<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<rss version="2.0">
<channel>
<title>Top50-Solar Experts - Neue Beiträge mit energiepolitik-Tag</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/tag/energiepolitik</link>
<description>RSS-Feed von Top50-Solar Experts</description>
<item>
<title>Wann wird endlich der Klimanotstand ausgerufen?</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/9000/wann-wird-endlich-der-klimanotstand-ausgerufen</link>
<description>


&lt;p&gt;
		 Es brennt. 
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Das Feuer von Notre-Dame ist zwar gel&amp;ouml;scht, aber das Erdenfeuer der Klimaerw&amp;auml;rmung dagegen nicht.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		&amp;Uuml;ber 28.000 Wissenschaftler von &amp;bdquo;&lt;a rel=&quot;nofollow&quot; href=&quot;https://www.scientists4future.org/fakten/&quot;&gt;Scientists 4 Future&lt;/a&gt;&amp;ldquo; kommen zu einem eindeutigen und unmissverst&amp;auml;ndlichen Schluss: &amp;bdquo;Uns bleiben nur noch 10 Jahre, bis wir den Klimawandel nicht mehr kontrollieren k&amp;ouml;nnen&amp;ldquo;. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Beim ersten Jahrtausendsommer von 2003 hatte gerade Paris viele Hitzetote zu beklagen. Die europ&amp;auml;ische Versorgung von Trinkwasser und Strom aus schmutzigen Kohle - und Atomkraftwerken war wie im letzten Jahr 2018 durch extrem niedriges und viel zu warmes Wasser aus den Fl&amp;uuml;ssen akut gef&amp;auml;hrdet. Landwirte bef&amp;uuml;rchten schon jetzt, im Fr&amp;uuml;hling 2019, dass Ernteausf&amp;auml;lle durch fehlenden Regen noch h&amp;ouml;her ausfallen als letztes Jahr. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Plastikwahnsinn, Atemluftvergiftungen in den St&amp;auml;dten durch ausufernden Verkehr, der totale Chemiekrieg gegen unsere Ackerb&amp;ouml;den und die gigantische Ausrottung von Pflanzen und Tieren sind weitere ernsthafte Bedrohungen, nicht nur f&amp;uuml;r nachfolgende Generationen. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Reporter, Politiker und viele Menschen trauern um das Pariser Geb&amp;auml;ude und bringen Sonderberichte zur besten Sendezeit im TV oder mehrseitige Informationen in den Tageszeitungen, w&amp;auml;hrend sich kaum jemand f&amp;uuml;r das bevorstehende Ende der Zivilisation wie wir sie heute kennen interessiert. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		In welcher Welt leben wir denn? Warum gibt es nicht Sondersendungen und Brennpunktkampagnen &amp;uuml;ber die wissenschaftlich fundierten Erkenntnisse, dass wir 2030 mit massiven Gegenma&amp;szlig;nahmen fertig sein m&amp;uuml;ssen, um die unumkehrbare Erderw&amp;auml;rmung noch aufzuhalten? 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		F&amp;uuml;hrende Wissenschaftler von &amp;bdquo;Scientists 4 Future&amp;ldquo; fordern beispielsweise einen Photovoltaikzubau um den Faktor 5. Doch die &amp;bdquo;GroKo&amp;ldquo; stellt den Photovoltaikausbau durch eine Obergrenze ein, die n&amp;auml;chstes Jahr erreicht wird. Ebenfalls Null Ausbau in der Windkraft an Land ist die Regel, statt Ausnahme. Bayern stellte den Windkraftzubau komplett ein. Zehntausende Arbeitspl&amp;auml;tze wurden vernichtet und keiner spricht davon. Wer versteht das denn? 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Wollen Wirtschaftsunternehmen und deutsche Politiker wirklich absichtlich Harakiri begehen und das gesamte deutsche Volk inklusive nachfolgender Generationen mit in den Untergang nehmen? 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Verantwortliche Politiker verabschieden sich kollektiv vom Umwelt- und Klimaschutz, statt notwendige Gegenma&amp;szlig;nahmen in konkrete Gesetze umzusetzen. 
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		K&amp;ouml;nnen solche Politiker eigentlich auf der Basis von Artikel 2 im Grundgesetz - Punkt 2: &amp;bdquo;Jeder hat das Recht auf Leben und k&amp;ouml;rperliche Unversehrtheit&amp;ldquo; irgendwie zur Rechenschaft gezogen werden? 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		W&amp;auml;hler werden deshalb bei den n&amp;auml;chsten Wahlen hoffentlich keine Parteien belohnen, denen Klimaschutz bisher egal war oder gar einen Klimawandel bestreiten. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Vermutlich haben Konzernmanager und Politiker jetzt Panik durch &amp;bdquo;Fridays For Future&amp;ldquo;. Immerhin f&amp;uuml;hrten die Proteste dazu, dass im Baseler Kantonsparlament der Klimanotstand ausgerufen wurde. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Noch mehr sollten sich die Verantwortlichen vor der geballten B&amp;uuml;rgermacht f&amp;uuml;rchten. Knapp eine Milliarde Euro spendeten Menschen f&amp;uuml;r den Neubau der abgebrannten Notre-Dame. Mehrstellige Millionensummen sind auch schon durch Crowdfunding f&amp;uuml;r ganze Solarparks zusammengekommen. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Warum sollte wie bei Notre-Dame keine Milliarde Euro aus der Gesellschaft zusammenkommen, um beispielsweise hunderttausende von klimabelastenden &amp;Ouml;l- und Gasheizungen durch CO2-freie Energiesysteme &amp;uuml;ber Crowdfunding-Kampagnen zu ersetzen? 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Alle Medien-Redakteure sind aufgefordert, jetzt endlich &amp;uuml;ber die reale Kriegslage der Klimakatastrophe ausf&amp;uuml;hrlich und neutral zu berichten. Selbstverst&amp;auml;ndlich zu den besten Sendezeiten und auf Seite 1. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Ziel ist es, Verbrauchern, Unternehmen, Kommunen, Institutionen, Verb&amp;auml;nden und aufgeschlossenen Politikern die dramatische Lage so realistisch wie m&amp;ouml;glich darzustellen. Aber auch, was jede und jeder unternehmen kann, um das Feuer noch rechtzeitig zu l&amp;ouml;schen. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Die Regierung MUSS den Klimanotstand ausrufen. Dies ist aber von unseren &amp;uuml;berforderten und beratungsresistenten Politikern sowie den Profithaien in der Wirtschaft eher nicht zu erwarten. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Wir B&amp;uuml;rger und Klimasch&amp;uuml;tzer m&amp;uuml;ssen wohl die Handlungsinitiative &amp;uuml;bernehmen, damit echter Klimaschutz durchgesetzt wird. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Hoffentlich wird das neue Notre-Dame-Geb&amp;auml;ude ab 2030 ein Symbol daf&amp;uuml;r, wie eine Gesellschaft nach einem gel&amp;ouml;schten Gro&amp;szlig;brand zusammenstehen kann und mit einem Neuanfang ihre Zukunft selbst bestimmt. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		In diesem Sinne k&amp;ouml;nnen wir in der immer k&amp;uuml;rzer werdenden Zeitspanne die Hebel f&amp;uuml;r einen generationstauglichen Klimaschutz und eine lebenswerte Zukunft doch noch rechtzeitig umlegen.
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;

</description>
<category>Energiewende</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/9000/wann-wird-endlich-der-klimanotstand-ausgerufen</guid>
<pubDate>Tue, 23 Apr 2019 14:42:46 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Warum verankert Gesetzgeber das PV-Repowering nicht?</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/8660/warum-verankert-gesetzgeber-das-pv-repowering-nicht</link>
<description>


&lt;p&gt;
		Was ist Repowering in Sinne des Gesetzes? Kann man irgendwo die Meinung des BMWi finden? Gibt es schon irgendwelche Statistik &amp;uuml;ber Anzahl der optimierten PV-Anlagen? und wie oft vorkommt? Gibt es &amp;uuml;berhaupt irgendwelche g&amp;uuml;ltige Regelungen daf&amp;uuml;r?
	&lt;/p&gt;

</description>
<category>Photovoltaik</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/8660/warum-verankert-gesetzgeber-das-pv-repowering-nicht</guid>
<pubDate>Fri, 05 May 2017 14:36:20 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Energiewende-Tempo versiebenfachen?</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/8606/energiewende-tempo-versiebenfachen</link>
<description>


&lt;p style=&quot;&quot;&gt;
		Seit sieben Jahren gelingt es der Bundesregierung in Berlin nicht, den CO2-Aussto&amp;szlig; zu senken. Das ist schon deshalb peinlich, weil die Regierung damit zugeben muss, dass sie das selbstgesteckte Ziel, bis 2020 die CO2-Emissionen gegen&amp;uuml;ber 1990 um 40 % zu reduzieren, glatt verfehlen wird.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		27,6% Reduktion sind bisher erreicht. Und das auch nur, weil nach der deutschen Einheit 1990 die DDR-Industrie zusammenbrach und damit ca. 15% weniger CO2 freigesetzt wurden. Wallfall-Profit, Mauerfall-Profit, spotten die Amis.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Bisher war Energiewende in Deutschland haupts&amp;auml;chlich Stromwende. Tats&amp;auml;chlich konnte der Anteil des &amp;Ouml;kostroms von 5% im Jahr 2.000 auf 33% im Jahr 2016 gesteigert werden. Aber zu einer wirklichen Energiewende geh&amp;ouml;ren auch eine W&amp;auml;rmewende und eine Verkehrswende.&amp;nbsp; Die Effizienz von Benzinautos stieg zwar in den letzten 30 Jahren, aber wurde durch entsprechend mehr Autos wieder wett gemacht. Elektro-Autos spielen noch immer keine Rolle in Deutschland. Und mit Erd&amp;ouml;l wird weiter geheizt wie eh und je.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		In diesen Tagen findet in Berlin erstmals eine internationale Energie-Konferenz statt, zu der sowohl die &lt;a target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot; href=&quot;http://www.iea.org&quot;&gt;Internationale Energieagentur in Paris (IEA)&lt;/a&gt;, wie auch die&lt;a target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot; href=&quot;http://www.irena.org&quot;&gt; Internationale Agentur f&amp;uuml;r Erneuerbare Energien (IRENA)&lt;/a&gt; mit Sitz in Abu Dhabi zusammen mit Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel, &amp;nbsp;Umweltministerin Barbara Hendricks und Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries eingeladen haben. IRENA war 2010 auf Betreiben des Solarpapstes Hermann Scheer gegr&amp;uuml;ndet worden.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Nach Berechnungen von IRENA und IEA m&amp;uuml;sste die weltweite Energiewende siebenmal so schnell vorangehen wie heute, wenn das Ziel des Pariser Klimagipfels noch erreicht werden soll: Die Erderw&amp;auml;rmung deutlich unter zwei Grad Celsius zu halten. Demnach m&amp;uuml;ssten bis 2050 zwei Drittel aller Energieverbr&amp;auml;uche erneuerbar sein.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Dieses Ziel ist aber nur durch einen raschen Kohleausstieg zu erreichen. Und hierbei geht das Gastgeberland Deutschland mit schlechtem Beispiel voran. Denn Bundeskanzlerin Merkel hat soeben wieder erkl&amp;auml;rt, dass es mit ihr einen raschen Kohleausstieg nicht geben werde.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Und was sagt der neue SPD-Star Martin Schulz zu diesem Thema? Gar nichts. Totale Funkstille bei der &amp;Uuml;berlebensfrage der Menschheit. Noch immer sind Klimaschutz und Umweltschutz f&amp;uuml;r den neuen Kanzlerkandidaten der SPD Fremdworte.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Dabei hat die Studie von IEA und IRENA vorgerechnet, dass eine rasche Energiewende preiswerter w&amp;auml;re als ein &amp;bdquo;Weiter-So-Wie-Bisher&amp;ldquo;. Soziale Gerechtigkeit, die Schulz propagiert, wird es ohne Klimaschutz nicht geben k&amp;ouml;nnen. In Afrika sind zurzeit bereits 18 Millionen Klimafl&amp;uuml;chtlinge unterwegs. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Durch eine solare Energiewende w&amp;uuml;rden weltweit sechs Millionen neue Arbeitspl&amp;auml;tze entstehen, sagt die neue Studie. Neue Energie &amp;ndash; Neue Mobilit&amp;auml;t &amp;ndash; Neue Arbeitspl&amp;auml;tze. Dieser direkte Zusammenhang muss f&amp;uuml;r den deutschen Wahlkampf 2017 von beiden gro&amp;szlig;en Parteien erst noch entdeckt werden. Wir W&amp;auml;hlerinnen und W&amp;auml;hler sollten ihnen dabei Beine machen.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;ul&gt;

&lt;li&gt;
			&lt;a target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot; href=&quot;http://www.irena.org/DocumentDownloads/Publications/Perspectives_for_the_Energy_Transition_2017.pdf&quot;&gt;Studie: &quot;PERSPECTIVES FOR THE ENERGY TRANSITION | Investment Needs for a Low-Carbon Energy System&quot;&lt;/a&gt;
		&lt;/li&gt;
		

&lt;li&gt;
			&lt;a target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot; href=&quot;http://www.irena.org/DocumentDownloads/Publications/Perspectives_for_the_Energy_Transition_2017_Executive_Summary.pdf&quot;&gt;Executive Summary&amp;nbsp;&lt;/a&gt;
		&lt;/li&gt;
		

&lt;li&gt;
			&lt;a target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot; href=&quot;http://www.irena.org/DocumentDownloads/Publications/IRENA_REmap_Decarbonisation_Pathway_Methodology_2017.pdf&quot;&gt;Background Methodology Document&lt;/a&gt;
		&lt;/li&gt;
	&lt;/ul&gt;

&lt;ul&gt;

&lt;li&gt;
			&lt;a target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot; href=&quot;http://www.sonnenseite.com/de/politik/ausstieg-aus-kohle-oel-und-gas-lohnt-sich-jetzt-muss-g20-handeln.html&quot;&gt;Ausstieg aus Kohle, &amp;Ouml;l und Gas lohnt sich - jetzt muss G20 handeln&lt;/a&gt;
		&lt;/li&gt;
		

&lt;li&gt;
			&lt;a target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot; href=&quot;http://www.sonnenseite.com/de/wirtschaft/iea-weltwirtschaft-wird-gruener.html&quot;&gt;IEA: Weltwirtschaft wird gr&amp;uuml;ner&lt;/a&gt;
		&lt;/li&gt;
		

&lt;li&gt;
			&lt;a target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot; href=&quot;http://www.sonnenseite.com/en/politics/eliminating-energy-related-carbon-emissions-possible-new-irena-study-finds.html&quot;&gt;Eliminating Energy-Related Carbon Emissions Possible, New IRENA Study Finds&lt;/a&gt;
		&lt;/li&gt;
		

&lt;li&gt;
			&lt;a target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot; href=&quot;http://www.sonnenseite.com/en/politics/deep-energy-transformation-needed-by-2050-to-limit-rise-in-global-temperature.html&quot;&gt;Deep energy transformation needed by 2050 to limit rise in global temperature&lt;/a&gt;&amp;nbsp;
		&lt;/li&gt;
	&lt;/ul&gt;

</description>
<category>Energiewende</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/8606/energiewende-tempo-versiebenfachen</guid>
<pubDate>Mon, 20 Mar 2017 17:03:53 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Indien und China: Die neuen Vorreiter beim Klimaschutz?</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/8598/indien-und-china-die-neuen-vorreiter-beim-klimaschutz</link>
<description>


&lt;p&gt;
		&lt;/p&gt;

&lt;p style=&quot;&quot;&gt;
			Wenn bisher darauf verwiesen wurde, dass Costa Rica durch seine Wasserkraft und Island durch seine Geothermie beinahe zu 100 % energetisch erneuerbar seien, wurde entgegengehalten: Das sind ja nur sehr kleine L&amp;auml;nder und sie fallen weltpolitisch kaum ins Gewicht. Dies Argumentation ist heute nicht mehr zeitgem&amp;auml;&amp;szlig;. Ein Kommentar von Franz Alt
		&lt;/p&gt;
	
	

&lt;p&gt;
		Die beiden bev&amp;ouml;lkerungsreichsten L&amp;auml;nder der Welt, China mit 1.4 Milliarden Menschen und Indien mit 1.3 Milliarden, haben die Vorreiterrolle beim Klimaschutz und beim Ausbau der erneuerbaren Energien &amp;uuml;bernommen.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Als Chinas Premierminister 2012 verk&amp;uuml;ndete, dass sein Land ab 2030 erstmals weniger Treibhausgase emittieren werde als vorher, galt schon diese Ank&amp;uuml;ndigung als Sensation. Dass dann aber sein Land schon seit 2013 Jahr f&amp;uuml;r Jahr weniger CO2 emittiert, ist die eigentlich gute Nachricht f&amp;uuml;rs Weltklima. Denn China ist als bev&amp;ouml;lkerungsreichstes Land der Welt auch der gr&amp;ouml;&amp;szlig;te Klimasch&amp;auml;dling. Aber trotz einem Wirtschaftswachstum von 6.7% im Jahr 2016 gingen die CO2-Emissionen im Reich der Mitte um satte 4.3% im gleichen Jahr zur&amp;uuml;ck. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Anfang Januar 2017 erkl&amp;auml;rte China, dass &amp;uuml;ber 100 bereits im Bau befindliche Kohlekraftwerke geschlossen werden. Allein im Jahr 2016, so berichtet die &amp;bdquo;Zeit&amp;ldquo;, hat China dreiviertel so viele Solaranlagen gebaut wie Deutschland insgesamt in den letzten 25 Jahren installiert hat. Bis 2020 will das Reich der Mitte nochmal 340 Milliarden Dollar in erneuerbare Energien investieren. Schon heute ist Solarenergie in China billiger als Strom aus Kohlekraft. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Deutschland ist als fr&amp;uuml;herer Wind- und Solarweltmeister schon lange abgeh&amp;auml;ngt und hat in den letzten Jahren &amp;uuml;ber 100.000 Arbeitspl&amp;auml;tze in diesen Zukunftstechnologien verloren. Das ist der restriktiven Politik der Bundesregierung geschuldet. Ihr Motto: Kohlekraft ist wichtiger als die Zukunft.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Indiens Regierung will nicht hinter China zur&amp;uuml;ckbleiben. Bis 2022 soll der Anteil der erneuerbaren Energien vervierfacht werden. Schon heute ist Solarstrom auch in Indien die preiswerteste Stromquelle. Deshalb will die indische Regierung bis 2026 alle Kohlekraftwerke abschalten.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Der Finanzdienstleister Bloomberg hat k&amp;uuml;rzlich errechnet, dass schon heute in 58 Entwicklungsl&amp;auml;ndern Strom aus Sonne und Wind preiswerter ist als aus fossilen Rohstoffen. In zehn Jahren wird das in allen L&amp;auml;ndern der Welt so sein. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		&lt;strong&gt;Hauptgrund:&lt;/strong&gt; Sonne und Wind sind kostenlose Geschenke des Himmels. Sie schicken keine Rechnung, ben&amp;ouml;tigen kaum Transportkosten, belasten nicht die Umwelt und stehen f&amp;uuml;r alle Zeit an allen Orten der Welt zur&amp;nbsp; Verf&amp;uuml;gung. Die Sonne scheint auf jedes Dach. Deshalb werden in wenigen Jahrzehnten die alten Energietr&amp;auml;ger keine Rolle mehr spielen. Die Zukunft geh&amp;ouml;rt den Erneuerbaren.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Schade eigentlich, dass die Bundesregierung, die den Trend zu preiswerter erneuerbarer Energie im Jahr 2.000 mit dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz weltweit angeschoben hat, sich von dieser schlichten Erkenntnis inzwischen verabschiedete.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		In einer Zeit, in der &lt;a target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot; href=&quot;http://www.klimaretter.info/politik/nachricht/22800-us-kongress-soll-ueber-klimawandel-befinden&quot;&gt;US-Pr&amp;auml;sident Trump den Klimawandel leugnet&lt;/a&gt;, w&amp;auml;re es ein starkes Zeichen, wenn Deutschland zusammen mit den neuen Pionieren China und Indien ein neues Signal f&amp;uuml;r aktiven Klimawandel und erneuerbare Energien aussenden und endlich ein Kohle-Ausstiegs-Gesetz beschlie&amp;szlig;en w&amp;uuml;rde.&amp;nbsp;
	&lt;/p&gt;
	

&lt;ul&gt;

&lt;li&gt;
			&lt;a target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot; href=&quot;http://www.sonnenseite.com/de/politik/china-will-fuehrungsrolle-im-kampf-gegen-klimawandel.html&quot;&gt;China will F&amp;uuml;hrungsrolle im Kampf gegen Klimawandel&lt;/a&gt;
		&lt;/li&gt;
	&lt;/ul&gt;

</description>
<category>Energiewende</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/8598/indien-und-china-die-neuen-vorreiter-beim-klimaschutz</guid>
<pubDate>Fri, 10 Mar 2017 17:58:05 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Energiewende bald ohne Klimaschutz und Bürgerenergie?</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/8442/energiewende-bald-ohne-klimaschutz-und-b%C3%BCrgerenergie</link>
<description>


&lt;p&gt;International verspricht die deutsche Bundesregierung wirksame Klimaschutzma&amp;szlig;nahmen. Doch mit der aktuellen Energiepolitik ist ein Einhalten dieser Versprechen unm&amp;ouml;glich. In seinem Vortrag auf dem 3.B&amp;uuml;rgerenergie-Konvent hat Prof. Volker Quaschning direkt mit dem anwesenden Staatssekret&amp;auml;r f&amp;uuml;r Energie Rainer Baake abgerechnet und ihm die Fehlentwicklungen der deutschen Energiepolitik und den n&amp;ouml;tigen &amp;Auml;nderungsbedarf f&amp;uuml;r eine funktionierende Energiewende und echten Klimaschutz aufgezeigt. Die Aufzeichnung ist nun online verf&amp;uuml;gbar.
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;&lt;a href=&quot;https://www.youtube.com/watch?v=pgmPy_IORlk&quot; rel=&quot;nofollow&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;https://www.youtube.com/watch?v=pgmPy_IORlk&lt;/a&gt;
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
		
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;

</description>
<category>Energiewende</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/8442/energiewende-bald-ohne-klimaschutz-und-b%C3%BCrgerenergie</guid>
<pubDate>Tue, 04 Oct 2016 13:42:52 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Verabschiedung des neuen Erneuerbaren Energien Gesetzes EEG</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/8276/verabschiedung-des-neuen-erneuerbaren-energien-gesetzes-eeg</link>
<description>


&lt;p&gt;
		 Am 08.07.2016 hat der Deutsche Bundestag&amp;nbsp; mit der Verabschiedung des &amp;bdquo;Erneuerbare-Ener&amp;shy;gien-Gesetzes&amp;ldquo; (EEG 2016) die Kapitulationsurkunde vor der alten Energiewirtschaft unterzeichnet. Die Arbeitspl&amp;auml;tze der Wind- und Solarbranche sollen geopfert werden, damit die fossilen und atomaren Kraftwerke noch einige Jahrzehnte l&amp;auml;nger laufen k&amp;ouml;n&amp;shy;nen. Der Bundestag hat die Proteste von Umweltschutzorganisationen ignoriert, die auf die Dringlichkeit von Klimaschutzma&amp;szlig;nahmen gepocht hatten.
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;Das EEG 2016 verfolgt das offensichtliche Ziel, die Energiewende in Deutsch&amp;shy;land auszubremsen und noch f&amp;uuml;r viele Jahrzehnte den Vorrang von Kohle im deut&amp;shy;schen Energiemix festzuschreiben.
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;Der Zubau von Photovoltaik wird auf 2,4 Gigawatt (GW) pro Jahr gedeckelt, der Zu&amp;shy;bau von Windkraft an Land (onshore) auf 2,8 GW pro Jahr. Bei diesem Tempo ist die Vollversorgung mit Strom aus Erneuerbaren Energien auch in hundert Jahren nicht zu schaffen.
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;Kern des jetzigen Gesetzes ist die Umstellung der Verg&amp;uuml;tung von Strom aus EE-Anla&amp;shy;gen auf Ausschreibungsmodelle&amp;nbsp; Damit wird die Akteursstruktur massiv zu&amp;shy;gunsten finanzstarker Bewerber verschoben, die sich das finanzielle Risiko einer Nichtber&amp;uuml;cksichtigung erlauben k&amp;ouml;nnen.
&lt;br&gt;Ob die Projekte, die einen Zuschlag er&amp;shy;hal&amp;shy;ten, auch umgesetzt werden, ist fraglich.
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;Die Energiepolitik der derzeitigen Bundesregierung verfolgt ein konsistentes Ziel: Schluss zu machen mit der dezentralen Energiewende und die Energiepolitik wieder zu einer Angelegenheit von Monopolen zu machen. Das irrationale Beste&amp;shy;hen auf den Bau von H&amp;ouml;chstspannungs-Fern&amp;uuml;bertragungsleitungen sowie die Beg&amp;uuml;ns&amp;shy;tigung kostspieliger Offshore-Windparks zielen in dieselbe Richtung.
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;Sonne und Wind sind aber von ihrer Natur her dezentral. Wir brauchen deshalb ein Stromsystem, bei dem Produktion, Speicherung und Verbrauch von Elektrizit&amp;auml;t nahe beieinander stattfinden. Sowohl aus Kosten- als auch aus Sicherheitsgr&amp;uuml;nden w&amp;auml;re ein solches System dem hergebrachten &amp;uuml;berlegen. Die Spitzen von Union und SPD k&amp;ouml;nnen aber nur in den zentralen Struktu&amp;shy;ren des vorigen Jahrhunderts denken.
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;Deutschland hat mit dem EEG 2000 eine Pionierleistung auf dem Weg des Schutzes vor Klimawandel und vor radioaktiven Gefahren erbracht.
&lt;br&gt;Weltweit verwenden zur Zeit 110 Staaten und substaatliche Rechtssysteme die Idee der kostendeckenden Ein&amp;shy;speiseverg&amp;uuml;tung, welche die Gro&amp;szlig;e Koali&amp;shy;tion in Deutschland heute zerst&amp;ouml;rt hat. Ob dies, beim starken Vorbildcharakter, den Deutschland bei der Energiewende genie&amp;szlig;t, zum Ausbremsen der Energiewende auch in anderen L&amp;auml;ndern f&amp;uuml;hrt, bleibt zu bef&amp;uuml;rch&amp;shy;ten.
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;Verantwortungslos ist dieses Vorgehen in jedem Fall. Die auf der Klimakonferenz in Paris im letzten Dezember gegebenen Versprechen &amp;uuml;ber Anstrengungen beim Klima&amp;shy;schutz sind heute schamlos gebrochen worden.
&lt;br&gt;Wir werden uns bei der n&amp;auml;chsten &amp;Uuml;ber&amp;shy;schwemmungskatastrophe daran erinnern. Und hoffentlich auch bei der n&amp;auml;chsten Bun&amp;shy;destagswahl.
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;

</description>
<category>Energiewende</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/8276/verabschiedung-des-neuen-erneuerbaren-energien-gesetzes-eeg</guid>
<pubDate>Mon, 11 Jul 2016 08:13:36 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Energiewende in 100 Jahren?</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/8274/energiewende-in-100-jahren</link>
<description>


&lt;p style=&quot;&quot;&gt;
		 92% der Deutschen sind f&amp;uuml;r eine rasche Energiewende. Aber die Gro&amp;szlig;e Koalition verabschiedet mit dem novellierten &amp;bdquo;Erneuerbaren Energie-Gesetz&amp;ldquo; (EEG) ein Gesetz, das eine Energiewende in vielleicht 100 Jahren m&amp;ouml;glich macht. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Der Ausbau von Wind- und Solarenergie wird gedrosselt anstatt beschleunigt. Als h&amp;auml;tten wir im Angesicht des sich beschleunigenden Klimawandels noch alle Zeit der Welt. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Kohle- und Atomstrom behalten weiterhin Vorrang. Die Arbeitspl&amp;auml;tze f&amp;uuml;r die zukunftstr&amp;auml;chtige &amp;nbsp;Sonnen- und Windenergie werden gef&amp;auml;hrdet. Wundert sich noch jemand, dass populistische Parteien Zustimmung erfahren, wenn die etablierten Parteien in Sonntagsreden Klimaschutz propagieren, aber im politischen Alltag das Gegenteil beschlie&amp;szlig;en? Wer die W&amp;auml;hler t&amp;auml;uscht, erntet Wahl- und Demokratie-Verdrossenheit. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		W&amp;auml;hlerinnen und W&amp;auml;hler wollen mehrheitlich eine rasche Energiewende hin zu einer dezentralen, b&amp;uuml;rgernah und genossenschaftlich organisierten Energiepolitik, aber die Kohlepolitiker in der SPD und im CDU-Wirtschaftsrat unterst&amp;uuml;tzen noch immer das Gesch&amp;auml;ftsmodell der alten Energiemonopolisten. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		V&amp;ouml;llig irrational sind die Beg&amp;uuml;nstigung von teuren Offshore-Windparks der Konzerne anstatt der Ausbau von B&amp;uuml;rgerwindparks an Land sowie der Bau von teuren Fern&amp;uuml;bertragungsleitungen anstatt der Bau von Speicherkapazit&amp;auml;ten. Je mehr Speicher, desto weniger Fernleitungen. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Die alten Parteien denken noch immer in den zentralisierten Strukturen des 20. Jahrhunderts. Deshalb hat die Gro&amp;szlig;e Koalition das erfolgreiche, von Hermann Scheer, Hans-Joachim Fell und Michaele Hustedt inspirierte&amp;nbsp; bisherige EEG ausgebremst, das uns von 5% Prozent &amp;Ouml;kostrom im Jahr 2.000 auf heute 35%&amp;nbsp; gebracht hat. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Bisher war die deutsche Energiewende weltweit f&amp;uuml;r &amp;uuml;ber 100 Regierungen Vorbild. Sie haben das alte EEG mit Einspeiseverg&amp;uuml;tungen &amp;uuml;bernommen. Diese Vorreiterrolle werden wir jetzt verlieren. Die Wind- und Solarfirmen in China, Japan und Kalifornien freuen sich. Intelligente Energie-, Umwelt- und Wirtschaftspolitik geht anders. 
	&lt;/p&gt;
&lt;br&gt;

</description>
<category>Energiewende</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/8274/energiewende-in-100-jahren</guid>
<pubDate>Fri, 08 Jul 2016 13:54:51 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Ist es rechtlich überhaupt zulässig eine Steuer auf eigen erzeugten Strom einzuführen?</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/8130/ist-es-rechtlich-%C3%BCberhaupt-zul%C3%A4ssig-eine-steuer-auf-eigen-erzeugten-strom-einzuf%C3%BChren</link>
<description>


&lt;p&gt;
		Eigentlich sollte man doch meinen, dass nach dem Klimagipfel in Paris und den katastrophalen Auswirkungen des Klimawandels alles getan werden sollte, um den Ausbau der erneuerbaren Energien und der sauberen Stromgewinnung zu unterst&amp;uuml;tzen. Aber immer wieder &amp;uuml;berlegt sich die Politik etwas wie man genau das ausbremst und immer schwieriger macht. Warum das und wie kommt Herr Sch&amp;auml;uble nun darauf auch noch Steuern auf eigen erzeugten Strom einzuf&amp;uuml;hren? Ist das rechtlich &amp;uuml;berhaupt m&amp;ouml;glich?
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;

</description>
<category>Photovoltaik</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/8130/ist-es-rechtlich-%C3%BCberhaupt-zul%C3%A4ssig-eine-steuer-auf-eigen-erzeugten-strom-einzuf%C3%BChren</guid>
<pubDate>Tue, 24 May 2016 09:12:31 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Wie ist die Formel für die Ausschreibungsmenge für Windenergie?</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/8001/wie-ist-die-formel-f%C3%BCr-die-ausschreibungsmenge-f%C3%BCr-windenergie</link>
<description>

</description>
<category>Energiewende</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/8001/wie-ist-die-formel-f%C3%BCr-die-ausschreibungsmenge-f%C3%BCr-windenergie</guid>
<pubDate>Fri, 08 Apr 2016 05:53:45 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Sind Hawaiis Pläne ambitioniert?</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/7985/sind-hawaiis-pl%C3%A4ne-ambitioniert</link>
<description>


&lt;p&gt;
		100% Strom aus Erneuerbaren Energien bis 2045 plant jetzt der gr&amp;ouml;&amp;szlig;te Energieversorger des US-Bundesstaats Hawaii, HECO. Kann man das als ambitioniert oder auch nur den M&amp;ouml;glichkeiten angemessen betrachten angesichts der Tatsache, dass PV-Strom auf Hawaii schon seit etwa 10 Jahren zu gleichen, mittlerweile geringeren Kosten erzeugt werden kann als Strom aus Diesel-Aggregaten? Im Jahr 2015 stammten 23% des Stroms Hawaiis aus erneuerbaren Quellen.
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		&lt;a href=&quot;http://www.rinnovabili.it/energia/fotovoltaico/hawaii-rinnovabili-100-666/&quot; rel=&quot;nofollow&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;http://www.rinnovabili.it/energia/fotovoltaico/hawaii-rinnovabili-100-666/&lt;/a&gt;
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;

</description>
<category>Energiewende</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/7985/sind-hawaiis-pl%C3%A4ne-ambitioniert</guid>
<pubDate>Tue, 05 Apr 2016 10:08:37 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Macht die Energiewende Strom teurer?</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/7799/macht-die-energiewende-strom-teurer</link>
<description>


&lt;p&gt;
		In den Medien liest man immer wieder: &quot;die Energiewende macht Strom teurer&quot;. Die Argumentation geht dabei meistens so: 
&lt;br&gt;- Seit Jahr x ist der Strompreis f&amp;uuml;r Endkunden um xy gestiegen
&lt;br&gt;- Der L&amp;ouml;wenanteil daf&amp;uuml;r geht auf die EEG-Umlage zur&amp;uuml;ck
&lt;br&gt;- Also macht die Energiewende Strom teurer. 
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;Passend dazu liefert der BDEW Statistiken, die zeigen, dass der Strompreisanteil f&amp;uuml;r Beschaffung, Netzentgelt und Vertrieb seit 1998 konstant geblieben sind, die Kosten f&amp;uuml;r Abgaben, Steuern und Umlagen aber massiv gestiegen ist. Siehe hier: &lt;a href=&quot;https://www.bdew.de/internet.nsf/res/70842D8DCAE68ED3C1257F45003858BC/$file/160119_BDEW_Strompreisanalyse_Januar2016.pdf&quot; rel=&quot;nofollow&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;https://www.bdew.de/internet.nsf/res/70842D8DCAE68ED3C1257F45003858BC/$file/160119_BDEW_Strompreisanalyse_Januar2016.pdf&lt;/a&gt;
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;Allerdings ist die Umlage auch deshalb so hoch, weil der B&amp;ouml;rsenstrompreis so niedrig ist. Liegt also alles am neuen W&amp;auml;lzungsmechanismus? Und seitdem profitieren halt die gro&amp;szlig;en Verbraucher und Versorger und die Hauptlast der Energiewende tragen die kleinen Verbraucher? 
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;Au&amp;szlig;erdem noch meine Frage zu den Kosten der Energiewende allgemein: Kann man einfach, wie oben beschrieben, die EEG-Umlage plus andere Umlagen und etwas gestiegene Netzentgelte hernehmen und argumentieren, das seien die Kosten f&amp;uuml;r die Energiewende? Welche Kosten w&amp;auml;ren ohne EE und deren F&amp;ouml;rderung aufgekommen? M&amp;uuml;sste man diese Kosten nicht mit den Kosten der Umlange etc. verrechnen? 
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;Also, lange Einleitung: Wie kann man die Kosten der Energiewende m&amp;ouml;glichst fair beurteilen? Und wird Strom dadurch teurer? Wie teuer w&amp;auml;re er jetzt ohne Energiewende?
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;

</description>
<category>Energiewende</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/7799/macht-die-energiewende-strom-teurer</guid>
<pubDate>Fri, 12 Feb 2016 15:37:23 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Über die Verstümmelung des Erneuerbaren-Energien-Gesetz</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/7746/%C3%BCber-die-verst%C3%BCmmelung-des-erneuerbaren-energien-gesetz</link>
<description>


&lt;p&gt;Wussten Sie, dass der Bundestag &amp;uuml;ber einen Redaktionsstab verf&amp;uuml;gt, der Gesetzentw&amp;uuml;rfe auf sprachliche Richtigkeit und Verst&amp;auml;ndlichkeit pr&amp;uuml;ft? Festgeschrieben ist dies in &amp;sect; 80 a der Gesch&amp;auml;ftsordnung des Deutschen Bundestages. Wenn man bedenkt, dass Gesetze verstanden und eingehalten werden sollen, ist dies zun&amp;auml;chst eine ausgesprochen gute Idee. Der Haken? Der Redaktionsstab im Deutschen Bundestag wird nur t&amp;auml;tig, wenn der f&amp;uuml;r den Gesetzesentwurf federf&amp;uuml;hrende Ausschuss einen entsprechenden Beschluss zur &amp;Uuml;berpr&amp;uuml;fung fasst.
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;Die Vermutung liegt nahe, dass ein &amp;Uuml;berpr&amp;uuml;fungs-Beschluss zum Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) schon lange nicht mehr getroffen wurde. Vor allem das aktuelle EEG ist in seiner Unverst&amp;auml;ndlichkeit kaum zu &amp;uuml;berbieten. In 104 Paragraphen und dazugeh&amp;ouml;renden Verordnungen findet man eine monstr&amp;ouml;se Anh&amp;auml;ufung an Vorschriften und B&amp;uuml;rokratievorgaben, die bestens daf&amp;uuml;r geeignet sind, rechtliche Auseinandersetzungen anzusto&amp;szlig;en oder geplante Investitionen zu beerdigen.
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;Viele dieser Regelungen erfordern Nachweise oder &amp;Uuml;berwachungsmechanismen. Ungen&amp;uuml;gend aufeinander abgestimmte Details und &amp;Auml;nderungen f&amp;uuml;hren zu einem reinen Irrgarten. Vor allem unbestimmte Rechtsbegriffe wie &amp;bdquo;unverz&amp;uuml;glich&amp;ldquo;, &amp;bdquo;unmittelbar&amp;ldquo;, &amp;bdquo;angemessen&amp;ldquo;, &amp;bdquo;r&amp;auml;umliche N&amp;auml;he&amp;ldquo;, &amp;bdquo;notwendig&amp;ldquo; sind besonders dann problematisch, wenn Investitionen in Techniken angesto&amp;szlig;en werden sollen, die im absoluten Widerstreit zur etablierten Wirtschaftsstruktur stehen. Sprachbarrieren in Gesetzen sind das Ergebnis von (partei-)politischen Interessen, Kompromissen sowie von Lobbyisten-T&amp;auml;tigkeiten.
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;In den letzten Jahre mussten wir erfahren, wie eine EEG-Novelle die andere jagte; was im vorangegangenen Jahr noch galt, war bald schon wieder Vergangenheit. Im Schweinsgalopp wurden - je nach politischer Stimmungslage in der Regierung - F&amp;ouml;rder- und Hemmungsregeln geschaffen und wieder zur&amp;uuml;ckgenommen. Auch Verordnungserm&amp;auml;chtigungen nehmen zu, die ohne nochmalige Zustimmung des Bundestages erlassen werden k&amp;ouml;nnen. Sie schaffen weiteren Regelungszwang und hinterlassen rechtliche Grauzonen. Irritationen und Rechtsstreitereien sind zum Sinnbild des einstmals sehr erfolgreichen Gesetzes geworden.
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;Wer denkt, mit einem deutlichen &amp;bdquo;Stopp&amp;ldquo; zumindest jetzt Einhalt in die Regelungswut bringen zu k&amp;ouml;nnen, kommt zu sp&amp;auml;t. Auch in diesem Jahr wird es wieder eine EEG-Novelle geben, von der wenig Erfreuliches zu erwarten ist. Dass diese Version des EEG dann zumindest verst&amp;auml;ndlicher wird, ist kaum zu erwarten.
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;Der Einwand, dass Gesetze eben Fachtexte seien, deren Materie oftmals sehr komplex und damit in der Terminologie schwer zu verstehen seien, &amp;uuml;berzeugt wenig. Zwar erfordert der Umbau der Energiewirtschaft auf Erneuerbare Energien eine Regelungstiefe, die unumg&amp;auml;nglich ist. Ma&amp;szlig;geblicher jedoch ist der Konflikt zwischen etablierter Energiewirtschaft und EE-Branche. Auch heute, nach mehr als 15 Jahren EEG, ist ein z&amp;uuml;giger Umstieg auf Erneuerbare &amp;bdquo;im Konsens&amp;ldquo; illusorisch. Bereits 2010 analysierte der - leider fr&amp;uuml;hzeitig verstorbene - SPD-Politiker Hermann Scheer in seinem Buch &amp;bdquo;Der energethische Imperativ&amp;ldquo;:
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;&amp;bdquo;Der suggerierte Konsens &amp;uuml;ber erneuerbare Energien lenkt davon ab, dass die eigentlichen Konflikte erst begonnen haben, allerdings in ver&amp;auml;nderter Gemengelage. (...) Diese Konflikte unterscheiden sich zwar von den fr&amp;uuml;heren um erneuerbare Energien, sind jedoch auch tiefgreifender geworden. Wo der Wechsel zu erneuerbaren Energien praktisch eingeleitet ist, geht es jetzt ans &amp;bdquo;Eingemachte&amp;ldquo;: Die praktische Abl&amp;ouml;sung atomarer und fossiler Energien betrifft unmittelbar die Struktur des etablierten Energiesystems, die eng mit den herrschenden Produktions- und Konsumbedingungen, Wirtschaftsordnungen und politischen Institutionen erworben ist. Sie r&amp;uuml;hrt unmittelbar an die Existenzinteressen der etablierten Energiewirtschaft, die der gr&amp;ouml;&amp;szlig;te und vor allem politisch einflussreichste Sektor der Weltwirtschaft ist.&amp;ldquo; (Seite 15)
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;Das heutige EEG ist das Ergebnis dieser tiefgreifenden Auseinandersetzung. Es ist zum Investoren-Schreckgespenst mutiert. Der perfide Plan zur Verst&amp;uuml;mmelung des EEG ist aufgegangen, das &amp;bdquo;Bravo&amp;ldquo; der konventionellen Energiewirtschaft quasi zu h&amp;ouml;ren.
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;Wenn alles so bleibt, wird die Energiewende weiterhin nur im Schneckentempo vorankommen. Denn neben den Sprachbarrieren st&amp;ouml;ren auch so grunds&amp;auml;tzliche Festlegungen wie Ausbaubegrenzungen, Ausschreibungen, Vermarktungspflichten, monatliche Verg&amp;uuml;tungsk&amp;uuml;rzungen und das sog. Lastmanagement bei EE-Anlagen - um nur einige H&amp;uuml;rden zu nennen - den Ausbau der Erneuerbaren empfindlich.
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;In &amp;sect; 2 (1) &amp;bdquo;Grunds&amp;auml;tze des Gesetzes&amp;ldquo; im EEG 2014 liest man: &amp;bdquo;Strom aus erneuerbaren Energien und Grubengas soll in das Elektrizit&amp;auml;tsversorgungsystem integriert werden.&amp;ldquo; Wir sollten deutlich widersprechen: Erneuerbare Energien lassen sich in das bestehende System nicht &amp;bdquo;integrieren&amp;ldquo;. Das bestehende System geh&amp;ouml;rt abgeschafft! 
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
		
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;

</description>
<category>Energiewende</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/7746/%C3%BCber-die-verst%C3%BCmmelung-des-erneuerbaren-energien-gesetz</guid>
<pubDate>Mon, 01 Feb 2016 11:15:21 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Warum wird das belgische Atomkraftwerk Tihange nicht abgeschaltet?</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/7745/warum-wird-das-belgische-atomkraftwerk-tihange-nicht-abgeschaltet</link>
<description>


&lt;p&gt;
		 Dass es ein gro&amp;szlig;es Risiko f&amp;uuml;r alle B&amp;uuml;rger ist, ist ja unbestritten. Warum wird so lange gez&amp;ouml;gert und fallen keine klare Entscheidungen? Auf was wartet man hier, auf die n&amp;auml;chste Atomkatastrophe? Stromerzeugung ist doch ausreichend vorhanden. 
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;

</description>
<category>Energiewende</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/7745/warum-wird-das-belgische-atomkraftwerk-tihange-nicht-abgeschaltet</guid>
<pubDate>Mon, 01 Feb 2016 11:10:12 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Tendiert die Politik in Deutschland eher in Richtung zentrale oder dezentrale Energiewende?</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/7704/tendiert-die-politik-in-deutschland-eher-in-richtung-zentrale-oder-dezentrale-energiewende</link>
<description>

</description>
<category>Energiewende</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/7704/tendiert-die-politik-in-deutschland-eher-in-richtung-zentrale-oder-dezentrale-energiewende</guid>
<pubDate>Thu, 14 Jan 2016 09:09:25 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Bewertung des Klimaschutzabkommens von Paris</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/7651/bewertung-des-klimaschutzabkommens-von-paris</link>
<description>


&lt;p&gt;Ohne Zweifel, es ist ein historischer Durchbruch. Der bedeutendste Wert des Abkommens ist, dass globale Staatengemeinschaft nun offiziell anerkennt, dass die Erderw&amp;auml;rmung ein riesiges Problem ist und dass sich 196 Staaten dazu bekennen, das Klima sch&amp;uuml;tzen zu wollen. Das war bis letzte Woche bei weitem nicht so.
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;Entscheidend f&amp;uuml;r den Durchbruch war, dass es gelungen ist, die Erneuerbaren Energien zu einer gewinnbringenden Wirtschaftsbranche zu machen. Dies hat die F&amp;uuml;hrenden der Welt dazu bewegt, Klimaschutz zu akzeptieren. Die alte Formel, dass Klimaschutz eine &amp;ouml;konomische Belastung ist, hat endlich ausgedient und gilt nicht einmal mehr in der Energiewirtschaft. Selbst hartgesottene Klimas&amp;uuml;nder wie RWE, E.ON und gro&amp;szlig;e Teile der Energiewirtschaft in den USA oder China haben erkannt, dass Klimaschutz mit Windr&amp;auml;dern oder Solarstrom keine Belastung f&amp;uuml;r ihre Unternehmen mehr ist, sondern das neue Gesch&amp;auml;ftsmodell zum &amp;Uuml;berleben der Konzerne. Die Kostensenkung der Erneuerbaren Energien im letzten Jahrzehnt hat die Basis geschaffen, dass dieses Weltklimaschutzabkommen m&amp;ouml;glich wurde. Im tieferen Kern hat das deutsche EEG erst den Weg bereitet f&amp;uuml;r das Pariser Klimaschutzabkommen. Denn das EEG gab den wesentlichen Ansto&amp;szlig; f&amp;uuml;r die globale industrielle Massenfertigung der Erneuerbaren Energien, womit die Kostensenkung erst erm&amp;ouml;glicht wurde.
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;Nur: der Klimaschutzvertrag selbst ignoriert noch immer diese ph&amp;auml;nomenale Entwicklung. Die Umstellung auf 100% Erneuerbare Energien als wichtigste Klimaschutzma&amp;szlig;nahme wird dort nicht benannt. Der Begriff Erneuerbare Energien kommt &amp;uuml;berhaupt nur ein einziges Mal im ganzen ca. 6.000 W&amp;ouml;rter umfassenden Klimavertrag vor.
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;Zudem: Die Ziele und Ma&amp;szlig;nahmen im Pariser Abkommen sind v&amp;ouml;llig unzul&amp;auml;nglich. Zwar soll die Erderw&amp;auml;rmung auf unter 2&amp;deg; C, besser 1,5&amp;deg; C begrenzt werden. Aber im Klartext bedeutet dies doch einen weiteren Anstieg des heute schon unertr&amp;auml;glichen Hitzefiebers der Erde. Die erheblichen Unsicherheiten der Tipping Points - bisher wissenschaftlich in ihren konkreten Auswirkungen noch gar nicht vollst&amp;auml;ndig bekannt, aber schon besorgniserregend wirksam - lassen erhebliche Zweifel aufkommen, dass mit dem noch erlaubten zu emittierenden Kohlenstoffbudget 2&amp;deg; C oder gar 1,5&amp;deg; tats&amp;auml;chlich nicht &amp;uuml;berschritten werden. Und was soll nur das abstruse Ziel, dass erst ab Mitte des Jahrhunderts Kohlenstoffsenken so gro&amp;szlig; sein sollen, dass sie die Emissionen neutralisieren? Dies kann nur bedeuten, dass die fossile Energiewirtschaft sogar noch &amp;uuml;ber die n&amp;auml;chste Jahrhundertwende hinaus existent sein soll. Von einem Ende der fossilen Weltwirtschaft kann also keine Rede sein, wenn man die Worte, Ziele und Ma&amp;szlig;nahmen des Pariser Vertrages zu Grunde legt.
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;Besorgniserregend sind auch die t&amp;auml;glichen Handlungen der allermeisten Regierungen, die dem Pariser Abkommen jetzt zustimmten. Fast alle unterst&amp;uuml;tzen massiv, &amp;auml;hnlich wie die deutsche Regierung, noch lange Jahre die fossile Wirtschaft und versuchen die Konkurrenz der Erneuerbaren Energien auszubremsen. Sie versuchen mit schlechten Gesetzgebungen wie Minister Gabriels j&amp;uuml;ngstem Vorschlag zur EEG-Novelle 2016 (&lt;a href=&quot;http://bit.ly/1lHRQvD)&quot; rel=&quot;nofollow&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;http://bit.ly/1lHRQvD)&lt;/a&gt; den Siegeszug der Erneuerbaren Energien zugunsten von Kohle und Erdgas aufzuhalten. Sie erh&amp;ouml;hen weltweit, wie auch in Deutschland, sogar noch die Subventionen f&amp;uuml;r die fossile Wirtschaft. Die Dekarbonisierung soll ja nach den Vorstellungen von Kanzlerin Merkel erst 2100 stattfinden. Dann h&amp;auml;tte die Erde l&amp;auml;ngst eine Erw&amp;auml;rmung von mehr als 3&amp;deg; erreicht, trotz anders lautender Ziele wie jetzt in Paris beschlossen.
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;Aber dennoch: Der Klimaschutz wird anders und viel schneller kommen, als die Staatenlenker, die sich immer noch nicht von der fossil/atomaren Welt l&amp;ouml;sen k&amp;ouml;nnen, glauben. Er wird weltweit verwirklicht, weil erfolgreich andere Kr&amp;auml;fte als die Regierungen 100% Erneuerbare Energien in den Mittelpunkt stellen. Die erst vor etwa zwei Jahren gegr&amp;uuml;ndete weltweite Kampagne 100% Erneuerbare Energien (Global100%RE, &lt;a href=&quot;http://www.go100re.net/),&quot; rel=&quot;nofollow&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;http://www.go100re.net/),&lt;/a&gt; getragen vom World Future Council, war in Paris auf den Side Events zusammen mit anderen Aktiven so erfolgreich, dass fast &amp;uuml;berall die Forderung nach 100% Erneuerbaren Energien im Mittelpunkt stand.
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;&amp;Uuml;ber tausend B&amp;uuml;rgermeister aus aller Welt haben in Paris ihre Ziele f&amp;uuml;r 100%-Erneuerbare-Energien-Kommunen bekundet. 53 der gr&amp;ouml;&amp;szlig;ten Weltkonzerne, darunter Coca Cola, Google, BMW oder Ikea, haben &amp;Auml;hnliches bekannt gegeben. Immer mehr Finanzinstitute beschlie&amp;szlig;en den Ausstieg aus fossilen/atomaren Investitionen und Beteiligungen, bis heute schon insgesamt 3,4 Billionen US Dollar Verm&amp;ouml;gen. Mehr als 50 Regierungen haben die International Solar Alliance (ISA) gegr&amp;uuml;ndet mit dem Ziel, bis 2030 ein Terrawatt Solarkraftwerke zu installieren (&lt;a href=&quot;http://www.terrawattinitiative.org/).&quot; rel=&quot;nofollow&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;http://www.terrawattinitiative.org/).&lt;/a&gt;
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;Diese Entwicklungen wirken bereits l&amp;auml;nger. Die Energy Watch Group (EWG, &lt;a href=&quot;http://energywatchgroup.org)&quot; rel=&quot;nofollow&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;http://energywatchgroup.org)&lt;/a&gt; hat nachgewiesen, dass die Vorhersagen der Internationalen Energieagentur (IEA) in Paris bez&amp;uuml;glich des Potenzials der Erneuerbaren Energien in den letzten Jahren falsch waren. Die Erneuerbaren Energien sind schon in der Vergangenheit wesentlich schneller gewachsen und werden auch in Zukunft alle Vorhersagen &amp;uuml;bertreffen. Ebenfalls total &amp;uuml;berraschend f&amp;uuml;r viele Analysten sind die j&amp;uuml;ngsten R&amp;uuml;ckschl&amp;auml;ge der fossilen Wirtschaft. Der chinesische Kohleverbrauch sinkt bereits. Zwei Drittel der Kohleunternehmen weltweit schreiben Verluste. Der weiter sinkende &amp;Ouml;lpreis treibt viele &amp;Ouml;lstaaten und deren Staatsunternehmen in den Ruin, weshalb die fossile Wirtschaft bald nicht mehr genug billige Kohle, Erd&amp;ouml;l und Erdgas liefern kann. Ihr Heil suchen schon immer mehr Unternehmen der alten Energiewirtschaft in den Erneuerbaren Energien.
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;Der Ausstieg aus der fossilen Wirtschaft wird nicht erst in 85 Jahren kommen, wie Frau Merkel bei der G7 verankerte, sondern vielleicht schon in etwa 20 Jahren zu einem gr&amp;ouml;&amp;szlig;eren Teil bew&amp;auml;ltigt sein, so wie es sich aktuell anhand der weltweiten Signale abzeichnet.
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;Das Pariser Klimaschutzabkommen wird 2020, wenn es in Kraft treten wird, eher bel&amp;auml;chelt werden &amp;uuml;ber seine Visionslosigkeit. Mit der bis dahin eingetretenen Dynamik des Ausstieges aus der fossilen Wirtschaft und der Umstellung auf 100% Erneuerbaren Energien werden wir schon viel weiter sein.
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;Aber ein weiteres muss auch klar werden: Die sich jetzt abzeichnende schnelle Umstellung auf 100% Erneuerbare Energien ist nur eine entscheidende S&amp;auml;ule eines wirklich wirksamen Klimaschutzes und reicht nicht aus, die Erde vom Hitzefieber zu befreien. Die Reinigung der Atmosph&amp;auml;re von &amp;uuml;bersch&amp;uuml;ssigem Kohlenstoff ist ebenso sofort notwendig und nicht erst ab Mitte des Jahrhunderts, wie in Paris beschlossen. Denn nur mit beiden S&amp;auml;ulen &amp;ndash; Nullemission und Kohlenstoffsenken &amp;ndash; l&amp;auml;sst sich die Erde wieder abk&amp;uuml;hlen.
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;Deshalb braucht es jetzt eine &amp;auml;hnliche weltweite Aktivit&amp;auml;t f&amp;uuml;r die Begr&amp;uuml;nung degradierter Fl&amp;auml;chen wie f&amp;uuml;r 100% Erneuerbare Energien. Denn dann lassen sich gro&amp;szlig;e Kohlenstoffmengen der Atmosph&amp;auml;re entziehen.
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;Die Menschheit braucht also zur Bek&amp;auml;mpfung von Fluchtursachen, von Armut und von Kriegen beides: Alle Menschen m&amp;uuml;ssen Zugang zu billigen, sauberen Erneuerbaren Energien bekommen und gleichzeitig den Zugang zu fruchtbaren B&amp;ouml;den, die mit der Begr&amp;uuml;nung degradierter Fl&amp;auml;chen neu geschaffen werden k&amp;ouml;nnen. Nur dann kann das Hitzefieber der Erde wieder abgek&amp;uuml;hlt werden. Und das ist zwingend erforderlich, weil eine weitere Aufheizung um 1,5&amp;deg; C die Menschheit nur in weitere schlimmere Katastrophen f&amp;uuml;hren wird. 
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
		
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;

</description>
<category>Energiewende</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/7651/bewertung-des-klimaschutzabkommens-von-paris</guid>
<pubDate>Wed, 16 Dec 2015 13:35:59 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Wird es in Deutschland auch Ausschreibungen für große Dachflächen im Photovoltaik Bereich geben?</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/7649/wird-es-in-deutschland-auch-ausschreibungen-f%C3%BCr-gro%C3%9Fe-dachfl%C3%A4chen-im-photovoltaik-bereich-geben</link>
<description>


&lt;p&gt;
		Oder was plant die Politik um das gesteckte 2,5 GW Ziel zu erreichen?
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;

</description>
<category>Photovoltaik</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/7649/wird-es-in-deutschland-auch-ausschreibungen-f%C3%BCr-gro%C3%9Fe-dachfl%C3%A4chen-im-photovoltaik-bereich-geben</guid>
<pubDate>Wed, 16 Dec 2015 12:48:46 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Wie sind die Maßnahmen des Klimagipfels in Paris, welche nun ergriffen werden um das 1,5C Ziel einzuhalten?</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/7643/wie-sind-die-ma%C3%9Fnahmen-des-klimagipfels-in-paris-welche-nun-ergriffen-werden-um-das-1-5c-ziel-einzuhalten</link>
<description>


&lt;p&gt;
		Ich habe mich sehr gefreut, &amp;uuml;ber das ambitionierte 1,5&amp;deg;C Ziel, dass nun auf dem gro&amp;szlig;en Klimagipfel in Paris gesetzt wurde. Ich wollte nun Fragen ob ein, oder auch mehrere Experten in Kurzform zusammenbringen k&amp;ouml;nnte, wie die Vorgaben nun sind und die Ausf&amp;uuml;hrung des Plans die Erderw&amp;auml;rmung zu einzugrenzen.
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;

</description>
<category>Energiewende</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/7643/wie-sind-die-ma%C3%9Fnahmen-des-klimagipfels-in-paris-welche-nun-ergriffen-werden-um-das-1-5c-ziel-einzuhalten</guid>
<pubDate>Mon, 14 Dec 2015 11:32:15 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Wird sich bei der nächsten EEG Novelle die 10 kW Grenze für die EEG Umlage auf Eigenverbrauch verändern?</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/7615/wird-sich-bei-der-n%C3%A4chsten-eeg-novelle-die-10-kw-grenze-f%C3%BCr-die-eeg-umlage-auf-eigenverbrauch-ver%C3%A4ndern</link>
<description>

</description>
<category>Energiewende</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/7615/wird-sich-bei-der-n%C3%A4chsten-eeg-novelle-die-10-kw-grenze-f%C3%BCr-die-eeg-umlage-auf-eigenverbrauch-ver%C3%A4ndern</guid>
<pubDate>Thu, 03 Dec 2015 13:06:12 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Mit welchen Vorschlägen und Zielen für den Klimaschutz fahren die deutschen Abgeordneten zur COP21?</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/7578/mit-welchen-vorschl%C3%A4gen-und-zielen-f%C3%BCr-den-klimaschutz-fahren-die-deutschen-abgeordneten-zur-cop21</link>
<description>


&lt;p&gt;
		 Gibt es irgendwelche Informationen, was f&amp;uuml;r Ziele die deutschen Politiker in Paris verk&amp;uuml;nden wollen?
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;

</description>
<category>Energiewende</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/7578/mit-welchen-vorschl%C3%A4gen-und-zielen-f%C3%BCr-den-klimaschutz-fahren-die-deutschen-abgeordneten-zur-cop21</guid>
<pubDate>Mon, 23 Nov 2015 11:35:32 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Warum kann man in Deutschland erzeugten Grünstrom nicht als solchen erwerben?</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/7562/warum-kann-man-in-deutschland-erzeugten-gr%C3%BCnstrom-nicht-als-solchen-erwerben</link>
<description>


&lt;p&gt;
		 Gr&amp;uuml;nstromanbieter beziehen ihren Strom meist aus &amp;Ouml;sterreich oder Norwegen (Wasserkraft). 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Bei vorrausichtlich 33% erneuerbaren Energien im deutschen Strommix im Jahr 2015, m&amp;uuml;&amp;szlig;te es doch auch m&amp;ouml;glich sein diesen bei dem ein oder anderen Anbieter als solchen zu erwerben. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		In Deutschland wird aber aus Wind und Fotovoltaik erzeugter Strom &amp;uuml;ber die Stromb&amp;ouml;rse EEX in Leibzig gehandelt und somit zu sogenanntem Graustrom. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Was steht einer Vermarktung als &amp;Ouml;kostrom (Wind und Solarstrom aus Deutschland) entgegen?
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;

</description>
<category>Energiewende</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/7562/warum-kann-man-in-deutschland-erzeugten-gr%C3%BCnstrom-nicht-als-solchen-erwerben</guid>
<pubDate>Thu, 12 Nov 2015 14:20:20 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Weiter abwärts mit Eon, RWE und Co?</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/7559/weiter-abw%C3%A4rts-mit-eon-rwe-und-co</link>
<description>


&lt;p&gt;
		 Der Aktienkurs von E.on fiel seit dem Jahr 2008 um 80%. In sieben Jahren hat der gr&amp;ouml;&amp;szlig;te deutsche Energiekonzern an der B&amp;ouml;rse 87 Milliarden Euro verloren. Bei den anderen Energie-Dinosauriern sieht die Entwicklung &amp;auml;hnlich aus. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Weiter abw&amp;auml;rts mit Eon, RWE und Co 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Der Aktienkurs von E.on fiel seit dem Jahr 2008 um 80%. In sieben Jahren hat der gr&amp;ouml;&amp;szlig;te deutsche Energiekonzern an der B&amp;ouml;rse 87 Milliarden Euro verloren. Bei den anderen Energie-Dinosauriern sieht die Entwicklung &amp;auml;hnlich aus. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		&lt;strong&gt;Eine Schreckensmeldung jagt die andere&lt;/strong&gt; 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Einmalig in der Unternehmensgeschichte: Allein im dritten Quartal 2015 hat E.on f&amp;uuml;nf Milliarden Euro verloren. Die Abw&amp;auml;rtsentwicklung der alten Energiekonzerne geht rasant weiter. Immer mehr Investoren &amp;nbsp;&amp;ndash; Staatsfonds, Kirchen, Universit&amp;auml;ten, Kommunen wie soeben die Stadt M&amp;uuml;nster &amp;ndash; ziehen ihr Geld aus fossilen Energietr&amp;auml;gern zur&amp;uuml;ck. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		&lt;strong&gt;Das neue Energie-Grundgesetz hei&amp;szlig;t so&lt;/strong&gt;: Erneuerbare Energien werden immer wichtiger &amp;ndash; fossil-atomare Energietr&amp;auml;ger immer unwichtiger. Deutschland, Europa, die Welt werden erneuerbar. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		&lt;a href=&quot;http://www.sonnenseite.com/de/energie/erstmals-ueber-80-prozent-erneuerbarer-strom-in-oesterreich.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;2015 produziert &amp;Ouml;sterreich &amp;ndash; dank der Wasserkraft - bereits mehr als 80 Prozent seines Stroms aus erneuerbaren Quellen&lt;/a&gt;. Deutschland schaffte es von vier Prozent im Jahr 2.000 auf 33% im Jahr 2015. Weltweit konnte der Windstrom seit 2.000 verzehnfacht und der Solarstrom verhundertfacht werden. Eine fast unglaubliche Erfolgsgeschichte. Global wird bereits mehr Geld in erneuerbare Energie investiert als in die fossil-atomare. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		E.on-Chef Johannes Theyssen hat vor einem Jahr versucht, sein altes Gesch&amp;auml;ftsmodell mit einem Trick zu retten. Ab 2016 sollten alle alten Kraftwerke &amp;ndash; fossile und atomare &amp;ndash; in eine neue Gesellschaft ausgegliedert werden. Nur die Erneuerbaren Energien sollten bei E.on bleiben. So sollte die Chance entstehen, Milliardenkosten f&amp;uuml;r die alten Energietr&amp;auml;ger &amp;ndash; zum Beispiel die &lt;a href=&quot;http://www.sonnenseite.com/de/wirtschaft/atom-entsorgung-wird-noch-viel-teurer.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Entsorgung des Atomm&amp;uuml;lls &amp;ndash; auf die Steuerzahler abzuw&amp;auml;lzen&lt;/a&gt;. Das hat die Bundesregierung mit einem neuen Gesetz verhindert. Die Folgekosten bleiben dort, wo sie entstanden sind. Zumindest zun&amp;auml;chst. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		&lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/eon-die-rache-der-neuen-strategie-1.2730132&quot; rel=&quot;nofollow&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Die S&amp;uuml;ddeutsche Zeitung spricht von der &amp;bdquo;Rache der neuen Strategie&amp;ldquo;&lt;/a&gt;. Theyssen steht jetzt wieder da, wo er vor einem Jahr stand: am Abgrund. &amp;Uuml;ber 10.000 Mitarbeiter musste er schon entlassen. Die alten Strategen haben nicht im Schlaf damit gerechnet, dass die Erneuerbaren so rasch und unaufhaltsam auf die Siegesstra&amp;szlig;e kommen w&amp;uuml;rden. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Die &amp;ouml;konomischen Vorteile der k&amp;uuml;nftigen &amp;ouml;kologischen Energieversorgung, wonach Sonne und Wind keine Rechnung schicken, konnten und wollten sie sich einfach nicht vorstellen. Sie hatten und haben ein Brett vor der Sonne und keinen Wind im Segel. Sie hatten sich nie vorstellen wollen, dass ihre alten zentralisierten Strukturen vom dezentralen Wandel einfach hinweggefegt werden. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Doch genau das machen die jetzt 27.000 Windkraftanlagen und die 1.4 Millionen Solarstromanlagen in Deutschland &amp;ndash; dank des Erneuerbaren Energien-Gesetzes. Der CSU-Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses des Deutschen Bundestags, Peter Ramsauer, sagte soeben auf der Weltwindkonferenz in Jerusalem: &amp;bdquo;Die Energiewende ist nicht mehr aufzuhalten. Sie ist irreversibel.&amp;ldquo; 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Vor 15 Jahren haben fast alle konservativen Bundestagsabgeordneten im Bundestag gegen das Erneuerbare-Energien-Gesetz gestimmt. Heute feiern auch sie es als Erfolg. Nicht nur Peter Ramsauer in Jerusalem, sondern auch Angela Merkel auf der Weltklimakonferenz in Paris. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		17 EU-Staaten und global etwa 70 haben das deutsche EEG in der Intention &amp;uuml;bernommen und arbeiten an einer Energiewende, deren Vorbild Deutschland ist. Hermann Scheer, Hans-Josef&amp;nbsp; Fell und Michaele Hustedt sei Dank. 
	&lt;/p&gt;

</description>
<category>Energiewende</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/7559/weiter-abw%C3%A4rts-mit-eon-rwe-und-co</guid>
<pubDate>Thu, 12 Nov 2015 07:32:39 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Messkonzepte zum Eigenverbrauch bei PV-Anlagen?</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/7544/messkonzepte-zum-eigenverbrauch-bei-pv-anlagen</link>
<description>


&lt;p&gt;
		Hier ein Hinweis an alle Nutzer des Portals:
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Unser Netzbetreiber ( Netze BW GmbH ) hat aktuell seine Messkonzepte f&amp;uuml;r PV-Anlagen ge&amp;auml;ndert. Ab sofort wird die Grenze zum Einbau eines Erzeugungsz&amp;auml;hlers von bisher 10 kWp Modulleistung auf 7,69 kWp abgesenkt.
	&lt;/p&gt;

</description>
<category>Photovoltaik</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/7544/messkonzepte-zum-eigenverbrauch-bei-pv-anlagen</guid>
<pubDate>Fri, 06 Nov 2015 10:35:38 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Kann es sein, dass die Eigenverbrauchsumlage auf selbsterzeugten Photovoltaik Strom wieder abgeschafft wird?</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/7528/kann-es-sein-dass-die-eigenverbrauchsumlage-auf-selbsterzeugten-photovoltaik-strom-wieder-abgeschafft-wird</link>
<description>


&lt;p&gt;
		Unbestritten ist es, dass die Einf&amp;uuml;hrung der Eigenverbrauchsumlage dem Photovoltaikmarkt erneut stark gesch&amp;auml;digt hat und neue Ideen, wie Mieterstrommodelle etc. schwierig werden. Es &amp;auml;ussern sich Proteste von allen Seiten und auch der Regierung m&amp;uuml;sste doch langsam klar werden, dass das eine Energiewende und den Willen auf Selbstversorgung ausbremst. Gibt es da irgendeine Hoffnung auf &amp;Auml;nderung?
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;

</description>
<category>Photovoltaik</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/7528/kann-es-sein-dass-die-eigenverbrauchsumlage-auf-selbsterzeugten-photovoltaik-strom-wieder-abgeschafft-wird</guid>
<pubDate>Tue, 03 Nov 2015 09:33:01 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Was sind derzeit die Haupthindernisse für einen stärkeren PV-Zubau in Italien?</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/7472/was-sind-derzeit-die-haupthindernisse-f%C3%BCr-einen-st%C3%A4rkeren-pv-zubau-in-italien</link>
<description>

</description>
<category>Photovoltaik</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/7472/was-sind-derzeit-die-haupthindernisse-f%C3%BCr-einen-st%C3%A4rkeren-pv-zubau-in-italien</guid>
<pubDate>Fri, 09 Oct 2015 10:17:06 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Ist es abzusehen, wie lange die Erdverkabelung für den Netzausbau dauern kann?</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/7470/ist-es-abzusehen-wie-lange-die-erdverkabelung-f%C3%BCr-den-netzausbau-dauern-kann</link>
<description>


&lt;p&gt;
		Die Erdverkabelung ist nun beschlossene Sache. Wie lange wird es ca. dauern bis die Planung und vor allem die Durchf&amp;uuml;hrung abgeschlossen sein Kann?
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;

</description>
<category>Energiewende</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/7470/ist-es-abzusehen-wie-lange-die-erdverkabelung-f%C3%BCr-den-netzausbau-dauern-kann</guid>
<pubDate>Thu, 08 Oct 2015 10:32:13 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Energielabel für Heizungsanlage erstellen?</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/7412/energielabel-f%C3%BCr-heizungsanlage-erstellen</link>
<description>


&lt;p&gt;
		 Liebe Experten, 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		kann mir aktuell jemand erkl&amp;auml;ren, wie ein Energielabel f&amp;uuml;r eine gesamte Heizungsanlage erstellt werden soll. Wenn ich eine komplette Neuanlage mit Komponenten eines einzigen Herstellers verwende geht das ja noch ( hoffentlich ? ). Wie sieht das jedoch aus, wenn ich bei einem Kunden, der bisher eine &amp;Ouml;l-ZH mit Solarthermie installiert hat, bei dem ich jetzt eine W&amp;auml;rmepumpe installiere und die bestehende solarthermische Anlage mit einbinde? Das ist bei mir eine absolut &amp;uuml;bliche Vorgehensweise. Ich freue mich auf Eure Antworten. Wir m&amp;uuml;ssen unseren Kunden bereits ab 26.09.2015 &lt;strong&gt;mit dem Angebot&lt;/strong&gt; das Energielabel f&amp;uuml;r die gesamte Anlage bestimmen und angeben. Ich habe dazu bisher noch keine vern&amp;uuml;nftige L&amp;ouml;sung gefunden.
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;

</description>
<category>Energiewende</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/7412/energielabel-f%C3%BCr-heizungsanlage-erstellen</guid>
<pubDate>Tue, 22 Sep 2015 13:45:54 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Neue Heizkesselstandards der EU</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/7406/neue-heizkesselstandards-der-eu</link>
<description>


&lt;p&gt;
		&lt;strong&gt;Wie der politische Vorrang der Energieeffizienzpolitik von einer Politik f&amp;uuml;r Erneuerbare Energien ablenkt&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Ab diesem Monat d&amp;uuml;rfen in der EU neue Heizungen nur noch mit Brennwertstandard eingebaut werden. Viele Umweltpolitiker feiern diesen Durchbruch f&amp;uuml;r h&amp;ouml;here Effizienzstandards als gro&amp;szlig;en Erfolg f&amp;uuml;r den Klimaschutz,&amp;nbsp;&lt;a rel=&quot;nofollow&quot; href=&quot;http://www.euractiv.de/sections/energie-und-umwelt/energieeffizienz-eu-verbot-alter-heizkessel-bringt-gigantische?utm_source=EurActiv.de+Newsletter&amp;amp;utm_campaign=0c6c2f4d37-newsletter_t%C3%A4gliche_news_aus_europa&amp;amp;utm_medium=email&amp;amp;utm_term=0_d18370266e-0c6c2f4d37-54119585&quot;&gt;siehe Artikel.&lt;/a&gt;
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Doch schauen wir uns an, was der jahrelange Einsatz f&amp;uuml;r mehr Energieeffizienz f&amp;uuml;r Heizkessel wirklich bringt: Mehr CO2-Einsparung als der Emissionshandel insgesamt, loben Umweltpolitiker. Das mag wohl sein, nur: Ist das wirklich ein gutes Ergebnis, wenn man bedenkt, dass der Emissionshandel ja so gut wie Nichts f&amp;uuml;r den Klimaschutz erbringt?
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Nun bringt ein neuer Brennwertkessel gegen&amp;uuml;ber einer alten Erd&amp;ouml;l- oder Erdgasheizung vielleicht 30 % Energie- und Emissionseinsparung. Das bedeutet, dass nun &amp;uuml;ber Jahre hinweg alte &amp;Ouml;l- und Gasheizungen durch neue Erd&amp;ouml;l- und Erdgasheizungen mit etwas weniger Emissionen ersetzt werden. Diese werden dann meist 20 Jahre lang betrieben, womit &amp;uuml;ber 70% der bisherigen Emissionen jahrzehntelang festgeschrieben werden. Nat&amp;uuml;rlich k&amp;ouml;nnen statt Erd&amp;ouml;l- und Erdgas auch Heizungen mit Erneuerbaren Energien die neuen EU Normen erf&amp;uuml;llen, doch nur wenige Hausbesitzer werden sie einbauen, vor allem nicht beim heutigen niedrigen Erd&amp;ouml;lpreis. Die Nutzung von Erd&amp;ouml;l und Erdgas im Heizungssektor wird also &amp;uuml;ber Jahrzehnte auf hohem Niveau zementiert, allen Bem&amp;uuml;hungen f&amp;uuml;r Klimaschutz und f&amp;uuml;r mehr Unabh&amp;auml;ngigkeit von Energieimporten zum Trotz &amp;ndash; und dies im Heizungssektor, der immerhin 25% der EU weiten CO2-Emissionen verursacht.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Mit dieser neuen EU-Energieeffizienzma&amp;szlig;nahme werden also inakzeptabel hohe Niveaus der CO2-Emissionen aufrechterhalten und die Absatzm&amp;auml;rkte der Erd&amp;ouml;l- und Erdgaswirtschaft gesch&amp;uuml;tzt. Hier zeigt sich besonders, dass ein ausschlie&amp;szlig;licher Einsatz f&amp;uuml;r Energieeffizienz sogar negative Effekte f&amp;uuml;r den Klimaschutz mit sich bringen kann. H&amp;auml;tten sie sich konsequent in den vielen zur&amp;uuml;ckliegenden Jahren f&amp;uuml;r Nullemissionsheizungen mit Erneuerbaren Energien eingesetzt, h&amp;auml;tten wir heute wohl eine EU-Richtlinie daf&amp;uuml;r, der Heizungssektor w&amp;uuml;rde sich in den n&amp;auml;chsten 20 Jahren den Nullemissionen n&amp;auml;hern; eine st&amp;auml;rkere Unabh&amp;auml;ngigkeit von Energieimporten w&amp;uuml;rde erreicht und die finanzielle Haupteinnahmequelle des Islamischen Staates (IS) w&amp;uuml;rde allm&amp;auml;hlich gestoppt.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Es wird Zeit, dass Umweltpolitiker endlich an einem Strang ziehen und die Umstellung auf Erneuerbare Energien als Nullemissionsziel als vorrangige Aufgabe sehen und die Energieeffizienz als wichtige Begleitma&amp;szlig;nahme daf&amp;uuml;r, aber nicht als Ersatz f&amp;uuml;r die Umstellung auf Erneuerbare Energien.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;div&gt;
		
&lt;br&gt;&lt;/div&gt;

</description>
<category>Solare Wärme, Heizen</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/7406/neue-heizkesselstandards-der-eu</guid>
<pubDate>Mon, 21 Sep 2015 09:14:09 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Windräder in Wäldern?</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/7386/windr%C3%A4der-in-w%C3%A4ldern</link>
<description>


&lt;p&gt;
		Briefwechsel zwischen Wolf von Fabeck und Franz Alt.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Lieber Herr Alt, &lt;a target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot; href=&quot;http://www.sonnenseite.com/de/umwelt/emnid-umfrage-79-prozent-der-befragten-lehnen-windkraft-im-wald-ab.html&quot;&gt;im Juli haben Sie wohlwollend eine Emnid-Umfrage zitiert&lt;/a&gt;, wonach 79% der Befragten die Errichtung von Windkraftanlagen in Waldgebieten ablehnen. Die Umfrage war von der &quot;Deutschen Wildtier Stiftung&quot; bzw. deren &amp;bdquo;Alleinvorstand&amp;ldquo;, Prof. Fritz Vahrenholt, in Auftrag gegeben worden.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		
&lt;br&gt;Wir wundern uns, dass Sie diese Meldung unkommentiert verbreiten, und dabei weder auf die krassen methodischen M&amp;auml;ngel der Emnid-Umfrage, noch auf das jahrzehntelange konsequente Wirken des Herrn Vahrenholt zugunsten fossiler und nuklearer Energieversorgung und gegen die Erneuerbaren Energien hinweisen. Beide Punkte seien hier kurz erl&amp;auml;utert und durch grunds&amp;auml;tzliche &amp;Uuml;berlegungen zum Verh&amp;auml;ltnis von Naturschutz und Windenergie erg&amp;auml;nzt. Wir w&amp;uuml;rden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Argumente ebenfalls auf der &amp;bdquo;Sonnenseite&amp;ldquo; ver&amp;ouml;ffentlichen w&amp;uuml;rden.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		&lt;strong&gt;1. Zur Emnid-Umfrage&lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;Emnid hat im Juli 2015 etwa eintausend Bundesb&amp;uuml;rger nach ihrer Zustimmung zu den folgenden beiden Aussagen gefragt: &quot;F&amp;uuml;r den Ausbau der Windenergie sollten generell keine Waldgebiete verschwinden oder zerschnitten werden.&quot; bzw. &quot;Ich finde es im Allgemeinen vertretbar, wenn f&amp;uuml;r den Bau zus&amp;auml;tzlicher Windkraftanlagen auch Waldgebiete verschwinden oder zerschnitten werden.&quot; Der zweiten Aussage stimmten 11 % der Befragten zu, der ersten die besagten 79%.
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;Die Formulierung von Fragen bei demoskopischen Erhebungen ist immer eine delikate Sache. Aber im Bereich der empirischen Sozialforschung begegnen einem nur sehr selten Fragestellungen, die in so dreister Weise suggestiv sind. Wir wundern uns, dass ein seri&amp;ouml;ses demoskopisches Institut wie Emnid seine wissenschaftliche Reputation so bereitwillig aufs Spiel setzt.
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;Damit nicht genug: Die so gewonnenen, wenig &amp;uuml;berraschenden Ergebnisse werden im n&amp;auml;chsten Schritt &amp;uuml;bel verdreht. Denn den Bau von Windkraftanlagen im Wald mit dem &quot;Verschwinden&quot; bzw. &quot;Zerschnittenwerden&quot; des Waldes gleichzusetzen, ist inhaltlich Unsinn. Selbstverst&amp;auml;ndlich lehnte es eine &amp;uuml;berw&amp;auml;ltigende Mehrheit der Befragten ab, dass f&amp;uuml;r den Bau von Windanlagen Wald verschwinden muss oder zerschnitten wird. Wir beim Solarenergie-F&amp;ouml;rderverein Deutschland z.B. lehnen das ebenfalls ab. Aber wir setzen uns daf&amp;uuml;r ein, dass die Windenergie auch &amp;uuml;ber den Wipfeln von W&amp;auml;ldern in naturvertr&amp;auml;glicher Weise genutzt wird. Die Schlagzeile, &quot;79 Prozent der Befragten lehnen Windkraft im Wald ab&quot; ist somit frei erfunden, denn eine Aussage wie: &quot;Ich lehne die Nutzung der Windkraft im Walde ab&quot;, war den Befragten &amp;uuml;berhaupt nicht vorgelegt worden. Dennoch ver&amp;ouml;ffentlicht nicht nur die &quot;Deutsche Wildtier Stiftung&quot;, sondern auch Ihre &quot;Sonnenseite&quot; genau diese frei erfundene Schlagzeile.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		&lt;strong&gt;2. Zu Fritz Vahrenholt&lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;Wenn man beachtet, dass Professor Fritz Vahrenholt als &quot;Alleinvorstand&quot; der &quot;Deutschen Wildtier Stiftung&quot; hinter der Aktion steckt, erkl&amp;auml;rt sich dieser Propaganda-Coup. Vahrenholt hat bereits in der Zeit von 1991 bis 1997 in Hamburg (als Senator der Umweltbeh&amp;ouml;rde und Vorsitzender des Aufsichtsrats der HEW) durch pers&amp;ouml;nliches Eingreifen einen Beschluss zur kostendeckenden Einspeiseverg&amp;uuml;tung f&amp;uuml;r Solarenergie verhindert. 1998 wechselte er zur Deutschen Shell AG, die bestrebt war, ihr schlechtes Image zu verbessern, das vor allem unter der geplanten (aber sp&amp;auml;ter nicht durchgef&amp;uuml;hrten) Versenkung des schwimmenden &amp;Ouml;ltanks Brent Spar gelitten hatte. 2001 &amp;uuml;bernahm er den Vorstandsvorsitz der neu gegr&amp;uuml;ndeten REpower Systems, den er bis Ende 2007 innehatte. Im Zuge der energiepolitischen Diskussionen pl&amp;auml;dierte Vahrenholt f&amp;uuml;r eine Laufzeitverl&amp;auml;ngerung der deutschen Atomkraftwerke und f&amp;uuml;r die Entwicklung von Kernfusions-Kraftwerken. Ab Februar 2008 arbeitete Vahrenholt als Gesch&amp;auml;ftsf&amp;uuml;hrer von RWE Innogy, wobei er mit dem Kampfverband gegen die Energiewende, dem RWI, kooperierte.
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;Es ist nur konsequent, wenn Vahrenholt seine Stellung als Alleinvorstand der &quot;Deutschen Wildtier Stiftung&quot; nutzt, um seine gegen Erneuerbare Energien gerichtete Agenda zu verfolgen. Dass die &quot;Sonnenseite&quot; sich mit unkommentierten Zitaten wie: &quot;Die Menschen in Deutschland wollen nicht, dass der Wald einer eindimensionalen Klimapolitik geopfert wird&quot;, in den Dienst dieser Agenda stellt, verwundert uns hingegen sehr.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		&lt;strong&gt;3. Windkraftanlagen und Naturschutz&lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;Gewiss gibt es in Einzelf&amp;auml;llen Konflikte zwischen Tierschutz und Klimaschutz, und die Kritik von Tiersch&amp;uuml;tzern bei der Standortwahl von Windkraftanlagen soll nicht leichtfertig 'in den Wind geschlagen' werden. Aber gerade auch im Namen der Wildtiere und der Biodiversit&amp;auml;t m&amp;uuml;ssen wir auch die Windenergie &amp;uuml;berall dort nutzen, wo sich geeignete Fl&amp;auml;chen anbieten, z.B. auch &amp;uuml;ber den Wipfeln der W&amp;auml;lder, insbesondere wenn es sich um Wirtschaftsw&amp;auml;lder handelt.
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;Der Klimawandel, den wir nur durch gro&amp;szlig;fl&amp;auml;chige Einf&amp;uuml;hrung von Anlagen regenerativer Energieanlagen begrenzen k&amp;ouml;nnten, fordert schon jetzt zahllose Opfer in der Tierwelt. Er bedroht auch global den Waldbestand. Weltweit fallen immer h&amp;auml;ufiger Waldgebiete extremen St&amp;uuml;rmen oder extremer Trockenheit mit folgenden Waldbr&amp;auml;nden zum Opfer. Da scheint es zun&amp;auml;chst verst&amp;auml;ndlich, dass man W&amp;auml;lder nicht auch noch durch Windanlagen im Wald gef&amp;auml;hrden will.
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;Wer sich mit Windanlagen nicht auskennt, glaubt vielleicht, es m&amp;uuml;sse nun gro&amp;szlig;fl&amp;auml;chig Wald gerodet werden, damit die Rotoren der Windanlagen nicht im Windschatten der B&amp;auml;ume stehen. Das ist jedoch nicht der Fall, denn moderne Windanlagen erreichen Nabenh&amp;ouml;hen, bei denen sich die Rotoren weit oberhalb der Baumwipfel drehen. Waldv&amp;ouml;gel leiden nicht unter diesen Windanlagen, denn sie fliegen nicht &amp;uuml;ber den Baumwipfeln in H&amp;ouml;he der Rotoren, sondern in H&amp;ouml;he der Baumkronen, wo sie auch ihre Nester haben und ihr Futter finden.
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;Ger&amp;auml;usche der Rotoren &amp;uuml;ber den Wipfeln sind f&amp;uuml;r Waldbesucher nicht wahrnehmbar, denn sie werden vom Rauschen der Wipfel im Wind &amp;uuml;bert&amp;ouml;nt. Schattenwurf der Rotoren wird unter den Wipfeln nicht wahrgenommen. Die Windanlagen &quot;verderben&quot; auch nicht den optischen Eindruck des Waldes, denn sie bleiben f&amp;uuml;r den Waldbesucher unsichtbar &amp;uuml;ber den Wipfeln. Man sieht sie nur aus weiter Entfernung.
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;F&amp;uuml;r den Transport der Windanlagen zu ihrem Aufstellungsort werden Schneisen ben&amp;ouml;tigt. Wenn diese nicht schnurgerade, sondern leicht geschwungen gef&amp;uuml;hrt und forstgerecht mit Traufgeh&amp;ouml;lzen versehen werden, k&amp;ouml;nnen sie das Bild und die Funktion eines &amp;auml;sthetisch ansprechenden Waldweges ergeben.
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;Wenn V&amp;ouml;gel oder Flederm&amp;auml;use an Windanlagen get&amp;ouml;tet werden, stellt dies einen bedauerlichen Preis f&amp;uuml;r eine sichere, saubere Energieversorgung dar. Man muss hier aber seri&amp;ouml;s argumentieren. Die gesch&amp;auml;tzte Zahl von 240.000 insgesamt j&amp;auml;hrlich an allen Windanlagen in Deutschland get&amp;ouml;teten Flederm&amp;auml;usen besagt &amp;uuml;berhaupt nichts f&amp;uuml;r den speziellen Standort Wald und kann also nicht als Argument gegen diesen speziellen Standort herhalten.
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;&amp;Uuml;berdies muss man solche Zahlen in quantitative Relation setzen. Studien aus Kanada und den USA zeigen, dass von 100.000 V&amp;ouml;geln, die durch menschliche Bauwerke und durch Verkehrstechnik zu Tode kommen, 3 (drei) auf Windkraftanlagen zur&amp;uuml;ckzuf&amp;uuml;hren sind. Mehr als das Tausendfache geht z.B. auf Hochspannungsleitungen zur&amp;uuml;ck, w&amp;auml;hrend die gr&amp;ouml;&amp;szlig;ten Vogel-Killer die Fensterscheiben von Geb&amp;auml;uden sowie der Stra&amp;szlig;enverkehr bleiben. &amp;Uuml;ber all diese anderen Ursachen f&amp;uuml;r Vogeltod h&amp;ouml;rt man wenig Beschwerden von der &quot;Deutschen Wildtier Stiftung&quot;, die stattdessen mit dem Foto eines (von einer Windanlage?) gek&amp;ouml;pften Raubvogels Stimmung macht.
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;Den Interviewten der Emnid-Umfrage d&amp;uuml;rften diese Informationen wohl kaum bekannt sein. Umso mehr vermissen wir Aufkl&amp;auml;rung von der &quot;Sonnenseite&quot;, insbesondere wenn sie einen so tendenzi&amp;ouml;sen Beitrag wie den von Herrn Vahrenholt verbreitet.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Im Hinblick auf Ihre gro&amp;szlig;en Verdienste um die Einf&amp;uuml;hrung der Erneuerbaren Energien, lieber Herr Alt, hoffen wir, dass Sie unsere Anregung und Bitte aufgreifen, hier nachtr&amp;auml;glich aufkl&amp;auml;rend t&amp;auml;tig zu werden.
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;Wir alle sollten uns dar&amp;uuml;ber klar sein, dass wir 100 Prozent Erneuerbare in Deutschland nicht erreichen werden, wenn wir nicht auch Windanlagen in W&amp;auml;ldern errichten. Sonnenenergie alleine reicht nach unseren Berechnungen in Deutschland nicht aus, besonders nicht im Winter. &amp;Uuml;berschlagsrechnungen ergeben einen Bedarf von weit &amp;uuml;ber 4 Prozent der Landesfl&amp;auml;che f&amp;uuml;r Windparks. Es handelt sich dabei um eine physikalische Notwendigkeit, die wir auf &lt;a target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot; href=&quot;http://www.sfv.de/artikel/fehlberechnung_des_bedarfs_an_wind-_und_solaranlagen_fuer_eine_100_versorgung_mi.htm&quot;&gt;unserer Internetseite ausf&amp;uuml;hrlich dargestellt&lt;/a&gt; haben. Aus Sorge um unsere Umwelt, mitsamt ihren Wildtieren, m&amp;uuml;ssen wir uns bem&amp;uuml;hen, diesen Bedarf rasch zu decken.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Mit herzlichen Gr&amp;uuml;&amp;szlig;en,
&lt;br&gt;WOLF VON FABECK, Gesch&amp;auml;ftsf&amp;uuml;hrer des Solarenergie-F&amp;ouml;rdervereins Deutschland e.V.
&lt;br&gt;R&amp;Uuml;DIGER HAUDE, &amp;Ouml;ffentlichkeitsreferent des Solarenergie-F&amp;ouml;rdervereins Deutschland e.V.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		......................................................................................................................................................................................
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Lieber Wolf von Fabeck,
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;danke f&amp;uuml;r Ihren Brief. Sie und viele Freunde der Energiewende haben ein etwas seltsames Verst&amp;auml;ndnis von Journalismus. Die Sonnenseite hat die Studie zur Windenergie in W&amp;auml;ldern zitiert, nicht wohlwollend oder &amp;uuml;belwollend, sondern schlicht journalistisch zitiert. Das ist mein Aufkl&amp;auml;rungsauftrag und so versteht auch meine Frau ihre Arbeit f&amp;uuml;r die Sonnenseite: Sachlich aufkl&amp;auml;ren, andere Meinungen zu Wort kommen lassen und nicht einseitig propagieren. Wir sind und bleiben Journalisten und werden keine Propagandisten - von was auch immer.
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;Dass ich inhaltlich auch in dieser Frage voll auf Ihrer Seite stehe, lieber Wolf von Fabeck, habe ich in elf B&amp;uuml;chern, 40 Fernsehsendungen zur Energiewende und etwa 4.000 Vortr&amp;auml;gen in der ganzen Welt nach Tschernobyl deutlich gemacht. Aber zugleich werde ich auch in Zukunft andere Positionen zitieren. Das ist fairer Journalismus. So habe ich es auch in zwei B&amp;uuml;chern, die ich zusammen mit Hermann Scheer zur Windenergie herausgab, getan. Wir sind uns v&amp;ouml;llig einig, dass wir f&amp;uuml;r die Energiewende auch Windkraft und auch Windr&amp;auml;der in W&amp;auml;ldern brauchen. Ich habe nie etwas anderes gesagt, gesendet oder geschrieben.
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;Ich bin anderer Meinung als Fritz Vahrenholt, aber ich werde immer daf&amp;uuml;r eintreten, dass auch er seine Meinung unzensiert sagen darf.
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;Als Journalist kann ich immer wieder nur um Fairness auch f&amp;uuml;r andere Meinungen werben. Ich rede und streite mit Fritz Vahrenholt und grenze ihn&amp;nbsp; nicht aus - auch in Zukunft nicht. Und das macht auch noch Spa&amp;szlig; und dient der Aufkl&amp;auml;rung.
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;Seit 1990 habe ich weltweit &amp;uuml;ber 300 Windr&amp;auml;der und Windparks mit eingeweiht - auch Windr&amp;auml;der in W&amp;auml;ldern. Auf sechs Weltwindkonferenzen habe ich f&amp;uuml;r die Windenergie geworben. Manche &amp;Ouml;kos machen Bekehrungsversuche, die einfach nur peinlich sind. Ich bin doch schon katholisch.
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;Sonnige, windige, wasserkr&amp;auml;ftige und bioenergetische Gr&amp;uuml;&amp;szlig;e aus Baden-Baden, Ihr Franz Alt.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		......................................................................................................................................................................................
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		&lt;a target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot; href=&quot;http://www.sonnenseite.com/de/umwelt/emnid-umfrage-79-prozent-der-befragten-lehnen-windkraft-im-wald-ab.html&quot;&gt;&lt;strong&gt;Emnid-Umfrage: 79 Prozent der Befragten lehnen Windkraft im Wald ab&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;
&lt;br&gt;Das ist das Ergebnis der neuesten repr&amp;auml;sentativen Emnid-Umfrage, die von der Deutschen Wildtier Stiftung in Auftrag gegeben wurde. Auf die Frage: &quot;F&amp;uuml;r den Ausbau der Windenergie sollten generell keine Waldgebiete verschwinden oder zerschnitten werden&quot;, antworteten 79 Prozent der Befragten: &quot;Dem stimme ich zu!&quot; Lediglich 11 Prozent akzeptieren, dass f&amp;uuml;r &quot;zus&amp;auml;tzliche Windkraftanlagen auch Waldgebiete verschwinden oder zerschnitten werden.&quot; Die Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Emnid hat auch ermittelt, dass das Interesse an dem Thema Windenergie im Wald sehr gro&amp;szlig; ist. Nur acht Prozent der Befragten sagen: &quot;Das Thema interessiert mich nicht.&quot;&amp;nbsp;
	&lt;/p&gt;

</description>
<category>Energiewende</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/7386/windr%C3%A4der-in-w%C3%A4ldern</guid>
<pubDate>Sun, 13 Sep 2015 13:04:25 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Kämpfen die Energiekonzerne ums Überleben?</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/7279/k%C3%A4mpfen-die-energiekonzerne-ums-%C3%BCberleben</link>
<description>


&lt;p&gt;
		 Kurz vor Fukushima, also im M&amp;auml;rz 2011, war eine RWE-Aktie noch 55 Euro wert. Heute notiert sie bei knapp 19 Euro. In dieser schwierigen Situation kommen auch Konzern-Chefs der alten Energiewirtschaft auf &amp;bdquo;verr&amp;uuml;ckte&amp;ldquo; Ideen. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Die aktuelle Werbung des RWE-Konzerns beginnt mit dem Wort &amp;bdquo;Verr&amp;uuml;ckt?&amp;ldquo; Und der Text geht dann so: &amp;bdquo;Strom selber erzeugen und speichern? Das soll schon f&amp;uuml;r 5.000 Euro m&amp;ouml;glich sein, einschlie&amp;szlig;lich Speicher im Keller und Montage&amp;ldquo;. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Graben die sich nicht selbst das Wasser ab, wenn sie ihre Kunden auffordern, selbst zum Stromerzeuger zu werden? Das ist so, aber sie haben gar keine andere Wahl. Von etwa 20 Millionen Geb&amp;auml;uden in Deutschland stehen noch immer die meisten v&amp;ouml;llig umsonst in der Gegend herum, obwohl die Sonne auf jedes Dach scheint. Aber das wird sich in den n&amp;auml;chsten Jahren radikal &amp;auml;ndern, wenn sich herumspricht, dass der selbsterzeugte Sonnenstrom weniger als halb so viel kostet als der Strom aus der Steckdose. 1.5 Millionen Hausbesitzer oder Fabrikbesitzer haben schon Solarstromanlagen auf ihre D&amp;auml;cher geschraubt und ernten &amp;uuml;ber mehrere Jahrzehnte preisg&amp;uuml;nstigen Strom und nach etwa zw&amp;ouml;lf Jahren beinahe kostenlosen Strom. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Je mehr und je schneller die Deutschen umsteigen, desto weniger verdienen die alten vier &amp;bdquo;Strom-Besatzungsm&amp;auml;chte&amp;ldquo;. Wenn sie &amp;uuml;berhaupt noch Geld verdienen wollen, dann m&amp;uuml;ssen sie so rasch wie m&amp;ouml;glich auf Erneuerbare umsteigen und Energiedienstleister werden. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Das Grundgesch&amp;auml;ft der alten Energieerzeugung hie&amp;szlig; &amp;uuml;ber Jahrzehnte: Mit gro&amp;szlig;en Kraftwerken viel Geld verdienen. Diese Zeiten sind endg&amp;uuml;ltig vorbei. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Das Fraunhofer-Institut hat soeben errechnet, dass im Juli 2015 die Solaranlagen in Deutschland bereits genau so viel Strom erzeugt haben wie alle noch laufenden AKW zusammen. Und nach dem Atomausstieg kommt unweigerlich der Kohleausstieg. Seit Fukushima hat allein RWE 19 Milliarden Euro an B&amp;ouml;rsenwert verloren. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Es ist v&amp;ouml;llig klar, wem die Zukunft geh&amp;ouml;rt. Den gro&amp;szlig;en Konzernen bleibt gar nichts anderes &amp;uuml;brig als so rasch wie m&amp;ouml;glich auf Erneuerbare umzusteigen. Sie m&amp;uuml;ssen radikal umsteuern, wenn sie &amp;uuml;berhaupt noch mitspielen wollen. Kohle, Gas, &amp;Ouml;l und Uran gehen bald zu Ende, aber Sonne, Wind und Wasserkraft haben wir ewig und weitgehend kostenlos, weil es den Stoff umsonst gibt als Geschenk des Himmels. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Bei RWE waren einmal 150.000 Menschen besch&amp;auml;ftigt, heute gerade noch 60.000. Das zus&amp;auml;tzliche Problem: Ruhrgebietsst&amp;auml;dte wie Bochum, Essen Dortmund, Oberhausen, Hamm und Gelsenkirchen h&amp;auml;ngen durch Beteiligungen am Tropf der alten Energiewirtschaft wie ein Junkie an der Nadel. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		&amp;Uuml;ber die neuen Konzernstrukturen will RWE noch in dieser Woche entscheiden. Die Energiekonzerne k&amp;auml;mpfen jetzt ums &amp;Uuml;berleben. 
	&lt;/p&gt;

</description>
<category>Energiewende</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/7279/k%C3%A4mpfen-die-energiekonzerne-ums-%C3%BCberleben</guid>
<pubDate>Tue, 11 Aug 2015 12:58:46 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Abwicklung Direktvermarktung ab 2016 für Anlagen größer 100kWp bei hohem Eigenverbrauch?</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/7271/abwicklung-direktvermarktung-ab-2016-f%C3%BCr-anlagen-gr%C3%B6%C3%9Fer-100kwp-bei-hohem-eigenverbrauch</link>
<description>


&lt;p&gt;
		Werden PV-Anlagen mit installierter Modulleistung &amp;uuml;ber 100 kWp, die ab 01.01.2016 die Direktvermarktung nutzen &lt;strong&gt;m&amp;uuml;ssen, &lt;/strong&gt;die aber von Gewerbetreibenden mit hohem Eigenverbrauch errichtet werden, f&amp;uuml;r Direktvermarkter &amp;uuml;berhaupt attraktiv? Wenn auf Grund des hohen Eigenverbrauches nur noch verh&amp;auml;ltnism&amp;auml;&amp;szlig;ig wenig &amp;Uuml;berschusseinspeisung stattfindet bef&amp;uuml;rchte ich, dass es f&amp;uuml;r die Betreiber dieser Anlagen schwierig werden wird &amp;uuml;berhaupt einen Direktvermarkter zu finden. Kann dazu schon jemand &amp;uuml;ber Erfahrungen berichten?
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;

</description>
<category>Photovoltaik</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/7271/abwicklung-direktvermarktung-ab-2016-f%C3%BCr-anlagen-gr%C3%B6%C3%9Fer-100kwp-bei-hohem-eigenverbrauch</guid>
<pubDate>Sun, 09 Aug 2015 09:15:47 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Wird für die ( anteilige ) EEG-Umlage auf Eigenverbrauch die Leistung mehrerer Anlagen aufgerechnet?</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/7266/wird-f%C3%BCr-die-anteilige-eeg-umlage-auf-eigenverbrauch-die-leistung-mehrerer-anlagen-aufgerechnet</link>
<description>


&lt;p&gt;
		 Hallo liebe Experten, 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		mich w&amp;uuml;rde interessieren, ob die Leistung mehrerer PV-Anlagen an einem Hausanschluss f&amp;uuml;r die 10 kWp-Grenze zur Befreiung von der EEG-Umlage auf den Eigenverbrauch aufgerechnet wird. Ich betreibe bereits eine PV-Anlage mit 7,86 kWp und m&amp;ouml;chte eventuell eine weitere Anlage mit 6 - 8 kWp am selben Hausanschluss errichten. Dazu habe ich verschiedene Fragen: 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		1.) Wird dann f&amp;uuml;r den Eigenverbrauch die reduzierte EEG-Umlage f&amp;auml;llig? 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		2.) Falls ja, wird dann die Umlage nur anteilig f&amp;uuml;r den neu errichteten Teil der PV-Anlage f&amp;auml;llig? 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		3.) Muss ich dann eventuell auch noch den Anteil des Eigenverbrauches aus den 2 Anlagen messtechnisch nachweisen? 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		4.) Wie sieht es bei Anlagen aus, wie ich sie immer &amp;ouml;fter bei meinen Kunden antreffe: 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Es besteht auf dem selben Dach eine &amp;auml;ltere PV-Anlage mit Volleinspeisung und eine neuere Anlage mit Eigenverbrauch. Was passiert hier wenn die 20 Jahre EEG-Verg&amp;uuml;tung abgelaufen sind und die &quot;alten&quot; PV-Anlagen dann ebenfalls auf Eigenverbrauch umgeklemmt werden?
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;

</description>
<category>Photovoltaik</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/7266/wird-f%C3%BCr-die-anteilige-eeg-umlage-auf-eigenverbrauch-die-leistung-mehrerer-anlagen-aufgerechnet</guid>
<pubDate>Fri, 07 Aug 2015 05:13:41 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Bis 2020: Eine Welt ohne Atomwaffen?</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/7263/bis-2020-eine-welt-ohne-atomwaffen</link>
<description>


&lt;p&gt;
		Der fr&amp;uuml;here B&amp;uuml;rgermeister von Hiroshima, Tadeshoki Akiba, schrieb 2005 an tausende B&amp;uuml;rgermeister-Kollegen auf der ganzen Welt: &amp;bdquo;Die vornehmste Aufgabe eines B&amp;uuml;rgermeisters ist es, das Leben und das Eigentum seiner B&amp;uuml;rger zu sch&amp;uuml;tzen&amp;ldquo;.&amp;nbsp; Das war zum 60. Jahrestag der Atombomben-Abw&amp;uuml;rfe auf Hiroshima und Nagasaki.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Jetzt, zum 70. Jahrestag ist das Resultat der Verhandlungen &amp;uuml;ber die Abschaffung aller Atomwaffen, vernichtend. 30.000 Atomsprengk&amp;ouml;pfe sind nach wie vor weltweit stationiert &amp;ndash; davon sind knapp 7.000 st&amp;auml;ndig einsatzbereit &amp;ndash; darunter auch 20 auf dem Fliegerhorst B&amp;uuml;chel in Rheinland-Pfalz.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Hiroshimas und Nagasakis B&amp;uuml;rgermeister haben die Initiative &amp;bdquo;Mayors for Peace&amp;ldquo; (B&amp;uuml;rgermeister f&amp;uuml;r den Frieden) gegr&amp;uuml;ndet. Seither sind &amp;uuml;ber 2.000 B&amp;uuml;rgermeister beigetreten. Sie repr&amp;auml;sentieren &amp;uuml;ber 120 Millionen Menschen in 110 L&amp;auml;ndern. Ihr Ziel: Bis 2020 soll die Welt atomwaffenfrei sein. Gedenken an die bis heute &amp;uuml;ber 400.000 Todesopfer von Hiroshima und Nagasaki reicht nicht. M&amp;ouml;glichst viele Menschen sollen aktiv werden f&amp;uuml;r eine atomwaffenfreie Zukunft. Nur dann werden ihre Politiker den Mut haben, die schrecklichsten Waffen unserer Zeit wieder abzuschaffen. Auch 2015 gibt es am 6. und 9. August weltweit vielf&amp;auml;ltige und kreative Aktionen der B&amp;uuml;rgergesellschaft f&amp;uuml;r die Ziele der &amp;bdquo;Mayors for Peace&amp;ldquo;.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Welche Zerst&amp;ouml;rungskraft Atombomben besitzen, wurde in Hiroshima und Nagasaki deutlich: 90.000 und 70.000 Sofort-Tote&amp;nbsp; und noch mehr Krebstote in den Folgejahren bis heute. Ich werde nie vergessen, dass mich nach einem Vortrag in Nagasaki der B&amp;uuml;rgermeister zur Seite nahm und sagte: &amp;bdquo;Ich m&amp;ouml;chte Sie an etwas erinnern, was in Europa kaum jemand wei&amp;szlig;: Wir haben hier in S&amp;uuml;d-Japan bis heute jedes Jahr &amp;uuml;ber 3.000 Folgetote &amp;ndash; noch &amp;uuml;ber 60 Jahre danach.&amp;ldquo;
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Der aktuelle Ukraine-Krieg macht deutlich, dass auch 2015 die Gefahr eines Atomkrieges nicht gebannt ist. Solange es Atombomben gibt, ist die gesamte Weltzivilisation bedroht.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Nicht umsonst wurde die Doomsday-Clock des Bulletins of&amp;nbsp; Atomic Scientists, welche die Gefahr eines Atomkriegs anzeigt, auf drei Minuten vor zw&amp;ouml;lf gestellt. Diesen Stand hatte die Uhr auch 1984 auf dem H&amp;ouml;hepunkt des Kalten Krieges in der Zeit der atomaren &amp;bdquo;Nachr&amp;uuml;stung&amp;ldquo;.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Die Menschen in Hiroshima und Nagasaki haben vor 70 Jahren das Tor zu H&amp;ouml;lle erlebt: Tausende Tote in Sekundenschnelle. Sie zerfielen pl&amp;ouml;tzlich und einfach zu Staub. Bis zum heutigen Tag haben sich die USA f&amp;uuml;r dieses Verbrechen an der Menschheit nicht entschuldigt.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Ist das Ziel der &amp;bdquo;Mayors of Peace&amp;ldquo; nach Abschaffung aller Atomwaffen bis 2020 utopisch? Den Regierungen gelang es, die biologischen und chemischen Waffen abzuschaffen. Warum sollte es bei Atomwaffen nicht auch gelingen?
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		&lt;a target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot; href=&quot;http://www.sonnenseite.com/de/politik/hiroshima-nagasaki-und-fukushima-der-mahnruf-des-missachteten-gewissens.html&quot;&gt;Hiroshima, Nagasaki und Fukushima: Der Mahnruf des missachteten Gewissens
&lt;br&gt;&lt;/a&gt;Die US-Regierung rechtfertigt ihren brutalen Einsatz bis heute mit dem Argument, dass nur durch die beiden Atombomben der Zweite Weltkrieg im Fernen Osten rasch beendet werden konnte.&lt;img alt=&quot;image&quot; src=&quot;http://experts.top50-solar.de/?qa=blob&amp;amp;qa_blobid=3951049357264253127&quot;&gt;
&lt;br&gt;&amp;copy; Foto Bigi Alt / Hiroshima Mahnmal 
	&lt;/p&gt;

</description>
<category>Energiewende</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/7263/bis-2020-eine-welt-ohne-atomwaffen</guid>
<pubDate>Wed, 05 Aug 2015 12:52:19 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Klimaschutz in den USA: Wird es jetzt ernst?</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/7262/klimaschutz-in-den-usa-wird-es-jetzt-ernst</link>
<description>


&lt;p class=&quot;&quot; style=&quot;&quot;&gt;
		&lt;strong&gt;Klimaschutz in den USA: Jetzt wird es ernst&lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;
	

&lt;p class=&quot;&quot; style=&quot;&quot;&gt;
		&lt;span style=&quot;font-size: 13px;&quot;&gt;Schafft er es dieses mal? Schon 2009 hatte Pr&amp;auml;sident Obama radikale Klimaschutzma&amp;szlig;nahmen angek&amp;uuml;ndigt und war damit im Senat gescheitert. Jetzt will er den Kongress umgehen, indem er &amp;uuml;ber das Luftreinhalte-Gesetz die Umweltschutzbeh&amp;ouml;rde EPA einschaltet und so im Alleingang Klimageschichte schreiben.&lt;/span&gt;
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Pr&amp;auml;sident Barack Obama will, dass sein Energie verschwenderisches Land bis 2025&amp;nbsp; 32% weniger CO2 ausst&amp;ouml;&amp;szlig;t und bis dahin 28% des Stroms &amp;uuml;ber Windr&amp;auml;der und Solaranlagen produziert. So viel &amp;Ouml;kostrom hatte Deutschland bereits 2014. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Umweltverb&amp;auml;nde begr&amp;uuml;&amp;szlig;en die Ank&amp;uuml;ndigungen des US-Pr&amp;auml;sidenten nachdem bereits &lt;a href=&quot;http://www.hans-josef-fell.de/content/index.php/presse-mainmenu-49/schlagzeilen-mainmenu-73/773-peking-macht-es-vor-raus-aus-der-kohle&quot; rel=&quot;nofollow&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;China&lt;/a&gt;, die EU, Japan und Kanada konkrete Klimaschutzziele f&amp;uuml;r die Pariser Weltklimakonferenz Ende 2015 vorgestellt haben. Das erh&amp;ouml;ht die Chancen f&amp;uuml;r ein wirksames Abkommen&amp;nbsp; in Paris kaum, denn das geplante Abkommen soll v&amp;ouml;lkerrechtlich nicht bindend sein. Mit Ank&amp;uuml;ndigungen allein wird das von der V&amp;ouml;lkergemeinschaft angepeilte Ziel, die Erderw&amp;auml;rmung bei zus&amp;auml;tzlichen zwei Grad gegen&amp;uuml;ber Ende des 19. Jahrhunderts zu stoppen, nicht erreicht werden. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Obama will seinen bisherigen internationalen Ank&amp;uuml;ndigungen gegen&amp;uuml;ber China und auf dem G7-Gipfel in Elmau jetzt nationale Taten folgen lassen. Die oppositionellen Republikaner und die US-Kohle-Lobby vor allem in den L&amp;auml;ndern Kentucky, Wyoming, West Virginia und Missouri haben bereits Widerstand angek&amp;uuml;ndigt. Denn die CO2-Reduktionen w&amp;uuml;rden die Schlie&amp;szlig;ung vieler Kohlekraftwerke bedeuten. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Wie erfolgreich dieser Widerstand dagegen sein kann, haben wir gerade in Deutschland durch die Kohlelobby erlebt. Auch wenn der Kongress &amp;uuml;ber die geplanten Ma&amp;szlig;nahmen nicht direkt abstimmen wird, kann er Obama dennoch die Haushaltmittel k&amp;uuml;rzen, die er f&amp;uuml;r seine ehrgeizigen Klimapl&amp;auml;ne dringend brauchen wird. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Obamas Gegner argumentieren wie ihre deutschen Kohlefreunde mit Arbeitsplatzverlusten. Gewinneinbr&amp;uuml;chen und &lt;a href=&quot;http://www.sonnenseite.com/de/politik/obama-eroeffnet-krieg-gegen-die-kohle.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&amp;bdquo;Krieg gegen die Kohle&amp;ldquo;&lt;/a&gt;. Obama kontert wie die deutschen Umweltverb&amp;auml;nde und die Gr&amp;uuml;nen: Der Strukturwandel komme sowieso, schaffe weit mehr Arbeitspl&amp;auml;tze als in der Kohleindustrie verloren gehen, die Zeit der Kohle sei vorbei. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		In den USA spielen Klimaschutz und Umweltschutz bei den W&amp;auml;hlern eine geringere Rolle als in Deutschland. Bei j&amp;uuml;ngsten Umfragen steht die Umwelt an 18. Stelle der dringlichen Angelegenheiten. Weit wichtiger sind Wirtschaft, Arbeitspl&amp;auml;tze oder Terrorismus. So haben bereits 25 der 50 US-Bundesl&amp;auml;nder angedroht, gegen Obamas Klimaschutz-Pl&amp;auml;ne zu klagen. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		&lt;strong&gt;Schafft er es also dieses mal? &lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;Sein Vorteil gegen&amp;uuml;ber 2009: Er muss keine R&amp;uuml;cksicht mehr auf die n&amp;auml;chste Wahl nehmen, denn er kann gar nicht mehr kandidieren. In Washington ist Schlussverkauf mit ungewissem Ausgang. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;ul&gt;

&lt;li&gt;
			&lt;a href=&quot;http://www2.epa.gov/cleanpowerplan&quot; rel=&quot;nofollow&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&quot;The Clean Power Plan Share&quot;&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;http://www.sonnenseite.com/de/politik/obama-und-china-geben-nun-den-klimatakt-an-und-draengen-auf-erneuerbare-und-kohleausstieg.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;
&lt;br&gt;&lt;/a&gt; 
		&lt;/li&gt;
		

&lt;li&gt;
			&lt;a href=&quot;http://www.sonnenseite.com/de/politik/obama-und-china-geben-nun-den-klimatakt-an-und-draengen-auf-erneuerbare-und-kohleausstieg.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Obama und China geben nun den Klimatakt an und dr&amp;auml;ngen auf Erneuerbare und Kohleausstieg&lt;/a&gt; 
		&lt;/li&gt;
	&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;
	&lt;/p&gt;

</description>
<category>Energiewende</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/7262/klimaschutz-in-den-usa-wird-es-jetzt-ernst</guid>
<pubDate>Wed, 05 Aug 2015 12:47:42 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>WAS KÜMMERT MICH DIE RESILIENZ VON MORGEN</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/7247/was-k%C3%BCmmert-mich-die-resilienz-von-morgen</link>
<description>


&lt;p&gt;
		Die komplexen Zusammenh&amp;auml;nge im Zuge der &lt;strong&gt;Energiewende&lt;/strong&gt; zu begreifen ma&amp;szlig;en sich die wenigsten an. Trotzdem, oder gerade deshalb, bietet das Thema eine ideale Spielwiese f&amp;uuml;r Politik und Interessenvertreter. Auch die Rahmenbedingungen passen daf&amp;uuml;r. Vielen von uns geht es sehr gut, Ver&amp;auml;nderungen sind momentan so unerw&amp;uuml;nscht wie selten zuvor. Die gro&amp;szlig;e Koalition, eigentlich eine unbeliebte Konstellation, wird dankbar angenommen. Skandale prallen ab und Reformwillen wird nicht eingefordert. 
&lt;br&gt;So gab es erst k&amp;uuml;rzlich eine gro&amp;szlig;e angelegte Kampagne, die mutma&amp;szlig;te dass die Energiewende scheitern werde, w&amp;uuml;rde man weitermachen mit &amp;bdquo;Subventionen und Beg&amp;uuml;nstigungen f&amp;uuml;r willk&amp;uuml;rlich ausgew&amp;auml;hlte Technologien&amp;ldquo;. Man m&amp;uuml;sse sich vielmehr um Marktwirtschaft und Wettbewerb zwischen den Erneuerbaren Energien k&amp;uuml;mmern, am besten sollte man einfach das EEG abschaffen. Das ist weder schl&amp;uuml;ssig und auch keine L&amp;ouml;sung, nichts weiter als Populismus. Die Marktwirtschaft ist nun mal kein geeignetes Instrument f&amp;uuml;r diese gesellschaftliche Aufgabe. &lt;strong&gt;Und das EEG?&lt;/strong&gt; Das hat sich l&amp;auml;ngst zu einer Besch&amp;auml;ftigungsma&amp;szlig;nahme f&amp;uuml;r Juristen entwickelt, es erf&amp;uuml;llt seine Aufgabe, das Abbremsen der Energiewende bereits sehr gut.
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;&lt;strong&gt;Mia san mia - der Teufel verrennt sich im Detail&lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;Dem Volk nach dem Maul reden war schon immer eine erfolgversprechende Strategie der Politik. Mit der un&amp;uuml;bersichtlichen Energiewende und ihren zwangsl&amp;auml;ufigen Umw&amp;auml;lzungen l&amp;auml;sst sich gut arbeiten. Man muss dazu nur einen Teilbereich isoliert betrachten und das Ganze mit Regionalpatriotismus und einer Prise Angst vermischen. Schon hat man die Meinungshoheit auf Stammtischniveau erklommen.
&lt;br&gt;Es liegt zwar in der Natur der Sache, bzw. der Personen, dass es bei Mandatstr&amp;auml;gern oft an Verst&amp;auml;ndnis f&amp;uuml;r technische Details fehlt. Wenn aber Ministerien Entscheidungen vor allem im Austausch mit der Industrie treffen und Ansichten und Meinungen von Umfrage-Instituten ableiten, dann fehlt es am notwendigen breiten Dialog. Es ist nicht Aufgabe der Politik das gro&amp;szlig;e Ganze kleinzureden und Details zu diskutieren, sondern vielmehr die Chance zu nutzen einen breiten gesellschaftlichen Konsens anzustreben. &lt;strong&gt;
&lt;br&gt;Bei der Energiewende geht es ausnahmsweise nicht um regionale Interessen, sondern um langfristige, zukunftsweisende Entscheidungen.&lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;&amp;nbsp;
&lt;br&gt;&lt;strong&gt;Kuhhandel statt Kompetenz&lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;Betrachtet man die aktuellen Entwicklungen verst&amp;auml;rkt sich der Eindruck, dass es am grundlegenden Verst&amp;auml;ndnis der Problematik mangelt. M&amp;uuml;ssen denn alle Entscheidungen aus Koalitionsvertr&amp;auml;gen hervorgehen und in erster Linie politische Kompromisse sein? 
&lt;br&gt;Wohl kaum, aber so lange wir uns Sachverstand vort&amp;auml;uschen lassen und glauben das gordische Knoten auf Gipfeln der Fraktionsspitzen gel&amp;ouml;st werden k&amp;ouml;nnen, wird es so weitergehen. Trassenverl&amp;auml;ufe werden mit Zwischenlagerstandorten verkn&amp;uuml;pft und halbherzige Beschl&amp;uuml;sse beim Abbau von emissionsintensiver Energie in einen Topf mit Umlagebefreiungen geworfen. Haben wir Volksvertreter und Interessensvertreter gew&amp;auml;hlt, die es schon als Erfolg ansehen, bis Ende des Jahrhunderts, wenn keiner mehr von ihnen mehr lebt, auf fossile Energien zu verzichten? 
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;&lt;strong&gt;Alles h&amp;auml;ngt voneinander ab&lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;Unter Resilienz versteht man die F&amp;auml;higkeit eines Systems, mit Ver&amp;auml;nderungen umgehen zu k&amp;ouml;nnen. In den Ingenieurwissenschaften definiert Resilienz die F&amp;auml;higkeit von Systemen bei einem Teil&amp;shy;ausfall nicht vollst&amp;auml;ndig zu versagen. Dass das im Fall der Energieversorgung kein abstraktes Szenario darstellt zeigen zwei &amp;auml;ltere Studien der Bundeswehr1) und der Bundesregierung2). Darin wird ein Stromausfall schlichtweg als Ausl&amp;ouml;ser einer nationalen Katastrophe betrachtet. Dies verdeutlicht die Verantwortung der Energiewende, nicht nur f&amp;uuml;r Strom aus Erneuerbaren, sondern auch aus selbstregelnden dezentralen Quellen zu sorgen. Ob beispielsweise zentrale Stromautobahnen hier den richtigen Weg darstellen ist durchaus zu hinterfragen. Das Vernetzen dezentraler erneuerbarer Quellen w&amp;auml;re eine intelligente L&amp;ouml;sung. 
&lt;br&gt;Auch wenn es niemanden beruhigen wird, ein Blackout wird alle treffen, Partei- und Firmenzentralen wie auch Eigenheimbesitzer und Mieter. Beim Blackout sind alle gleich, gleicher als vor Gericht und auf hoher See. 
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;&lt;strong&gt;Runder Tisch?&lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;Um aus dem Dilemma herauszukommen, bedarf es einer Initiative die alle Interessen an einen Tisch zusammenbringt. Um die Politik zumindest in diesem Feld von der Wirtschaft zu entkoppeln und einen nachhaltigen gesellschaftlichen Konsens zu erreichen, sollte die parlamentarische Kultur ehrlich gelebt werden und so konstruktiv wie m&amp;ouml;glich diskutiert werden. Interessenvertreter aller Couleur m&amp;uuml;ssen verstehen lernen, dass es nicht darum gehen kann Einzelinteressen durchzusetzen. Scheindebatten wie so mancher Energiedialog sind damit allerdings nicht gemeint. Die Energiewende ist nur als Gemeinschaftsprojekt zu stemmen.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		&lt;a rel=&quot;nofollow&quot; href=&quot;http://www.sonnenenergie.de/index.php?id=30&amp;amp;no_cache=1&amp;amp;tx_ttnews&quot;&gt;Erschienen in der aktuellen Ausgabe von Sonnenenergie&lt;/a&gt;
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;

</description>
<category>Energiewende</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/7247/was-k%C3%BCmmert-mich-die-resilienz-von-morgen</guid>
<pubDate>Tue, 04 Aug 2015 09:06:02 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>ORC Anlagen Förderung?</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/7202/orc-anlagen-f%C3%B6rderung</link>
<description>


&lt;p&gt;
		 Hallo, 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		ich bin in unserer W&amp;auml;rmegenossenschaft im Aufsichtsrat. Wir m&amp;uuml;ssen Sommertrocknen, um auf die geforderten 0,5KW/m W&amp;auml;rmeleitung zu kommen (Das fordert die KFW). Da diese Art schon ziemlich abgegrast ist, habe ich mich um andere M&amp;ouml;glichkeiten gek&amp;uuml;mmert und bin dabei auf ORC Anlagen gesto&amp;szlig;en. Ich habe jetzt mit zwei Herstellern Kontakt aufgenommen.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Nun Meine Frage: Kann man von irgendeiner Stelle auf eine ORC Anlage einen Zuschu&amp;szlig; bekommen (wir sind keine Biogaser)? Unser Leitungsnetz wird von der KFW schon bezuschusst. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Gru&amp;szlig; 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Thomas B&amp;ouml;ld 
	&lt;/p&gt;

</description>
<category>Energiewende</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/7202/orc-anlagen-f%C3%B6rderung</guid>
<pubDate>Wed, 22 Jul 2015 05:02:43 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Fernübertragungstrassen oder Speicherausbau für die Energiewende</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/7178/fern%C3%BCbertragungstrassen-oder-speicherausbau-f%C3%BCr-die-energiewende</link>
<description>


&lt;p&gt;Nach der Fukushima-Katastrophe verk&amp;uuml;ndete Kanzlerin Angela Merkel den gro&amp;szlig;en Stromnetz-Ausbauplan zur &lt;strong&gt;&quot;Flankierung des Atomausstiegs&quot;&lt;/strong&gt;.
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;Seitdem geht ein tiefer Riss durch die Umweltbewegung.
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;Der Bau von Fern&amp;uuml;bertragungsleitungen wird von vielen Umweltfreunden und Atomgegnern als notwendiges Opfer angesehen, das den Umstieg auf die Erneuerbaren Energien erm&amp;ouml;glichen soll. Tats&amp;auml;chlich aber wird die Bev&amp;ouml;lkerung get&amp;auml;uscht.
&lt;br&gt;Der Ausbau von Fern&amp;uuml;bertragungsleitungen l&amp;ouml;st nicht die vordringlichste und anspruchsvollste Aufgabe der Energiewende, bei wetterbedingter europaweiter Minderleistung von Wind- und Sonnenenergie, also bei n&amp;auml;chtlicher Windstille oder bei winterlichen Dunkelflauten, eine Vollversorgung mit gespeichertem Strom aus Erneuerbaren Energien sicherzustellen.
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;Die Fern&amp;uuml;bertragungsleitungen bereiten stattdessen die M&amp;ouml;glichkeit vor, bei Dunkelflauten alle Stromverbraucher bundesweit mit Strom aus fossilen Quellen erreichen und versorgen zu k&amp;ouml;nnen. Die Fern&amp;uuml;bertragungsleitungen zementieren somit den Weiterbestand an fossilen Kraftwerken und leisten damit dem Klimawandel Vorschub - denn ohne Stromspeicher werden wir nie auf die fossilen (oder atomaren) Kraftwerke verzichten k&amp;ouml;nnen. Sie werden ja schon jetzt modernisiert.
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;Dass die angek&amp;uuml;ndigte Versorgung S&amp;uuml;ddeutschlands mit Offshore-Windstrom nicht funktionieren kann, und dass es bessere Alternativen f&amp;uuml;r die Markteinf&amp;uuml;hrung von EE-Stromspeichern gibt, zeigt sich wie folgt:
&lt;br&gt;&lt;a rel=&quot; nofollow&quot; href=&quot;http://experts.top50-solar.de/?qa=blob&amp;amp;qa_blobid=13129892541603489488&quot; title=&quot;pdf-Dokument (1,9 MB)&quot;&gt;Fernleitungs_oder_Speicherausbau_Fabeck.pdf (1,9 MB)&lt;/a&gt; 
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
		 Artikel wird immer wieder aktualisiert:&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;http://www.sfv.de/artikel/fernuebertragungstrassen_oder_speicherausbau.htm&quot; rel=&quot;nofollow&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;http://www.sfv.de/artikel/fernuebertragungstrassen_oder_speicherausbau.htm&lt;/a&gt;&amp;nbsp; 
	&lt;/p&gt;

</description>
<category>Energiewende</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/7178/fern%C3%BCbertragungstrassen-oder-speicherausbau-f%C3%BCr-die-energiewende</guid>
<pubDate>Fri, 17 Jul 2015 08:04:41 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Eine Umstellung auf 100% Erneuerbare Energien in den USA kann 2 Millionen neue Arbeitsplätze schaffen</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/7117/eine-umstellung-auf-100%25-erneuerbare-energien-in-den-usa-kann-2-millionen-neue-arbeitspl%C3%A4tze-schaffen</link>
<description>


&lt;p&gt;
		Zu diesem Ergebnis kommt eine vor kurzem erschienene Studie unter der Leitung von Mark Z. Jacobson, Professor an der Stanford Universit&amp;auml;t und Mitglied im Wissenschaftlernetzwerk der Energy Watch Group.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Die Studie mit dem Titel &amp;bdquo;100% clean and renewable wind, water, and sunlight (WWS) all-sector energy roadmaps for the 50 United States&amp;ldquo; untersucht Erneuerbare-Energie-Szenarien f&amp;uuml;r alle 50 US Bundesstaaten. Die Wissenschaftler kommen zu dem Schluss, dass die Umstellung unter kleineren Vorbehalten technisch machbar und wirtschaftlich empfehlenswert ist. So w&amp;uuml;rde eine Umstellung nahezu alle Umweltverschmutzung durch Energie und die dadurch entstehenden Kosten beseitigen. Zudem k&amp;ouml;nnen in etwa 2 Millionen neue Arbeitspl&amp;auml;tze geschaffen und der Energiepreis stabilisiert werden.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Noch nie vorher wurden die zus&amp;auml;tzlichen Vorteile einer Umstellung auf 100% Erneuerbare Energien in den USA f&amp;uuml;r alle 50 Bundesstaaten errechnet. Die Studie zeigt auf, dass dieser Schritt nicht nur im Sinne des Klimawandels sinnvoll ist, sondern eine ganze Reihe weitere Vorz&amp;uuml;ge mit sich bringt. So hoffen die Autoren, dass die neue Studie soziale und politische Barrieren abbaut, die der Realisierung einer zukunftsgerichteten Energiepolitik mit dem Ziel 100% Erneuerbare Energien im Weg stehen.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		&lt;img alt=&quot;image&quot; src=&quot;http://experts.top50-solar.de/?qa=blob&amp;amp;qa_blobid=7918685290923515282&quot;&gt; 
&lt;br&gt;
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Fig. 1 Spacing and footprint areas required from Table 2 for annual power load, beyond existing 2013 resources, to repower the U.S. state-by-state for all purposes in 2050. The dots do not indicate the actual location of energy farms. For wind, the small dot in the middle is footprint on the ground or water (not to scale) and the green or blue is space between turbines that can be used for multiple purposes. For others, footprint and spacing areas are mostly the same (except tidal and wave, where only spacing is shown). For rooftop PV, the dot represents the rooftop area needed.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;div&gt;
		
&lt;br&gt;
	&lt;/div&gt;

</description>
<category>Energiewende</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/7117/eine-umstellung-auf-100%25-erneuerbare-energien-in-den-usa-kann-2-millionen-neue-arbeitspl%C3%A4tze-schaffen</guid>
<pubDate>Thu, 02 Jul 2015 09:48:30 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Chance für das Weltklima? Wichtig für die Energiewende!</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/7098/chance-f%C3%BCr-das-weltklima-wichtig-f%C3%BCr-die-energiewende</link>
<description>


&lt;p&gt;
		 Die Zeichen mehren sich: F&amp;uuml;nf Ereignisse der letzten Wochen deuten darauf hin, dass es f&amp;uuml;r die Rettung des Weltklimas noch eine Chance gibt. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;ol&gt;
		

&lt;li&gt;
			Die Ergebnisse des &lt;a href=&quot;http://www.sonnenseite.com/de/franz-alt/kommentare-interviews/g7-gipfel-chance-fuers-klima.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;G7-Gipfels auf Schloss Elmau&lt;/a&gt; waren &amp;uuml;berraschend stark. Die Chefs der m&amp;auml;chtigen Industriestaaten haben mit ihren Beschl&amp;uuml;ssen zur &amp;bdquo;Dekarbonisierung&amp;ldquo; selbst Umweltverb&amp;auml;nde positiv &amp;uuml;berrascht und ein starkes Signal f&amp;uuml;r ein erfolgreiches Klimaabkommen in Paris am Ende des Jahres gesetzt: Im Laufe des Jahrhunderts soll der komplette Ausstieg aus Kohle, Gas und &amp;Ouml;l organisiert werden: Bis 2050 soll die Energiewende in allen G7-Staaten erfolgen; bis 2050 sollen auch die G20-Staaten mitziehen und die Energiewende soll auch in Entwicklungsl&amp;auml;ndern beschleunigt und von den Industriestaaten mitfinanziert werden mit j&amp;auml;hrlich 100 Milliarden Dollar. Armutsbek&amp;auml;mpfung und Klimaschutz &amp;ndash; so die G7-Chefs - geh&amp;ouml;ren zusammen. 
		&lt;/li&gt;
		

&lt;li&gt;
			Es ist ein besonders &lt;a href=&quot;http://www.sonnenseite.com/de/franz-alt/kommentare-interviews/papst-franziskus-macht-euch-der-erde-untertan.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;starkes Zeichen, dass der Papst in seiner &amp;Ouml;ko-Enzyklika&lt;/a&gt; diesen unbestreitbaren Zusammenhang in den Mittelpunkt stellt. Noch nie in der gesamten 2.000-j&amp;auml;hrigen Kirchengeschichte hat sich ein Papst so ohne wenn und aber auf die Seite der Wissenschaft gestellt und damit den verh&amp;auml;ngnisvollen Graben zwischen Glauben und Wissen &amp;uuml;berbr&amp;uuml;ckt. Der renommierte Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber hat die &amp;Ouml;ko-Enzyklika im Vatikan vorgestellt.&amp;nbsp; Viele katholische Regierungschefs wie der in Polen oder auch in Australien, die bisher zu den Klimaskeptikern geh&amp;ouml;rten, haben es jetzt eindeutig schwerer. Ein unsch&amp;auml;tzbarer Fortschritt. Der Papst will, dass alle Menschen Umweltsch&amp;uuml;tzer werden. 
		&lt;/li&gt;
		

&lt;li&gt;
			&amp;Auml;hnliche T&amp;ouml;ne kommen jetzt auch vom Dalai Lama in seinem neuen Buch &lt;a href=&quot;http://www.sonnenseite.com/de/tipps/neues-buch-anlaesslich-des-80.-geburtstag-des-dalai-lama.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&amp;bdquo;Ethik ist wichtiger als Religion&amp;ldquo;&lt;/a&gt;, das er zusammen mit Franz Alt geschrieben hat und das soeben in acht Sprachen erschienen ist. F&amp;uuml;r den &amp;bdquo;Papst des Ostens&amp;ldquo; ist der Klimawandel die &amp;bdquo;&amp;Uuml;berlebensfrage der Menschheit&amp;ldquo;. 
		&lt;/li&gt;
		

&lt;li&gt;
			In China sinken die CO2-Emissionen schneller als selbst Optimisten es noch vor einem Jahr f&amp;uuml;r m&amp;ouml;glich gehalten haben: 2014 um 8% bei 7% wirtschaftlichem Wachstum. Ursache dieser sensationellen Entwicklung sind die Proteste der Bev&amp;ouml;lkerung gegen die bisherige Kohlepolitik und der rasche Ausbau der erneuerbaren Energien. 
		&lt;/li&gt;
		

&lt;li&gt;
			Nach zweiw&amp;ouml;chigen Verhandlungen sind Mitte Juni in Bonn die UN-Klimaverhandlungen erfolgreich zu Ende gegangen. Die Verhandlungsleitung erhielt das Mandat, in den n&amp;auml;chsten Wochen einen brauchbaren Text f&amp;uuml;r die Paris-Konferenz auszuarbeiten. Dazu der Gesch&amp;auml;ftsf&amp;uuml;hrer von &lt;a href=&quot;https://germanwatch.org/de/10437&quot; rel=&quot;nofollow&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Germanwatch, Christoph Bals&lt;/a&gt;: &amp;bdquo;Damit zeichnet sich endlich mehr Tempo in den UN-Klimaverhandlungen ab. Zudem markiert dies den &amp;Uuml;bergang in politische Verhandlungen. Damit ist das zentrale Ziel dieser Verhandlungen erreicht.&amp;ldquo; Eine entschieden bessere Voraussetzung f&amp;uuml;r Erfolg als bei allen bisherigen Weltklima-Konferenzen. 
		&lt;/li&gt;
	&lt;/ol&gt;
	

&lt;p&gt;
	&lt;/p&gt;

</description>
<category>Energiewende</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/7098/chance-f%C3%BCr-das-weltklima-wichtig-f%C3%BCr-die-energiewende</guid>
<pubDate>Tue, 30 Jun 2015 06:22:52 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Wie sind die genauen Ergebnisse des G7 Gipfels von Schloss Elmau?</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/7093/wie-sind-die-genauen-ergebnisse-des-g7-gipfels-von-schloss-elmau</link>
<description>
</description>
<category>Energiewende</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/7093/wie-sind-die-genauen-ergebnisse-des-g7-gipfels-von-schloss-elmau</guid>
<pubDate>Mon, 29 Jun 2015 11:45:47 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Hat die deutsche Autoindustrie klare Vorgaben in Bezug auf die Reduzierung von CO2 Emissionen?</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/7020/hat-die-deutsche-autoindustrie-klare-vorgaben-in-bezug-auf-die-reduzierung-von-co2-emissionen</link>
<description>
</description>
<category>Energiewende</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/7020/hat-die-deutsche-autoindustrie-klare-vorgaben-in-bezug-auf-die-reduzierung-von-co2-emissionen</guid>
<pubDate>Mon, 01 Jun 2015 11:31:47 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Was sind Kapazitätsmechanismen bezogen auf den Strommarkt?</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/6997/was-sind-kapazit%C3%A4tsmechanismen-bezogen-auf-den-strommarkt</link>
<description>
</description>
<category>Energiewende</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/6997/was-sind-kapazit%C3%A4tsmechanismen-bezogen-auf-den-strommarkt</guid>
<pubDate>Fri, 29 May 2015 08:56:11 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Riskante Bohrungen in der Arktis</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/6976/riskante-bohrungen-in-der-arktis</link>
<description>


&lt;p&gt;
		 Es klingt verr&amp;uuml;ckt. In Zeiten niedriger &amp;Ouml;lpreise und einer &amp;Uuml;berversorgung mit &amp;Ouml;l erregen die USA und der &amp;Ouml;l-Konzern Shell mit der Ank&amp;uuml;ndigung Aufsehen, in der Arktis nach &amp;Ouml;l zu bohren. Warum investiert ein &amp;Ouml;l-Konzern derart viel Geld, um unter schwierigen, anspruchsvollen und risikoreichen Bedingungen nach &amp;Ouml;l zu bohren? Dank Klimawandel &amp;ndash; welch&amp;nbsp;Ironie &amp;ndash; wird es zwar leichter, in eisfreien Monaten in der Arktis nach &amp;Ouml;l zu bohren. Dennoch zeigen die Erfahrungen, dass es hoch riskant und vor allem teuer ist, in diesen Regionen nach &amp;Ouml;l zu bohren. Zudem ist der &amp;Ouml;lmarkt derzeit &amp;uuml;berversorgt und der &amp;Ouml;lpreis niedrig. 
&lt;br&gt;
&lt;br&gt; 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Die Antwort nach dem Warum lautet: weil die &amp;Ouml;lkonzerne nicht anders k&amp;ouml;nnen. Weil das &amp;Ouml;l ben&amp;ouml;tigt wird. Weil wir es so wollen. Das klingt paradox, ist es irgendwie auch.Gerade Konzerne wie Shell m&amp;uuml;ssen nach immer neuen &amp;Ouml;lf&amp;ouml;rderst&amp;auml;tten Ausschau halten, in denen nicht die Staaten und ihre Konzerne &amp;ndash; wie beispielsweise in Russland, Saudi Arabien oder Venezuela &amp;ndash; &amp;uuml;ber die &amp;Ouml;lf&amp;ouml;rderungen wachen. Leicht erschlie&amp;szlig;bare Felder gehen mehr und mehr zur Neige&amp;nbsp;und/oder werden staatlich kontrolliert. F&amp;uuml;r rein privatwirtschaftliche &amp;Ouml;l-Unternehmen wird es daher immer schwieriger, zukunftsf&amp;auml;hige gro&amp;szlig;e &amp;Ouml;lfelder zu erschlie&amp;szlig;en. Unkonventionelle &amp;Ouml;lquellen werden ben&amp;ouml;tigt, um die zur Neige gehenden konventionellen &amp;Ouml;lfelder zu kompensieren.&amp;nbsp; 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Bohrungen in der Tiefsee werden somit genauso zunehmen wie alle anderen hoch riskanten Bohrungen. Der Wettlauf um die knapper werdenden Ressourcen hat begonnen. Noch immer ist die weltweite Nachfrage nach &amp;Ouml;l hoch, die sp&amp;auml;rlichen Bem&amp;uuml;hungen, den &amp;Ouml;lverbrauch zu drosseln, sind lediglich in einigen OECD-L&amp;auml;ndern &amp;uuml;berhaupt messbar. In den USA, aber vor allem in Asien, ist der Energiehunger nach wie vor hoch. Nachfragesteigerungen in diesen L&amp;auml;ndern &amp;uuml;berkompensieren Nachfragesenkungen einiger weniger OECD-Staaten. &amp;Ouml;l ist noch immer das &amp;bdquo;Blut der Volkswirtschaft&amp;ldquo;, der Treibstoff, ohne den nichts funktioniert. Es werden Jahrzehnte ben&amp;ouml;tigt, um den &amp;Ouml;lverbrauch absolut gesehen deutlich zu senken. Neben massiven Energieeinsparungen w&amp;auml;ren vor allem alternative Technologien im Mobilit&amp;auml;ts- und Industriesektor gefragt. Wir reden ebenso seit Jahrzehnten davon, allerdings ohne messbare Erfolge. Von einer Wirtschaft ohne Erd&amp;ouml;l ist man weit entfernt. Aus diesem Grund werden die Konzerne jegliche erdenkliche M&amp;ouml;glichkeit nutzen, nach &amp;Ouml;l zu bohren, auch wenn aufgrund der heute niedrigen &amp;Ouml;lpreise derartige Vorhaben unwirtschaftlich sind. Steigende &amp;Ouml;lpreise sind nur eine Frage der Zeit. Bei verbesserter wirtschaftlicher Konjunktur und zunehmender Nachfrage nach Erd&amp;ouml;l ist damit zu rechnen, dass der &amp;Ouml;lpreis wieder steigen wird. Zudem ist kaum zu erwarten, dass die USA mittels Fracking zuk&amp;uuml;nftig weiterhin derartig hohe F&amp;ouml;rdermengen produzieren werden. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		F&amp;uuml;r die Arktis bedeutet diese Entwicklung allerdings nichts Gutes. Die ans&amp;auml;ssigen Wale und Robben werden sich kaum &amp;uuml;ber den Besuch der &amp;Ouml;l-F&amp;ouml;rderer freuen. Ganz zu schweigen von den enormen Risiken f&amp;uuml;r die Umwelt. Die Gefahr von gigantischen Umweltsch&amp;auml;den ist sehr hoch, da in sehr unwegsamen und schwer erschlie&amp;szlig;baren Gegenden nach &amp;Ouml;l gebohrt wird. Die USA feiern sich derzeit als Klimasch&amp;uuml;tzer, da sie statt Kohle mehr Gas verfeuern. Den Energieverbrauch haben sie kaum merklich gesenkt, auch ist eine wirkliche Energiewende in weiter Ferne. Ein Konkurrent von Shell, BP, nannte sich eine Zeit lang mal &amp;bdquo;beyond petroleum&amp;ldquo; &amp;ndash; diesen Namen haben sie wieder abgelegt, genauso wie die Investitionen in die Energiewende. Diese &amp;bdquo;gef&amp;uuml;hlte&amp;ldquo; Energiewende ist keine reale. Es ist somit wirklich eine verr&amp;uuml;ckte Welt 
	&lt;/p&gt;

</description>
<category>Energiewende</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/6976/riskante-bohrungen-in-der-arktis</guid>
<pubDate>Fri, 22 May 2015 08:43:14 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>PV-Freiflächenausschreibungen: Warum eigentlich? Und warum so?</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/6873/pv-freifl%C3%A4chenausschreibungen-warum-eigentlich-und-warum-so</link>
<description>


&lt;p&gt;
	Objektiv, transparent, diskriminierungsfrei, wettbewerblich, einfach, verst&amp;auml;ndlich und offen f&amp;uuml;r Jedermann, vor allem B&amp;uuml;rgerenergieprojekte. Und nat&amp;uuml;rlich kosteneffizient. So beschreibt der Gesetzgeber das Ausschreibungsverfahren, f&amp;uuml;r dessen umf&amp;auml;ngliche Einf&amp;uuml;hrung er sich mit dem EEG 2014 entschieden hat. Der Eindruck, der bleibt, wenn man sich durch die 100 Seiten der Freifl&amp;auml;chenausschreibungsverordnung (FFAV) und deren Begr&amp;uuml;ndung gek&amp;auml;mpft hat, ist ein etwas anderer.
&lt;br&gt;
	
&lt;br&gt;
	&lt;strong&gt;Mengensteuerung statt Preissteuerung&lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;
	
&lt;br&gt;
	Im Gegensatz zur bisherigen Regelung legt der Gesetzgeber nun nicht mehr die Verg&amp;uuml;tungsh&amp;ouml;he, sondern die zu f&amp;ouml;rdernde Leistung neuer Photovoltaik-Anlagen fest. Der F&amp;ouml;rdersatz soll dann wiederum durch Ausschreibungen ermittelt werden. Bereits eine &amp;uuml;berzeugende Erkl&amp;auml;rung, warum Ausschreibungen als Mittel der Mengensteuerung &amp;bdquo;marktorientierter&amp;ldquo; sein sollen als das bisherige Mittel der Preissteuerung, bleibt der Verordnungsgeber indessen schuldig. In der umweltpolitischen Debatte ist es durchaus umstritten, ob die Mengensteuerung ein h&amp;ouml;heres Ma&amp;szlig; an Zielgenauigkeit bietet und zu geringeren volkswirtschaftlichen Kosten f&amp;uuml;hrt als eine Preissteuerung.
&lt;br&gt;
	
&lt;br&gt;
	&lt;strong&gt;Kein Vorteil gegen&amp;uuml;ber dem EEG&lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;
	
&lt;br&gt;
	Vergleicht man die beiden Systeme, so zeigt sich schnell, dass den evidenten Nachteilen von Ausschreibungssystemen (Risikoaufschl&amp;auml;ge f&amp;uuml;r h&amp;ouml;here Finanzierungskosten, h&amp;ouml;here administrative Kosten, Bevorzugung gr&amp;ouml;&amp;szlig;erer Akteure, Risiko einer geringen Realisierungsrate, Risiko zu geringen Wettbewerbs) im Vergleich zum aktuell geltenden EEG 2014 keine der behaupteten Vorteile tats&amp;auml;chlich gegen&amp;uuml;berstehen. Die Umstellung auf Ausschreibungen kann bei PV-Freifl&amp;auml;chenanlagen aktuell kaum zu einer Kostensenkung gegen&amp;uuml;ber dem bisherigen System f&amp;uuml;hren. Dies gilt jedenfalls dann, wenn der im Gesetz festgelegte Ausbau um 2500 Megawatt pro Jahr tats&amp;auml;chlich erreicht werden soll. Denn &amp;ndash; wie es die aktuellen Zubauzahlen zeigen &amp;ndash; sind die anzulegenden Werte im EEG 2014 derzeit keinesfalls zu hoch bemessen. Dass Ausschreibungsverfahren den Stromverbraucher unter Umst&amp;auml;nden vor zu hohen Kosten bewahrt h&amp;auml;tten, wenn sie im Jahr 2009 bereits existiert h&amp;auml;tten, macht jedenfalls die umfassende Einf&amp;uuml;hrung der Ausschreibungssysteme bis 2017 nicht sinnvoller.
&lt;br&gt;
	
&lt;br&gt;
	&lt;strong&gt;Wettbewerb? Fl&amp;auml;chen&amp;ouml;ffnung!&lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;
	
&lt;br&gt;
	Grundvoraussetzung f&amp;uuml;r die Funktionsf&amp;auml;higkeit der Ausschreibung als Marktmechanismus ist zudem ein ausreichender Wettbewerb. Die vom Bundeswirtschaftsministerium zun&amp;auml;chst geplante allgemeine &amp;Ouml;ffnung der Fl&amp;auml;chenkulisse auch auf Ackerfl&amp;auml;chen, konnte jedoch nicht durchgesetzt werden. Ab dem Jahr 2016 d&amp;uuml;rfen zwar neben den bereits aus dem EEG bekannten Fl&amp;auml;chen auch sogenannte Bundesanstalt f&amp;uuml;r Immobilienaufgaben (BImA)-Fl&amp;auml;chen und Ackerfl&amp;auml;chen in benachteiligten Gebieten genutzt werden. Allerdings werden in den Jahren 2016 und 2017 jeweils h&amp;ouml;chstens zehn Anlagen auf derartigen Ackerfl&amp;auml;chen einen Zuschlag erhalten. Der zul&amp;auml;ssige H&amp;ouml;chstpreis wurde in der ersten Ausschreibung immerhin auf 11,29 Cent/Kilowattstunde festgelegt. Ob dies ausreicht, um den ausreichenden Wettbewerb herzustellen, wird sich zeigen m&amp;uuml;ssen.
&lt;br&gt;
	
&lt;br&gt;
	&lt;strong&gt;Akteursvielfalt &amp;ndash; nein, danke?&lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;
	
&lt;br&gt;
	Eine hohe Realisierungsrate soll mittels Stellung von Sicherheiten und Sanktionen garantiert werden. Insbesondere die f&amp;uuml;r die Zulassung zum Bieterverfahren notwendige Stellung einer Erstsicherheit ist mit Blick auf die Diskriminierung kleinerer Akteure jedoch nicht unproblematisch. Die erheblichen Vorfinanzierungen stellen erfahrungsgem&amp;auml;&amp;szlig; B&amp;uuml;rgerenergieprojekte und kleinere Projektierer vor eine gr&amp;ouml;&amp;szlig;ere H&amp;uuml;rde als andere. Gepaart mit der Unsicherheit, &amp;uuml;berhaupt in einer Ausschreibungsrunde einen Zuschlag zu erhalten, f&amp;uuml;hrt dies zu einer nur schwer l&amp;ouml;sbaren Aufgabe f&amp;uuml;r diese Akteure. Erfahrungen aus dem Ausland zeigen vielfach, dass Ausschreibungen insbesondere gr&amp;ouml;&amp;szlig;eren Unternehmen zum Vorteil gereichen. Insoweit bietet das neue System sicher nicht nur den &amp;bdquo;gro&amp;szlig;en Vier&amp;ldquo;, sondern auch Projektentwicklern einer bestimmten Gr&amp;ouml;&amp;szlig;e Chancen. F&amp;uuml;r B&amp;uuml;rgerenergieprojekte wird es aber schwer. Die insoweit vielfach betonten Ma&amp;szlig;nahmen, um die Eintrittsschwelle niedrig zu halten (niedrigere Sicherheit bei B-Plan, Maximalgr&amp;ouml;&amp;szlig;e 10 Megawatt, Vorzug des kleineren Projekts bei gleichem Gebotspreis), k&amp;ouml;nnen insoweit wohl nur als Feigenblatt angesehen werden. Sofern diese Wirkung politischer Wille ist, sollte das endlich mal offen ausgesprochen werden.
&lt;br&gt;
	
&lt;br&gt;
	&lt;strong&gt;Dezentrale Energiewende &amp;ndash; nein, danke?&lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;
	
&lt;br&gt;
	Bislang kaum diskutiert, aber durchaus fragw&amp;uuml;rdig erscheint zudem die Festlegung darauf, dass Anlagen, bei denen eine Eigenversorgung oder eine Direktlieferung vor Ort stattfinden soll, vom Verfahren g&amp;auml;nzlich ausgeschlossen werden. Diese Vorgabe ist nur auf den ersten Blick nachvollziehbar. Zwar k&amp;ouml;nnen Entwickler von Anlagen mit einem hohen Eigenversorgungsanteil oft einen niedrigeren Preis bieten als diejenigen, die den gesamten Strom an einen Direktvermarkter abgeben. Dies allein kann jedoch den Ausschluss aller dezentralen Versorgungskonzepte von den Ausschreibungen nicht allein rechtfertigen. Im Ergebnis handelt es sich &amp;ndash; nach der Einf&amp;uuml;hrung der EEG-Umlage auf die Eigenversorgung &amp;ndash; um eine weitere wirksame Ma&amp;szlig;nahme gegen dezentrale Versorgungskonzepte. Die Flexibilit&amp;auml;t der Investoren wird stark eingeschr&amp;auml;nkt und ein erhebliches Potenzial an Anlagenstandorten nicht ausgesch&amp;ouml;pft. Dies ist zu bedauern.
&lt;br&gt;
	
&lt;br&gt;
	&lt;strong&gt;Europarechtliche Verpflichtung?&lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;
	
&lt;br&gt;
	Schlie&amp;szlig;lich bleibt auch das &amp;bdquo;Totschlagargument&amp;ldquo; der europarechtlichen Verpflichtung nicht mehr als ein Scheinargument. Selbst wenn man die Wirksamkeit und Rechtm&amp;auml;&amp;szlig;igkeit der EU-Beihilfeleitlinien unterstellt &amp;ndash; und das kann mit guten Gr&amp;uuml;nden bezweifelt werden &amp;ndash; w&amp;auml;re die Umstellung auf Ausschreibungen nicht bzw. jedenfalls nicht in dem Umfang erforderlich gewesen, den sich der Gesetzgeber mit dem EEG 2014 zum Ziel gesetzt hat. Denn die Leitlinien sehen umfassende Ausnahmen &amp;ndash; unter anderem f&amp;uuml;r Anlagen mit einer installierten Leistung von bis zu 1 Megawatt &amp;ndash; vor. Von dieser M&amp;ouml;glichkeit macht der Gesetz- und Verordnungsgeber jedoch bislang keinen Gebrauch.
&lt;br&gt;
	Nach alledem fragt man sich am Ende ernsthaft: Warum eigentlich?&lt;/p&gt;
</description>
<category>Photovoltaik</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/6873/pv-freifl%C3%A4chenausschreibungen-warum-eigentlich-und-warum-so</guid>
<pubDate>Tue, 21 Apr 2015 11:35:15 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Eckpunktepapier zum Kohleausstieg</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/6870/eckpunktepapier-zum-kohleausstieg</link>
<description>Wirtschaftsminister Gabriel präsentiert erfreulicherweise den Einstieg in den Ausstieg aus der Stromerzeugung aus alten Kohlekraftwerken. Sie gefährden ernsthaft unsere Klimaziele einer 40% Reduktion der CO2 – Emissionen bis 2020, im Vergleich zu 1990. Diese alten, längst abgeschriebenen Kohlekraftwerke, oft Braunkohle, waren besonders auch im Vergleich zu modernen Gaskraftwerken durch den viel zu niedrigen Preis der CO2 – Emissionszertifikate bei günstigen Kohlepreisen so richtig wirtschaftlich geworden, Gelddruck-Maschinen der Stromkonzerne. Dies führte dazu dass wir seid 2009 praktisch keine Reduktion der Emission klimaschädlicher Gase messen konnten, in einigen Jahren sogar Zuwächse beobachteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im neuen Eckpunktepapier Strommarkt 2.0 des Bundeswirtschaftsministerums wird nun die Klimaproblematik in den Fokus genommen. 22 Millionen Tonnen CO2 – Emissionen sollen bis 2020 aus den unwirtschaftlichsten Kraftwerken mit klimaschädlichen Emissionen über einer festzusetzenden Grenze pro Gigawatt Leistung &amp;nbsp;durch eine zusätzliche Abgabe für diese Emissionen belastet werden. &amp;nbsp;Damit sollen die uneffektivsten Kohlekraftwerke im Vergleich zu modernen Gas- wie aber auch effizienten Kohlekraftwerken unwirtschaftlich werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Massnahme ist sehr viel weniger als der von Vielen geforderte Mindestpreis für Emissionszertifikate, oder einfacher eine direkte Steuer auf Emissionen, niedrig beginnend, aber fest geplant jährlich steigend. Diese Forderung wurde auch vom internationalen Konvent der Umweltpreisträger in Freiburg im März in einer gemeinsamen Erklärung nachdrücklich aufgestellt. &amp;nbsp;Die in dem Eckpunktepapier aufgezeigte Ausrichtung stimmt aber, und eine Umsetzung wäre auch der Einstieg in eine deutsche Klimapolitik, die nicht nur auf EU-Vorgaben wartet. Daher ist das Echo der Stromkonzerne wie auch von Politikern besonders in der CDU/CSU, denen die ganze Energiewende sowieso nicht passt, erwartungsgemäß sehr negativ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unerwartet rasch gestiegene Einspeisung erneuerbarer Energien führte aber bekanntlich dazu dass die Strompreise für die stromintensive Industrie in Deutschland unglaublich gefallen sind, bis herunter auf 3 ct / kWh. Diese Tatsache wird leider von den erwähnten, interessierten Politikern und Vertretern der Wirtschaft einfach ignoriert. Mir wurde wörtlich von einem Vorstandsvorsitzenden eines stromintensiven Konzerns zum Thema der niedrigen Strompreise in Deutschland gesagt: ‚Herr Weber, Sie haben ja recht, aber darüber spricht man doch nicht!’ Das Gejammer über unbezahlbare Stromrechnungen für die energieintensive Industrie &amp;nbsp;in Deutschland ist damit eine ganz bewusste Irreführung der Öffentlichkeit. Dasselbe gilt für die laute Kritik an der Höhe der Umlage für erneuerbaren Strom. Sie wurde nicht durch die Einspeisung von zu viel erneuerbarem Strom in die Höhe gejagt, sondern durch die 2009 eingeführten Änderungen des Berechnungsmodus sowie der rapiden Vergößerung der Zahl der von der Umlage befreiten Betriebe: seid 2009 verdoppelten sich die Auszahlungen an die Einspeiser erneuerbaren Stroms, die entsprechende Umlage dafür verfünfachte sich aber, von 1,2 auf 6,2 ct/kWh!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Getroffen von diesen Massnahmen wurden nicht nur die Privathaushalte, sondern auch besonders Handwerksbetriebe und mittelständische Firmen, die unter der hohen EEG-Umlage heute leiden, aber erst langsam von den niedrigen Strompreisen an der Strombörse profitieren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher sollten wir in der jetzt aufkommenden, kontroversen Diskussion der Pläne des Wirtschaftsministeriums sorgfältig darauf achten wer sich über diese Massnahmen beschwert: Die Stimmen, die uns bereits durch das Gezetere über die hohen Strompreise für die energieintensive Industrie in Deutschland in die Irre führen wollen – genauer: bewusst die Unwahrheit sagen! – sollten lieber ruhig sein, wir wissen inzwischen, wie wir deren Urteil zu bewerten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich ist es richtig dass die im Eckunktepapier besprochenen Massnahmen nur ein erster Tropfen auf den heissen Stein der Klimaproblematik sind. In diesem Papier wurde übrigens erstmals auch die Möglichkeit der Erdverkabelung von Gleichstrom Leitungen erwähnt, die Lösung des lästigen Problems neuer Hochspannungsleitungen. Das Papier ist daher ein wichtiger Einstieg in die richtige Richtung. Wir sollten Minister Gabriel mit seinem Staatssekretär Baake unsere Unterstützung dafür ausdrücken und ihnen den Rücken dafür stärken, in diese richtige Richtung auch beherzt weiterzugehen.</description>
<category>Energiewende</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/6870/eckpunktepapier-zum-kohleausstieg</guid>
<pubDate>Tue, 21 Apr 2015 08:41:38 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Was machen eigentlich Firmen wie Mercedes und Audi in Sachen Elektromobilität?</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/6834/was-machen-eigentlich-firmen-wie-mercedes-und-audi-in-sachen-elektromobilit%C3%A4t</link>
<description>Sind nicht auch diese bald gezwungen im Bereich e-mobility aktiv zu werden? Allein schon durch die CO2 Auflagen und angestrebten Klimaschutzziele der Regierung?</description>
<category>Elektroauto, E-mobility</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/6834/was-machen-eigentlich-firmen-wie-mercedes-und-audi-in-sachen-elektromobilit%C3%A4t</guid>
<pubDate>Tue, 14 Apr 2015 09:39:59 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Das Ausschreibungsmodell – Ausstieg aus der Förderung von PV - Strom oder neue Chance für die PV - Branche?</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/6739/das-ausschreibungsmodell-ausstieg-aus-der-f%C3%B6rderung-von-pv-strom-oder-neue-chance-f%C3%BCr-die-pv-branche</link>
<description>


&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;I.&amp;nbsp;Grundlegender Systemwechsel durch Ausschreibungsmodell&lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;
	Das zum 01.08.2014 in Kraft getretene&amp;nbsp;EEG&amp;nbsp;2014,&amp;nbsp;mit dem das bisher bekannte&amp;nbsp;F&amp;ouml;rdersystem des EEG gerade erst grundlegend umstrukturiert worden ist, sieht&amp;nbsp;bereits heute einen weiteren, fundamentalen Systemwechsel bei der F&amp;ouml;rderung der&amp;nbsp;Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen und insbesondere im PV-Bereich&amp;nbsp;vor.
&lt;br&gt;
	Die Einf&amp;uuml;hrung eines Ausschreibungsmodells bewirkt die tiefgreifendste&amp;nbsp;Ver&amp;auml;nderung seit Inkrafttreten des EEG von einer administrativen Festlegung der&amp;nbsp;F&amp;ouml;rderh&amp;ouml;he hin zu einem wettbewerblichen System. Sowohl die H&amp;ouml;he der&amp;nbsp;finanziellen F&amp;ouml;rderung als auch die F&amp;ouml;rderberechtigten werden ab sp&amp;auml;testens 2017&amp;nbsp;f&amp;uuml;r alle Formen der Erneuerbaren Energien durch Ausschreibung ermittelt&amp;nbsp;werden,&amp;nbsp;um so die festgelegten Ausbauziele kosteneffizienter zu erreichen und die F&amp;ouml;rderung&amp;nbsp;an die aktuelle Wettbewerbssituation anzupassen.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	Um&amp;nbsp;Erfahrungen&amp;nbsp;mit dieser neuen Art der F&amp;ouml;rderung zu sammeln, sollen bereits im&amp;nbsp;Jahr 2015 Pilotausschreibungen bei Photovoltaik-Freifl&amp;auml;chenanlagen (nachfolgend:&amp;nbsp;PV-Freifl&amp;auml;chenanlagen) durchgef&amp;uuml;hrt werden. Damit nimmt die PV&amp;ndash;wie schon so oft&amp;nbsp;in den letzten Jahren&amp;ndash;abermals eine entscheidende Vorreiterrolle ein.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	
&lt;br&gt;
	Das EEG 2014 erm&amp;auml;chtigt die Bundesregierung in diesem&amp;nbsp;Zusammenhang, die&amp;nbsp;Details der Ausschreibung f&amp;uuml;r PV-Freifl&amp;auml;chenanlagen in einer Rechtsverordnung zu regeln. Die gesetzliche Grundlage daf&amp;uuml;r bilden die &amp;sect;&amp;sect;55 und 88 EEG 2014 f&amp;uuml;r PV-Freifl&amp;auml;chenanlagen. Auf dieser Grundlage sollen dann noch im Laufe des Jahres 2015 die ersten Ausschreibungen durchgef&amp;uuml;hrt werden.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;a rel=&quot;nofollow&quot; href=&quot;http://experts.top50-solar.de/?qa=blob&amp;amp;qa_blobid=17414041629053577642&quot;&gt;http://experts.top50-solar.de/?qa=blob&amp;amp;qa_blobid=17414041629053577642&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
</description>
<category>Photovoltaik</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/6739/das-ausschreibungsmodell-ausstieg-aus-der-f%C3%B6rderung-von-pv-strom-oder-neue-chance-f%C3%BCr-die-pv-branche</guid>
<pubDate>Wed, 25 Mar 2015 14:33:15 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Was bedeutet Energy Only Markt?</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/6729/was-bedeutet-energy-only-markt</link>
<description>Ich weiss nicht, ob die Politik verwirren möchte und das Ziel sein soll, dass die Bürger es gar nicht mehr verstehen. Dauernd erfinden sie neue Begriffe. Was ist denn nun ein Energy Only Markt?</description>
<category>Energiewende</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/6729/was-bedeutet-energy-only-markt</guid>
<pubDate>Tue, 24 Mar 2015 08:52:52 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Herr Oettinger und Mr. Cameron: Was muss noch passieren?</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/6449/herr-oettinger-und-mr-cameron-was-muss-noch-passieren</link>
<description>


&lt;p&gt;
	&lt;span id=&quot;teaser&quot;&gt;G&amp;uuml;nter Oettinger war schon als Ministerpr&amp;auml;sident von Baden-W&amp;uuml;rttemberg ein Freund der Atomkraft und der Atomlobby. Als EU-Energie-Kommissar war er stets skeptisch gegen die deutsche Energiewende.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	In Deutschland scheine zu wenig Sonne und es wehe zu wenig Wind &amp;ndash; waren seine Einw&amp;auml;nde entgegen den ganz anderen Erfahrungen von Millionen &amp;Ouml;koenergie-Erzeugern. In seinen letzten Tagen als Energie-Kommissar machte der Schwabe Oettinger noch den Weg frei f&amp;uuml;r den Neubau von Atomkraftwerken in England mit unglaublichen staatlichen F&amp;ouml;rderhilfen, obwohl er die Atomsubventionen urspr&amp;uuml;nglich &amp;bdquo;sowjetisch&amp;ldquo; genannt hatte. &amp;nbsp;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	F&amp;uuml;r zun&amp;auml;chst zwei neue AKW darf die englische Regierung dem franz&amp;ouml;sischen Betreiber EDF eine B&amp;uuml;rgschaft von 21 Milliarden Euro gew&amp;auml;hren und au&amp;szlig;erdem 35 Jahre lang 11 Cent Verg&amp;uuml;tung f&amp;uuml;r jede Kilowattstunde Atomstrom Verg&amp;uuml;tung bezahlen plus den Inflationsausgleich. Nach dem EU-Recht ist diese wettbewerbswidrige finanzielle Unterst&amp;uuml;tzung zwar nicht erlaubt, aber Br&amp;uuml;ssel erlaubte eine Ausnahme.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	Mit diesem R&amp;uuml;ckenwind von der EU will die englische Regierung den Bau weiterer acht AKW vorantreiben. Alle Erfahrungen von Tschernobyl und Fukushima werden verdr&amp;auml;ngt und vergessen. Bisher wurde mit &amp;bdquo;zu hohen Kosten&amp;ldquo; gegen die erneuerbaren Energietr&amp;auml;ger argumentiert. Jetzt aber sollen f&amp;uuml;r gef&amp;auml;hrlichen Atomstrom weit h&amp;ouml;here Verg&amp;uuml;tungen bezahlt werden.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	Die Zeitung Financial Times hat ausgerechnet, dass die Kilowattstunde Atomstrom mit der zugesagten Finanzhilfe bald 35.5 Cent kosten wird w&amp;auml;hrend f&amp;uuml;r Sonnen- und Windstrom zurzeit noch um die neun Cent Einspeise-Verg&amp;uuml;tung pro Kilowattstunde bezahlt wird.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	Erneuerbare Energie wird immer preiswerter, weil Sonne und Wind keine Rechnung schicken und weil &amp;Ouml;koenergie fast keine Folgekosten nach sich zieht w&amp;auml;hrend die gef&amp;auml;hrliche Atomstrom-Produktion immer teurer und durch die notwendige Entsorgung des Atomm&amp;uuml;lls letztlich unbezahlbar wird.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;Billiger Atomstrom? Was kostet der n&amp;auml;chste Atomunfall? &lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	Tschernobyl&amp;nbsp; hat bisher die Steuerzahler in Russland&amp;nbsp; weit &amp;uuml;ber 100 Milliarden Dollar und viele Tote gekostet. Jedes AKW birgt ein atomares Restrisiko. Das ist jenes Risiko, das uns jeden Tag &amp;bdquo;den Rest&amp;ldquo; geben kann. Herr Oettinger und Mr. Cameron: Was muss noch passieren bis Sie lernf&amp;auml;hig werden?&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	Wir B&amp;uuml;rgerinnen und B&amp;uuml;rger der EU sollten diesen geplanten Skandal verhindern und mit den Sch&amp;ouml;nauer Stromrebellen bei der EU-Kommission Beschwerde dagegen einlegen. Nur durch massenhaften Protest von unten kann es jetzt noch gelingen, eine Renaissance der Atomkraft in Europa zu verhindern.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	Die &amp;bdquo;Sonnenseite&amp;ldquo; bittet ihre Freundinnen und Freunde, den Protest zu unterst&amp;uuml;tzen und sich damit zugleich der Beschwerde der &amp;ouml;sterreichischen Regierung anzuschlie&amp;szlig;en.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://www.sonnenseite.com/de/zukunft/ein-zeichen-gegen-atomkraft-setzen.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ein Zeichen gegen Atomkraft setzen!&lt;/a&gt; &lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;
	Jetzt unterschreiben - keine Subventionen f&amp;uuml;r Atomstrom!
&lt;br&gt;
	&lt;a href=&quot;http://rmtl.net/c/104/595097/548/0/2062314/58800/19z0dw6.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Unterzeichnen Sie jetzt die Beschwerde an die EU-Kommission!&lt;/a&gt;
&lt;br&gt;
	&lt;a href=&quot;http://www.ews-schoenau.de/kampagne&quot; rel=&quot;nofollow&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Hier gelangen Sie direkt zur Kampagne&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
</description>
<category>Energiewende</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/6449/herr-oettinger-und-mr-cameron-was-muss-noch-passieren</guid>
<pubDate>Mon, 09 Feb 2015 13:24:35 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Welche Energieverbrauch-Einsparziele hat die deutsche Regierung in Sachen Verkehr bis 2020?</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/6159/welche-energieverbrauch-einsparziele-hat-die-deutsche-regierung-in-sachen-verkehr-bis-2020</link>
<description></description>
<category>Elektroauto, E-mobility</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/6159/welche-energieverbrauch-einsparziele-hat-die-deutsche-regierung-in-sachen-verkehr-bis-2020</guid>
<pubDate>Mon, 22 Dec 2014 12:12:40 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Warum möchte man Fracking in Deutschland überhaupt zulassen?</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/6135/warum-m%C3%B6chte-man-fracking-in-deutschland-%C3%BCberhaupt-zulassen</link>
<description>Auch wenn es strenge Regeln dafür geben soll? Energiegewinnung geht doch auch anders.</description>
<category>Energiewende</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/6135/warum-m%C3%B6chte-man-fracking-in-deutschland-%C3%BCberhaupt-zulassen</guid>
<pubDate>Wed, 17 Dec 2014 11:35:45 +0000</pubDate>
</item>
</channel>
</rss>