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<title>Top50-Solar Experts - Neue Beiträge mit ressourcen-Tag</title>
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<title>Friedenssichernde Maßnahmen</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/7471/friedenssichernde-ma%C3%9Fnahmen</link>
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&lt;p&gt;Das Hochkommissariat f&amp;uuml;r Fl&amp;uuml;chtlinge (UNHCR) vermeldet in den letzten Jahren, nicht erst seit 2015, die h&amp;ouml;chste Zahl an Binnenvertriebenen. 2014 waren weltweit 59,5 Mio. Personen auf der Flucht vor Verfolgung, Konflikten, allgemeiner Gewalt oder Menschenrechtsverletzungen &amp;ndash; so viel wie noch nie. Die Ursachen sind vielf&amp;auml;ltig und seit langem bekannt, deren konsequente Bek&amp;auml;mpfung aber nicht im Interesse aller. So gr&amp;uuml;ndet unser stabiler Wohlstand auf einem Wirtschaftssystem, welches Abh&amp;auml;ngigkeiten f&amp;ouml;rdert und weite Teile der Menschheit in Armut und Ungerechtigkeit leben l&amp;auml;sst. Kriegsfl&amp;uuml;chtlinge sind, zynisch betrachtet, ein Nebeneffekt gut gehender R&amp;uuml;stungsgesch&amp;auml;fte in Kombination mit Konflikten in denen es in der Regel um m&amp;ouml;glichst freie Zug&amp;auml;nge zu Rohstoffm&amp;auml;rkten geht. Nur wenn diese Mechanismen weiter bestand haben, scheint es f&amp;uuml;r uns so weitergehen zu k&amp;ouml;nnen. Der nur z&amp;ouml;gerlich voran gehende Umbau unserer Energieversorgung versch&amp;auml;rft zudem die Klimakrise.
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;&lt;strong&gt;Wir k&amp;ouml;nnten auch anders&lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;Erneuerbare Energien sind notwendig um die immer knapper werdenden Ressourcen zu sch&amp;uuml;tzen. Eine Eind&amp;auml;mmung umweltsch&amp;auml;dlicher Energieproduktion und die Verringerung sch&amp;auml;dlicher Emissionen sind zwingend notwendig. Hinzu kommt der Raubbau an der Natur beim Abbau von Rohstoffen, der riskante Transport &amp;uuml;ber lange Strecken, die unmenschlichen Arbeitsbedingungen in den Herkunftsl&amp;auml;ndern bei der Uran-, &amp;Ouml;l und Gasgewinnung. Bei Erneuerbare Energien gibt es keinen Kampf um Bodensch&amp;auml;tze, Sch&amp;uuml;rfungsrechte und Pipelines, Spekulationen und Korruption sind nicht Teil des Gesch&amp;auml;ftsmodells. Eine Folge des Umbaus der Energieversorgung hin zu Regenerativer Energie w&amp;auml;re auch eine Verringerung von zweifelhaften politischen Beziehungen zu so manchem Unrechtsstaat. 
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;&lt;strong&gt;Machterhalt und Kontrolle&lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;Betrachtet man die Energiewende im Detail muss man feststellen, dass die Besitzstandswahrer die Bremsen immer st&amp;auml;rker anziehen. Ob es daran liegt, dass den etablierten EVU&amp;rsquo;s das Wasser scheinbar bis zum Hals steht und die R&amp;uuml;cklagen f&amp;uuml;r den R&amp;uuml;ckbau der Kraftwerke wohl nicht ausreichen? Es k&amp;ouml;nnte sich herausstellen, so eine Ver&amp;ouml;ffentlichung der GLS-Bank, dass die tats&amp;auml;chlichen Kosten f&amp;uuml;r den Strom der vergangenen Jahrzehnte deutlich h&amp;ouml;her sind, als f&amp;uuml;r den Strom heute und in Zukunft aus regenerativen Energien. 
&lt;br&gt;Vielleicht liegt es aber auch daran, dass man sich kein anderes Gesch&amp;auml;ftsmodell vorstellen kann, eines bei dem der Kunde nicht daf&amp;uuml;r da ist, die Gelddruckmaschinen im Gang zu halten. Liest man beispielsweise die Einladung eines regionalen Verbands der Energie- und Wasserwirtschaft dann gibt das schon zu denken. So wird ein Seminar zur Umsetzung der EEG-Umlage auf Eigenversorgung mit der &amp;Uuml;berschrift beworben: &amp;bdquo;Jetzt geht es den &amp;bdquo;Schwarzbrennern&amp;ldquo; leider an den Kragen&amp;ldquo;. Das klingt nicht sehr freundlich. Die Unklarheiten bei der EEG-Umlage mit einer Art von Steuerbetrug gleichzusetzen ist durchaus entlarvend. Ein eigenartiges Kundenbild wird hier deutlich. Ein wirklich liberalisierter Energiemarkt m&amp;uuml;sste sich ganz anders um seine Abnehmer bem&amp;uuml;hen. Offensichtlich ist man sich der Sache sehr sicher. Die Richtung des Stroms soll nach M&amp;ouml;glichkeit gleich bleiben. Auch in Zukunft sollte er vor allem in das Geb&amp;auml;ude geliefert werden.
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;&lt;strong&gt;Die goldenen 2000&amp;rsquo;er &lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;Im Nachhinein werden unsere Nachkommen wahrscheinlich von den goldenen Zeiten Anfang des 21. Jahrhunderts reden. Es gab weder Hunger noch Krieg, die Wirtschaft brummte, der Wohlstand war hoch und die Energiepreise niedrig. Fl&amp;uuml;chtlinge gab es noch &amp;uuml;berschaubar viele. Die &amp;bdquo;westliche Welt&amp;ldquo; war zufrieden und selbstgef&amp;auml;llig. Die Klimakrise gab es nur auf dem Papier und das Wetter war, abgesehen von ein paar Anomalien, offenbar noch immer das gleiche. 
&lt;br&gt;Warum damals trotz Wohlstand und Wissen &amp;uuml;ber die Zusammenh&amp;auml;nge nicht entschieden gehandelt wurde, lag wohl daran, dass die Aufrechterhaltung der fossil-atomaren Weltwirtschaft und der Konzentration von Geld und Macht, dies weitgehend verhindert hat. Die Folgen waren weniger unmittelbar, der Staus Quo zu angenehm. Trotz Kenntnis nicht entschieden zu handeln ist nicht nur unverst&amp;auml;ndlich, es ist ganz einfach unterlassene F&amp;uuml;rsorge.
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;

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<category>Energiewende</category>
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<pubDate>Fri, 09 Oct 2015 10:11:01 +0000</pubDate>
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<title>Was ist sicher, preiswert und fördert den Frieden?</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/5424/was-ist-sicher-preiswert-und-f%C3%B6rdert-den-frieden</link>
<description>Ein Pläydoyer für die dezentrale Energiewende aus aktuellem Anlass</description>
<category>Energiewende</category>
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<pubDate>Tue, 14 Oct 2014 10:02:55 +0000</pubDate>
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