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<title>Top50-Solar Experts - Neue Beiträge mit steuererklärung-Tag</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/tag/steuererkl%C3%A4rung</link>
<description>RSS-Feed von Top50-Solar Experts</description>
<item>
<title>Kann man eine PV-Anlage ganz ohne das Finanzamt betreiben?</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/9075/kann-man-eine-pv-anlage-ganz-ohne-das-finanzamt-betreiben</link>
<description>


&lt;p&gt;
		Hallo,
&lt;br&gt;ich m&amp;ouml;chte eine PV Anlage (3,6kWp) kaufen und denke, das ich einen gro&amp;szlig;en Teil (80%) selbst nutzen kann.
&lt;br&gt;Allerdings ist mir der Aufwand mit Steuerberater gegen&amp;uuml;ber der Einspeiseverg&amp;uuml;tung (&amp;lt;100&amp;euro;/a) nicht wert und m&amp;ouml;chte darauf verzichten.
&lt;br&gt;Kann ich dennoch die PV-Anlage in meiner Einkommensteuererkl&amp;auml;rung gelten machen??
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		VG
&lt;br&gt;Andreas
	&lt;/p&gt;

</description>
<category>Photovoltaik</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/9075/kann-man-eine-pv-anlage-ganz-ohne-das-finanzamt-betreiben</guid>
<pubDate>Fri, 18 Dec 2020 10:29:32 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Kann man eine PV-Anlage ganz ohne das Finanzamt betreiben?</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/5410/kann-man-eine-pv-anlage-ganz-ohne-das-finanzamt-betreiben</link>
<description>


&lt;p&gt;
	Bisher war es in der Regel so, dass PV-Anlagen in steuerlicher Hinsicht (nicht gewerberechtlich!) als Gewerbe betrachtet wurden. Voraussetzung hierf&amp;uuml;r war die &quot;Gewinnerzielungsabsicht&quot;, sowie dauerhafte Einnahmen aus dem Verkauf des Solarstroms. Die steuerliche Einstufung als Gewerbe hat zwei Konsequenzen:&lt;/p&gt;


&lt;ul&gt;
	

&lt;li&gt;
		Umsatz-/Mehrwertsteuer: Die Mehrwertsteuer f&amp;uuml;r die Investitionskosten wird vom Finanzamt (FA) zur&amp;uuml;ckerstattet, die PV-Einspeiseverg&amp;uuml;tung erh&amp;auml;lt man zzgl. MwSt, die man aber als Umsatzsteuer wieder ans FA abf&amp;uuml;hren muss. Dies gilt heute in der Regel f&amp;uuml;r den Anteil der &amp;Uuml;berschusseinspeisung.&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Einnahmen aus Gewerbebetrieb (Anlage GSE): Die PV-Anlage kann steuerlich genutzt werden, indem aus dem Gewerbebetrieb (in den Anfangsjahren!) Verluste steuerlich geltend gemacht werden k&amp;ouml;nnen. Man macht eine &quot;Einnahmen-&amp;Uuml;berschuss-Rechnung (bzw. Gewinn-/Verlust-Rechnung) und tr&amp;auml;gt das Ergebnis in die Anlage GSE bei der Einkommensteuer ein.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;


&lt;p&gt;
	Mittlerweile macht es kaum noch Sinn, eine kleine PV-Anlage auf dem Privathaus steuerlich als Gewerbe geltend zu machen,&lt;/p&gt;


&lt;ul&gt;
	

&lt;li&gt;
		da der &quot;Gewinn&quot; absolut relativ niedrig ist (auch wenn PV-Anlagen weiterhin lohnend sind!).&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		insbesondere der Eigenverbrauch ( = Privatentnahme aus &quot;Unternehmensverm&amp;ouml;gen) von der gewerblichen Nutzung abgegrenzt werden muss&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		durch die gewerbliche Betrachtung kaum mehr Vorteile entstehen, aber jahrelang eine Steuererkl&amp;auml;rung und Umsatzsteuererkl&amp;auml;rung gemacht werden muss ( = l&amp;auml;stiger Aufwand f&amp;uuml;r wenige Euro!)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;Daher die Frage, ob es m&amp;ouml;glich ist, bei einer heute gebauten PV-Anlage auf dem Eigenheim mit Eigenverbrauch ganz ums Finanzamt herum zu kommen und sich so den l&amp;auml;stigen Formalienkram zu sparen!&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;em&gt;Beispiel: Privathaus mit 3.500 kWh Verbrauch, 6 kWp PV-Anlage f&amp;uuml;r 10.000 Euro (netto), Eigenverbrauchsquote 25% (1.500 kWh). Rund 2.000 Euro Mehrwertsteuer insgesamt, davon quasi 1.500 Euro gewerblich und 500 Euro privat.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;em&gt;Wenn die Eigenverbrauchsquote mit einem Stromspeicher verdoppelt wird, reduziert sich die Mehrwertsteuererstattung auf 1.000 Euro. Bei weiterer Erh&amp;ouml;hung der Eigenverbrauchsquote durch Nutzung im Warmwasser- und Heizungsbereich reduziert sich die Mehrwertsteuererstattung entsprechend weiter...&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;Steuerliche Betrachtung:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	Variante A.: Anteil gewerbliche Nutzung (&amp;Uuml;berschusseinspeisung) = 75%, d. h. 1.500 Euro Mehrwertsteuer kommen vom Finanzamt zur&amp;uuml;ck. Nachteil: wenn sich der Eigenverbrauchsanteil &amp;auml;ndert (z. B. wegen Anschaffung von Stromspeicher oder Elektroauto gr&amp;ouml;&amp;szlig;er wird), muss der gewerbliche Anteil angepasst werden. (Frage: wie geht das konkret?)&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	Variante B: die komplette Anlage wird gewerblich genutzt, daf&amp;uuml;r muss aber der eigenverbrauchte Strom als &quot;Privatentnahme&quot; mit Mehrwertsteuer belastet und diese an FA abgef&amp;uuml;hrt werden. Hierzu kam in den letzten Tagen ein Anwendungserlass des Bundesfinanzministeriums, der klar stellt, mit welchem Geldbetrag der eigenverbrauchte PV-Strom zu bewerten ist. Hier im Forum gibt es dazu &lt;a rel=&quot;nofollow&quot; href=&quot;http://experts.top50-solar.de/5393/mehrwertsteuer-auf-eigenverbrauch-was-hei%C3%9Ft-das-konkret&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;diesen Beitrag: &quot;Mehrwertsteuer auf Eigenverbrauch - was hei&amp;szlig;t das konkret?&quot;&lt;/a&gt; Als Wert sind NICHT die Herstellkosten aus der PV-Investition anzusetzen (also ca. 13 Ct/kWh), sondern der Preis des Stromversorgers f&amp;uuml;r den Reststrombezug (also derzeit rund 22 Ct/kWh netto, mit Preissteigerungsrate von wahrscheinlich rund 4% p. a. in den n&amp;auml;chsten 20 Jahren!). Damit muss man bei dieser Betrachtung viel mehr Mehrwertsteuer f&amp;uuml;r den selbst hergestellten Strom ans Finanzamt zahlen, und zahlt somit drauf!&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	Variante A scheint recht unsicher und kompliziert - zumindest wenn sich der Eigenverbrauchsanteil &amp;auml;ndert. Variante B ist f&amp;uuml;r dein Eigenverbraucher finanziell sehr ung&amp;uuml;nstig, insbesondere wenn der Strompreis stark gestiegen ist und die Differenz zum PV-Herstellkostenpreis &amp;uuml;berproportional steigt!&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	Es w&amp;auml;re also wirklich sch&amp;ouml;n, es ohne Finanzamt machen zu k&amp;ouml;nnen, auch wenn das (zun&amp;auml;chst) etwas mehr kostet (daf&amp;uuml;r aber Nerven spart):&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	Was aus meiner Sicht sicher funktionieren wird:&lt;/p&gt;


&lt;ul&gt;
	

&lt;li&gt;
		Den Strom-Eigenverbrauchsanteil m&amp;ouml;glichst gro&amp;szlig; machen (z. B. mit Speicher, E-Fahrzeug)&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Den &amp;Uuml;berschuss anderweitig nutzen (z. B. mit Elektrow&amp;auml;rmepumpe oder Heizpatrone im Warmwasserspeicher der Heizungsanlage, Heizung der Kellerr&amp;auml;ume etc.)&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		evtl. noch vorhandene &amp;Uuml;berschuss-Einspeisung verhindern (z. B. mit Sunny Home Manager, Einspeisebegrenzung am Hausanschluss auf NULL setzen)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;


&lt;p&gt;
	Hier wird kein Strom verkauft, es gibt also keine gewerbliche T&amp;auml;tigkeit, somit auch keine Mehrwertsteuererstattung, aber auch nie die Notwendigkeit f&amp;uuml;r irgendwelche Steuererkl&amp;auml;rungen.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	Die Verhinderung der &amp;Uuml;berschusseinspeisung mit Stromspeicher oder W&amp;auml;rmespeicher kostet zus&amp;auml;tzliche Investitionen, die Abregelung ist volkswirtschaftliche Verschwendung. Daher will ich nat&amp;uuml;rlich vorrangig (nach dem direkten Eigenverbrauch) lieber den &amp;Uuml;berschuss ins Netz einspeisen, als &quot;abregeln&quot;.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;JETZT aber die verbleibende Frage an die Steuerexperten: bis zu welcher (Bagatell-)Grenze darf ich &amp;Uuml;berschussstrom an den Netzbetreiber gegen Entgelt liefern, ohne dass die PV-Stromerzeugung dadurch im steuerlichen Sinn &quot;gewerblich&quot; wird?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;


&lt;ul&gt;
	

&lt;li&gt;
		Bis zu welchem Anteil ist die &amp;Uuml;berschusseinspeisung &quot;Liebhaberei&quot;? Lt. des o. g. Anwendungserlass der Bundesfinanzministeriums gibt es ja bei der Umsatzsteuer eine 10%-Bagatellgrenze.&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Oder gibt es eine andere M&amp;ouml;glichkeit, um eine &amp;Uuml;berschusseinspeisung m&amp;ouml;glich zu machen, ohne hierbei mit dem Finanzamt in Konflikt zu kommen?&lt;/li&gt;
	

&lt;li&gt;
		Z. B. den Strom zu &quot;spenden&quot; und hierf&amp;uuml;r eine Spendenquittung zu erhalten (z. B. &amp;uuml;ber die Stromtauschplattform buzzn.net?).&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;


&lt;p&gt;
	Oder darf ich den Strom einfach unentgeltlich in das Stromnetz einspeisen, damit zumindest die Verschwendung des Abregelns unterbleiben kann?&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	Klar: die PV-Anlage kostet nun im schlimmsten Fall 19% (oder fast 1.500 Euro in obigem Beispiel f&amp;uuml;r den &amp;Uuml;berschussanteil) mehr. Daf&amp;uuml;r spare ich mir &amp;uuml;ber 20 Jahre evtl. den Steuerberater oder zumindest den Aufwand f&amp;uuml;r die E&amp;Uuml;-Rechnung und Anlage GSE. Autonomie ohne Finanzamt macht Spa&amp;szlig;! Und bei einer privaten Heizungsanlage (z. B. Pelletsanlage f&amp;uuml;r 10.000 Euro) denkt auch niemand daran, die Umsatzsteuer zu sparen und sich daf&amp;uuml;r die W&amp;auml;rme selbst als &quot;Contractor&quot; zu verkaufen...&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	Ich freue mich auf Eure Anregungen, Kommentar und Ideen!&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	Mit sonnigen Gr&amp;uuml;&amp;szlig;en,&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	Andreas Horn&lt;/p&gt;
</description>
<category>Photovoltaik</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/5410/kann-man-eine-pv-anlage-ganz-ohne-das-finanzamt-betreiben</guid>
<pubDate>Sun, 12 Oct 2014 09:28:53 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Wer kennt Steuerberater, die sich auf PV-Anlagen spezialisiert haben?</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/2360/wer-kennt-steuerberater-die-sich-auf-pv-anlagen-spezialisiert-haben</link>
<description>Wer kann mir einen Steuerberater empfehlen, der sich auf Photovoltaikanlagen spezialisiert hat?&lt;br /&gt;
Machen Steuerberater den Jahresabschluss für eine kleine PV-Anlage zum Pauschalpreis?&lt;br /&gt;
Wie hoch liegt dieser etwa?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielen Dank.</description>
<category>Photovoltaik</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/2360/wer-kennt-steuerberater-die-sich-auf-pv-anlagen-spezialisiert-haben</guid>
<pubDate>Sun, 17 Nov 2013 09:19:53 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Steuerliche Behandlung einer PV-Anlage: Finanzamt und Abschreibung?</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/2359/steuerliche-behandlung-einer-pv-anlage-finanzamt-und-abschreibung</link>
<description>Ich suche einen Leitfaden, was ich bezüglich meiner neuen PV-Anlage bei der Abgabe der Steuererklärung beachten muss. Haben die solaren Verbände wie DGS oder BSW hierzu schon etwas veröffentlicht? Oder gibt es von der Seite der Steuerberater eine gute Publikation?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tausend Dank für Eure Hilfe.</description>
<category>Photovoltaik</category>
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<pubDate>Sun, 17 Nov 2013 09:12:04 +0000</pubDate>
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