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<title>Top50-Solar Experts - Neue Beiträge mit solarhaus-Tag</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/tag/solarhaus</link>
<description>RSS-Feed von Top50-Solar Experts</description>
<item>
<title>Solararchitektur von der Kuriosität zu den notwendigen energieeffizienten Gebäuden</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/6157/solararchitektur-von-der-kuriosit%C3%A4t-zu-den-notwendigen-energieeffizienten-geb%C3%A4uden</link>
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&lt;p&gt;
	&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://experts.top50-solar.de/?qa=blob&amp;amp;qa_blobid=5308447527819507495&quot; style=&quot;width: 600px; height: 254px;&quot;&gt;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;Bild 1: &lt;/strong&gt;Howard Sloan House I, 1940&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	Mit einem weltweiten Verbrauch von rund 40 Prozent der Prim&amp;auml;renergie tr&amp;auml;gt der Geb&amp;auml;udesektor wesentlich zur Beschleunigung von Klimaver&amp;auml;nderungen bei. Die Ende September 2013 im UNO-Klimareport vorgestellten Ergebnisse belegen, dass die Ma&amp;szlig;nahmen zur Verringerung von CO2-Emissionen sehr viel schneller wirksam werden m&amp;uuml;ssen, wenn eine Erderw&amp;auml;rmung um weitere f&amp;uuml;nf Grad Celsius in diesem Jahrhundert aufgehalten werden soll. Das bedeutet f&amp;uuml;r den Geb&amp;auml;udesektor, dass die Energieperformance von Geb&amp;auml;uden unter der Verwendung Erneuerbarer Energien, sehr viel fl&amp;auml;chendeckender wirksam werden muss.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	H&amp;auml;tte das Bewusstsein f&amp;uuml;r die umweltfreundliche Energieleistung von Geb&amp;auml;uden in der Architektur des 19. Und 20.&amp;nbsp;Jahrhunderts nicht weitgehend gefehlt, w&amp;auml;re aufgrund der bereits seit Jahrzehnten vorliegenden L&amp;ouml;sungsans&amp;auml;tze die nachhaltige Geb&amp;auml;udeperformance bereits eine Selbstverst&amp;auml;ndlichkeit und Billionen Tonnen fossiler Brennstoffe w&amp;auml;ren nicht verbrannt worden. Eine Erkl&amp;auml;rung, warum die Kommerzialisierung solcher H&amp;auml;user in gro&amp;szlig;em Stil in den USA nicht gelang, obwohl diese bereits vor der Energiekrise in den 1970er Jahren bekannt waren, ist nach Reyner Banham die, dass Geb&amp;auml;ude lange Zeit nur nach ihrer &amp;auml;u&amp;szlig;eren Form bewertet wurden. Architektur ist fr&amp;uuml;her wie heute eine Gradwanderung zwischen &amp;Uuml;berleben und Komfort. Der &amp;auml;sthetische Anblick von Geb&amp;auml;uden hatte Jahrzehnte lang Vorrang vor deren eigentlichem Nutzen. Heute haben nachhaltige Bauten das Vorurteil &amp;uuml;berwunden und die
&lt;br&gt;
	Menschheit erkennt, dass nicht alles, was machbar ist auch Sinn macht.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	Die Historie der Solararchitektur, die in ihrem Ursprung rein passiv und ohne mechanische Zus&amp;auml;tze funktioniert, zeigt, dass energieeffiziente Bestrebungen seitens der Architektur und der Ingenieurswissenschaften stets vorhanden waren und seit fast einem Jahrhundert mit funktionierenden Beispielen aufweist. Auch lagen den USA und Deutschland im Zusammenhang mit der Umnutzung gro&amp;szlig;er Kasernenareale konkrete Berechnungen &amp;uuml;ber den Nutzen der Solararchitektur vor. Angesichts der daf&amp;uuml;r aufgewendeten Forschungsgelder in den 1940er bis 1970er Jahren in den USA und seit den 1970er Jahren auch in Deutschland, verwundert, dass das fl&amp;auml;chendeckende Voranbringen solcher Baukonzepte, fr&amp;uuml;her wie heute, vorwiegend von engagierten Experten und Privatpersonen betrieben wird. Warum sich gut funktionierende und &amp;auml;sthetische Geb&amp;auml;udekonzept nur in kleiner Anzahl von einigen Hundert realisieren lie&amp;szlig;en, zwischenzeitlich sind das einige Tausend &amp;ndash; und wie diese konzipiert und weiterentwickelt wurden, diskutiert dieser Beitrag. Die Aufmerksamkeit gilt dabei vor allem den ersten Solarh&amp;auml;usern aus den USA, orientiert an einer aktuellen historischen Aufarbeitung von Professor Anthony Denzer. Die Vielzahl historischer deutscher Solarh&amp;auml;user und aktuell realisierter bioklimatischer Geb&amp;auml;ude, die durch ihre nachhaltige Leistungsf&amp;auml;higkeit &amp;uuml;berzeugen, sei gew&amp;uuml;rdigt, jedoch aus Platzgr&amp;uuml;nden hier nicht n&amp;auml;her beschrieben.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;Solararchitektur&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;


&lt;div&gt;
	Zu beachten ist, dass heute allgemeinsprachlich unter Solararchitektur die anbringung einer PV- oder Solarthermie anlage verstanden wird. Tats&amp;auml;chlich aber, besch&amp;auml;ftigt sich Solararchitektur mit der baulichen Gestaltung von Geb&amp;auml;uden, f&amp;uuml;r die passive nutzung der Sonnenenergie zur W&amp;auml;rmegewinnung. Passive Solarnutzung ist eine gewinnoptimierte Strategie, des Prinzips des Auffangens der Sonnenenergie durch die Aktivierung von Speichermassen in Form von Feststoffen (Mauern, W&amp;auml;nde, b&amp;ouml;den, das Dach) und Fl&amp;uuml;ssigkeiten (z.b. Dachpool, Speichertank). Als Kollektoren f&amp;uuml;r das Einlassen bzw. Auffangen der Sonnenstrahlung dienen Fenster, Glasfl&amp;auml;chen, und Winterg&amp;auml;rten. als passiv werden diese Prozesse deshalb bezeichnet, weil sie rein durch den architektonischen Geb&amp;auml;udeentwurf und das verwendete Material erfolgen. Die gespeicherte W&amp;auml;rme wird Nachts abgegeben und ggf. in Wassertanks gespeichert. Passive Solarh&amp;auml;user haben die Herausforderung zu l&amp;ouml;sen, dass diese morgens k&amp;uuml;hl und am sp&amp;auml;ten Nachmittag oft sehr warm sind. Die Vermeidung von W&amp;auml;rmeverlusten erfolgt durch die D&amp;auml;mmung von W&amp;auml;nden, Fenstern und D&amp;auml;chern. Heute erreichen diese Konzepte bereits eine passive Reduzierung des Energieverbrauchs von ca. 50 Prozent. Die aktive Solarnutzung erweitert die Nutzung dieser physikalischen Prinzipien und ist auf ein W&amp;auml;rmetransportsystem angewiesen. Meist verschlie&amp;szlig;t diese Anwendung das Geb&amp;auml;ude nach S&amp;uuml;den. Teilweise resultiert daraus eine zur passiven Solarnutzung v&amp;ouml;llig kontr&amp;auml;re Architektur. Hybride Systeme unterst&amp;uuml;tzten die passive W&amp;auml;rmegewinnung mechanisch, mit energieeffizienten low-tech-Systemen und erg&amp;auml;nzen meist die Stromproduktion f&amp;uuml;r das Geb&amp;auml;ude. Alle drei Ans&amp;auml;tze m&amp;uuml;ssen die Herausforderung der individuell notwendigen Verschattung, K&amp;uuml;hlung, Belichtung und Bel&amp;uuml;ftung von R&amp;auml;umen, sowie der Speicherung von W&amp;auml;rme l&amp;ouml;sen. Bis heute ist der begriff Solararchitektur nicht eindeutig definiert. Gerhard Schuster, der sich mit der Historie der Solararchitektur wissenschaftlich auseinandergesetzt hat, schl&amp;auml;gt folgende Definition vor: Solararchitektur ist das Resultat der F&amp;auml;higkeit, Geb&amp;auml;ude zu schaffen, welche mit ad&amp;auml;quatem thermischem Komfort f&amp;uuml;r die Benutzer, mit m&amp;ouml;glichst kleinem Heizenergiebedarf und keinem k&amp;uuml;hlenergiebedarf und unter Ber&amp;uuml;cksichtigung der t&amp;auml;glichen und jahreszeitlichen &amp;auml;u&amp;szlig;eren klimabedingungen des Geb&amp;auml;udestandorts und mit Einbeziehung des Energiepotenzials des passiven Anteiles der solaren Strahlungskraft dauerhaft betrieben werden k&amp;ouml;nnen.&lt;/div&gt;


&lt;div&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/div&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;Solarh&amp;auml;user &lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;
	Dass Geb&amp;auml;ude mit Hilfe der Sonne sehr gut passiv erw&amp;auml;rmt und vor der Hitze gesch&amp;uuml;tzt werden k&amp;ouml;nnen, beschrieb bereits Sokrates in der Antike. Auch die Lehmbauarchitektur in Syrien ist ein Beispiel daf&amp;uuml;r, wie Naturgesetzte in Verbindung mit der Sonnenenergie f&amp;uuml;r die Heizung und Speicherung von Energie in Geb&amp;auml;uden verwendet wird. Sehr gut illustriert sich das an den sog. Bienenstock-Lehmbauten. Solche und vor allem islamische Bauten und deren Funktionsprinzip werden seit rund 30 Jahren von Experten analysiert, unter Weiterentwicklung und unter Adaption der verwendeten Prinzipien auf heutige, zeitgem&amp;auml;&amp;szlig;e Bauten und Nutzeranforderungen.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;Howard Sloan Haus von Fred und William Keck, 1940, USA&lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;
	Rund 2500 Jahre nach Sokrates etablierte der amerikanische Architekt Fred Keck der sich selbst als Ingenieur bezeichnete, unter Mitwirkung seines Bruder William, das passive Solarhaus &amp;bdquo;Howard Sloan House I&amp;ldquo; in Chicago, Illinois in den USA (s. Bild 1) und pr&amp;auml;gte damit die Begriffe &amp;bdquo;Solarhaus&amp;ldquo; und &amp;bdquo;Solararchitektur&amp;ldquo;, ohne diese Begriffe konkreter zu definieren. Bekannt wurde Fred Keck zun&amp;auml;chst durch die Entwicklung zweier Glash&amp;auml;user, dem &amp;bdquo;House of Tomorrow&amp;ldquo;, ein dreigeschossiges, sich nach oben hin satellitenartig verj&amp;uuml;ngendes 12-eckiges Glasgeb&amp;auml;ude, entstanden anl&amp;auml;sslich der Weltausstellung in Chicago 1933 und dem 1934 folgende &amp;bdquo;Cristal House&amp;ldquo;, ebenfalls ein Glashaus. W&amp;auml;hrend der Fertigstellung und im Anschluss erfuhr Keck die Effekte der Sonnenwirkung. Noch bevor der Heizofen in das &amp;bdquo;House of Tomorrow&amp;ldquo; eingebaut werden konnte, war das Geb&amp;auml;ude durch die Sonneneinstrahlung gew&amp;auml;rmt und die &amp;Uuml;berhitzung des Bauwerks war beeindruckend. Keck realisierte schnell die Nachteile von Glash&amp;auml;usern und entwickelte das Solarhaus als Antithese zum Archetypus des Glashauses. Das &amp;bdquo;Howard Sloan House&amp;ldquo; nutzt die Wirkung der Sonneneinstrahlung optimal und erreicht eine Energieeinsparung/Jahr von 20 Prozent. Das nach S&amp;uuml;den ausgerichtete Haus hatte eine L&amp;auml;nge von rund 100 Meter in linearer Bauweise mit auf einer Ebene gelegenen, nach S&amp;uuml;den ausgerichteten R&amp;auml;umen. Zudem war es mit einer gro&amp;szlig;z&amp;uuml;gigen S&amp;uuml;dverglasung, die seitliche L&amp;uuml;ftungslamellen enth&amp;auml;lt und einem Dach, das im Winter das Sonnenlicht tief in die R&amp;auml;ume f&amp;uuml;hrt, und im Sommer auf dem Dach h&amp;auml;lt, so dass die Innenr&amp;auml;ume k&amp;uuml;hler und verschattet sind, ausgestattet. Keck betrachtet bereits damals die Behandlung der Fenster als dem Ausblick dienend und hielt andere &amp;Ouml;ffnungen f&amp;uuml;r die Bel&amp;uuml;ftung f&amp;uuml;r notwendig, wie das z.B. auch Le Corbusier sah, der ein Fenster als alleinig f&amp;uuml;r den Zweck gemacht verstand des Ausblicks und der Belichtung.
&lt;br&gt;
	In den Folgejahren experimentierte der Amerikaner an der Optimierung dieses Solarhauses und an der Entwicklung von Umwelttechnologien, die dessen Effizienz und Wohnqualit&amp;auml;t steigerten. U.a. entstand so ein Verschattungssysteme zur Vermeidung der &amp;Uuml;berhitzung der R&amp;auml;ume in den sp&amp;auml;ten Nachmittagsstunden, f&amp;uuml;r die er Holzfl&amp;uuml;gelw&amp;auml;nde mit vertikalen Holzlamellen verwendete. Bereits 1942 integrierte er in das &amp;bdquo;Howard Sloan House II&amp;ldquo; ein wassergef&amp;uuml;hrtes Solares-Fu&amp;szlig;bodenheizsystem auf isoliertem Grund, und baute dreifach-isolierverglaste Fenster ein (sog. &amp;bdquo;triple thermopanes&amp;ldquo;). Sloan II erreichte damit bereits eine 40 prozentige Energieeinsparung im Geb&amp;auml;udebetrieb/ Jahr. Das Sloan House erlangte in den USA kanonische Bedeutung und Keck vertrieb in Kooperation mit einer Firma das Solarheizsystem (&amp;bdquo;RadianTile&amp;ldquo;-System &amp;ndash; Strahlungsw&amp;auml;rme-Fliesen-System). Insgesamt baute Keck an die 100 solcher H&amp;auml;user, u.a. in der Meadowbrook Village und dem nicht vollendeten Solar Park. Der Urtyp des Solarhauses im Chicagoer Vorort Glenview wurde der &amp;Ouml;ffentlichkeit f&amp;uuml;r Besichtigungen ge&amp;ouml;ffnet und das schicke Haus verzeichnete hohe Besucherzahlen (laut Angaben Kecks an einem Tag &amp;uuml;ber 1.700, im Vierteljahr rund 5.000 Besucher). Das Heizsystem wurden in den Fachzeitschriften als einzigartig bezeichnet, wobei Keck darauf hinwies, dass dessen Ursprung in der Antike liegt und die Kecks durch das Fu&amp;szlig;bodenheizsystem der Kathedrale in Liverpool aus dem Jahre 1904 darauf aufmerksam wurden. Die Nutzung der Wassergef&amp;uuml;hrten-Fu&amp;szlig;bodenheizung mit dem Hei&amp;szlig;luftprinzip wurde damals aufgrund des Eisen und Kupfermangels nach dem Krieg in den USA empfohlen und Keck wurde rasch als Experte f&amp;uuml;r solche Systeme bekannt. Bereits damals benannte er wesentliche Richtlinien: Die Bodentemperatur sollte nicht mehr als 85 &amp;deg;F (29,4 &amp;deg;C) betragen, woraus eine Lufttemperatur von 67&amp;ndash;70 &amp;deg;F resultiert (19,4 &amp;deg;C&amp;ndash;21,1 &amp;deg;C); eine wesentliche Voraussetzung ist ein massiver, gefliester Holraumboden, der wegen des m&amp;ouml;glichen W&amp;auml;rmeverlustes in das Erdreich unterseitig isoliert werden soll. Keck beschrieb bereits das Problem der Verz&amp;ouml;gerungszeiten und der notwendigen, vorausschauenden Kontrolle der Heizung. Allerdings forschte er nicht an L&amp;ouml;sungen daf&amp;uuml;r. Den Glasanteil seiner Solarh&amp;auml;user verringerte er im Laufe der Zeit auf 27&amp;ndash;35 Prozent. Bereits 1941&amp;ndash;1942 begleitete eine wissenschaftlich Studie des Temperaturverhaltens und den Energieverbrauch von realisierten H&amp;auml;usern. Kecks Solarh&amp;auml;user gelten als Archetypus des passiven Solarhauses. Er pr&amp;auml;gte die Solarhausbewegung ma&amp;szlig;geblich. Experten weisen darauf hin, dass es noch heute sinnvoll ist, Kecks Solarhauskonzepte zu studieren.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;Harry Thomason Solaris Haus mit passivem Solarthermie Heizsystem, 1959 USA&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;
	Es entstanden in den Folgejahren verschiedenste Typen von Solarh&amp;auml;usern. Auch Universit&amp;auml;ten und Forschungsinstitute wie z.B. das MIT (Massachusetts Institute of Technology) entwickelte drei Haus-Prototypen, die die Moderne Architektur wesentlich pr&amp;auml;gten. Die Position und Bedeutung dieser universit&amp;auml;ren Experten bezeichnete George L&amp;ouml;f, der einige gef&amp;ouml;rderte Solarhausprojekte plante, auf einem Kongress 1973 als fulminant und vorrangig, was zu Kritik an solchen staatlich gef&amp;ouml;rderten Projekten innerhalb der Solarhausbewegung f&amp;uuml;hrte, weil diese die Fragen der Verschattung, K&amp;uuml;hlung und Heizung nicht optimal l&amp;ouml;sten und meist f&amp;uuml;r die Realisierung im Alltag zu teuer waren. Harry Thomason, ein Patentanwalt des Pentagon, der selbst Solarh&amp;auml;user entwickelte und dabei stets seine Unabh&amp;auml;ngigkeit betonte, nahm dabei eine Au&amp;szlig;enseiterrolle ein. Sein Hauptverdienst ist&amp;nbsp;die Entwicklung des &amp;bdquo;Solaris&amp;ldquo; Solarhauses mit integriertem passiv-solarthermischem Heiz- und K&amp;uuml;hlsystem, das ma&amp;szlig;geblich &amp;uuml;ber ein aus geschw&amp;auml;rztem Aluminium bestehenden gewellten Dach funktioniert, &amp;uuml;ber welches sich das herabflie&amp;szlig;ende Wasser erw&amp;auml;rmt, &amp;uuml;ber eine Auffangrinne in einen Wassertank gef&amp;uuml;hrt und im Heizsystem des Hauses verteilt wird (s. Bild 2). Solaris I-III galten als kosteng&amp;uuml;nstige effiziente Low-Tech-Geb&amp;auml;ude, die 95&amp;mdash;98 % des Heizbedarfs deckten, in einer Gegend, mit 42 % Sonneneinstrahlung. Architektur&amp;auml;sthetisch standen diese in starker Kritik. Thomason betonte stets deren gutes Funktionieren. Sein Antagonismus mit der Ingenieursgesellschaft der USA gipfelte 1973 auf dem besagten Kongress, indem er die Meinung George L&amp;ouml;fs &amp;uuml;ber die Bedeutung der universit&amp;auml;ren Solarhausentwicklung als &amp;bdquo;Quatsch&amp;ldquo; und &amp;bdquo;Papperlapapp&amp;ldquo; bezeichnete und die Funktionsm&amp;auml;ngel solcher Projekte betonte. Er forderte, dass das von L&amp;ouml;f entwickelte und realisierte &amp;bdquo;Denver Haus&amp;ldquo; von der Liste der Solarh&amp;auml;user gestrichen wird, weil es den Hauptteil der ben&amp;ouml;tigten Energie nicht durch Sonnenenergie generiere. Auch hier wird die fehlende Definition dessen, was unter einem Solarhaus zu verstehen ist deutlich. Thomason und der Architekt Baer entwickelten und bauten als Privatakteure mehr und vor allem erschwinglichere und funktionsf&amp;auml;higere Solarh&amp;auml;user als die Universit&amp;auml;ten, und das ohne Regierungszusch&amp;uuml;sse.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://experts.top50-solar.de/?qa=blob&amp;amp;qa_blobid=2922070939155532885&quot; style=&quot;width: 600px; height: 253px;&quot;&gt;&lt;/p&gt;


&lt;div&gt;
	&lt;strong&gt;Bild 2:&lt;/strong&gt; Solaris House I, Harry thomason, 1959, rechts: Schema des Heizsystems&lt;/div&gt;


&lt;div&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/div&gt;


&lt;div&gt;
	&lt;strong&gt;Schisma zwischen Architekten und Ingenieuren&lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;
	In der Folge zeichnete sich in den USA ein deutliches Schisma zwischen Architekten und Ingenieuren ab. Eine Erkl&amp;auml;rung, warum die Kommerzialisierung dieser erfolgreichen H&amp;auml;user in den USA so langsam vorankam, liefert Reyner Banhams, der den Siegeszug der Solararchitektur vorhersagte, in seiner Rede &amp;uuml;ber Architektur: &amp;bdquo;Die Tatsache, dass diese Prognose heute nicht zutrifft kann nur damit erkl&amp;auml;rt werden, dass Geb&amp;auml;ude nach ihrer &amp;auml;u&amp;szlig;eren Form bewertet werden und nicht als komplex funktionierendes System, das bewohnbare Umgebungen darstellt&amp;ldquo;. (in: Antony Denzer, 2013: Solar House, S. 50). Heute, im Jahr 2013 weisen Experten f&amp;uuml;r integrales Geb&amp;auml;udedesign darauf hin, dass die Kluft zwischen Architekten und Ingenieuren durch deren engere Zusammenarbeit &amp;uuml;berwunden werden muss. Architekten tragen f&amp;uuml;r passive und bioklimatische Geb&amp;auml;udekonzepte eine wesentliche Verantwortung, da die energetische Leistungsf&amp;auml;higkeit von Geb&amp;auml;uden von der Geb&amp;auml;udeform, Ausrichtung und -h&amp;uuml;lle bestimmt wird. Das 1981 in den USA gegr&amp;uuml;ndete internationale Schisma zwischen Architekten und Ingenieuren In der Folge zeichnete sich in den USA ein deutliches Schisma zwischen Architekten und Ingenieuren ab. Eine Erkl&amp;auml;rung, warum die Kommerzialisierung dieser erfolgreichen H&amp;auml;user in den USA so langsam vorankam, liefert Reyner Banhams, der den Siegeszug der Solararchitektur vorhersagte, in seiner Rede &amp;uuml;ber Architektur: &amp;bdquo;Die Tatsache, dass diese Prognose heute nicht zutrifft kann nur damit erkl&amp;auml;rt werden, dass Geb&amp;auml;ude nach ihrer &amp;auml;u&amp;szlig;eren Form bewertet werden und nicht als komplex funktionierendes System, das bewohnbare Umgebungen darstellt&amp;ldquo;. (in: Antony Denzer, 2013: Solar House, S. 50). Heute, im Jahr 2013 weisen Experten f&amp;uuml;r integrales Geb&amp;auml;udedesign darauf hin, dass die Kluft zwischen Architekten und Ingenieuren durch deren engere Zusammenarbeit &amp;uuml;berwunden werden muss. Architekten tragen f&amp;uuml;r passive und bioklimatische Geb&amp;auml;udekonzepte eine wesentliche Verantwortung, da die energetische Leistungsf&amp;auml;higkeit von Geb&amp;auml;uden von der Geb&amp;auml;udeform, Ausrichtung und -h&amp;uuml;lle bestimmt wird. Das 1981 in den USA gegr&amp;uuml;ndete internationale Netzwerk PLEA (passive low energy architecture) engagiert sich weltweit f&amp;uuml;r die Entwicklung solcher Geb&amp;auml;ude mit regionalen Materialien und unter der Ber&amp;uuml;cksichtigung kultureller Besonderheiten und der Nutzung regenerativer Energien. Das Netzwerk besteht aus namhaften Architekten des nachhaltigen Bauens und Wissenschaftlern, die die passive Geb&amp;auml;udeklimatisierung durch die Nutzung nat&amp;uuml;rlicher, physikalischer Prinzipien im nachhaltigen Geb&amp;auml;udebau erforschen und weiterentwickeln. Aufgrund der heute zur Verf&amp;uuml;gung stehenden M&amp;ouml;glichkeit der digitalen Simulation von Geb&amp;auml;udeentw&amp;uuml;rfen entstehen leistungsf&amp;auml;hige und &amp;auml;sthetische Bauten, mit teilweise ganz neuer Formensprache. Von PV- und Solarthermie-Technologien fordern diese Experten deren &amp;auml;sthetische Transformation f&amp;uuml;r deren hochwertigere Integration in Geb&amp;auml;udedesigns.&lt;/div&gt;


&lt;div&gt;
	&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://experts.top50-solar.de/?qa=blob&amp;amp;qa_blobid=16179450219199918709&quot; style=&quot;width: 600px; height: 636px;&quot;&gt;&lt;/div&gt;


&lt;div&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/div&gt;


&lt;div&gt;
	

&lt;div&gt;
		&lt;strong&gt;Bild 3: &lt;/strong&gt;Effizienzpotentiale im Geb&amp;auml;udedesign 1: Halbierung des Energieverbrauchs; &amp;nbsp;2: Verdoppelung der Energieeffizienz; &amp;nbsp;3: Halbierung der Carbon-Intensit&amp;auml;t des Geb&amp;auml;udes in der Versorgung; &amp;nbsp;4: Verhaltens- und Kontrollver&amp;auml;nderungen.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
	

&lt;div&gt;
		Merkmale des passiven Niederenergie Designs: Erneuerbare Energien; verteiltes Energiekonzept (Nutzung mehrerer Energiequellen); Energiespeicherung im Geb&amp;auml;ude durch die Geb&amp;auml;udemasse; &amp;nbsp;Heizen mit der Sonne: passives Solarsystem; &amp;nbsp;K&amp;uuml;hlen mit dem Wind: nat&amp;uuml;rliche Bel&amp;uuml;ftung; &amp;nbsp;Pers&amp;ouml;nliche Kontrolle des Innenraumklimas; Zur&amp;uuml;ck zur Strahlungsk&amp;uuml;hlung und -heizung, &amp;nbsp;weg von luftgef&amp;uuml;hrten Systemen. [] www.hw.ac.uk&lt;/div&gt;
	

&lt;div&gt;
		&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;


&lt;div&gt;
	&lt;strong&gt;Industrielle revolution &amp;ndash; moderne Architektur &amp;ndash; Passivhaus&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;


&lt;div&gt;
	Die konstante Weiterentwicklung der Nutzung von Sonnenenergie wurde nach 2500 Jahren erst durch die industrielle Revolution unterbrochen, durch die Geb&amp;auml;ude mit mechanischen Haustechnik L&amp;ouml;sungen wie Klimaanlagen und Zentralheizungen, betrieben und gespeist mit fossilen Brennstoffen, dominiert wurden. Angesichts des Atomzeitalters entstand eine Gleichg&amp;uuml;ltigkeit der modernen Architektur f&amp;uuml;r den Geb&amp;auml;udeenergieverbrauch. Nicht verschattete und deshalb mechanisch klimatisierte Glash&amp;auml;user, d&amp;uuml;nne Betonw&amp;auml;nde ohne W&amp;auml;rmed&amp;auml;mmung und wenig oder gar nicht ged&amp;auml;mmte D&amp;auml;cher sind Resultate der Architekturepoche der 1940er bis 1960er Jahre, deren energetische Sanierung heute nachgeholt werden muss. Die &amp;Ouml;lkrise 1973 rief das fehlende Energie-Bewusstsein und den nachhaltigen Umgang mit Energie wieder wach. Nach dem Energiefiasko galt Solararchitektur als eine gangbare Alternative. Allerdings meist als das Prinzip von &amp;bdquo;Masse unter Glas&amp;ldquo;, u.a. nach Vorbild der MIT Solarhaus-Prototypen, dem Credo der folgenden Architektur-Epoche, verstanden. Die intelligente Nutzung solcher Konzepte, mit daf&amp;uuml;r notwendigen Verschattungs- und Bel&amp;uuml;ftungsma&amp;szlig;nahmen entwickelte sich erst im Zusammenhang mit nachhaltigen B&amp;uuml;rot&amp;uuml;rmen und Gro&amp;szlig;geb&amp;auml;uden in den 1980er Jahren weiter. Nach anf&amp;auml;nglichen Misserfolgen mit nat&amp;uuml;rlich klimatisierten Gro&amp;szlig;geb&amp;auml;uden, wurden diese Bauten &amp;ndash; auch aufgrund der immer fundierter vorliegenden wissenschaftlichen Ergebnisse &amp;uuml;ber die Anwendung der Prinzipien, der Platzierung und Gr&amp;ouml;&amp;szlig;e von &amp;Ouml;ffnungen, der Segmentierung thermischer Auftriebe in hohen B&amp;uuml;rogeb&amp;auml;uden und der Etablierung und intelligenten Nutzung der Doppelfassade etc. &amp;ndash; immer leistungsf&amp;auml;higer. Mit dem RWE Turm in Essen realisierte der Architekt Christoph Ingenhoven das erste &amp;ouml;kologische Hochhaus in Deutschland. Ein gro&amp;szlig;fl&amp;auml;chig verglaster, kreisrunder B&amp;uuml;roturm mit Doppelfassade, durch die ein nat&amp;uuml;rliches Bel&amp;uuml;ftungssystem wirkt, das als &amp;bdquo;Fischmaul-L&amp;uuml;ftung&amp;ldquo; bezeichnet wird. Schmale Schlitze in der Fassade auf allen Geschossebenen, saugen durch den Schornsteineffekt Luft aus dem Zwischenraum der Doppelfassade an und f&amp;uuml;hren die Abluft dar&amp;uuml;ber ab. Inzwischen haben sich solche Geb&amp;auml;udefunktionen zu Standards entwickelt, die st&amp;auml;ndig weiterentwickelt werden. Dieser umweltfreundlichen und energieeffizienten Entwicklung der architektonischen Bef&amp;auml;higung von Geb&amp;auml;uden kam eine technologische Entwicklung zun&amp;auml;chst entgegen: Die Kommerzialisierung von PV- und Solarthermie Anlagen, die zun&amp;auml;chst andere bauliche Anforderungen eines Geb&amp;auml;udes in den Vordergrund r&amp;uuml;ckten. Dachneigung und verf&amp;uuml;gbare Dachfl&amp;auml;chen mit S&amp;uuml;dausrichtung waren zwei Jahrzehnte wegweisend f&amp;uuml;r den architektonischen Entwurf. Die Technologien konkurrierten um die Dachfl&amp;auml;chen. Heute werden solche Geb&amp;auml;udekonzepte als Integrales Geb&amp;auml;udedesign bzw. &amp;bdquo;Bioklimatische Geb&amp;auml;udekonzepte&amp;ldquo; entwickelt, die die passive Klimatisierung bef&amp;auml;higen und regenerative Energien-Technologien im Verbund mit weiteren M&amp;ouml;glichkeiten zur Energie- Warmwasser- und Heizenergieproduktion nutzen. Dach-Fassaden und Innenraumbegr&amp;uuml;nungen nehmen in der Solararchitektur eine wichtige Rolle ein und sind als nat&amp;uuml;rliche Klimaanlage zu verstehen. Sie verschatten, k&amp;uuml;hlen und verbessern die Raumluft.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;


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	&amp;nbsp;&lt;/div&gt;


&lt;div&gt;
	&lt;strong&gt;Theater der Girls High School in Nottingham, UK&lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;
	Integrales Geb&amp;auml;udedesign mit leistungsf&amp;auml;higer nat&amp;uuml;rlicher Bel&amp;uuml;ftung und Belichtung sowie eigener Energieproduktion gew&amp;auml;hrleistet ein in den Betriebs- und Umweltkosten positives Geb&amp;auml;ude. Das energieautarke Geb&amp;auml;ude produziert Strom und Warmwasser mit PV- und Solarthermie Aufdachanlagen. Heizw&amp;auml;rme wird mit einer Erdwasserw&amp;auml;rmepumpe generiert, die Regenwasserr&amp;uuml;ckgewinnungsanlage stellt Brauchwasser zur Verf&amp;uuml;gung. Das bioklimatische Design entwickelte der langj&amp;auml;hrige gleichnamige Experte und Geb&amp;auml;udedesignberater Brian Ford, Professor am Lehrstuhl f&amp;uuml;r Architektur und gebaute Umwelt der Universit&amp;auml;t Nottingham in Kooperation mit marsh grochowski Architekten, Nottingham.&lt;/div&gt;


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	&amp;nbsp;&lt;/div&gt;


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		&lt;strong&gt;Solarhaus &amp;uuml;berwindet Nachteile von Passivh&amp;auml;usern: &amp;nbsp;Bio-Solar-Haus, Karl Becher, &amp;nbsp;St. Alban, Deutschland&lt;/strong&gt; Entwickelt hat das Bio-Solar-Haus vor rund 20 Jahren Dipl. Ingenieur Klaus Becher als seinen pers&amp;ouml;nlichen Ruhesitz. Er wollte ein Haus, welches energieeffizient ist, keine Folgekosten verursacht und ein gesundes Raumklima aufweist. Aufgrund seiner Berufserfahrung als technischer Leiter wusste er, dass Maschinen Kosten verursachen, gewartet, repariert und ausgetauscht werden m&amp;uuml;ssen und das Leben in einer beatmeten Plastikt&amp;uuml;te, wie er herk&amp;ouml;mmliche Passivh&amp;auml;user mit L&amp;uuml;ftungsanlagen und W&amp;auml;rmed&amp;auml;mmung bezeichnet, behagte ihm nicht. F&amp;uuml;r diese Schw&amp;auml;chen des Passivhauses entwickelte er L&amp;ouml;sungen, die sich physikalische Prinzipien zunutze machen.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
	

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		&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://experts.top50-solar.de/?qa=blob&amp;amp;qa_blobid=9370148109475894382&quot; style=&quot;width: 600px; height: 307px;&quot;&gt;&lt;/div&gt;
	

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			&lt;strong&gt;Bild 4:&lt;/strong&gt; Schematische Darstellung des architektonisch bef&amp;auml;higten passiven Bel&amp;uuml;ftungskonzepts des Auditoriums&lt;/div&gt;
		

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			&lt;strong&gt;&amp;bdquo;Haus in Haus&amp;ldquo;-Prinzip und f&amp;uuml;r Wasserdampf difussionsoffene W&amp;auml;nde&lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;
			Das &amp;bdquo;Haus in Haus&amp;ldquo;-Prinzip mit m&amp;ouml;glichst kleiner Fl&amp;auml;che (der stahlgetragenen Au&amp;szlig;enhaut im Verh&amp;auml;ltnis zu Geb&amp;auml;udemasse des Innenhauses), hat im Urtyp seitlich gerundete Au&amp;szlig;enw&amp;auml;nde. Heute favorisieren viele Kunden die kubische, unauff&amp;auml;lligere Bauweise. Das Innenhaus, aus mit Zellulose w&amp;auml;rmeged&amp;auml;mmten Holzw&amp;auml;nden, die die W&amp;auml;rme im Haus halten, jedoch f&amp;uuml;r die in einem durchschnittlichen Haushalt t&amp;auml;glich entstehenden rund sieben Liter Wasserdampf diffusionsoffen sind, hat in der Urform einen abgeflachten Dachfirst, der eine passive Solarthermieanlage in Form von Kautschuk-Absorbtionsschl&amp;auml;uchen beherbergt, die das dort entstehende warme Wasser als Fl&amp;auml;chenheizung durch das Geb&amp;auml;ude f&amp;uuml;hren und in einem 1.000 Liter Tank bei 50&amp;ndash;60 &amp;deg;C speichern. Der Energieverbrauch des Hauses liegt in etwa bei einem Drittel des Verbrauchs eines herk&amp;ouml;mmlichen Passivhauses. Becher nennt das das Gore-Tex-Prinzip. Der Wasserdampf diffundiert dabei als trockenes Gas in die durch Sonnenstrahlung erw&amp;auml;rmte Luftschicht zwischen Innen- und Au&amp;szlig;enhaus. Sch&amp;auml;den durch Tauwasserausfall sind somit konstruktiv ausgeschlossen. Der Wasserdampf verl&amp;auml;sst anschlie&amp;szlig;end durch seinen nat&amp;uuml;rlichen Auftrieb (nur halb so schwer wie Luft) das Haus &amp;uuml;ber eine Membran ins Freie. Durch die transparenten&amp;nbsp;&amp;nbsp;Dachanteile und einen Wintergarten wird das Au&amp;szlig;enhaus durch Sonnenenergie passiv erw&amp;auml;rmt, wie auch das Wasser in den Absorptionsschl&amp;auml;uchen. Ein wassergef&amp;uuml;hrter Holzofen im Wintergarten dient der zus&amp;auml;tzlichen W&amp;auml;rmeproduktion, wenn der W&amp;auml;rmevorrat der Sonne nicht ausreicht. Dieses wirkungsvolle nat&amp;uuml;rliche Prinzip tr&amp;auml;gt Ger&amp;uuml;che, die zum gr&amp;ouml;&amp;szlig;ten Teil an den Wasserdampf gebunden sind, nach au&amp;szlig;en. Dies best&amp;auml;tigt auch die Frau des Gesch&amp;auml;ftsf&amp;uuml;hrers der Bio-Solar GmbH, die seit 16 Jahren in einem solchen Haus wohnt: Scharf angebratenes riecht nicht im Haus und der Spiegel im Badezimmer l&amp;auml;uft nicht mehr an.&lt;/div&gt;
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		&lt;strong&gt;Weiterf&amp;uuml;hrende Informationen&lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;
		A. S. Denzer: Solarhouse history blog: &lt;a href=&quot;http://solarhousehistory.com/blog&quot; rel=&quot;nofollow&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;http://solarhousehistory.com/blog&lt;/a&gt; A. S. Denzer, 2013: The Solar House. Pioneering Sustainable Design. &amp;nbsp;Rizzoli Verlag, New York. PLEA &amp;ndash; Passive Niederenergie Architektur: www.plea-arch.org Gerhard Schuster: Geschichte der Solararchitektur S.68-80: &lt;a href=&quot;http://alexandria.tue.nl/extra2/200413104.pdf&quot; rel=&quot;nofollow&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;http://alexandria.tue.nl/extra2/200413104.pdf&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
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&lt;p&gt;
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</description>
<category>Energiewende</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/6157/solararchitektur-von-der-kuriosit%C3%A4t-zu-den-notwendigen-energieeffizienten-geb%C3%A4uden</guid>
<pubDate>Mon, 22 Dec 2014 09:29:21 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Was ist der Unterschied der verschiedenen Häuser, welche nachhaltig ausgestattet sind?</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/3042/was-ist-der-unterschied-der-verschiedenen-h%C3%A4user-welche-nachhaltig-ausgestattet-sind</link>
<description>Es gibt das Null-Energiehaus, das Sonnenhaus, das Passivhaus, das Plus-Energiehaus usw. Hat mir jemand eine Aufstellung all dieser verschiedenen Arten von energiesparenden Häuser und eine Erklärung dazu?</description>
<category>Energiewende</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/3042/was-ist-der-unterschied-der-verschiedenen-h%C3%A4user-welche-nachhaltig-ausgestattet-sind</guid>
<pubDate>Thu, 23 Jan 2014 09:53:50 +0000</pubDate>
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<title>Wärme satt ins Haus - Sonnenhäuser auf dem Prüfstand</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/2281/w%C3%A4rme-satt-ins-haus-sonnenh%C3%A4user-auf-dem-pr%C3%BCfstand</link>
<description>


&lt;p&gt;W&amp;auml;rme satt ins Haus - Sonnenh&amp;auml;user auf dem Pr&amp;uuml;fstand
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;
</description>
<category>Solare Wärme, Heizen</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/2281/w%C3%A4rme-satt-ins-haus-sonnenh%C3%A4user-auf-dem-pr%C3%BCfstand</guid>
<pubDate>Wed, 24 Jul 2013 20:39:00 +0000</pubDate>
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<item>
<title>Entstehung eines energieautarken Hauses</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/2259/entstehung-eines-energieautarken-hauses</link>
<description>


&lt;p&gt;Wie entsteht ein energieautarkes Haus?
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;
</description>
<category>Solare Wärme, Heizen</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/2259/entstehung-eines-energieautarken-hauses</guid>
<pubDate>Wed, 22 May 2013 20:33:00 +0000</pubDate>
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<title>Solare Luftkollektoren für überdimensionale Solarthermie-Anlage</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/1141/solare-luftkollektoren-f%C3%BCr-%C3%BCberdimensionale-solarthermie-anlage</link>
<description>


&lt;p&gt;Wie rechnet sich eine &amp;uuml;berdimensionale Solarthermie-Anlage mit 30m2?
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;Wir m&amp;ouml;chten eine &amp;uuml;berdimensionierte Solarthermie also 30m2 auf ein Dach aufbauen um im Winter eine effektive Heizungsunterst&amp;uuml;tzung zu erreichen.
Was ist momentan die beste L&amp;ouml;sung um im Sommer die &amp;Uuml;bersch&amp;uuml;sse loszuwerden?
Adsorptionsmaschinen ben&amp;ouml;tigen mind.40% zus&amp;auml;tzlichen Strom, dh. wenn man im Haus nicht unbedingt k&amp;uuml;hlen muss verbraucht man unn&amp;ouml;tig Strom. Bei &amp;Uuml;berhitzung durch Solarthermie geht doch zumindest die W&amp;auml;rmeleitfl&amp;uuml;ssigkeit den Bach runter, abgesehen von Verdampfungseffekten und folgenden Wirkungsgrad-Verlusten.
Stirling? l&amp;auml;uft seit 10 Jahren immer noch nicht in Praxis.
W&amp;auml;rme abf&amp;uuml;hren in einen Schwimmteich? das gef&amp;auml;llt den Fr&amp;ouml;schen nicht, ausserdem ist die n&amp;auml;chtliche Verdampfung gr&amp;ouml;&amp;szlig;er und den Verdampfungsverlust m&amp;uuml;&amp;szlig;te man mit einer elektrischen Pumpe wieder ausgleichen.
W&amp;auml;rme abf&amp;uuml;hren in einen Erdspeicher um im Winter davon zu profitieren? Selbst bei Isolationen von &amp;gt; 1m sind die W&amp;auml;rmeverluste der Erdspeicher zu gro&amp;szlig;,als dass im Winter ein Heizungseffekt generiert werden kann.
Latenzspeicher = nicht ausgereift
Eisspeicher, sehr hohe Kosten und Wirkungsamkeit fraglich, also was sollten wir machen?
Wir besitzen bereits eine kleine 10 Jahre alte Solarthermie 10qm und die reicht von April bis Oktober f&amp;uuml;r Warmwasser.
Da &amp;Ouml;l teuerer wird, Pellet&amp;ouml;fen sehr viele mechanische Teile haben die immer wieder kaputtgehen w&amp;uuml;rden wir gerne den &amp;Ouml;lanteil durch eine bessere Solarthermie reduzieren.
bei einer F&amp;ouml;rderung von 90Euro/m2 Solarthermie Dachfl&amp;auml;che k&amp;ouml;nnte man doch versuchen eine Heizungsunterst&amp;uuml;tzung anzuschliessen, aber was ist mit dem W&amp;auml;rme&amp;uuml;berschuss im Sommer?  &lt;/p&gt;
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<category>Solare Wärme, Heizen</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/1141/solare-luftkollektoren-f%C3%BCr-%C3%BCberdimensionale-solarthermie-anlage</guid>
<pubDate>Tue, 07 Aug 2012 17:38:29 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Förderung von Solarthermie in Spanien</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/538/f%C3%B6rderung-von-solarthermie-in-spanien</link>
<description>


&lt;p&gt;Gibt es in Spanien Subventionen vom Staat f&amp;uuml;r Solarthermische Anlagen?
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;Irgendwie habe ich Verschiedenes geh&amp;ouml;rt, aber keiner ist sich wirklich sicher. Ich brauche dringend Rat eines Experten.&lt;/p&gt;
</description>
<category>Solare Wärme, Heizen</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/538/f%C3%B6rderung-von-solarthermie-in-spanien</guid>
<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 12:01:04 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Selbstversorgerhaus: Konzept und Umsetzung </title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/347/selbstversorgerhaus-konzept-und-umsetzung</link>
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&lt;p&gt;Was genau kann ich mir unter einem Passivhaus vorstellen?
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;
</description>
<category>Solare Wärme, Heizen</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/347/selbstversorgerhaus-konzept-und-umsetzung</guid>
<pubDate>Thu, 08 Sep 2011 07:48:38 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Kein Gas, Öl oder Strom - nur Solarenergie</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/306/kein-gas-%C3%B6l-oder-strom-nur-solarenergie</link>
<description>


&lt;p&gt;Ich will v&amp;ouml;llig autark werden. Welche M&amp;ouml;glichkeiten gibt es ohne Gas, &amp;Ouml;l und Stromanschluss zu sein?
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;
</description>
<category>Solare Wärme, Heizen</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/306/kein-gas-%C3%B6l-oder-strom-nur-solarenergie</guid>
<pubDate>Thu, 25 Aug 2011 08:31:07 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Ökohaus - Planung und Umsetzung</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/150/%C3%B6kohaus-planung-und-umsetzung</link>
<description>


&lt;p&gt;Wie baue ich mir ein &amp;Ouml;kohaus?
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;Fallen f&amp;uuml;r ein &amp;Ouml;kohaus h&amp;ouml;here Kosten an, als f&amp;uuml;r ein normales Haus? Braucht man spezielle Genehmigungen f&amp;uuml;r ein &amp;Ouml;kohaus? Welche &amp;ouml;kotechnischen Bestandteile beinhaltet es? Steigt die Tendenz zu &amp;Ouml;koh&amp;auml;usern bereits?&lt;/p&gt;
</description>
<category>Solare Wärme, Heizen</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/150/%C3%B6kohaus-planung-und-umsetzung</guid>
<pubDate>Fri, 13 May 2011 11:47:49 +0000</pubDate>
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