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<title>Top50-Solar Experts - Neue Beiträge mit solarstraße-Tag</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/tag/solarstra%C3%9Fe</link>
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<title>Solarstraßen und solare Schienenwege?</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/8244/solarstra%C3%9Fen-und-solare-schienenwege</link>
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&lt;p style=&quot;&quot;&gt;
		 Soeben haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts und der Westf&amp;auml;lisch Technischen Hochschule Aachen (RWTH) errechnet, dass schon 15% der Stra&amp;szlig;en und Schienenwege in Deutschland ausreichen w&amp;uuml;rden, um mit neuartigen Solarzellen, die k&amp;uuml;nftig in Stra&amp;szlig;en und Schienenwegen installiert werden, Deutschland komplett mit Strom zu versorgen. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Die L&amp;ouml;sung des Energieproblems steht am Himmel. Die Sonne schickt uns 15.000mal mehr Energie als zurzeit alle 7.5 Milliarden Menschen verbrauchen. Hinzu kommen die Windkr&amp;auml;fte, die Wasserkraft, die Bioenergie, die Geothermie sowie die Wellen- und Str&amp;ouml;mungsenergie der Ozeane. Von Natur aus gibt es kein Energieproblem. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Als Hermann Scheer schon in den Achtzigern des letzten Jahrhunderts auf diese Zusammenh&amp;auml;nge und M&amp;ouml;glichkeiten der erneuerbaren Energien hinwies, wurde er von der alten Energiewirtschaft verlacht. Als ich mit ihm zusammen dann am 15. Januar 1993 in der ARD zur besten Sendezeit und vor einem Millionen-Publikum aufzeigte, dass Deutschland und Europa bis zum Jahr 2035 zu hundert Prozent erneuerbar sein k&amp;ouml;nne, reagierte die alte Energiewirtschaft und ihre &amp;bdquo;Fachleute&amp;ldquo; mit ganzseitigen Anzeigen in den gro&amp;szlig;en deutschen Tageszeitungen so: Am Ende des 21. Jahrhunderts k&amp;ouml;nne Deutschland &amp;bdquo;aus grunds&amp;auml;tzlich physikalischen Gr&amp;uuml;nden&amp;ldquo; h&amp;ouml;chstens vier Prozent seines Stroms erneuerbar erzeugen. Solche &amp;bdquo;Fachleute&amp;ldquo; sind schon immer Teil des Problems und nicht Teil der L&amp;ouml;sung. Sie haben mit daf&amp;uuml;r gesorgt, dass heute ihre Firmen wie RWE oder E.on oder Vattenfall oder EnbW &amp;ouml;konomisch am Abgrund stehen w&amp;auml;hrend die Erneuerbaren unaufhaltsam und weltweit auf dem Vormarsch sind. Oft sind die &amp;bdquo;Fachleute&amp;ldquo; des Alten die gr&amp;ouml;&amp;szlig;ten Verhinderer des Neuen. In diesem Fall hatten sie ein Brett vor der Sonne. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Im Jahr 2.000 hatten wir in Deutschland 5% &amp;Ouml;kostrom, heute 35%. Weltweit hat sich in dieser Zeit der Solarstrom verhundertfacht, der Windstrom verzehnfacht und die Zahl der Passivh&amp;auml;user mehr als verzweihundertfacht. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Und das ist erst der Anfang. Soeben haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts und der Westf&amp;auml;lisch Technischen Hochschule Aachen (RWTH) errechnet, dass schon 15% der Stra&amp;szlig;en und Schienenwege in Deutschland ausreichen w&amp;uuml;rden, um mit neuartigen Solarzellen, die k&amp;uuml;nftig in Stra&amp;szlig;en und Schienenwegen installiert werden, Deutschland komplett mit Strom zu versorgen: durch millimeterd&amp;uuml;nne Photovoltaik-Bel&amp;auml;ge, die sich wie Teppichb&amp;ouml;den verlegen lassen. Der Strom liegt k&amp;uuml;nftig auch auf der Stra&amp;szlig;e und neben der Schiene. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Lukas Renken von der RWTH Aachen dazu: &amp;bdquo;In Deutschland gibt es fast eineinhalb Milliarden Quadratmeter horizontale Fl&amp;auml;chen, auf denen man Sonnenstrom gewinnen k&amp;ouml;nnte&amp;ldquo;. Besonders geeignet seien Parkplatzzufahrten, Seiten- und Mittelstreifen von Autobahnen sowie die R&amp;auml;ume zwischen den Bahngleisen. Mit doppelter Nutzung der Stra&amp;szlig;en f&amp;uuml;r den Verkehr &amp;nbsp;u n d &amp;nbsp;f&amp;uuml;r die Stromversorgung bietet sich eine noch gr&amp;ouml;&amp;szlig;ere M&amp;ouml;glichkeit zur Stromproduktion als nur &amp;uuml;ber die D&amp;auml;cher. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Diese neuartigen Solarzellen werden bereits in Kalifornien und in den Niederlanden erprobt. Die franz&amp;ouml;sische Umweltministerin Segolene Royale hat angek&amp;uuml;ndigt, dass diese Solarstra&amp;szlig;en und Solarschienenwege in Frankreich bis 2021 auf hundert Kilometern erforscht w&amp;uuml;rden. Solar betriebene Elektroautos k&amp;ouml;nnten sich dort beim Fahren automatisch selbst aufladen. Ladezeiten w&amp;uuml;rden so entfallen. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.sonnenseite.com/de/mobilitaet/frankreich-baut-1.000-kilometer-solarstrassen.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Deutsche und franz&amp;ouml;sische Firmen wetteifern bereits um die erste Solarstra&amp;szlig;e in Europa.&lt;/a&gt; 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Mit nur wenig Phantasie und mit den bisherigen Erfahrungen kann &amp;uuml;berhaupt kein Zweifel mehr daran bestehen, dass der hundertprozentige Umstieg auf erneuerbare Energie auf der ganzen Welt in wenigen Jahrzehnten m&amp;ouml;glich ist. Dann entfallen auch viele Fluchtgr&amp;uuml;nde, Ursachen f&amp;uuml;r &amp;Ouml;lkriege und das Klima ist noch zu retten. Je fr&amp;uuml;her also desto besser. Alles h&amp;auml;ngt mit allem zusammen. Wir m&amp;uuml;ssen es nur wollen. Jede Krise erzeugt auch Chancen. 
	&lt;/p&gt;

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<category>Energiewende</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/8244/solarstra%C3%9Fen-und-solare-schienenwege</guid>
<pubDate>Fri, 01 Jul 2016 06:57:18 +0000</pubDate>
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