wobei die optimale Gr&amp;ouml;&amp;szlig;e (energetisch) f&amp;uuml;r einen Haushalt mit einem Stromverbrauch von 4000 kWh/a bei etwa 6-7 kWh liegt. Zudem ist ersichtlich, dass nur mit gro&amp;szlig;er PV-Anlage und gro&amp;szlig;em Speicher ein Autarkiegrad von &amp;uuml;ber 90% m&amp;ouml;glich ist. Die folgenden Grafiken zeigen die Entwicklung des internen Zinsfu&amp;szlig;es (IRR) f&amp;uuml;r verschiedene Gr&amp;ouml;&amp;szlig;enkombinationen aus PV und Speicher (einerseits mit einem Strompreis von 19 c/kWh und einem Einspeisetarif von 10 c/kWh und andererseits mit EXAA Spotmarktpreisen). Die Ergebnisse der beiden Modelle werden gegen&amp;uuml;bergestellt um die Unterschiede zu verdeutlichen.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://experts.top50-solar.de/?qa=blob&amp;amp;qa_blobid=11613885762371328020&quot; style=&quot;width: 600px; height: 216px;&quot;&gt;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/p&gt;


&lt;ul&gt;
	

&lt;li&gt;
		Unter den getroffenen Annahmen wird kein Break-Even-Point von kombinierten PV-Batteriespeicher-Anlagen erreicht -&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Eine Optimierungsstrategie des Gesamtsystems PV-Batterie-Haushalt macht aus Haushaltssicht nur mit zeitvariablen Tarifen Sinn&amp;nbsp;&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Eine Optimierungsstrategie mit entsprechend gestalteten Tarifen (Time of Use, Orientierung an Spotmarktpreisen) kann sowohl aus Haushaltssicht zur Senkung der Kosten als auch aus Systemsicht zur Senkung der Spitzenlast sinnvoll sein.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
</description>
<category>Photovoltaik</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/3701/kostenminimaler-einsatz-von-dezentralen-pv-speicher-systemen-am-beispiel-des-haushaltssektors</guid>
<pubDate>Thu, 20 Mar 2014 11:17:12 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Kurzfassung zum Vortrag Blendgutachten Photovoltaik  – ein Statusbericht aus der Gutachterpraxis</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/3684/kurzfassung-zum-vortrag-blendgutachten-photovoltaik-ein-statusbericht-aus-der-gutachterpraxis</link>
<description>


&lt;p style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;
	&lt;strong&gt;Blendgutachten Photovoltaik &lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;


&lt;p style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;
	&lt;strong&gt;&amp;ndash; ein Statusbericht aus der Gutachterpraxis&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	Die Blendproblematik wird im Planungsprozess von PV-Anlagen oft &amp;uuml;bersehen und erst relativ sp&amp;auml;t bei Auflagen der Genehmigungsbeh&amp;ouml;rden beachtet. Zunehmend gibt es auch nach Anlagenerrichtung Beschwerden oder Bel&amp;auml;stigungsanzeigen von Verkehrsteilnehmern oder Anwohnern. Eine fr&amp;uuml;hzeitige Beachtung im Rahmen eines Blendgutachtens kann Kosten und Risiken reduzieren. Das Thema Blendung ist komplex und wird in der brancheninternen Debatte oft unzul&amp;auml;ssig vereinfacht behandelt. Die Autoren, alle seit Jahren gutachterlich im Bereich Blendung durch PV-Anlagen t&amp;auml;tig, haben sich auf einen Austausch zu Berechnungsverfahren und gutachterlichen Annahmen verst&amp;auml;ndigt.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	Typische Aufgabenstellungen sind, festzustellen, ob Reflexionen des Sonnenlichts eine Gef&amp;auml;hrdung des Stra&amp;szlig;en-, Bahn- oder Flugverkehrs oder des Flughafenbe&amp;shy;triebes darstellen oder unzumutbare Nutzungseinschr&amp;auml;nkungen f&amp;uuml;r Wohnungen, Gewerbebetriebe oder soziale Einrichtungen zur Folge haben k&amp;ouml;nnen. Blend&amp;shy;gutachten m&amp;uuml;ssen folgende Aspekte enthalten:&lt;/p&gt;


&lt;ol&gt;
	

&lt;li&gt;
		Ermittlung der Reflexionseigenschaften der verwendeten PV-Module, d.h. der Emissions&amp;shy;richtung der Reflexionen und deren Auspr&amp;auml;gung (Versatz, B&amp;uuml;ndelaufweitung, usw.) in Ab&amp;shy;h&amp;auml;ngigkeit vom Sonnenstand und der Modulorientierung. Es reicht mitunter nicht aus, Reflexionen nur nach dem Grundsatz Einfallswinkel = Ausfallswinkel zu bewerten.&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Es ist der Sichtbezug zwischen Fahrzeugf&amp;uuml;hrer bzw. Nutzer und den Emissionsrichtungen aufzustellen &amp;ndash; unter Ber&amp;uuml;cksichtigung des j&amp;auml;hrlichen Sonnenganges mit min&amp;uuml;tlicher Aufl&amp;ouml;sung im relevanten Bereich. Im Verkehrsbereich erfordert dies Kenntnisse der Verkehrsf&amp;uuml;hrung, der Geschwindigkeiten und Positionen. Wo es um Raumnutzung geht, sind die zugeh&amp;ouml;rigen Fenster-, Balkon- oder Terrassenfl&amp;auml;chen als Zielorte darzustellen.&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Bewertung, inwieweit Reflexionen als beeintr&amp;auml;chtigend bzw. gef&amp;auml;hrdend eingestuft werden, sowie Ableitung der erforderlichen Blendschutzma&amp;szlig;nahmen.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;


&lt;p&gt;
	Die gegenw&amp;auml;rtig angek&amp;uuml;ndigten Forschungsvorhaben konzentrieren sich praktisch ausschlie&amp;szlig;lich auf Schritt&amp;nbsp;1 &amp;ndash; auf die technische Messung der Moduleigenschaften,&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	die Entwicklung daraus abgeleiteter Rechenmodelle bzw. auf die Entwicklung von Software, die eine automatisierte Berechnung der Emissionsrichtungen bei Variation der Modulaufstellung erlauben soll.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	Bereits bei der &lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;Ermittlung der Sichtbez&amp;uuml;ge&lt;/span&gt; f&amp;uuml;r den Verkehr (Schritt 2) war in den vergangenen Jahren ein gewisser Wildwuchs der Annahmen &amp;#8209; hinsichtlich Blickh&amp;ouml;he, Geschwindigkeiten, Aufgaben der Fahrzeugf&amp;uuml;hrer, Bewertung von Gef&amp;auml;lle-, Gabelungs- und Kreuzungssituationen, etc. &amp;#8209; zu beobachten. Bei Verkehrs&amp;shy;situationen geht es um eine Gef&amp;auml;hrdungsbewertung bei pr&amp;auml;ziser Korrelation von Emissions&amp;shy;richtungen mit den Bewegungsprofilen. Summarische Betrachtungen k&amp;ouml;nnen hier zu eklatanten Fehlern f&amp;uuml;hren, ebenso Unkenntnis der Betriebsabl&amp;auml;ufe. &amp;Auml;hnliches bei der Bewertung von Sichthindernissen: Topographische Hindernisse und Geb&amp;auml;ude k&amp;ouml;nnen den Sichtbezug unterbrechen, B&amp;auml;ume und anderer Bewuchs m&amp;uuml;ssen fall- und regelungsbezogen bewertet werden.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	Bei der &lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;Gef&amp;auml;hrdungsbewertung&lt;/span&gt; (Schritt 3) gilt es zu beachten, dass der Verkehrs&amp;shy;teilnehmer m&amp;ouml;glichen Reflexionen mitunter schutzlos ausgeliefert ist. Durch die Bewegung des Verkehrsteilnehmers besteht die Sichtbarkeit m&amp;ouml;glicherweise nur f&amp;uuml;r Sekunden &amp;ndash; aber auch das kann ihn daran hindern sicher zu fahren.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	F&amp;uuml;r den Bereich niedriger und mittlerer Leuchtdichten (Blendung bei Nacht, Blendung am Computerbildschirm, etc.) gibt es einen umfangreichen Bestand an Forschungsarbeiten und bew&amp;auml;hrte Richtlinien f&amp;uuml;r Gef&amp;auml;hrdungswerte. F&amp;uuml;r den Bereich hoher Leuchtdichten (&amp;gt; 100.000 cd/m&amp;sup2;), der bei Reflexionen an PV-Modulen vorherrscht, liegen nur sehr wenige und vielfach widerspr&amp;uuml;chliche Forschungs&amp;shy;ergebnisse vor. Der Beitrag stellt hier den Stand der Forschung zusammen und benennt Notwendigkeiten und Ankn&amp;uuml;pfungspunkte f&amp;uuml;r weiterf&amp;uuml;hrende Arbeiten.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	Reflektieren PV-Anlagen auf Geb&amp;auml;ude, geht es darum, wie lange und wie h&amp;auml;ufig eine Beeintr&amp;auml;chtigung der Raumnutzung vorliegt (sog. Einwirkdauer) und ob diese zumutbar ist. Das Hinweispapier Messung, Beurteilung und Minderung von Lichtimmissionen der Bund/L&amp;auml;nder-Arbeitsgemeinschaft f&amp;uuml;r Immissionsschutz (LAI) liefert eine Grenze zwischen Zumutbarkeit und Unzumut&amp;shy;barkeit, die jedoch in der Alltagspraxis beh&amp;ouml;rdlicher Genehmigungsver&amp;shy;fahren zu einer Trennmauer zwischen Gut und B&amp;ouml;se erstarren.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	Hier stellt der Beitrag die bisherigen Erfahrungen aller Autoren mit der Anwendung der Richtlinie und die Rechtsprechung zu diesem Thema dar, macht Vorschl&amp;auml;ge f&amp;uuml;r eine Anpassung der Genehmigungspraxis und skizziert, wie Schutzma&amp;szlig;nahmen &amp;ndash; anders als in der heutigen Genehmigungspraxis &amp;ndash; effizient, kosteng&amp;uuml;nstig und nutzerfreundlich ausgestaltet werden k&amp;ouml;nnten.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	Dieser Artikel ist die Kurzfassung eines Vortrags am 13.M&amp;auml;rz 2014 auf dem 29. Symposium &amp;nbsp;von&lt;/p&gt;


&lt;p style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;
	Michaela Fischbach&lt;sup&gt;1&lt;/sup&gt;, Michael Mack&lt;sup&gt;2&lt;/sup&gt;, Ralf Haselhuhn&lt;sup&gt;3&lt;/sup&gt; (DGS Berlin)&lt;/p&gt;


&lt;p style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;
	1) Solarpraxis Engineering GmbH &amp;#8729; Zinnowitzer Str. &amp;#8729; 10115 Berlin&lt;/p&gt;


&lt;p style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;
	+49 (0)30 / 72 62 96-300 &amp;#8729; michaela.fischbach@solarpraxis.de&lt;/p&gt;


&lt;p style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;
	2) Solar Engineering Decker &amp;amp; Mack GmbH &amp;#8729; Johannssenstr. 2-3 &amp;#8729; 30159 Hannover&lt;/p&gt;


&lt;p style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;
	+49 (0)511 / 646634-0 &amp;#8729; mack@solar-engineering.de&lt;/p&gt;


&lt;p style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;
	3) DGS LV Berlin Brandenburg e.V. &amp;#8729; Wrangelstra&amp;szlig;e 100 &amp;#8729; 10997 Berlin&lt;/p&gt;


&lt;p style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;
	+49 (0)30 / 293812-60 &amp;#8729; rh@dgs-berlin.de&lt;/p&gt;
</description>
<category>Photovoltaik</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/3684/kurzfassung-zum-vortrag-blendgutachten-photovoltaik-ein-statusbericht-aus-der-gutachterpraxis</guid>
<pubDate>Mon, 17 Mar 2014 15:45:02 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Wird der Solarbranche in Deutschland das Licht ausgeknipst?</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/3678/wird-der-solarbranche-in-deutschland-das-licht-ausgeknipst</link>
<description>


&lt;div class=&quot;contentPlain&quot; style=&quot;display:block; font-style:italic; margin-bottom:20px;&quot;&gt;
	

&lt;p class=&quot;contentPlain&quot;&gt;
		Bericht vom 29ten Symposium Photovoltaische Solarenergie im Kloster Banz in Bad Staffelstein vom 12.-14.M&amp;auml;rz 2014. Die Solarkonferenzen im Kloster Banz sind legend&amp;auml;r: Jahr f&amp;uuml;r Jahr trifft sich die deutsche Solarbranche f&amp;uuml;r drei Tage im M&amp;auml;rz im Kloster, um sich intensiv auszutauschen. Doch die Stimmung ist tr&amp;uuml;b, fast surreal. Nach jahrelangen H&amp;ouml;henfl&amp;uuml;gen, nach Produktions- und Preisreduktionsrekorden, nach Massenproduktion und sensationellen Solarstromerzeugungsmengen dreht die Politik der Branche St&amp;uuml;ck f&amp;uuml;r St&amp;uuml;ck den Saft ab. Von Astrid Schneider&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;


&lt;p&gt;
	Firmenschlie&amp;szlig;ungen und Entlassungen sind die Folge. Verlagerten sich in den letzten Jahren die Produktionskapazit&amp;auml;ten systematisch nach Asien, so droht jetzt eine Insolvenzwelle bei den H&amp;auml;ndlern, Installateuren und Systemintegratoren, in Handwerk und Planung.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	Doch auch die Deutsche Solarforschung ist gef&amp;auml;hrdet: der gr&amp;ouml;&amp;szlig;te Teil der F&amp;ouml;rdergelder wird nur komplement&amp;auml;r zu Industriemitteln mit Anteilen von 50% oder dar&amp;uuml;ber gew&amp;auml;hrt. Auch das Fraunhofer Institut f&amp;uuml;r Solarforschung besch&amp;auml;ftigt mehr als die H&amp;auml;lfte der Forscher mit so genannten Drittmitteln. Wird nach der Solarindustrie auch noch die Energiewende selbst gestoppt, so wird bef&amp;uuml;rchtet, dass auch die Forschungsauftr&amp;auml;ge abwandern. Deutschland als Innovationsmotor f&amp;uuml;r erneuerbare Energien w&amp;uuml;rde schwer besch&amp;auml;digt. Auch die Exportf&amp;auml;higkeit f&amp;uuml;r Technologie und Produktionsanlagen steht dann auf dem Spiel.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;Ralf Hofmann Gesch&amp;auml;ftsf&amp;uuml;hrer eines deutschen Wechselrichterherstellers formuliert es so:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;


&lt;ul&gt;
	

&lt;li&gt;
		erst waren wir angeblich zu leistungsschwach&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		nun erzeugen wir aber 5% des deutschen Strombedarfs solar&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		dann waren wir zu teuer, angeblich nie wirtschaftlich&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		dann unterstellte man uns wir w&amp;uuml;rden das deutsche Stromnetz gef&amp;auml;hrden&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		nun sind wir zu billig und man muss uns besteuern&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;


&lt;p&gt;
	&amp;bdquo;Die Wahrheit ist, dass wir nur das Gesch&amp;auml;ftsmodell der fossil-atomaren Erzeugung besch&amp;auml;digt haben.&amp;ldquo; So schrieb RWE im Jahr 2013 erstmals in der Unternehmensgeschichte einen Netto-Verlust von &amp;uuml;ber drei Milliarden EURO. Der Grund sind wegbrechende Strompreise, vor allem wegen des Wegfalls der Mittagsspitze, dank Solarstromeinspeisung. Die Politik versucht nun m&amp;uuml;hsame Gratwanderungen in Abw&amp;auml;gung der verschiedenen Interessen.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	In atemberaubender Geschwindigkeit wandern nun Produktions- und Installationskapazit&amp;auml;ten f&amp;uuml;r Photovoltaik um den Globus. War Deutschland vor drei Jahren noch der absolute weltweite Leitmarkt, so sind heute sowohl die Produktionskapazit&amp;auml;ten, als auch die M&amp;auml;rkte gewandert. China, Japan und die USA sind die neuen Hotspots. China, welches noch vor kurzem fast gar keinen heimischen Markt f&amp;uuml;r netzgekoppelte Photovoltaik-Anlagen hatte, installierte im Jahr 2013 &amp;uuml;ber 11.000 Megawatt Solarstromanlagen, Tendenz weiterhin steigend. Das ist rund dreimal so viel, wie Deutschland. Hierzulande hat sich der Markt vom Jahr 2012 auf 2013 exakt halbiert: von 7.600 Megawatt&amp;nbsp; auf nur noch 3.300 Megawatt.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	Allerdings wird bef&amp;uuml;rchtet, dass mit der laufenden EEG-Novelle im Jahr 2014 noch einmal ein drastischer Einschnitt droht. Eine gro&amp;szlig;e Verunsicherung bringt das Wettbewerbsverfahren des europ&amp;auml;ischen Wettbewerbskommissars gegen das deutsche EEG. Mit der Reduktion der Ausnahmen von der EEG-Umlage und der Ank&amp;uuml;ndigung von Ausschreibungen versucht die Bundesregierung die Einordnung des EEG&amp;rsquo;s als Umweltbeihilfe durch die EU zu umgehen. Statt k&amp;uuml;nftig das ganze Regelwerk von der EU genehmigen zu lassen und so die Erneuerbaren Politik immer wieder von Zustimmungen und Erlaubnissen von Br&amp;uuml;ssel abh&amp;auml;ngig zu machen, versucht man das Erneuerbare Energien Gesetz so umzugestalten, dass es &amp;sbquo;marktgerecht&amp;rsquo; wird.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;Knapp gesagt, wird die Alternative so dargestellt:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;


&lt;ul&gt;
	

&lt;li&gt;
		entweder wir bleiben beim gesicherten &amp;sbquo;F&amp;ouml;rdersystem&amp;rsquo; der Verg&amp;uuml;tung mit fixen Einspeisetarifen, dann muss das EEG sowohl erstmals grundlegend, als auch bei jeder &amp;Auml;nderung in Br&amp;uuml;ssel genehmigt werden &amp;ndash; nach einem Umwelt-Beihilfe-Rahmen, der gerade in Br&amp;uuml;ssel neu &amp;uuml;berarbeitet wird, also auch noch gar nicht fest steht. Verabschiedet die EU nur Ziele f&amp;uuml;r den Ausbau der Erneuerbaren, die Deutschland schon l&amp;auml;ngst erf&amp;uuml;llt, k&amp;ouml;nnte es auch sein, dass die EU gar keine Beihilfen mehr genehmigen w&amp;uuml;rde&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		oder man schl&amp;auml;gt den aktuellen Weg der Bundesregierung ein und vermeidet alles im EEG, was die Wettbewerbsh&amp;uuml;ter als &amp;sbquo;Beihilfe&amp;rsquo; einstufen k&amp;ouml;nnten. Das bedeutet nach Lesart des BMWI den vollst&amp;auml;ndigen Umstieg auf Verkauf der Erneuerbaren am &amp;sbquo;Markt&amp;rsquo; und auf Ausschreibungsmodelle&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;


&lt;p&gt;
	Dabei entsteht derzeit ein undurchschaubarer Dschungel an Einfl&amp;uuml;ssen auf das Gesetz. Ob bestimmte Ma&amp;szlig;nahmen in Wirklichkeit nur die Energiewende abbremsen um die M&amp;auml;rkte der gro&amp;szlig;en Energieversorger sichern &amp;ndash; oder ob sie wirklich dem Schutz der Stromkunden und der Wirtschaft dienen, oder ob sie gar zwingend sind, um den Fortbestand des EEG&amp;rsquo;s unter der strengen Augen der Br&amp;uuml;ssler Wettbewerbsh&amp;uuml;ter zu erlauben &amp;ndash; ist unklar. Entsprechenden Fragen mussten sich die Vertreter des Bundeswirtschaftsministeriums stellen, die trotzdem kamen, um den neusten Stand der Novelle mit der Branche zu diskutieren.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;Die Kernpunkte der EEG-Novelle:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;


&lt;ul&gt;
	

&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Ausschreibung: &lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;


&lt;p&gt;
	Sp&amp;auml;testens ab 2017 soll die F&amp;ouml;rderh&amp;ouml;he der Erneuerbaren Energien durch Ausschreibungen im Wettbewerb ermittelt werden. Als Pilotprojekt sollen ab 2014 j&amp;auml;hrlich 400 MW PV-Freifl&amp;auml;chenanlagen ausgeschrieben werden.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/p&gt;


&lt;ul&gt;
	

&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;EEG-Umlage auf Eigenstromverbrauch:&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;


&lt;p&gt;
	Der vom Erzeuger selbst verbrauchte Strom aus Photovoltaikanlagen soll mit 70% der jeweiligen EEG-Umlage belastet werden. Ausgenommen sind Kleinanlagen bis 10 kW Leistung, bzw.10 MWh Stromproduktion pro Jahr.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/p&gt;


&lt;ul&gt;
	

&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Direktvermarktung statt EEG-Einspeiseverg&amp;uuml;tung:&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;


&lt;p&gt;
	Stufenweise Einf&amp;uuml;hrung der verpflichtenden Direktvermarktung:&lt;/p&gt;


&lt;ul&gt;
	

&lt;li&gt;
		

&lt;ul&gt;
			

&lt;li&gt;
				Ab 1. August 2014: Neuanlagen ab 500 kW&lt;/li&gt;
			

&lt;li&gt;
				Ab 1. Januar 2016: Neuanlagen ab 250 kW&lt;/li&gt;
			

&lt;li&gt;
				Ab 1. Januar 2017: Neuanlagen ab 100 kW&lt;/li&gt;
		&lt;/ul&gt;
	&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;


&lt;p&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/p&gt;


&lt;ul&gt;
	

&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Gr&amp;uuml;nstromprivileg entf&amp;auml;llt:&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;


&lt;p&gt;
	Bisher waren Strommengen, die von Stromh&amp;auml;ndlern in &amp;rsquo;&amp;Ouml;kostromtarifen&amp;rsquo; direkt vermarktet wurden nur mit einer reduzierten EEG-Umlage belastet. Dieses &amp;sbquo;Gr&amp;uuml;nstromprivileg&amp;rsquo; entf&amp;auml;llt vollst&amp;auml;ndig.&lt;/p&gt;


&lt;ul&gt;
	

&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Verg&amp;uuml;tungsh&amp;ouml;he EEG-Einspeisetarife:&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;


&lt;p&gt;
	Fortschreibung der Tarifh&amp;ouml;he wie im bisherigen EEG mit 1% Absenkung pro &amp;nbsp;Monat und einem &amp;sbquo;atmenden Deckel&amp;rsquo;.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;a href=&quot;http://www.sonnenseite.com/Erneuerbare+Energien,Wird+der+Solarbranche+in+Deutschland+das+Licht+ausgeknipst,5,a28073.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;http://www.sonnenseite.com/Erneuerbare+Energien,Wird+der+Solarbranche+in+Deutschland+das+Licht+ausgeknipst,5,a28073.html&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
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<pubDate>Mon, 17 Mar 2014 10:36:29 +0000</pubDate>
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