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<title>Top50-Solar Experts - Neue Beiträge mit luftverschmutzung-Tag</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/tag/luftverschmutzung</link>
<description>RSS-Feed von Top50-Solar Experts</description>
<item>
<title>Geht Öffentlicher Nahverkehr auch kostenlos?</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/8851/geht-%C3%B6ffentlicher-nahverkehr-auch-kostenlos</link>
<description>


&lt;p&gt;
		&lt;/p&gt;

&lt;p style=&quot;&quot;&gt;
			Kaum diskutiert die Bundesregierung eine neue zukunftseisende, &amp;ouml;kologisch interessante und sozial fortschrittliche Idee, schl&amp;auml;gt die Stunde der ewigen Bedenkentr&amp;auml;ger.
		&lt;/p&gt;
	
	

&lt;ul&gt;

&lt;li&gt;
			Kostenloser &amp;Ouml;ffentlicher Nahverkehr (&amp;Ouml;PNV) &amp;ndash; wer soll das denn bezahlen?&amp;nbsp;
		&lt;/li&gt;
		

&lt;li&gt;
			Wie sollen die Kosten zwischen Bund, L&amp;auml;ndern und Kommunen aufgeteilt werden?&amp;nbsp;
		&lt;/li&gt;
		

&lt;li&gt;
			Kann der &amp;Ouml;ffentliche Nahverkehr &amp;uuml;berhaupt noch ausgebaut werden ohne &amp;uuml;berlastet zu sein?
		&lt;/li&gt;
	&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;
		Lauter Totschlagargumente! Kostenloser &amp;Ouml;ffentlicher Nahverkehr bietet die gro&amp;szlig;e Chance, rasch die schlimmsten Ausw&amp;uuml;chse der katastrophalen Verkehrssituation hierzulande zu entsch&amp;auml;rfen. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Haupts&amp;auml;chlich im Verkehrsbereich verfehlt Deutschland seine Klimaschutzziele. 2018 verursachen vor allem der PKW-Verkehr und die noch immer wachsende LKW-Dichte weit mehr CO2-Emissionen als 1990.&amp;nbsp; Versprochen war, dass es bis 2020 weit weniger werden. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		2017 standen die Autofahrer hierzulande h&amp;auml;ufiger im Stau als je zuvor &amp;ndash; insgesamt 52 Lebensjahre. Das waren 245 Milliarden Sch&amp;auml;den f&amp;uuml;r die deutsche Volkswirtschaft. Die Zahl der Pendler steigt st&amp;auml;ndig. Heute gibt es dreimal mehr&amp;nbsp; Wochenendpendler als noch im Jahr 2.000. Und die Schiene bleibt dabei auf der Strecke. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		&lt;strong&gt;Ein deutscher Mensch verbringt mehr Stunden im Stau als beim ***. Ist das Lebensqualit&amp;auml;t? Ist Autofahren denn gar nicht heilbar?&lt;/strong&gt;
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Doch! Die Idee der amtierenden Bundesregierung ist gut und richtig. Minister aus CDU/CSU und SPD (Altmaier, Schmidt und Hendricks) haben partei&amp;uuml;bergreifend &lt;a target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot; href=&quot;http://www.sonnenseite.com/de/politik/regierung-schlaegt-kostenlosen-oepnv-vor.html&quot;&gt;der EU den Vorschlag eines kostenlosen &amp;Ouml;PNV unterbreitet&lt;/a&gt;, um die Luftqualit&amp;auml;t in deutschen St&amp;auml;dten zu verbessern. Einem Land, das so mobil sein muss wie das Industrieland Deutschland, fehlte bisher jede geistige Mobilit&amp;auml;t f&amp;uuml;r Alternativen zum bestehenden Chaos. Jetzt ist endlich politischer Wille zur Ver&amp;auml;nderung gefragt und siehe da - die Bundesregierung kann noch handeln, wenn auch erst auf Druck aus Br&amp;uuml;ssel. &amp;nbsp;
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		&lt;strong&gt;Und die Gegenfrage &amp;bdquo;Wer soll das bezahlen?&amp;ldquo;&lt;/strong&gt; ist leicht zu beantworten. Nach &lt;a target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot; href=&quot;https://www.dnr.de/presse/pressemitteilungen/pm-2018/dnr-begruesst-vorstoss-fuer-verguenstigung-des-oeffentlichen-nahverkehrs-als-sozialvertraeglichen-beitrag-zur-verkehrswende/&quot;&gt;Berechnungen des Umweltdachverbands &amp;bdquo;Deutschen Naturschutzring&amp;ldquo; &amp;nbsp;(DNR)&lt;/a&gt; w&amp;uuml;rde allein die &lt;strong&gt;Streichung des Dieselprivilegs&lt;/strong&gt; bei der Mineral&amp;ouml;lsteuer jedes Jahr sieben Milliarden Euro in die Staatskassen sp&amp;uuml;len.&amp;nbsp; Die &lt;strong&gt;Streichung der Entfernungspauschale&lt;/strong&gt; br&amp;auml;chte f&amp;uuml;nf Milliarden Euro. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Durch den bisherigen Ticketverkauf beim &amp;Ouml;PNV wurden pro Jahr lediglich sechs Milliarden Euro eingenommen, die zu ersetzen w&amp;auml;ren, so der DNR. Der vorgeschlagene Umbau der Finanzierung ist sozial gerecht, &amp;ouml;kologisch hilfreich und finanzierbar.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Die alleinerziehende Krankenschwester, die keine Entfernungspauschale geltend machen kann, weil sie gar kein Auto besitzt, w&amp;uuml;rde entlastet. W&amp;auml;hrend die Liebhaber gro&amp;szlig;er Dreckschleudern zur Kasse gebeten w&amp;uuml;rden. Die Gesundheit aller Menschen w&amp;uuml;rde besser gesch&amp;uuml;tzt. Die Klimaziele der Bundesregierung w&amp;uuml;rden eher erreicht und die Mobilit&amp;auml;t aller w&amp;uuml;rde entspannter. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Deutschland braucht eine Offensive f&amp;uuml;r den &amp;Ouml;PNV. Eine andere Politik ist m&amp;ouml;glich. Autofahren ist heilbar. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		&lt;strong&gt;81% der Deutschen halten eine Verkehrswende f&amp;uuml;r dringend n&amp;ouml;tig&lt;/strong&gt;. Immer mehr Menschen, immer mehr Autos und zu wenig Platz. Zu viele Autos st&amp;ouml;ren einfach. Wir m&amp;uuml;ssen Verkehr neu denken. Es ist bisher haupts&amp;auml;chlich der politische Wille, der im Stau steckt. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		&lt;strong&gt;Immer mehr Autos bedeuten mehr Stress, weniger Freizeit und schlechtere Gesundheit.&lt;/strong&gt;
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		In den Nachrichten h&amp;ouml;ren wir jetzt st&amp;auml;ndig, es drohen Fahrverbote. Wir w&amp;auml;re es denn mal mit der Nachricht, es &amp;bdquo;droht&amp;ldquo; bessere Luft?
	&lt;/p&gt;
	

&lt;ul&gt;

&lt;li&gt;
			&lt;a target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot; href=&quot;http://www.sonnenseite.com/de/politik/regierung-schlaegt-kostenlosen-oepnv-vor.html&quot;&gt;Regierung schl&amp;auml;gt kostenlosen &amp;Ouml;PNV vor&lt;/a&gt; | Die Bundesregierung denkt &amp;uuml;ber die Einf&amp;uuml;hrung eines kostenlosen &amp;ouml;ffentlichen Nahverkehrs in deutschen St&amp;auml;dten nach.
		&lt;/li&gt;
		

&lt;li&gt;
			&lt;a target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot; href=&quot;http://www.sonnenseite.com/de/mobilitaet/die-bevoelkerung-in-deutschland-haelt-verkehrswende-fuer-noetig.html&quot;&gt;Die Bev&amp;ouml;lkerung in Deutschland h&amp;auml;lt &quot;Verkehrswende&quot; f&amp;uuml;r n&amp;ouml;tig&lt;/a&gt; | KfW-Research-Befragung zeigt gro&amp;szlig;es Bewusstsein f&amp;uuml;r Handlungsbedarf: Gleichzeitig hohe Bereitschaft zur Ver&amp;auml;nderung des pers&amp;ouml;nlichen Verhaltens - Jeder Dritte hat bereits sein eigenes Mobilit&amp;auml;tsverhalten angepasst - Mehrheit ist f&amp;uuml;r Tempolimit auf Autobahnen.
		&lt;/li&gt;
	&lt;/ul&gt;

</description>
<category>Energiewende</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/8851/geht-%C3%B6ffentlicher-nahverkehr-auch-kostenlos</guid>
<pubDate>Wed, 28 Feb 2018 16:12:16 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Fahrverbote für Diesel? Das große Geld und die große Politik</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/8850/fahrverbote-f%C3%BCr-diesel-das-gro%C3%9Fe-geld-und-die-gro%C3%9Fe-politik</link>
<description>


&lt;p&gt;
		&lt;/p&gt;

&lt;p style=&quot;&quot;&gt;
			Der fr&amp;uuml;here US-Vizepr&amp;auml;sident Al Gore schreibt, dass in Washington auf einen Abgeordneten oder Senator vier Lobbyisten kommen, die versuchen, Klimaschutz zu verhindern. Das ist eine Demokratiekrise. Wenn wir diese &amp;ndash; auch in Deutschland &amp;ndash; nicht l&amp;ouml;sen, k&amp;ouml;nnen wir auch die Klimakrise nicht l&amp;ouml;sen. Von Franz Alt
		&lt;/p&gt;
	
	

&lt;p&gt;
		In den USA haben allein die Milliard&amp;auml;rs-Br&amp;uuml;der Charles und David Koch, Eigent&amp;uuml;mer eines riesigen &amp;Ouml;l- und Chemiekonzerns, 88 Millionen Dollar an Gruppen bezahlt, welche den Klimawandel leugnen &amp;ndash; so Al Gore. Und bezahlte Wissenschaft f&amp;uuml;r gef&amp;auml;llige Gutachten gibt es nicht nur in den USA. Am bekanntesten daf&amp;uuml;r daf&amp;uuml;r sind die Tabakindustrie, die Autobranche, die industrialisierten Nahrungshersteller, die Kohle-Lobby, die Atomwirtschaft, die Waffenhersteller. Irrsinn statt Politik f&amp;uuml;r das Allgemeinwohl.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Das gro&amp;szlig;e Geld hat gro&amp;szlig;en Einfluss auf die gro&amp;szlig;e Politik. Auch in Deutschland.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Ganz im Sinn der Waffenlobby hat Pr&amp;auml;sident Trump nach dem j&amp;uuml;ngsten Amoklauf an einer Schule mit 17 Toten auch noch eine Bewaffnung der Lehrer gefordert. Eine alte Forderung der Waffenhersteller.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Sollten nach dem Diesel-Urteil des Bundesverwaltungsgerichts hierzulande tats&amp;auml;chlich Fahrverbote f&amp;uuml;r alte Diesel ausgesprochen werden, dann profitiert auch davon die Autowirtschaft, denn die Leute werden neue Benzinautos kaufen, was der Umwelt weiterhin schadet und der Gesundheit der Menschen ebenso. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Weil die Politik bisher unf&amp;auml;hig war, eine wirkliche Verkehrspolitik zu organisieren, m&amp;uuml;ssen Gerichte die Arbeit von Regierungen erledigen. Ein Armutszeugnis. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		&lt;strong&gt;Wie geht denn eine durchdachte Verkehrswende?&lt;/strong&gt;
	&lt;/p&gt;
	

&lt;ul&gt;

&lt;li&gt;
			&lt;strong&gt;Erstens:&lt;/strong&gt; Attraktiver Nahverkehr durch g&amp;uuml;nstigere Ticketpreise, bessere Takte, mehr Bahnen und Busse.
		&lt;/li&gt;
		

&lt;li&gt;
			&lt;strong&gt;Zweitens:&lt;/strong&gt; Bahnpolitik im Fernverkehr wie in der Schweiz oder in Japan. Die Schweiz investiert pro Einwohner jedes Jahr 350 Euro in ihre Bahn, in Deutschland 54 Euro und in Japan hat ein Shinkansen-Zug &amp;ndash; vergleichbar unserem ICE &amp;ndash; im Schnitt 10 Sekunden Versp&amp;auml;tung.
		&lt;/li&gt;
		

&lt;li&gt;
			&lt;strong&gt;Drittens:&lt;/strong&gt; In Zeiten der Digitalisierung und von Carsharing kann auch hierzulande k&amp;uuml;nftig mehr Arbeit von zuhause anstatt im weit entfernten B&amp;uuml;ro erledigt werden. Das Ergebnis w&amp;auml;re eine starke Reduktion der Autos und des Autoverkehrs.
		&lt;/li&gt;
		

&lt;li&gt;
			&lt;strong&gt;Viertens:&lt;/strong&gt; Ausbau von Radwegen.
		&lt;/li&gt;
		

&lt;li&gt;
			&lt;strong&gt;F&amp;uuml;nftens:&lt;/strong&gt; Mehr Platz f&amp;uuml;r Menschen und B&amp;auml;ume in unseren St&amp;auml;dten durch R&amp;uuml;ckbau von Stra&amp;szlig;en zu Fu&amp;szlig;g&amp;auml;nger- und Radwegen. Mehr Parks statt immer mehr Parkpl&amp;auml;tze.
		&lt;/li&gt;
	&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;
		&lt;strong&gt;Das alles f&amp;uuml;hrt zu weniger Autoverkehr, besserer Luft, weniger Staus und Stress und zu insgesamt h&amp;ouml;herer Lebensqualit&amp;auml;t. &lt;/strong&gt;
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Es geht also um weit mehr als um Fahrverbote &amp;ndash; es geht um lebenswerte St&amp;auml;dte mit sauberer Luft und um Entschleunigung unserer Lebensweise. Die Stadt ist der Ort, der weniger den Autos geh&amp;ouml;rt, sondern allen Menschen. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Die heutige Autopolitik ist umweltpolitisch eine Katastrophe und zugleich eine Bankrotterkl&amp;auml;rung &amp;nbsp;demokratisch gew&amp;auml;hlter Regierungen &amp;ndash; in den USA wie in Deutschland und anderswo.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;ul&gt;

&lt;li&gt;
			&lt;a target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot; href=&quot;http://www.sonnenseite.com/de/mobilitaet/verkehrswende-made-in-germany-wie-deutschland-den-umstieg-schafft.html&quot;&gt;Verkehrswende &amp;bdquo;made in Germany&amp;ldquo; &amp;ndash; Wie Deutschland den Umstieg schafft&lt;/a&gt; Das Verkehrssystem steht vor tiefgreifenden Ver&amp;auml;nderungen. Angetrieben von Digitalisierung, technischen Entwicklungen und hohen Anforderungen an Klima- und Gesundheitsschutz sind strukturelle Ver&amp;auml;nderungen unvermeidlich.
		&lt;/li&gt;
	&lt;/ul&gt;

</description>
<category>Energiewende</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/8850/fahrverbote-f%C3%BCr-diesel-das-gro%C3%9Fe-geld-und-die-gro%C3%9Fe-politik</guid>
<pubDate>Wed, 28 Feb 2018 16:10:51 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Auto-Terrorismus in Deutschland?</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/8723/auto-terrorismus-in-deutschland</link>
<description>


&lt;p style='color: rgb(100, 104, 106); font-family: &quot;Open Sans&quot;,&quot;Trebuchet MS&quot;,Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; letter-spacing: normal; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; background-color: rgb(255, 255, 255); text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial; margin: 0px 0px 10px; font-weight: 500; display: inline-block;'&gt;
		 Das Wohlergehen der Autoindustrie war jeder Bundesregierung wichtiger als die Gesundheit ihrer W&amp;auml;hler. Das Ergebnis dieser verbrecherischen Politik: Zehntausende Tote durch zu hohe Feinstaubwerte und Dieselru&amp;szlig;. Das ist praktizierter Auto-Terrorismus. Ein Kommentar von Franz Alt 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p style='margin: 0px 0px 9.5px; font-weight: normal; line-height: 20px; color: rgb(100, 104, 106); font-family: &quot;Open Sans&quot;, &quot;Trebuchet MS&quot;, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; background-color: rgb(255, 255, 255); text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial;'&gt;
		Jetzt geht es Schlag auf Schlag: Den Anfang machte Norwegen. Bis 2025 sollen dort keine Autos mit Verbrennungsmotoren mehr zugelassen werden. Die Niederlande lassen ab 2035 nur noch emissionsfreie Autos zu. In Schweden verabschiedet sich sogar der Autohersteller Volvo vom Verbrennungsmotor &amp;ndash; schon im Jahr 2019. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p style='margin: 0px 0px 9.5px; font-weight: normal; line-height: 20px; color: rgb(100, 104, 106); font-family: &quot;Open Sans&quot;, &quot;Trebuchet MS&quot;, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; background-color: rgb(255, 255, 255); text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial;'&gt;
		China will ab 2018 oder 2019 eine ehrgeizige Quote f&amp;uuml;r Elektroautos einf&amp;uuml;hren, vor der die deutschen Autobauer Angst haben, weil sie darauf nicht vorbereitet sind. Und nun hat die konservative Regierung in London bekanntgegeben, dass im zweitgr&amp;ouml;&amp;szlig;ten Auto-Land Europas ab 2040 der Verkauf von Benzin- oder Dieselautos verboten sei. Die franz&amp;ouml;sische Regierung hat &amp;Auml;hnliches beschlossen. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p style='margin: 0px 0px 9.5px; font-weight: normal; line-height: 20px; color: rgb(100, 104, 106); font-family: &quot;Open Sans&quot;, &quot;Trebuchet MS&quot;, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; background-color: rgb(255, 255, 255); text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial;'&gt;
		Und was macht in dieser Umbruch-Situation Europas gr&amp;ouml;&amp;szlig;tes Autoindustrieland Deutschland? 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p style='margin: 0px 0px 9.5px; font-weight: normal; line-height: 20px; color: rgb(100, 104, 106); font-family: &quot;Open Sans&quot;, &quot;Trebuchet MS&quot;, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; background-color: rgb(255, 255, 255); text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial;'&gt;
		Es behandelt diese Ank&amp;uuml;ndigungen wie einen Aprilscherz. Dabei ist hierzulande jeder siebte Arbeitsplatz von der Autoproduktion abh&amp;auml;ngig. Die Sprecherin von Verkehrsminister Dobrindt, der in Wirklichkeit ein Autominister ist, sagt zur aktuellen Ank&amp;uuml;ndigung aus England: Dieser Beschluss sei &amp;bdquo;relativ phantasielos&amp;ldquo;. Wie phantasievoll ist denn diese deutsche Phantasielosigkeit? 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p style='margin: 0px 0px 9.5px; font-weight: normal; line-height: 20px; color: rgb(100, 104, 106); font-family: &quot;Open Sans&quot;, &quot;Trebuchet MS&quot;, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; background-color: rgb(255, 255, 255); text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial;'&gt;
		Schon einige mal hat sich die deutsche Industrie vergeblich gegen anstehenden Wandel gewehrt. Zum Beispiel in den Siebzigern und Achtzigern gegen die Computerisierung. Die Computer-Jobs sind dann in Japan und in Kalifornien entstanden. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p style='margin: 0px 0px 9.5px; font-weight: normal; line-height: 20px; color: rgb(100, 104, 106); font-family: &quot;Open Sans&quot;, &quot;Trebuchet MS&quot;, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; background-color: rgb(255, 255, 255); text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial;'&gt;
		Oder: Schon Anfang der Siebziger haben zwei deutsche Professoren an der TH Aachen das erste Hybrid-Auto der Welt entwickelt und es allen deutschen Autobauern angeboten. Doch diese wollten es damals so wenig wie heute das Elektroauto. 20 Jahre sp&amp;auml;ter schlie&amp;szlig;lich hat die japanische Autoindustrie mit der&amp;nbsp; deutschen Hybrid-Technik viel Geld verdient und viele Jobs geschaffen. Wer den notwendigen Wandel verschl&amp;auml;ft, kann ihn nicht mitgestalten. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p style='margin: 0px 0px 9.5px; font-weight: normal; line-height: 20px; color: rgb(100, 104, 106); font-family: &quot;Open Sans&quot;, &quot;Trebuchet MS&quot;, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; background-color: rgb(255, 255, 255); text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial;'&gt;
		Die klassischen Otto-Verbrennungsmotoren nutzen die eingesetzte Energie &amp;uuml;ber Benzin nur zu 20%. Und das im Zeitalter der Energie-Effizienz. Sowohl die EU-Kommission in Br&amp;uuml;ssel wie auch die Bundesregierung betonen immer wieder, dass wir in Europa bis zum Jahr 2050 die Energieverbr&amp;auml;uche mehr als halbieren m&amp;uuml;ssen, um die Klimaschutzziele zu erreichen. Jedes Kind lernt heute in der Schule, dass das mit dem Verbrennungsmotor nicht zu erreichen ist. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p style='margin: 0px 0px 9.5px; font-weight: normal; line-height: 20px; color: rgb(100, 104, 106); font-family: &quot;Open Sans&quot;, &quot;Trebuchet MS&quot;, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; background-color: rgb(255, 255, 255); text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial;'&gt;
		Benzin- und Diesel-Autos sind schon lange ein Anachronismus. Ein einziger Liter Benzin vergiftet und verpestet 10.000 Liter Luft. Unsere Enkel werden uns daf&amp;uuml;r verfluchen und auslachen. Aber die Konsequenz aus dieser schon lange bekannten Erkenntnis wird nicht gezogen. Die Bundesregierung wei&amp;szlig; zwar, was sie tut, aber sie tut nicht, was sie wei&amp;szlig;. Es gibt aber keine Energiewende ohne Verkehrswende. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p style='margin: 0px 0px 9.5px; font-weight: normal; line-height: 20px; color: rgb(100, 104, 106); font-family: &quot;Open Sans&quot;, &quot;Trebuchet MS&quot;, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; background-color: rgb(255, 255, 255); text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial;'&gt;
		Wenn die deutsche Autoindustrie Zukunft haben will, dann sollte sie zum Beispiel mal &amp;uuml;ber die Frage nachdenken, warum ausgerechnet das &amp;Ouml;l-Exportland Norwegen beschlossen hat, schon 2025 keine Benziner oder Diesel mehr zuzulassen. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p style='margin: 0px 0px 9.5px; font-weight: normal; line-height: 20px; color: rgb(100, 104, 106); font-family: &quot;Open Sans&quot;, &quot;Trebuchet MS&quot;, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; background-color: rgb(255, 255, 255); text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial;'&gt;
		Die deutsche Bundesregierung hat vor der eigenen Auto-Industrie so viel Angst wie vor einem Verbot der Tabak-Werbung oder vor einer Zuckersteuer. Sie geht vor m&amp;auml;chtigen Interessengruppen in die Knie. Diese Angst hat den Autokanzler Schr&amp;ouml;der politisch ebenso erblinden lassen wie die Autokanzlerin Merkel. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p style='margin: 0px 0px 9.5px; font-weight: normal; line-height: 20px; color: rgb(100, 104, 106); font-family: &quot;Open Sans&quot;, &quot;Trebuchet MS&quot;, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; background-color: rgb(255, 255, 255); text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial;'&gt;
		Das Wohlergehen der Autoindustrie war jeder Bundesregierung wichtiger als die Gesundheit ihrer W&amp;auml;hler. Das Ergebnis dieser verbrecherischen Politik: Zehntausende Tote durch zu hohe Feinstaubwerte und Dieselru&amp;szlig;. Das ist praktizierter Auto-Terrorismus. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p style='margin: 0px 0px 9.5px; font-weight: normal; line-height: 20px; color: rgb(100, 104, 106); font-family: &quot;Open Sans&quot;, &quot;Trebuchet MS&quot;, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; background-color: rgb(255, 255, 255); text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial;'&gt;
		Wieder einmal bewahrheitet sich Horst Seehofers Erkenntnis, wonach die Gew&amp;auml;hlten nichts zu entscheiden haben und die wahren Entscheider nicht gew&amp;auml;hlt worden sind. Die Bundesregierung kungelt beim Diesel-Skandal mit der Autoindustrie, schlie&amp;szlig;t die Augen bei wahrscheinlichen Kartellabsprachen und verschl&amp;auml;ft die Elektromobilit&amp;auml;t. Das ist Demokratie-gef&amp;auml;hrdend, f&amp;uuml;hrt zu Wahlverdrossenheit und ist Stoff f&amp;uuml;r populistische Parteien. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;font-weight: bold; margin-bottom: 7.15pt; line-height: 15pt; background: white none repeat scroll 0% 0%;&quot;&gt;
		
&lt;br&gt;&lt;strong style=&quot;font-weight: bold;&quot;&gt;Mann - Sieber: &quot;In der Autoindustrie wird betrogen? Wie gut, dass die Bundesregierung da nicht mit drinsteckt.&quot; &lt;/strong&gt;&lt;span style='font-size:10.5pt;font-family:&quot;Trebuchet MS&quot;,&quot;sans-serif&quot;; color:#64686A'&gt;&lt;a href=&quot;https://www.youtube.com/watch?v=_h7EGsUp3QU&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;https://www.youtube.com/watch?v=_h7EGsUp3QU&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;
	&lt;/p&gt;

</description>
<category>Energiewende</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/8723/auto-terrorismus-in-deutschland</guid>
<pubDate>Fri, 28 Jul 2017 14:13:29 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Wie lange fahren wir noch die alten Dreckschleudern?</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/8704/wie-lange-fahren-wir-noch-die-alten-dreckschleudern</link>
<description>


&lt;p&gt;
		Deutschland ist Dieselland. Anders als in den USA oder Japan ist fast jedes zweite neu gekaufte Auto hierzulande ein Diesel. Die Deutschen glaubten ihre Autobauern und Politikern, die ihnen den Diesel als umweltfreundlich anpriesen.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		VW-Chef Matthias M&amp;uuml;ller noch im Mai 2017: &amp;bdquo;Der moderne Diesel ist Teil der L&amp;ouml;sung und nicht des Problems.&amp;ldquo; Oder Verkehrsminister Alexander Dobrindt: &amp;bdquo;Ohne den Diesel bekommen wir gro&amp;szlig;e Probleme, unsere Klimaschutzziele einzuhalten&amp;ldquo;. Heute wissen wir: Wir wurden belogen und betrogen.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		&lt;strong&gt;Jetzt herrscht pl&amp;ouml;tzlich Diesel-Alarm in der ganzen Republik.&lt;/strong&gt; In 17 St&amp;auml;dten drohen Fahrverbote, weil B&amp;uuml;rger und Umweltverb&amp;auml;nde auf Einhaltung der Grenzwerte f&amp;uuml;r Stickstoffoxide klagen: In Aachen, Berlin, Bonn, Darmstadt, D&amp;uuml;sseldorf, Essen, Frankfurt, Gelsenkirchen, Hamburg, K&amp;ouml;ln, Limburg, Mainz, M&amp;uuml;nchen, Offenbach, Reutlingen, Stuttgart und Wiesbaden.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Konkrete Fahrverbote sind bereits geplant in Stuttgart, D&amp;uuml;sseldorf und M&amp;uuml;nchen.&amp;nbsp; Von 15 Millionen Diesel sind wahrscheinlich drei Millionen betroffen. Doch der Kampf um saubere Luft eskaliert. Ein Auto-Krieg hat begonnen. Millionen B&amp;uuml;rger f&amp;uuml;rchten um ihre Gesundheit. Die Neuzulassungen f&amp;uuml;r Diesel sinken bereits. Die Autos sind immer weniger wert.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		&lt;strong&gt;Schon wird die Frage diskutiert: Wie lange gibt es &amp;uuml;berhaupt noch Verbrennungsmotoren? Skandinavische Regierungen haben darauf bereits eine Antwort: Ab 2030 ist Schluss.&lt;/strong&gt;
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Stuttgart, am Neckartor im Fr&amp;uuml;hjahr 2017: Etwa 100 Menschen demonstrieren hier am dreckigsten Platz der Republik gegen Diesel-Verschmutzung. Sie haben mich als Redner eingeladen. Regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig werden hier am Neckartor die Grenzwerte f&amp;uuml;r Feinstaub und Stickoxide um ein Mehrfaches &amp;uuml;berschritten.&amp;nbsp; Eine &amp;auml;ltere Demonstrantin, die kein Auto besitzt, fragt ratlos: &quot;Warum sollen wir noch l&amp;auml;nger unter den Autobesitzern leiden?&amp;ldquo;
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Der Streit um saubere Luft wird ein Wahlkampfthema werden. Auch deshalb, weil an besonders dreckigen Stra&amp;szlig;en besonders&amp;nbsp; arme Menschen wohnen. Wie gerecht ist das? Wenn Martin Schulz sein Gerechtigkeits-Thema ernst nimmt, dann muss er &amp;bdquo;Saubere Luft f&amp;uuml;r alle&amp;ldquo; endlich auch thematisieren. Leider sind die Worte &amp;bdquo;Umweltschutz und Gesundheit&amp;ldquo; ihm bisher Fremdworte geblieben.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Der Verkehrsingenieur Thilo Becker von der Uni Dresden: &amp;bdquo;Arme sind von der Luftverschmutzung st&amp;auml;rker betroffen als Reiche. Strengere Abgasstandards sind nicht nur f&amp;uuml;r die Umwelt gut, sondern verbessern auch die Lebensbedingungen einkommensschwacher Schichten.&amp;ldquo; Jedes Jahr gibt es in der UE 460.000 fr&amp;uuml;hzeitige Todesf&amp;auml;lle in Folge hoher Luftverschmutzung. Millionen leiden an Atemwegs- und Herzkreislauferkrankungen.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Die Risiken an Herzerkrankungen, Allergien, Asthma und Lungenkrebs steigen. Das werden die W&amp;auml;hler nicht mehr allzu lange hinnehmen.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		&lt;strong&gt;Fachleute sch&amp;auml;tzen:&lt;/strong&gt; Von den 15 Millionen Dieselautos in Deutschland werden bald nur noch drei Millionen in die Innenst&amp;auml;dte fahren d&amp;uuml;rfen.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;ul&gt;

&lt;li&gt;
			Wer aber entsch&amp;auml;digt dann die Dieselauto-Fahrer, die der Politik und Industrie geglaubt haben?&amp;nbsp;
		&lt;/li&gt;
		

&lt;li&gt;
			Wer zahlt die vielleicht m&amp;ouml;gliche Umr&amp;uuml;stung?&amp;nbsp;
		&lt;/li&gt;
		

&lt;li&gt;
			Gibt es &amp;uuml;berhaupt&amp;nbsp; Alternativen zum Fahrverbot?&amp;nbsp;
		&lt;/li&gt;
		

&lt;li&gt;
			Wird der Diesel vielleicht bald ganz verboten?
		&lt;/li&gt;
	&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;
		Es ist absehbar, dass schon mittelfristig der Diesel ganz verboten wird und langfristig alle Verbrennungsmotoren.&amp;nbsp; Das deutsche Diesel-Kartell aus der alten Autowirtschaft und der Politik hat Millionen K&amp;auml;ufer in die Irre gef&amp;uuml;hrt.
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
	&lt;/p&gt;
	

&lt;ul&gt;

&lt;li&gt;
			&lt;a target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot; href=&quot;http://www.sonnenseite.com/de/mobilitaet/stickoxid-belastung-durch-diesel-pkw-noch-hoeher-als-gedacht.html&quot;&gt;Stickoxid-Belastung durch Diesel-Pkw noch h&amp;ouml;her als gedacht&lt;/a&gt; - Auch Euro-6-Diesel sto&amp;szlig;en sechs Mal mehr Stickstoffoxide aus als erlaubt.
		&lt;/li&gt;
		

&lt;li&gt;
			&lt;a target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot; href=&quot;http://www.sonnenseite.com/de/mobilitaet/sag-dem-diesel-leise-servus.html&quot;&gt;Sag dem Diesel leise Servus&lt;/a&gt; |&amp;nbsp;Warum der &lt;a target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot; href=&quot;http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/volvo-geht-auf-distanz-zum-diesel-15018850.html&quot;&gt;Ausstieg von Volvo aus der Dieseltechnik&lt;/a&gt; die deutschen Autobauer mehr beunruhigt als die Beschl&amp;uuml;sse der Gr&amp;uuml;nen. Ein Kommentar von Martin Unfried
		&lt;/li&gt;
		

&lt;li&gt;
			&lt;a target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot; href=&quot;http://www.sonnenseite.com/de/mobilitaet/diesel-stirbt.html&quot;&gt;Diesel stirb(t)&lt;/a&gt; - In Europa gehen die Diesel-K&amp;auml;ufe zur&amp;uuml;ck. Immer mehr St&amp;auml;dte verbieten die krebs-verursachenden Fahrzeuge. Eine Ansichtssache von Lukas Pawek, oekonews-Herausgeber.
		&lt;/li&gt;
	&lt;/ul&gt;

</description>
<category>Energiewende</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/8704/wie-lange-fahren-wir-noch-die-alten-dreckschleudern</guid>
<pubDate>Sat, 01 Jul 2017 16:57:22 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Ist Autofahren heilbar?</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/7430/ist-autofahren-heilbar</link>
<description>


&lt;p&gt;
		 Daimler-Chef Zetsche wiederholt sein Mantra seit vielen Jahren: &amp;bdquo;Wir erfinden das Auto neu&amp;ldquo;. Das Ergebnis dieser Wiedergeburt: Die Autos werden immer gr&amp;ouml;&amp;szlig;er, verbrauchen immer mehr Sprit und gef&amp;auml;hrden das Leben von immer mehr Menschen. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Das Mantra von Ex-VW-Chef Winterkorn hie&amp;szlig; ebenfalls seit Jahren: &amp;bdquo;Wir werden die Gr&amp;ouml;&amp;szlig;ten&amp;ldquo;. Das Ergebnis ist der gr&amp;ouml;&amp;szlig;te Auto-Skandal der letzten Jahrzehnte.&amp;nbsp; Die Hauptursache der verbrecherischen Autopolitik ist der&amp;nbsp; Gr&amp;ouml;&amp;szlig;enwahn an der Spitze der Konzerne. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Die Feinst&amp;auml;ube, an denen VW und wohl auch andere Autobauer seit langem manipulieren, t&amp;ouml;ten jedes Jahr allein in Deutschland 47.000 Menschen, in Europa sind es 430.000 und weltweit bis zu sieben Millionen Menschen, die vorzeitig sterben m&amp;uuml;ssen. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Diese schrecklichen Zahlen k&amp;ouml;nnen sich bis 2050 nochmal verdoppeln, sch&amp;auml;tzt die Weltgesundheitsorganisation WHO, wenn die Luftqualit&amp;auml;t sich nicht verbessert. Um den VW-Skandal in seiner ganzen Tragweite zu verstehen, muss man &amp;uuml;ber diese Zahl des Massensterbens nachdenken. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Die WHO: &amp;bdquo;Die Luftverschmutzung ist weltweit das gr&amp;ouml;&amp;szlig;te auf Umweltfaktoren basierende Gesundheitsrisiko.&amp;ldquo; Feinstaub quillt bis in die Zellen unseres Gehirns. Diese Gesundheitsgefahr liegt in der Luft und ist mit blo&amp;szlig;em Auge nicht zu erkennen. &amp;Uuml;berall, wo diese unsichtbaren Partikel&amp;nbsp; in der Luft schwirren, ist die Zahl der t&amp;ouml;dlichen Schlaganf&amp;auml;lle, Herzleiden und Atemwegs-Beschwerden wie Asthma stark erh&amp;ouml;ht. Die Feinstaubteilchen k&amp;ouml;nnen bis in die Lungen vordringen, beg&amp;uuml;nstigen Kreislauferkrankungen und Lungenkrebs. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		70% der Menschen, die an den Folgen der Luftverschmutzung sterben, erleiden einen Schlaganfall oder Herzinfarkt. Erst k&amp;uuml;rzlich fanden Forscher heraus, dass langj&amp;auml;hriges Einatmen von Feinstaub sogar das Gehirn schrumpfen l&amp;auml;sst. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		&lt;strong&gt;Und was ist mit den daf&amp;uuml;r Verantwortlichen?&lt;/strong&gt; Sie bekommen wahrscheinlich nach ihrem R&amp;uuml;cktritt noch Millionen Dollar oder Euro Abfindung. Herr Winterkorn hat 2014 &amp;uuml;ber 16 Millionen Euro &amp;bdquo;verdient&amp;ldquo;. Solange solch kriminelle Energie noch zus&amp;auml;tzlich mit hohen Abfindungssummen anstatt mit Strafen belohnt wird, ist eine andere Autopolitik nicht zu erwarten. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Zum VW-Imperium geh&amp;ouml;rt auch Audi. Erst vor wenigen Tagen sagte der Audi-Vorstand Ulrich Hackenburg im Stern: &amp;bdquo;Der Kunde kauft nichts, um Grenzwerte zu unterschreiten. Der Kunde kauft, was attraktiv ist.&amp;ldquo; Der Mann hat wahrscheinlich recht. Solange wir den &amp;bdquo;attraktiven&amp;ldquo; Schrott kaufen, den uns die alten Autobauer anbieten, werden weiterhin Millionen Menschen daran sterben. Wir k&amp;ouml;nnen nur ernten, was wir s&amp;auml;en. Das ist ein geistiges Gesetz. Daran &amp;auml;ndert auch ein Wechsel im Vorstand nichts. Die einzig wirklich hilfreiche Medizin hei&amp;szlig;t: Autofahren muss heilbar werden. Autofahren ist heilbar. 
	&lt;/p&gt;

</description>
<category>Elektroauto, E-mobility</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/7430/ist-autofahren-heilbar</guid>
<pubDate>Fri, 25 Sep 2015 14:50:04 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Welche Städte Europas sind am stärksten von der Luftverschmutzung betroffen?</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/5911/welche-st%C3%A4dte-europas-sind-am-st%C3%A4rksten-von-der-luftverschmutzung-betroffen</link>
<description>Der Smog ist nicht nur in China und Japan, auch in Europa gibt es Städte die sehr stark von der Luftverschmutzung betroffen sind und diese schmutzige Luft tagtäglich einatmen. Welche Städte sind am stärksten davon betroffen?</description>
<category>Solare Wärme, Heizen</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/5911/welche-st%C3%A4dte-europas-sind-am-st%C3%A4rksten-von-der-luftverschmutzung-betroffen</guid>
<pubDate>Thu, 20 Nov 2014 11:11:14 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Wäre die Nachfrage nach Elektroautos nicht größer in Deutschland, wenn es auch hier ein Tempolimit gäbe?</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/4694/w%C3%A4re-die-nachfrage-nach-elektroautos-nicht-gr%C3%B6%C3%9Fer-in-deutschland-wenn-es-auch-hier-ein-tempolimit-g%C3%A4be</link>
<description>So kommt es mir immer so vor, als ob es in Deutschland immer die Ausrede gibt, dass Elektroautos sowieso nur für die Stadt sind. Klar, wenn man mit 180h/km über die Autobahn rast ist jeder Akku schnell leer. Wäre ein allgemeines Tempolimit von 120 oder 130 nicht eine gute Lösung, dass die Nachfrage von Elektroautos in Deutschland steigt und die Luftverschmutzung zurückgeht?</description>
<category>Elektroauto, E-mobility</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/4694/w%C3%A4re-die-nachfrage-nach-elektroautos-nicht-gr%C3%B6%C3%9Fer-in-deutschland-wenn-es-auch-hier-ein-tempolimit-g%C3%A4be</guid>
<pubDate>Tue, 24 Jun 2014 12:06:37 +0000</pubDate>
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