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<title>Top50-Solar Experts - Neue Beiträge mit verkehrswende-Tag</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/tag/verkehrswende</link>
<description>RSS-Feed von Top50-Solar Experts</description>
<item>
<title>Geht Öffentlicher Nahverkehr auch kostenlos?</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/8851/geht-%C3%B6ffentlicher-nahverkehr-auch-kostenlos</link>
<description>


&lt;p&gt;
		&lt;/p&gt;

&lt;p style=&quot;&quot;&gt;
			Kaum diskutiert die Bundesregierung eine neue zukunftseisende, &amp;ouml;kologisch interessante und sozial fortschrittliche Idee, schl&amp;auml;gt die Stunde der ewigen Bedenkentr&amp;auml;ger.
		&lt;/p&gt;
	
	

&lt;ul&gt;

&lt;li&gt;
			Kostenloser &amp;Ouml;ffentlicher Nahverkehr (&amp;Ouml;PNV) &amp;ndash; wer soll das denn bezahlen?&amp;nbsp;
		&lt;/li&gt;
		

&lt;li&gt;
			Wie sollen die Kosten zwischen Bund, L&amp;auml;ndern und Kommunen aufgeteilt werden?&amp;nbsp;
		&lt;/li&gt;
		

&lt;li&gt;
			Kann der &amp;Ouml;ffentliche Nahverkehr &amp;uuml;berhaupt noch ausgebaut werden ohne &amp;uuml;berlastet zu sein?
		&lt;/li&gt;
	&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;
		Lauter Totschlagargumente! Kostenloser &amp;Ouml;ffentlicher Nahverkehr bietet die gro&amp;szlig;e Chance, rasch die schlimmsten Ausw&amp;uuml;chse der katastrophalen Verkehrssituation hierzulande zu entsch&amp;auml;rfen. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Haupts&amp;auml;chlich im Verkehrsbereich verfehlt Deutschland seine Klimaschutzziele. 2018 verursachen vor allem der PKW-Verkehr und die noch immer wachsende LKW-Dichte weit mehr CO2-Emissionen als 1990.&amp;nbsp; Versprochen war, dass es bis 2020 weit weniger werden. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		2017 standen die Autofahrer hierzulande h&amp;auml;ufiger im Stau als je zuvor &amp;ndash; insgesamt 52 Lebensjahre. Das waren 245 Milliarden Sch&amp;auml;den f&amp;uuml;r die deutsche Volkswirtschaft. Die Zahl der Pendler steigt st&amp;auml;ndig. Heute gibt es dreimal mehr&amp;nbsp; Wochenendpendler als noch im Jahr 2.000. Und die Schiene bleibt dabei auf der Strecke. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		&lt;strong&gt;Ein deutscher Mensch verbringt mehr Stunden im Stau als beim ***. Ist das Lebensqualit&amp;auml;t? Ist Autofahren denn gar nicht heilbar?&lt;/strong&gt;
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Doch! Die Idee der amtierenden Bundesregierung ist gut und richtig. Minister aus CDU/CSU und SPD (Altmaier, Schmidt und Hendricks) haben partei&amp;uuml;bergreifend &lt;a target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot; href=&quot;http://www.sonnenseite.com/de/politik/regierung-schlaegt-kostenlosen-oepnv-vor.html&quot;&gt;der EU den Vorschlag eines kostenlosen &amp;Ouml;PNV unterbreitet&lt;/a&gt;, um die Luftqualit&amp;auml;t in deutschen St&amp;auml;dten zu verbessern. Einem Land, das so mobil sein muss wie das Industrieland Deutschland, fehlte bisher jede geistige Mobilit&amp;auml;t f&amp;uuml;r Alternativen zum bestehenden Chaos. Jetzt ist endlich politischer Wille zur Ver&amp;auml;nderung gefragt und siehe da - die Bundesregierung kann noch handeln, wenn auch erst auf Druck aus Br&amp;uuml;ssel. &amp;nbsp;
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		&lt;strong&gt;Und die Gegenfrage &amp;bdquo;Wer soll das bezahlen?&amp;ldquo;&lt;/strong&gt; ist leicht zu beantworten. Nach &lt;a target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot; href=&quot;https://www.dnr.de/presse/pressemitteilungen/pm-2018/dnr-begruesst-vorstoss-fuer-verguenstigung-des-oeffentlichen-nahverkehrs-als-sozialvertraeglichen-beitrag-zur-verkehrswende/&quot;&gt;Berechnungen des Umweltdachverbands &amp;bdquo;Deutschen Naturschutzring&amp;ldquo; &amp;nbsp;(DNR)&lt;/a&gt; w&amp;uuml;rde allein die &lt;strong&gt;Streichung des Dieselprivilegs&lt;/strong&gt; bei der Mineral&amp;ouml;lsteuer jedes Jahr sieben Milliarden Euro in die Staatskassen sp&amp;uuml;len.&amp;nbsp; Die &lt;strong&gt;Streichung der Entfernungspauschale&lt;/strong&gt; br&amp;auml;chte f&amp;uuml;nf Milliarden Euro. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Durch den bisherigen Ticketverkauf beim &amp;Ouml;PNV wurden pro Jahr lediglich sechs Milliarden Euro eingenommen, die zu ersetzen w&amp;auml;ren, so der DNR. Der vorgeschlagene Umbau der Finanzierung ist sozial gerecht, &amp;ouml;kologisch hilfreich und finanzierbar.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Die alleinerziehende Krankenschwester, die keine Entfernungspauschale geltend machen kann, weil sie gar kein Auto besitzt, w&amp;uuml;rde entlastet. W&amp;auml;hrend die Liebhaber gro&amp;szlig;er Dreckschleudern zur Kasse gebeten w&amp;uuml;rden. Die Gesundheit aller Menschen w&amp;uuml;rde besser gesch&amp;uuml;tzt. Die Klimaziele der Bundesregierung w&amp;uuml;rden eher erreicht und die Mobilit&amp;auml;t aller w&amp;uuml;rde entspannter. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Deutschland braucht eine Offensive f&amp;uuml;r den &amp;Ouml;PNV. Eine andere Politik ist m&amp;ouml;glich. Autofahren ist heilbar. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		&lt;strong&gt;81% der Deutschen halten eine Verkehrswende f&amp;uuml;r dringend n&amp;ouml;tig&lt;/strong&gt;. Immer mehr Menschen, immer mehr Autos und zu wenig Platz. Zu viele Autos st&amp;ouml;ren einfach. Wir m&amp;uuml;ssen Verkehr neu denken. Es ist bisher haupts&amp;auml;chlich der politische Wille, der im Stau steckt. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		&lt;strong&gt;Immer mehr Autos bedeuten mehr Stress, weniger Freizeit und schlechtere Gesundheit.&lt;/strong&gt;
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		In den Nachrichten h&amp;ouml;ren wir jetzt st&amp;auml;ndig, es drohen Fahrverbote. Wir w&amp;auml;re es denn mal mit der Nachricht, es &amp;bdquo;droht&amp;ldquo; bessere Luft?
	&lt;/p&gt;
	

&lt;ul&gt;

&lt;li&gt;
			&lt;a target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot; href=&quot;http://www.sonnenseite.com/de/politik/regierung-schlaegt-kostenlosen-oepnv-vor.html&quot;&gt;Regierung schl&amp;auml;gt kostenlosen &amp;Ouml;PNV vor&lt;/a&gt; | Die Bundesregierung denkt &amp;uuml;ber die Einf&amp;uuml;hrung eines kostenlosen &amp;ouml;ffentlichen Nahverkehrs in deutschen St&amp;auml;dten nach.
		&lt;/li&gt;
		

&lt;li&gt;
			&lt;a target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot; href=&quot;http://www.sonnenseite.com/de/mobilitaet/die-bevoelkerung-in-deutschland-haelt-verkehrswende-fuer-noetig.html&quot;&gt;Die Bev&amp;ouml;lkerung in Deutschland h&amp;auml;lt &quot;Verkehrswende&quot; f&amp;uuml;r n&amp;ouml;tig&lt;/a&gt; | KfW-Research-Befragung zeigt gro&amp;szlig;es Bewusstsein f&amp;uuml;r Handlungsbedarf: Gleichzeitig hohe Bereitschaft zur Ver&amp;auml;nderung des pers&amp;ouml;nlichen Verhaltens - Jeder Dritte hat bereits sein eigenes Mobilit&amp;auml;tsverhalten angepasst - Mehrheit ist f&amp;uuml;r Tempolimit auf Autobahnen.
		&lt;/li&gt;
	&lt;/ul&gt;

</description>
<category>Energiewende</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/8851/geht-%C3%B6ffentlicher-nahverkehr-auch-kostenlos</guid>
<pubDate>Wed, 28 Feb 2018 16:12:16 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Fahrverbote für Diesel? Das große Geld und die große Politik</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/8850/fahrverbote-f%C3%BCr-diesel-das-gro%C3%9Fe-geld-und-die-gro%C3%9Fe-politik</link>
<description>


&lt;p&gt;
		&lt;/p&gt;

&lt;p style=&quot;&quot;&gt;
			Der fr&amp;uuml;here US-Vizepr&amp;auml;sident Al Gore schreibt, dass in Washington auf einen Abgeordneten oder Senator vier Lobbyisten kommen, die versuchen, Klimaschutz zu verhindern. Das ist eine Demokratiekrise. Wenn wir diese &amp;ndash; auch in Deutschland &amp;ndash; nicht l&amp;ouml;sen, k&amp;ouml;nnen wir auch die Klimakrise nicht l&amp;ouml;sen. Von Franz Alt
		&lt;/p&gt;
	
	

&lt;p&gt;
		In den USA haben allein die Milliard&amp;auml;rs-Br&amp;uuml;der Charles und David Koch, Eigent&amp;uuml;mer eines riesigen &amp;Ouml;l- und Chemiekonzerns, 88 Millionen Dollar an Gruppen bezahlt, welche den Klimawandel leugnen &amp;ndash; so Al Gore. Und bezahlte Wissenschaft f&amp;uuml;r gef&amp;auml;llige Gutachten gibt es nicht nur in den USA. Am bekanntesten daf&amp;uuml;r daf&amp;uuml;r sind die Tabakindustrie, die Autobranche, die industrialisierten Nahrungshersteller, die Kohle-Lobby, die Atomwirtschaft, die Waffenhersteller. Irrsinn statt Politik f&amp;uuml;r das Allgemeinwohl.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Das gro&amp;szlig;e Geld hat gro&amp;szlig;en Einfluss auf die gro&amp;szlig;e Politik. Auch in Deutschland.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Ganz im Sinn der Waffenlobby hat Pr&amp;auml;sident Trump nach dem j&amp;uuml;ngsten Amoklauf an einer Schule mit 17 Toten auch noch eine Bewaffnung der Lehrer gefordert. Eine alte Forderung der Waffenhersteller.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Sollten nach dem Diesel-Urteil des Bundesverwaltungsgerichts hierzulande tats&amp;auml;chlich Fahrverbote f&amp;uuml;r alte Diesel ausgesprochen werden, dann profitiert auch davon die Autowirtschaft, denn die Leute werden neue Benzinautos kaufen, was der Umwelt weiterhin schadet und der Gesundheit der Menschen ebenso. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Weil die Politik bisher unf&amp;auml;hig war, eine wirkliche Verkehrspolitik zu organisieren, m&amp;uuml;ssen Gerichte die Arbeit von Regierungen erledigen. Ein Armutszeugnis. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		&lt;strong&gt;Wie geht denn eine durchdachte Verkehrswende?&lt;/strong&gt;
	&lt;/p&gt;
	

&lt;ul&gt;

&lt;li&gt;
			&lt;strong&gt;Erstens:&lt;/strong&gt; Attraktiver Nahverkehr durch g&amp;uuml;nstigere Ticketpreise, bessere Takte, mehr Bahnen und Busse.
		&lt;/li&gt;
		

&lt;li&gt;
			&lt;strong&gt;Zweitens:&lt;/strong&gt; Bahnpolitik im Fernverkehr wie in der Schweiz oder in Japan. Die Schweiz investiert pro Einwohner jedes Jahr 350 Euro in ihre Bahn, in Deutschland 54 Euro und in Japan hat ein Shinkansen-Zug &amp;ndash; vergleichbar unserem ICE &amp;ndash; im Schnitt 10 Sekunden Versp&amp;auml;tung.
		&lt;/li&gt;
		

&lt;li&gt;
			&lt;strong&gt;Drittens:&lt;/strong&gt; In Zeiten der Digitalisierung und von Carsharing kann auch hierzulande k&amp;uuml;nftig mehr Arbeit von zuhause anstatt im weit entfernten B&amp;uuml;ro erledigt werden. Das Ergebnis w&amp;auml;re eine starke Reduktion der Autos und des Autoverkehrs.
		&lt;/li&gt;
		

&lt;li&gt;
			&lt;strong&gt;Viertens:&lt;/strong&gt; Ausbau von Radwegen.
		&lt;/li&gt;
		

&lt;li&gt;
			&lt;strong&gt;F&amp;uuml;nftens:&lt;/strong&gt; Mehr Platz f&amp;uuml;r Menschen und B&amp;auml;ume in unseren St&amp;auml;dten durch R&amp;uuml;ckbau von Stra&amp;szlig;en zu Fu&amp;szlig;g&amp;auml;nger- und Radwegen. Mehr Parks statt immer mehr Parkpl&amp;auml;tze.
		&lt;/li&gt;
	&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;
		&lt;strong&gt;Das alles f&amp;uuml;hrt zu weniger Autoverkehr, besserer Luft, weniger Staus und Stress und zu insgesamt h&amp;ouml;herer Lebensqualit&amp;auml;t. &lt;/strong&gt;
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Es geht also um weit mehr als um Fahrverbote &amp;ndash; es geht um lebenswerte St&amp;auml;dte mit sauberer Luft und um Entschleunigung unserer Lebensweise. Die Stadt ist der Ort, der weniger den Autos geh&amp;ouml;rt, sondern allen Menschen. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Die heutige Autopolitik ist umweltpolitisch eine Katastrophe und zugleich eine Bankrotterkl&amp;auml;rung &amp;nbsp;demokratisch gew&amp;auml;hlter Regierungen &amp;ndash; in den USA wie in Deutschland und anderswo.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;ul&gt;

&lt;li&gt;
			&lt;a target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot; href=&quot;http://www.sonnenseite.com/de/mobilitaet/verkehrswende-made-in-germany-wie-deutschland-den-umstieg-schafft.html&quot;&gt;Verkehrswende &amp;bdquo;made in Germany&amp;ldquo; &amp;ndash; Wie Deutschland den Umstieg schafft&lt;/a&gt; Das Verkehrssystem steht vor tiefgreifenden Ver&amp;auml;nderungen. Angetrieben von Digitalisierung, technischen Entwicklungen und hohen Anforderungen an Klima- und Gesundheitsschutz sind strukturelle Ver&amp;auml;nderungen unvermeidlich.
		&lt;/li&gt;
	&lt;/ul&gt;

</description>
<category>Energiewende</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/8850/fahrverbote-f%C3%BCr-diesel-das-gro%C3%9Fe-geld-und-die-gro%C3%9Fe-politik</guid>
<pubDate>Wed, 28 Feb 2018 16:10:51 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Geht Öffentlicher Nahverkehr auch kostenlos?</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/8845/geht-%C3%B6ffentlicher-nahverkehr-auch-kostenlos</link>
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&lt;p&gt;Kaum diskutiert die Bundesregierung eine neue zukunftseisende, &amp;ouml;kologisch interessante und sozial fortschrittliche Idee, schl&amp;auml;gt die Stunde der ewigen Bedenkentr&amp;auml;ger.
	&lt;/p&gt;

&lt;ul style=&quot;list-style-type: decimal;&quot;&gt;

&lt;li class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;mso-margin-top-alt:auto;mso-margin-bottom-alt:auto;      mso-list:l0 level1 lfo1;tab-stops:list 36.0pt&quot;&gt;
			 &lt;span style='mso-fareast-font-family:      &quot;Times New Roman&quot;'&gt;Kostenloser &amp;Ouml;ffentlicher Nahverkehr (&amp;Ouml;PNV) &amp;ndash; wer soll das denn bezahlen?&amp;nbsp;&lt;/span&gt; 
		&lt;/li&gt;
		

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		&lt;/li&gt;
		

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		&lt;/li&gt;
	&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;
		Lauter Totschlagargumente! Kostenloser &amp;Ouml;ffentlicher Nahverkehr bietet die gro&amp;szlig;e Chance, rasch die schlimmsten Ausw&amp;uuml;chse der katastrophalen Verkehrssituation hierzulande zu entsch&amp;auml;rfen. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Haupts&amp;auml;chlich im Verkehrsbereich verfehlt Deutschland seine Klimaschutzziele. 2018 verursachen vor allem der PKW-Verkehr und die noch immer wachsende LKW-Dichte weit mehr CO2-Emissionen als 1990.&amp;nbsp; Versprochen war, dass es bis 2020 weit weniger werden. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		2017 standen die Autofahrer hierzulande h&amp;auml;ufiger im Stau als je zuvor &amp;ndash; insgesamt 52 Lebensjahre. Das waren 245 Milliarden Sch&amp;auml;den f&amp;uuml;r die deutsche Volkswirtschaft. Die Zahl der Pendler steigt st&amp;auml;ndig. Heute gibt es dreimal mehr&amp;nbsp; Wochenendpendler als noch im Jahr 2.000. Und die Schiene bleibt dabei auf der Strecke. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		&lt;strong&gt;Ein deutscher Mensch verbringt mehr Stunden im Stau als beim ***. Ist das Lebensqualit&amp;auml;t? Ist Autofahren denn gar nicht heilbar?&lt;/strong&gt; 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Doch! Die Idee der amtierenden Bundesregierung ist gut und richtig. Minister aus CDU/CSU und SPD (Altmaier, Schmidt und Hendricks) haben partei&amp;uuml;bergreifend der EU den Vorschlag eines kostenlosen &amp;Ouml;PNV unterbreitet, um die Luftqualit&amp;auml;t in deutschen St&amp;auml;dten zu verbessern. Einem Land, das so mobil sein muss wie das Industrieland Deutschland, fehlte bisher jede geistige Mobilit&amp;auml;t f&amp;uuml;r Alternativen zum bestehenden Chaos. Jetzt ist endlich politischer Wille zur Ver&amp;auml;nderung gefragt und siehe da - die Bundesregierung kann noch handeln, wenn auch erst auf Druck aus Br&amp;uuml;ssel. &amp;nbsp; 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		&lt;strong&gt;Und die Gegenfrage &amp;bdquo;Wer soll das bezahlen?&amp;ldquo;&lt;/strong&gt; ist leicht zu beantworten. Nach &lt;a href=&quot;https://www.dnr.de/presse/pressemitteilungen/pm-2018/dnr-begruesst-vorstoss-fuer-verguenstigung-des-oeffentlichen-nahverkehrs-als-sozialvertraeglichen-beitrag-zur-verkehrswende/&quot; rel=&quot;nofollow&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Berechnungen des Umweltdachverbands &amp;bdquo;Deutschen Naturschutzring&amp;ldquo; &amp;nbsp;(DNR)&lt;/a&gt; w&amp;uuml;rde allein die &lt;strong&gt;Streichung des Dieselprivilegs&lt;/strong&gt; bei der Mineral&amp;ouml;lsteuer jedes Jahr sieben Milliarden Euro in die Staatskassen sp&amp;uuml;len.&amp;nbsp; Die &lt;strong&gt;Streichung der Entfernungspauschale&lt;/strong&gt; br&amp;auml;chte f&amp;uuml;nf Milliarden Euro. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Durch den bisherigen Ticketverkauf beim &amp;Ouml;PNV wurden pro Jahr lediglich sechs Milliarden Euro eingenommen, die zu ersetzen w&amp;auml;ren, so der DNR. Der vorgeschlagene Umbau der Finanzierung ist sozial gerecht, &amp;ouml;kologisch hilfreich und finanzierbar. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Die alleinerziehende Krankenschwester, die keine Entfernungspauschale geltend machen kann, weil sie gar kein Auto besitzt, w&amp;uuml;rde entlastet. W&amp;auml;hrend die Liebhaber gro&amp;szlig;er Dreckschleudern zur Kasse gebeten w&amp;uuml;rden. Die Gesundheit aller Menschen w&amp;uuml;rde besser gesch&amp;uuml;tzt. Die Klimaziele der Bundesregierung w&amp;uuml;rden eher erreicht und die Mobilit&amp;auml;t aller w&amp;uuml;rde entspannter. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Deutschland braucht eine Offensive f&amp;uuml;r den &amp;Ouml;PNV. Eine andere Politik ist m&amp;ouml;glich. Autofahren ist heilbar. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		&lt;strong&gt;81% der Deutschen halten eine Verkehrswende f&amp;uuml;r dringend n&amp;ouml;tig&lt;/strong&gt;. Immer mehr Menschen, immer mehr Autos und zu wenig Platz. Zu viele Autos st&amp;ouml;ren einfach. Wir m&amp;uuml;ssen Verkehr neu denken. Es ist bisher haupts&amp;auml;chlich der politische Wille, der im Stau steckt. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		&lt;strong&gt;Immer mehr Autos bedeuten mehr Stress, weniger Freizeit und schlechtere Gesundheit.&lt;/strong&gt; 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		In den Nachrichten h&amp;ouml;ren wir jetzt st&amp;auml;ndig, es drohen Fahrverbote. Wir w&amp;auml;re es denn mal mit der Nachricht, es &amp;bdquo;droht&amp;ldquo; bessere Luft? 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;ul style=&quot;list-style-type: decimal;&quot;&gt;

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		&lt;/li&gt;
	&lt;/ul&gt;

</description>
<category>Energiewende</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/8845/geht-%C3%B6ffentlicher-nahverkehr-auch-kostenlos</guid>
<pubDate>Thu, 15 Feb 2018 07:44:32 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Merkel: „In der Ruhe liegt die Kraft“</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/8761/merkel-in-der-ruhe-liegt-die-kraft</link>
<description>


&lt;p&gt;
		&lt;/p&gt;

&lt;p style='color: rgb(100, 104, 106); font-family: &quot;Open Sans&quot;,&quot;Trebuchet MS&quot;,Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; letter-spacing: normal; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; background-color: rgb(255, 255, 255); text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial; margin: 0px 0px 10px; font-weight: 500; display: inline-block;'&gt;
			Es ist wie nach jeder Wahl: Aufgeregte Journalisten k&amp;uuml;ndigen eine &amp;bdquo;Z&amp;auml;sur&amp;ldquo; an &amp;ndash; nerv&amp;ouml;se Parteipolitiker wollen &amp;bdquo;die Kanzlerin jagen&amp;ldquo; &amp;ndash; Verlierer beschimpfen die W&amp;auml;hler. Doch die Kanzlerin sagt am Wahlabend den vern&amp;uuml;nftigen Satz: &amp;bdquo;In der Ruhe liegt die Kraft&amp;ldquo;. Ein Kommentar von Franz Alt
		&lt;/p&gt;
	
	

&lt;p style='margin: 0px 0px 9.5px; font-weight: normal; line-height: 20px; color: rgb(100, 104, 106); font-family: &quot;Open Sans&quot;, &quot;Trebuchet MS&quot;, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; background-color: rgb(255, 255, 255); text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial;'&gt;
		Wenigstens eine unaufgeregte Stimme im Konzert des wild aufgeregt gackernden Berliner H&amp;uuml;hnerstalls. Eines scheint klar: Die Rechtspopulisten zerlegen sich schon wieder selbst wie sie das auch fr&amp;uuml;her bei den &amp;bdquo;Republikanern&amp;ldquo; und bei der NPD gemacht haben.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p style='margin: 0px 0px 9.5px; font-weight: normal; line-height: 20px; color: rgb(100, 104, 106); font-family: &quot;Open Sans&quot;, &quot;Trebuchet MS&quot;, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; background-color: rgb(255, 255, 255); text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial;'&gt;
		Alles andere ist offen wie sich das nach einer demokratischen Wahl geh&amp;ouml;rt. Die wahrscheinliche Jamaika-Koalition wird nicht zum Untergang des Abendlandes f&amp;uuml;hren. Die Karibik-Insel Jamaika ist ein armes, aber sehr interessantes und charmantes Land mit liebenswerten Menschen.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p style='margin: 0px 0px 9.5px; font-weight: normal; line-height: 20px; color: rgb(100, 104, 106); font-family: &quot;Open Sans&quot;, &quot;Trebuchet MS&quot;, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; background-color: rgb(255, 255, 255); text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial;'&gt;
		Angela Merkel kann mit &amp;bdquo;Jamaika&amp;ldquo; nochmal etwas Neues und ganz Interessantes beginnen.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p style='margin: 0px 0px 9.5px; font-weight: normal; line-height: 20px; color: rgb(100, 104, 106); font-family: &quot;Open Sans&quot;, &quot;Trebuchet MS&quot;, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; background-color: rgb(255, 255, 255); text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial;'&gt;
		Alle vier Parteien haben Regierungserfahrung und wissen, dass zum Regieren vern&amp;uuml;nftige Kompromisse geh&amp;ouml;ren, die auch den Anderen genug Luft zum Atmen lassen.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p style='margin: 0px 0px 9.5px; font-weight: normal; line-height: 20px; color: rgb(100, 104, 106); font-family: &quot;Open Sans&quot;, &quot;Trebuchet MS&quot;, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; background-color: rgb(255, 255, 255); text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial;'&gt;
		Es ist gut, dass die SPD ohne Wenn und Aber die Oppositionsrolle annimmt. CDU/CSU, FDP und Gr&amp;uuml;ne werden wohl die Regierung bilden. Die Kleinen m&amp;uuml;ssen sich am Anfang noch etwas zieren, aber auch sie wollen dabei sein.&amp;nbsp; Sie werden der taktisch klug agierenden Kanzlerin schlie&amp;szlig;lich folgen.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p style='margin: 0px 0px 9.5px; font-weight: normal; line-height: 20px; color: rgb(100, 104, 106); font-family: &quot;Open Sans&quot;, &quot;Trebuchet MS&quot;, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; background-color: rgb(255, 255, 255); text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial;'&gt;
		Angela Merkel war mal Umweltministerin und m&amp;ouml;chte gerne ihren Ruf als &amp;bdquo;Klimakanzlerin&amp;ldquo; zur&amp;uuml;ckholen. Dabei sind die Gr&amp;uuml;nen ein geradezu idealer Partner.&amp;nbsp; Sie werden Klimaschutz, Verkehrswende und Kohleausstieg in den Koalitionsvertrag schreiben und von Merkel dabei unterst&amp;uuml;tzt werden. Eine liberale Partei, die B&amp;uuml;rokratie und Subventionen abbauen will und f&amp;uuml;r Menschenrechte steht, hat schon im letzten Bundestag gefehlt.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p style='margin: 0px 0px 9.5px; font-weight: normal; line-height: 20px; color: rgb(100, 104, 106); font-family: &quot;Open Sans&quot;, &quot;Trebuchet MS&quot;, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; background-color: rgb(255, 255, 255); text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial;'&gt;
		Gr&amp;uuml;ne und Liberale haben mehr gemeinsam als bisher &amp;ouml;ffentlich vermutet: Globalisierung, Digitalisierung und Bildung sind die Stichworte. Sie werden sich wohl auf ein Digitalministerium einigen. Das Problem Angela Merkels werden in ihrer vierten Kanzlerin-Periode nicht die FDP und auch nicht die Gr&amp;uuml;nen sein, sondern die CSU.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p style='margin: 0px 0px 9.5px; font-weight: normal; line-height: 20px; color: rgb(100, 104, 106); font-family: &quot;Open Sans&quot;, &quot;Trebuchet MS&quot;, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; background-color: rgb(255, 255, 255); text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial;'&gt;
		Zum Gl&amp;uuml;ck f&amp;uuml;r Merkel wurde Seehofer von den W&amp;auml;hlern noch mehr gerupft als sie selbst.&amp;nbsp; Deshalb wird die Kanzlerin in den n&amp;auml;chsten vier Jahren ihre &amp;bdquo;Politik der Mitte&amp;ldquo; fortf&amp;uuml;hren k&amp;ouml;nnen. Je aufgeregter Journalisten und Politiker das Wahlergebnis kommentieren, desto wichtiger wird die ruhige Stimme einer Kanzlerin, welche die Richtlinien der Politik bestimmt. Wer nach dieser Wahl voreilig die &amp;bdquo;Kanzlerin-D&amp;auml;mmerung&amp;ldquo; ausgerufen hat, d&amp;uuml;rfte sich noch wundern &amp;uuml;ber die Kraft, die &amp;bdquo;in der Ruhe&amp;ldquo; liegt.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p style='margin: 0px 0px 9.5px; font-weight: normal; line-height: 20px; color: rgb(100, 104, 106); font-family: &quot;Open Sans&quot;, &quot;Trebuchet MS&quot;, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; background-color: rgb(255, 255, 255); text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial;'&gt;
		Auch wenn die Partner ordentlich streiten, ist das noch immer besser als die Friedhofsruhe, die l&amp;auml;hmend &amp;uuml;ber der Gro&amp;szlig;en Koalition lag und die Neo-Nationalisten ins Parlament brachte. Eine Demokratie ohne Streitkultur ist wie fehlende Luft zum Atmen.
	&lt;/p&gt;

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<category>Energiewende</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/8761/merkel-in-der-ruhe-liegt-die-kraft</guid>
<pubDate>Wed, 27 Sep 2017 17:05:19 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Auto-Terrorismus in Deutschland?</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/8723/auto-terrorismus-in-deutschland</link>
<description>


&lt;p style='color: rgb(100, 104, 106); font-family: &quot;Open Sans&quot;,&quot;Trebuchet MS&quot;,Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; letter-spacing: normal; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; background-color: rgb(255, 255, 255); text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial; margin: 0px 0px 10px; font-weight: 500; display: inline-block;'&gt;
		 Das Wohlergehen der Autoindustrie war jeder Bundesregierung wichtiger als die Gesundheit ihrer W&amp;auml;hler. Das Ergebnis dieser verbrecherischen Politik: Zehntausende Tote durch zu hohe Feinstaubwerte und Dieselru&amp;szlig;. Das ist praktizierter Auto-Terrorismus. Ein Kommentar von Franz Alt 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p style='margin: 0px 0px 9.5px; font-weight: normal; line-height: 20px; color: rgb(100, 104, 106); font-family: &quot;Open Sans&quot;, &quot;Trebuchet MS&quot;, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; background-color: rgb(255, 255, 255); text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial;'&gt;
		Jetzt geht es Schlag auf Schlag: Den Anfang machte Norwegen. Bis 2025 sollen dort keine Autos mit Verbrennungsmotoren mehr zugelassen werden. Die Niederlande lassen ab 2035 nur noch emissionsfreie Autos zu. In Schweden verabschiedet sich sogar der Autohersteller Volvo vom Verbrennungsmotor &amp;ndash; schon im Jahr 2019. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p style='margin: 0px 0px 9.5px; font-weight: normal; line-height: 20px; color: rgb(100, 104, 106); font-family: &quot;Open Sans&quot;, &quot;Trebuchet MS&quot;, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; background-color: rgb(255, 255, 255); text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial;'&gt;
		China will ab 2018 oder 2019 eine ehrgeizige Quote f&amp;uuml;r Elektroautos einf&amp;uuml;hren, vor der die deutschen Autobauer Angst haben, weil sie darauf nicht vorbereitet sind. Und nun hat die konservative Regierung in London bekanntgegeben, dass im zweitgr&amp;ouml;&amp;szlig;ten Auto-Land Europas ab 2040 der Verkauf von Benzin- oder Dieselautos verboten sei. Die franz&amp;ouml;sische Regierung hat &amp;Auml;hnliches beschlossen. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p style='margin: 0px 0px 9.5px; font-weight: normal; line-height: 20px; color: rgb(100, 104, 106); font-family: &quot;Open Sans&quot;, &quot;Trebuchet MS&quot;, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; background-color: rgb(255, 255, 255); text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial;'&gt;
		Und was macht in dieser Umbruch-Situation Europas gr&amp;ouml;&amp;szlig;tes Autoindustrieland Deutschland? 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p style='margin: 0px 0px 9.5px; font-weight: normal; line-height: 20px; color: rgb(100, 104, 106); font-family: &quot;Open Sans&quot;, &quot;Trebuchet MS&quot;, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; background-color: rgb(255, 255, 255); text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial;'&gt;
		Es behandelt diese Ank&amp;uuml;ndigungen wie einen Aprilscherz. Dabei ist hierzulande jeder siebte Arbeitsplatz von der Autoproduktion abh&amp;auml;ngig. Die Sprecherin von Verkehrsminister Dobrindt, der in Wirklichkeit ein Autominister ist, sagt zur aktuellen Ank&amp;uuml;ndigung aus England: Dieser Beschluss sei &amp;bdquo;relativ phantasielos&amp;ldquo;. Wie phantasievoll ist denn diese deutsche Phantasielosigkeit? 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p style='margin: 0px 0px 9.5px; font-weight: normal; line-height: 20px; color: rgb(100, 104, 106); font-family: &quot;Open Sans&quot;, &quot;Trebuchet MS&quot;, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; background-color: rgb(255, 255, 255); text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial;'&gt;
		Schon einige mal hat sich die deutsche Industrie vergeblich gegen anstehenden Wandel gewehrt. Zum Beispiel in den Siebzigern und Achtzigern gegen die Computerisierung. Die Computer-Jobs sind dann in Japan und in Kalifornien entstanden. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p style='margin: 0px 0px 9.5px; font-weight: normal; line-height: 20px; color: rgb(100, 104, 106); font-family: &quot;Open Sans&quot;, &quot;Trebuchet MS&quot;, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; background-color: rgb(255, 255, 255); text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial;'&gt;
		Oder: Schon Anfang der Siebziger haben zwei deutsche Professoren an der TH Aachen das erste Hybrid-Auto der Welt entwickelt und es allen deutschen Autobauern angeboten. Doch diese wollten es damals so wenig wie heute das Elektroauto. 20 Jahre sp&amp;auml;ter schlie&amp;szlig;lich hat die japanische Autoindustrie mit der&amp;nbsp; deutschen Hybrid-Technik viel Geld verdient und viele Jobs geschaffen. Wer den notwendigen Wandel verschl&amp;auml;ft, kann ihn nicht mitgestalten. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p style='margin: 0px 0px 9.5px; font-weight: normal; line-height: 20px; color: rgb(100, 104, 106); font-family: &quot;Open Sans&quot;, &quot;Trebuchet MS&quot;, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; background-color: rgb(255, 255, 255); text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial;'&gt;
		Die klassischen Otto-Verbrennungsmotoren nutzen die eingesetzte Energie &amp;uuml;ber Benzin nur zu 20%. Und das im Zeitalter der Energie-Effizienz. Sowohl die EU-Kommission in Br&amp;uuml;ssel wie auch die Bundesregierung betonen immer wieder, dass wir in Europa bis zum Jahr 2050 die Energieverbr&amp;auml;uche mehr als halbieren m&amp;uuml;ssen, um die Klimaschutzziele zu erreichen. Jedes Kind lernt heute in der Schule, dass das mit dem Verbrennungsmotor nicht zu erreichen ist. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p style='margin: 0px 0px 9.5px; font-weight: normal; line-height: 20px; color: rgb(100, 104, 106); font-family: &quot;Open Sans&quot;, &quot;Trebuchet MS&quot;, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; background-color: rgb(255, 255, 255); text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial;'&gt;
		Benzin- und Diesel-Autos sind schon lange ein Anachronismus. Ein einziger Liter Benzin vergiftet und verpestet 10.000 Liter Luft. Unsere Enkel werden uns daf&amp;uuml;r verfluchen und auslachen. Aber die Konsequenz aus dieser schon lange bekannten Erkenntnis wird nicht gezogen. Die Bundesregierung wei&amp;szlig; zwar, was sie tut, aber sie tut nicht, was sie wei&amp;szlig;. Es gibt aber keine Energiewende ohne Verkehrswende. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p style='margin: 0px 0px 9.5px; font-weight: normal; line-height: 20px; color: rgb(100, 104, 106); font-family: &quot;Open Sans&quot;, &quot;Trebuchet MS&quot;, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; background-color: rgb(255, 255, 255); text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial;'&gt;
		Wenn die deutsche Autoindustrie Zukunft haben will, dann sollte sie zum Beispiel mal &amp;uuml;ber die Frage nachdenken, warum ausgerechnet das &amp;Ouml;l-Exportland Norwegen beschlossen hat, schon 2025 keine Benziner oder Diesel mehr zuzulassen. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p style='margin: 0px 0px 9.5px; font-weight: normal; line-height: 20px; color: rgb(100, 104, 106); font-family: &quot;Open Sans&quot;, &quot;Trebuchet MS&quot;, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; background-color: rgb(255, 255, 255); text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial;'&gt;
		Die deutsche Bundesregierung hat vor der eigenen Auto-Industrie so viel Angst wie vor einem Verbot der Tabak-Werbung oder vor einer Zuckersteuer. Sie geht vor m&amp;auml;chtigen Interessengruppen in die Knie. Diese Angst hat den Autokanzler Schr&amp;ouml;der politisch ebenso erblinden lassen wie die Autokanzlerin Merkel. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p style='margin: 0px 0px 9.5px; font-weight: normal; line-height: 20px; color: rgb(100, 104, 106); font-family: &quot;Open Sans&quot;, &quot;Trebuchet MS&quot;, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; background-color: rgb(255, 255, 255); text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial;'&gt;
		Das Wohlergehen der Autoindustrie war jeder Bundesregierung wichtiger als die Gesundheit ihrer W&amp;auml;hler. Das Ergebnis dieser verbrecherischen Politik: Zehntausende Tote durch zu hohe Feinstaubwerte und Dieselru&amp;szlig;. Das ist praktizierter Auto-Terrorismus. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p style='margin: 0px 0px 9.5px; font-weight: normal; line-height: 20px; color: rgb(100, 104, 106); font-family: &quot;Open Sans&quot;, &quot;Trebuchet MS&quot;, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; background-color: rgb(255, 255, 255); text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial;'&gt;
		Wieder einmal bewahrheitet sich Horst Seehofers Erkenntnis, wonach die Gew&amp;auml;hlten nichts zu entscheiden haben und die wahren Entscheider nicht gew&amp;auml;hlt worden sind. Die Bundesregierung kungelt beim Diesel-Skandal mit der Autoindustrie, schlie&amp;szlig;t die Augen bei wahrscheinlichen Kartellabsprachen und verschl&amp;auml;ft die Elektromobilit&amp;auml;t. Das ist Demokratie-gef&amp;auml;hrdend, f&amp;uuml;hrt zu Wahlverdrossenheit und ist Stoff f&amp;uuml;r populistische Parteien. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;font-weight: bold; margin-bottom: 7.15pt; line-height: 15pt; background: white none repeat scroll 0% 0%;&quot;&gt;
		
&lt;br&gt;&lt;strong style=&quot;font-weight: bold;&quot;&gt;Mann - Sieber: &quot;In der Autoindustrie wird betrogen? Wie gut, dass die Bundesregierung da nicht mit drinsteckt.&quot; &lt;/strong&gt;&lt;span style='font-size:10.5pt;font-family:&quot;Trebuchet MS&quot;,&quot;sans-serif&quot;; color:#64686A'&gt;&lt;a href=&quot;https://www.youtube.com/watch?v=_h7EGsUp3QU&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;https://www.youtube.com/watch?v=_h7EGsUp3QU&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;
	&lt;/p&gt;

</description>
<category>Energiewende</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/8723/auto-terrorismus-in-deutschland</guid>
<pubDate>Fri, 28 Jul 2017 14:13:29 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Deutschland – Land der Pendler?</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/8618/deutschland-land-der-pendler</link>
<description>


&lt;p&gt;
		&lt;/p&gt;

&lt;p style='color: rgb(100, 104, 106); font-family: &quot;Open Sans&quot;,&quot;Trebuchet MS&quot;,Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; letter-spacing: normal; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; background-color: rgb(255, 255, 255); text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial; margin: 0px 0px 10px; font-weight: 500; display: inline-block;'&gt;
			Jede und jeder sp&amp;uuml;rt es: Immer mehr Pendler, immer mehr Autos auf den Stra&amp;szlig;en, immer mehr gestresste Arbeitnehmer, immer schlechtere Luft. Die ersten deutschen Gro&amp;szlig;st&amp;auml;dte diskutieren ein Fahrverbot f&amp;uuml;r &amp;auml;ltere Dieselautos. Ein Kommentar von Franz Alt
		&lt;/p&gt;
	
	

&lt;p style='margin: 0px 0px 9.5px; font-weight: normal; line-height: 20px; color: rgb(100, 104, 106); font-family: &quot;Open Sans&quot;, &quot;Trebuchet MS&quot;, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; background-color: rgb(255, 255, 255); text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial;'&gt;
		St&amp;auml;dte wie Stuttgart, Hamburg, Frankfurt/Main, K&amp;ouml;ln oder Berlin ziehen immer mehr Pendler an. 60% aller deutschen Arbeitnehmer in Deutschland pendeln von ihrem Wohnort zu ihrem Arbeitsplatz in einem anderen Ort. Und die meisten Pendler fahren mit einem PKW zur Arbeit - durchschnittlich 17 Kilometer am Tag &amp;ndash; zweimal.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p style='margin: 0px 0px 9.5px; font-weight: normal; line-height: 20px; color: rgb(100, 104, 106); font-family: &quot;Open Sans&quot;, &quot;Trebuchet MS&quot;, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; background-color: rgb(255, 255, 255); text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial;'&gt;
		In Frankfurt/Main ist die Zahl der Pendler allein in den Jahren 2014 und 2015 um 25.000 gestiegen. Doch in derselben Zeit wurden in der Mainmetropole nur 6.300 neue Wohnungen gebaut &amp;ndash;&lt;span class=&quot;Apple-converted-space&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;a style=&quot;color: rgb(100, 104, 107); text-decoration: underline; outline: none;&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot; href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/politik/pendelrekord-in-deutschland-stadt-land-alles-im-fluss-1.3448634&quot;&gt;hat die S&amp;uuml;ddeutsche Zeitung recherchiert&lt;/a&gt;.&amp;nbsp; Etwa 350.000 Frankfurter Arbeitnehmer wohnen au&amp;szlig;erhalb der Stadt.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p style='margin: 0px 0px 9.5px; font-weight: normal; line-height: 20px; color: rgb(100, 104, 106); font-family: &quot;Open Sans&quot;, &quot;Trebuchet MS&quot;, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; background-color: rgb(255, 255, 255); text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial;'&gt;
		Nicht nur diese Zahl stieg seit dem Jahr 2.000 um 14% an, sondern auch die Anzahl der gefahrenen Kilometer. Manche haben bis zu zweimal zwei Stunden Fahrzeit - t&amp;auml;glich. Die Zahl der Wochenendpendler hat sich seit 1991 sogar verdreifacht.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p style='margin: 0px 0px 9.5px; font-weight: normal; line-height: 20px; color: rgb(100, 104, 106); font-family: &quot;Open Sans&quot;, &quot;Trebuchet MS&quot;, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; background-color: rgb(255, 255, 255); text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial;'&gt;
		Und in den D&amp;ouml;rfern? Immer weniger Tante-Emma-L&amp;auml;den, immer weniger B&amp;auml;ckereien, immer weniger Metzgereien, immer weniger Sparkassen. Das hei&amp;szlig;t, dass immer mehr D&amp;ouml;rfler zum Einkaufen in die Stadt fahren m&amp;uuml;ssen oder zum Supermarkt am n&amp;auml;chsten Stadtrand.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p style='margin: 0px 0px 9.5px; font-weight: normal; line-height: 20px; color: rgb(100, 104, 106); font-family: &quot;Open Sans&quot;, &quot;Trebuchet MS&quot;, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; background-color: rgb(255, 255, 255); text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial;'&gt;
		Hinzu kommt, dass die Zahl der LKW auf unseren Stra&amp;szlig;en einen H&amp;ouml;chststand erreicht hat, auch weil die Bahn ihren G&amp;uuml;terverkehr str&amp;auml;flich vernachl&amp;auml;ssigt und permanent abgebaut hat.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p style='margin: 0px 0px 9.5px; font-weight: normal; line-height: 20px; color: rgb(100, 104, 106); font-family: &quot;Open Sans&quot;, &quot;Trebuchet MS&quot;, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; background-color: rgb(255, 255, 255); text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial;'&gt;
		Kein Wunder also, dass unter den drei S&amp;auml;ulen der Energiewende &amp;ndash; der Stromwende, der W&amp;auml;rmewende und der Verkehrswende &amp;ndash; die Verkehrswende bisher am wenigsten Treibhausgase eingespart hat &amp;ndash; genauer gesagt: gar keine.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p style='margin: 0px 0px 9.5px; font-weight: normal; line-height: 20px; color: rgb(100, 104, 106); font-family: &quot;Open Sans&quot;, &quot;Trebuchet MS&quot;, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; background-color: rgb(255, 255, 255); text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial;'&gt;
		Deutsche PKW fahren zwar etwas energieeffizienter als noch 1990, aber es fahren eben viel mehr Autos auf unseren Stra&amp;szlig;en als noch 1990.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p style='margin: 0px 0px 9.5px; font-weight: normal; line-height: 20px; color: rgb(100, 104, 106); font-family: &quot;Open Sans&quot;, &quot;Trebuchet MS&quot;, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; background-color: rgb(255, 255, 255); text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial;'&gt;
		In allen deutschen Metropolen steigen die Pendlerzahlen - hat das Deutsche Institut f&amp;uuml;r Wirtschaftsforschung soeben errechnet. Wie aber kann die Zahl der Pendler wieder sinken?
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p style='margin: 0px 0px 9.5px; font-weight: normal; line-height: 20px; color: rgb(100, 104, 106); font-family: &quot;Open Sans&quot;, &quot;Trebuchet MS&quot;, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; background-color: rgb(255, 255, 255); text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial;'&gt;
		&lt;strong style=&quot;font-weight: bold;&quot;&gt;Wir brauchen daf&amp;uuml;r eine Politik der kurzen Wege. Das hei&amp;szlig;t: Die Arbeitspl&amp;auml;tze wieder zu den Menschen bringen, und nicht immer mehr Menschen &amp;uuml;ber immer gr&amp;ouml;&amp;szlig;ere Entfernung an ihre Arbeitspl&amp;auml;tze. Auch das ist eine Frage der Gerechtigkeit und der Gesundheit.&lt;/strong&gt;
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p style='margin: 0px 0px 9.5px; font-weight: normal; line-height: 20px; color: rgb(100, 104, 106); font-family: &quot;Open Sans&quot;, &quot;Trebuchet MS&quot;, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; background-color: rgb(255, 255, 255); text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial;'&gt;
		Denn immer mehr Kilometer zur Arbeit bedeuten Stress, weniger Freizeit und schlechtere Gesundheit. Stress erh&amp;ouml;ht das Risiko f&amp;uuml;r einen Burnout. Lange Arbeitswege belasten die Psyche.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p style='margin: 0px 0px 9.5px; font-weight: normal; line-height: 20px; color: rgb(100, 104, 106); font-family: &quot;Open Sans&quot;, &quot;Trebuchet MS&quot;, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; background-color: rgb(255, 255, 255); text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial;'&gt;
		Immerhin werden zurzeit mehr Wohnungen gebaut als in den letzten 18 Jahren &amp;ndash; vor allem Mehrfamilienh&amp;auml;user in Ballungsr&amp;auml;umen. Das ist ein erster Schritt. Aber bis zu einer sp&amp;uuml;rbaren Entlastung wird es Jahre dauern.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p style='margin: 0px 0px 9.5px; font-weight: normal; line-height: 20px; color: rgb(100, 104, 106); font-family: &quot;Open Sans&quot;, &quot;Trebuchet MS&quot;, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; background-color: rgb(255, 255, 255); text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial;'&gt;
		&lt;strong style=&quot;font-weight: bold;&quot;&gt;Der Nachteil:&lt;/strong&gt;&lt;span class=&quot;Apple-converted-space&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;Wenn viele Wohnungen gebaut werden, steigen die Grundst&amp;uuml;ckspreise, sodass auch viele Arbeitnehmer sich eine Wohnung in der Stadt nicht leisten k&amp;ouml;nnen.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p style='margin: 0px 0px 9.5px; font-weight: normal; line-height: 20px; color: rgb(100, 104, 106); font-family: &quot;Open Sans&quot;, &quot;Trebuchet MS&quot;, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; background-color: rgb(255, 255, 255); text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial;'&gt;
		In Frankfurt/Main kostet zum Beispiel der Quadratmeterpreis einer Wohnung im Schnitt um die 4.000 Euro &amp;ndash; 50% mehr als noch vor f&amp;uuml;nf Jahren.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p style='margin: 0px 0px 9.5px; font-weight: normal; line-height: 20px; color: rgb(100, 104, 106); font-family: &quot;Open Sans&quot;, &quot;Trebuchet MS&quot;, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; background-color: rgb(255, 255, 255); text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial;'&gt;
		Also m&amp;uuml;ssen die St&amp;auml;dte mehr Sozialwohnungen anbieten. Eine zweite Hoffnung ist, dass die Digitalisierung der Arbeitswelt mehr Home-Office erm&amp;ouml;glicht und die meisten, wenn auch nicht alle, Fahrten zur Arbeit &amp;uuml;berfl&amp;uuml;ssig macht. Gelegentlich m&amp;uuml;ssen sich die Mitarbeiter auch sehen.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p style='margin: 0px 0px 9.5px; font-weight: normal; line-height: 20px; color: rgb(100, 104, 106); font-family: &quot;Open Sans&quot;, &quot;Trebuchet MS&quot;, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; background-color: rgb(255, 255, 255); text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial;'&gt;
		&lt;strong style=&quot;font-weight: bold;&quot;&gt;Eine dritte M&amp;ouml;glichkeit ist der starke und attraktive Ausbau des &amp;ouml;ffentlichen Verkehrs. Heute fahren etwa 80% der Arbeitnehmer mit dem Auto zu Arbeit und nur 20% mit dem &amp;Ouml;PNV.&lt;/strong&gt;
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p style='margin: 0px 0px 9.5px; font-weight: normal; line-height: 20px; color: rgb(100, 104, 106); font-family: &quot;Open Sans&quot;, &quot;Trebuchet MS&quot;, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; background-color: rgb(255, 255, 255); text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial;'&gt;
		Die Politik sollte sich zum Ziel setzen, diese Zahlen bis 2030 auf 50:50 zu ver&amp;auml;ndern und bis 2050 auf etwa 20:80 zugunsten des &amp;ouml;ffentlichen Verkehrs. Beim &amp;Ouml;PNV habe ich 70mal mehr Sicherheit als im PKW &amp;ndash; ein ganz entscheidender Vorteil, der meist &amp;uuml;bersehen wird. Wer weniger Tote und Verletzte auf den Stra&amp;szlig;en will, muss sich f&amp;uuml;r den Ausbau des &amp;ouml;ffentlichen Verkehrs engagieren.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p style='margin: 0px 0px 9.5px; font-weight: normal; line-height: 20px; color: rgb(100, 104, 106); font-family: &quot;Open Sans&quot;, &quot;Trebuchet MS&quot;, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; background-color: rgb(255, 255, 255); text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial;'&gt;
		Der Umstieg aufs Fahrrad hat schon Millionen Auto-Kilometer in St&amp;auml;dten wie M&amp;uuml;nster, Osnabr&amp;uuml;ck, Heidelberg oder Freiburg eingespart. Schon mittelfristig wird eine zukunftsorientierte Verkehrspolitik um eine CO2-Steuer und/oder um Stra&amp;szlig;enbenutzungsgeb&amp;uuml;hren oder um eine st&amp;auml;rkere steuerliche Entlastung von E-Fahrzeugen nicht herumkommen. Eine weitere M&amp;ouml;glichkeit ist die Abschaffung der Pendler-Pauschale. Damit wird belohnt, wer pendelt &amp;ndash; noch. Wie lange noch?
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p style='margin: 0px 0px 9.5px; font-weight: normal; line-height: 20px; color: rgb(100, 104, 106); font-family: &quot;Open Sans&quot;, &quot;Trebuchet MS&quot;, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; background-color: rgb(255, 255, 255); text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial;'&gt;
		Notwendig ist also eine Verkehrspolitik, die menschenfreundlich ist und nicht autofreundlich.
	&lt;/p&gt;

</description>
<category>Elektroauto, E-mobility</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/8618/deutschland-land-der-pendler</guid>
<pubDate>Wed, 05 Apr 2017 06:45:00 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Ist ein Plan schon ein Konzept, Herr Dobrindt?</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/8494/ist-ein-plan-schon-ein-konzept-herr-dobrindt</link>
<description>


&lt;p&gt;
		&lt;/p&gt;

&lt;p style=&quot;&quot;&gt;
			Der &lt;a target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot; href=&quot;http://www.bundestag.de/#url=L2Rva3VtZW50ZS90ZXh0YXJjaGl2LzIwMTYva3c0OC1kZS1mZXJuc3RyYXNzZW5hdXNiYXUvNDgxODk2&amp;amp;mod=mod445720&quot;&gt;Bundesverkehrswegeplan der Bundesregierung&lt;/a&gt; sieht vor, dass Deutschland in den n&amp;auml;chsten 15 Jahren 270 Milliarden Euro in die Sanierung und in den Ausbau von Stra&amp;szlig;en, Schienen und Wasserwegen steckt. Ein Kommentar von Franz Alt
		&lt;/p&gt;
	
	

&lt;p&gt;
		&amp;bdquo;Das gr&amp;ouml;&amp;szlig;te Infrastrukturprogramm unserer Geschichte&amp;ldquo; schw&amp;auml;rmt Verkehrsminister Dobrindt. Ein gigantischer Plan sicherlich. Aber: Ein Plan ist noch kein Konzept.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Die H&amp;auml;lfte des Geldes soll in Bundesstra&amp;szlig;en und Autobahnen investiert werden, 40% in Bahnprojekte und 10 % schlie&amp;szlig;lich in den Ausbau von Fl&amp;uuml;ssen und Kan&amp;auml;len. Minister Dobrindt sagt, damit w&amp;uuml;rden Infrastruktur und Mobilit&amp;auml;t gest&amp;auml;rkt. Wirklich?
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Eher ist zu bef&amp;uuml;rchten, dass diese &amp;bdquo;Weiter-so-wie-bisher&amp;ldquo;-Politik die Staus noch l&amp;auml;nger und die Luft noch schlechter macht. Abhilfe k&amp;ouml;nnte nur weit mehr &amp;ouml;ffentlicher Nahverkehr als bisher schaffen sowie der Ausbau des Bahnnetzes und viele neue Fahrradwege.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		&lt;strong&gt;Und das Elektroauto?&lt;/strong&gt; Auch die Elektrifizierung des Autos macht das Vehikel nicht sicherer (2015 waren &amp;uuml;ber 3.000 Verkehrstote in Deutschland und &amp;uuml;ber 400.000 Verletzte zu beklagen)&amp;nbsp; und kann das Problem der &amp;bdquo;unwirtlichen St&amp;auml;dte&amp;ldquo; (so hat der Psychoanalytiker Alexander Mitscherlich schon 1965 die &amp;bdquo;autogerechte Stadt&amp;ldquo; genannt) nicht l&amp;ouml;sen. An dieser &amp;bdquo;Unwirtlichkeit der St&amp;auml;dte&amp;ldquo; &amp;auml;ndert das E-Auto nicht viel, denn Stau und Autobahnzubringer bleiben.&amp;nbsp; Allerdings werden durch Elektroautos L&amp;auml;rm und Feinstaub wesentlich reduziert. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Beim E-Auto scheint der Durchbruch jetzt endlich bevorzustehen. Wenn &lt;a target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot; href=&quot;http://www.sonnenseite.com/de/mobilitaet/bmw-daimler-ford-und-vw-planen-europaeisches-hochleistungs-ladenetz-fuer-elektroautos.html&quot;&gt;BMW, VW und Daimler ihre Ank&amp;uuml;ndigungen wahr machen&lt;/a&gt; und gemeinsam eine Infrastruktur f&amp;uuml;r Elektro-Tankstellen aufbauen, dann ist wenigstens ein Teil der heutigen Verkehrsprobleme gel&amp;ouml;st. Bisher wurden unsere St&amp;auml;dte prim&amp;auml;r autogerecht gebaut &amp;ndash; wie aber k&amp;ouml;nnen sie wieder menschengerecht werden?
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Dabei wird es nicht reichen, 43 Millionen Benzinautos in vielleicht 20 Jahren durch 43 Millionen E-Autos zu ersetzen. Heute sind 80% der gesamten Mobilit&amp;auml;t Autoverkehr und weniger als 20% &amp;ouml;ffentlicher Verkehr. Jeder deutsche Verkehrsminister war in den letzten 70 Jahren Autominister.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Langfristig w&amp;auml;re eine Umkehrung dieses Verh&amp;auml;ltnisses anzustreben. Eine zukunftsorientierte Verkehrspolitik, die diesen Namen verdient, sieht anders aus als der jetzt von Herrn Dobrindt vorgestellte Plan. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		&lt;strong&gt;Eine Konzeption k&amp;ouml;nnte sein:&lt;/strong&gt; viel weniger Autos, weit mehr &amp;ouml;ffentlicher Verkehr, weniger innerdeutsche und innereurop&amp;auml;ische Flieger, mehr Hochgeschwindigkeitsbahnen, sichere Fahrradwege und R&amp;uuml;ckbau von innerst&amp;auml;dtischen Autostra&amp;szlig;en und Autobahnen. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Von dieser wirklichen Verkehrswende w&amp;uuml;rde die Sicherheit und Gesundheit der B&amp;uuml;rger und B&amp;uuml;rgerinnen profitieren, aber auch die Umwelt und das Klima sowie das st&amp;auml;dtische Zusammenleben. St&amp;auml;dte h&amp;auml;tten wieder eine Seele, wenn Gemeinschaft und Zusammenhalt, &amp;Uuml;berschaubarkeit und sozialer Raum wieder wachsen k&amp;ouml;nnten.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		&lt;strong&gt;Und schlie&amp;szlig;lich gilt:&lt;/strong&gt; Keine Energiewende ohne Verkehrswende, die diesen Namen auch verdient!
	&lt;/p&gt;
	

&lt;ul&gt;

&lt;li&gt;
			&lt;a title=&quot;Externer Link: Informationen zum BVWP 2030 - hier steht auch eine Brosch&amp;uuml;re zum Download bereit. (&amp;Ouml;ffnet in neuem Fenster)&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot; href=&quot;http://www.bvwp2030.de/&quot; class=&quot;link-list-link&quot;&gt;Informationen zum BVWP 2030 - hier steht auch eine Brosch&amp;uuml;re zum Download bereit&lt;/a&gt;
		&lt;/li&gt;
		

&lt;li&gt;
			&lt;a rel=&quot;nofollow&quot; href=&quot;http://www.sonnenseite.com/de/zukunft/stadtplanung-als-schluessel-zum-erreichen-des-zwei-grad-ziels.html&quot;&gt;Stadtplanung als Schl&amp;uuml;ssel zum Erreichen des Zwei-Grad-Ziels&lt;/a&gt; - Eine MCC-Studie in &quot;Nature Climate Change&quot; zeigt: Stadtplaner haben durch den Bau von klimafreundlichen Infrastrukturen gro&amp;szlig;es Potenzial, Emissionen zu vermeiden.
		&lt;/li&gt;
		

&lt;li&gt;
			&lt;a target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot; href=&quot;http://www.sonnenseite.com/de/umwelt/verstaedterung-ist-aehnlich-gesundheitsrelevant-wie-klimawandel.html&quot;&gt;Verst&amp;auml;dterung ist &amp;auml;hnlich gesundheitsrelevant wie Klimawandel&lt;/a&gt; - &amp;Uuml;ber die H&amp;auml;lfte der Weltbev&amp;ouml;lkerung lebt derzeit in St&amp;auml;dten &amp;ndash; Tendenz steigend. Die Auswirkungen dieser Entwicklung sind in h&amp;ouml;chstem Ma&amp;szlig;e gesundheitsrelevant, insbesondere f&amp;uuml;r die Psyche.
		&lt;/li&gt;
	&lt;/ul&gt;

&lt;p class=&quot;horizontal-rule&quot;&gt;
		
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;

</description>
<category>Energiewende</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/8494/ist-ein-plan-schon-ein-konzept-herr-dobrindt</guid>
<pubDate>Sat, 03 Dec 2016 08:47:35 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Deutschland 2030: Autowahn oder Bürgerbahn?</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/8333/deutschland-2030-autowahn-oder-b%C3%BCrgerbahn</link>
<description>


&lt;p&gt;
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p style=&quot;&quot;&gt;
		Ist Verkehrsminister Alexander Dobrindt ein Autominister oder ein Bahnminister? Die Zahlen seines &amp;bdquo;Bundesverkehrswegeplans&amp;ldquo; beantworten diese Frage. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		270 Milliarden Euro stehen bis 2030 insgesamt zur Verf&amp;uuml;gung. Davon sollen 130 Milliarden f&amp;uuml;r den Stra&amp;szlig;enbau, 110 Milliarden f&amp;uuml;r die Schienenwege und der Rest in Wasserstra&amp;szlig;en flie&amp;szlig;en. Das der Bundesregierung unterstehende &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.sonnenseite.com/de/mobilitaet/treibhausgasneutraler-gueterverkehr-ist-noetig-und-moeglich.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Bundesumweltamt (UBA) hatte vorgeschlagen&lt;/a&gt;, die Mittel f&amp;uuml;r den Schienenausbau um 50% zu erh&amp;ouml;hen. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Doch Dobrindt setzt die Linie seiner Vorg&amp;auml;nger fort. Deutschlands Verkehrsminister verstanden sich schon immer in erster Linie als Autominister. Kein Wunder, dass der Verkehrssektor beim Klimaschutz auch zuk&amp;uuml;nftig gewaltig hinten her hinken wird. 2016 werden durch den Verkehr hierzulande mehr CO2-Abgase in die Luft geblasen als 1990. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		&lt;strong&gt;Die Ursache:&lt;/strong&gt; Immer mehr und immer gr&amp;ouml;&amp;szlig;ere Autos. Die Vorteile des relativ klimafreundlichen Bahn-, Bus- und Wasserstra&amp;szlig;enverkehrs werden durch das Primat des Stra&amp;szlig;enausbaus wieder zunichte gemacht. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Das UBA hatte auch vorgerechnet, dass durch eine machbare Verlagerung beim Personen- und G&amp;uuml;terverkehr auf Schiene und Wasserstra&amp;szlig;en jedes Jahr in Deutschland f&amp;uuml;nf bis zehn Millionen Tonnen CO2 eingespart werden k&amp;ouml;nnten. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Mit einem Autominister aber ist kein Klimaschutz zu machen. Zudem hatte das UBA moniert, dass durch die Bevorzugung der Stra&amp;szlig;enprojekte zu viele Fl&amp;auml;chen verbraucht w&amp;uuml;rden. Auch dieses Argument &amp;uuml;berzeugt den Autominister nicht. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Alle Umweltverb&amp;auml;nde beklagen den Stra&amp;szlig;enwahn des Herrn Dobrindt. Die Verkehrspolitik der Gro&amp;szlig;en Koalition ist gemessen an ihren eigenen Klimaschutzzielen ohne jeden Fahrplan. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Solange die Schiene im Berliner Verkehrsbetrieb mit Ausnahme der Gr&amp;uuml;nen keine Lobby hat, wird&amp;nbsp; die Bahn im Gesamtverkehr immer eine untergeordnete Rolle spielen. Die &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.sueddeutsche.de&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;S&amp;uuml;ddeutsche Zeitung&lt;/a&gt; kommentiert: &amp;bdquo;Das ist blamabel f&amp;uuml;r eine moderne Industrienation, die einen Mix aller Verkehrstr&amp;auml;ger braucht.&amp;ldquo; 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Die Staus auf den Stra&amp;szlig;en nehmen von Jahr zu Jahr zu. Wer immer mehr Stra&amp;szlig;en baut, wird immer noch mehr Autos bekommen. Ein deutscher Mann verbringt schon heute im Stau mehr Zeit als beim *** &amp;ndash; welch miese Lebensqualit&amp;auml;t! Mit dieser Politik ist der neue Verkehrswegeplan kein Teil der L&amp;ouml;sung, sondern Teil des Problems. 
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		&lt;strong&gt;Die &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.taz.de&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;TAZ&lt;/a&gt; witzelt: Kennen Sie Deutschland? Im S&amp;uuml;den Berge, im Norden Meer und dazwischen sehr viel Teer!&lt;/strong&gt; 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Aufgabe einer modernen, zukunftsf&amp;auml;higen Verkehrspolitik ist es, Ziele f&amp;uuml;r eine umweltfreundlichere Mobilit&amp;auml;t vorzugeben. Mit der alten Autopolitik wird der Industriestandort Deutschland nicht zukunftsf&amp;auml;hig. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Daf&amp;uuml;r m&amp;uuml;sste auch Bahnchef Gruber mehr tun als der Bundeskanzlerin, die ihn ausgesucht hat, keinen &amp;Auml;rger zu bereiten. Er m&amp;uuml;sste jeden Tag deutlich machen, dass Autofahren vor allem mit Hilfe einer attraktiveren Bahn heilbar ist. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p class=&quot;horizontal-rule&quot;&gt;
		
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;

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<category>Energiewende</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/8333/deutschland-2030-autowahn-oder-b%C3%BCrgerbahn</guid>
<pubDate>Thu, 04 Aug 2016 06:10:01 +0000</pubDate>
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<title>Wann werden wir die Verkehrswende erreichen?</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/6453/wann-werden-wir-die-verkehrswende-erreichen</link>
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&lt;p&gt;
	&lt;span style=&quot;color: rgb(0, 0, 0); font-family: arial, sans, sans-serif; font-size: 13px; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; letter-spacing: normal; line-height: normal; orphans: auto; text-align: left; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: pre-wrap; widows: auto; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; display: inline !important; float: none; background-color: rgb(255, 255, 255);&quot;&gt;Die Energiewende ist ohne die Verkehrswende nicht m&amp;ouml;glich, aber leider scheint die Wende hin zu elektrobetriebenen Fahrzeugen doch nicht so wichtig zu sein. Denn hier geh&amp;ouml;ren nicht nur Autos, Motor&amp;auml;der und elektrisch betriebene Fahrr&amp;auml;der dazu, sondern auch Busse, Kleintransporter, Schifffe, Flugzeuge, Z&amp;uuml;ge (hier gibt es leider immer noch gen&amp;uuml;gend Diesellocks, die im Einsatz sind) und Baumaschinen. Gibt es Prognosen, wie die Verkehrswende vorangeht?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
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<category>Elektroauto, E-mobility</category>
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<pubDate>Tue, 10 Feb 2015 09:29:05 +0000</pubDate>
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