<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<rss version="2.0">
<channel>
<title>Top50-Solar Experts - Neue Beiträge mit ice-Tag</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/tag/ice</link>
<description>RSS-Feed von Top50-Solar Experts</description>
<item>
<title>Deutschland 2030: Autowahn oder Bürgerbahn?</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/8333/deutschland-2030-autowahn-oder-b%C3%BCrgerbahn</link>
<description>


&lt;p&gt;
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p style=&quot;&quot;&gt;
		Ist Verkehrsminister Alexander Dobrindt ein Autominister oder ein Bahnminister? Die Zahlen seines &amp;bdquo;Bundesverkehrswegeplans&amp;ldquo; beantworten diese Frage. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		270 Milliarden Euro stehen bis 2030 insgesamt zur Verf&amp;uuml;gung. Davon sollen 130 Milliarden f&amp;uuml;r den Stra&amp;szlig;enbau, 110 Milliarden f&amp;uuml;r die Schienenwege und der Rest in Wasserstra&amp;szlig;en flie&amp;szlig;en. Das der Bundesregierung unterstehende &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.sonnenseite.com/de/mobilitaet/treibhausgasneutraler-gueterverkehr-ist-noetig-und-moeglich.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Bundesumweltamt (UBA) hatte vorgeschlagen&lt;/a&gt;, die Mittel f&amp;uuml;r den Schienenausbau um 50% zu erh&amp;ouml;hen. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Doch Dobrindt setzt die Linie seiner Vorg&amp;auml;nger fort. Deutschlands Verkehrsminister verstanden sich schon immer in erster Linie als Autominister. Kein Wunder, dass der Verkehrssektor beim Klimaschutz auch zuk&amp;uuml;nftig gewaltig hinten her hinken wird. 2016 werden durch den Verkehr hierzulande mehr CO2-Abgase in die Luft geblasen als 1990. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		&lt;strong&gt;Die Ursache:&lt;/strong&gt; Immer mehr und immer gr&amp;ouml;&amp;szlig;ere Autos. Die Vorteile des relativ klimafreundlichen Bahn-, Bus- und Wasserstra&amp;szlig;enverkehrs werden durch das Primat des Stra&amp;szlig;enausbaus wieder zunichte gemacht. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Das UBA hatte auch vorgerechnet, dass durch eine machbare Verlagerung beim Personen- und G&amp;uuml;terverkehr auf Schiene und Wasserstra&amp;szlig;en jedes Jahr in Deutschland f&amp;uuml;nf bis zehn Millionen Tonnen CO2 eingespart werden k&amp;ouml;nnten. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Mit einem Autominister aber ist kein Klimaschutz zu machen. Zudem hatte das UBA moniert, dass durch die Bevorzugung der Stra&amp;szlig;enprojekte zu viele Fl&amp;auml;chen verbraucht w&amp;uuml;rden. Auch dieses Argument &amp;uuml;berzeugt den Autominister nicht. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Alle Umweltverb&amp;auml;nde beklagen den Stra&amp;szlig;enwahn des Herrn Dobrindt. Die Verkehrspolitik der Gro&amp;szlig;en Koalition ist gemessen an ihren eigenen Klimaschutzzielen ohne jeden Fahrplan. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Solange die Schiene im Berliner Verkehrsbetrieb mit Ausnahme der Gr&amp;uuml;nen keine Lobby hat, wird&amp;nbsp; die Bahn im Gesamtverkehr immer eine untergeordnete Rolle spielen. Die &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.sueddeutsche.de&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;S&amp;uuml;ddeutsche Zeitung&lt;/a&gt; kommentiert: &amp;bdquo;Das ist blamabel f&amp;uuml;r eine moderne Industrienation, die einen Mix aller Verkehrstr&amp;auml;ger braucht.&amp;ldquo; 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Die Staus auf den Stra&amp;szlig;en nehmen von Jahr zu Jahr zu. Wer immer mehr Stra&amp;szlig;en baut, wird immer noch mehr Autos bekommen. Ein deutscher Mann verbringt schon heute im Stau mehr Zeit als beim *** &amp;ndash; welch miese Lebensqualit&amp;auml;t! Mit dieser Politik ist der neue Verkehrswegeplan kein Teil der L&amp;ouml;sung, sondern Teil des Problems. 
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		&lt;strong&gt;Die &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.taz.de&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;TAZ&lt;/a&gt; witzelt: Kennen Sie Deutschland? Im S&amp;uuml;den Berge, im Norden Meer und dazwischen sehr viel Teer!&lt;/strong&gt; 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Aufgabe einer modernen, zukunftsf&amp;auml;higen Verkehrspolitik ist es, Ziele f&amp;uuml;r eine umweltfreundlichere Mobilit&amp;auml;t vorzugeben. Mit der alten Autopolitik wird der Industriestandort Deutschland nicht zukunftsf&amp;auml;hig. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Daf&amp;uuml;r m&amp;uuml;sste auch Bahnchef Gruber mehr tun als der Bundeskanzlerin, die ihn ausgesucht hat, keinen &amp;Auml;rger zu bereiten. Er m&amp;uuml;sste jeden Tag deutlich machen, dass Autofahren vor allem mit Hilfe einer attraktiveren Bahn heilbar ist. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p class=&quot;horizontal-rule&quot;&gt;
		
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;

</description>
<category>Energiewende</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/8333/deutschland-2030-autowahn-oder-b%C3%BCrgerbahn</guid>
<pubDate>Thu, 04 Aug 2016 06:10:01 +0000</pubDate>
</item>
</channel>
</rss>