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<title>Top50-Solar Experts - Neue Beiträge mit fehlersuche-Tag</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/tag/fehlersuche</link>
<description>RSS-Feed von Top50-Solar Experts</description>
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<title>Warum bricht der Ertrag meiner Anlage an heißen Tagen ein ?</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/7139/warum-bricht-der-ertrag-meiner-anlage-an-hei%C3%9Fen-tagen-ein</link>
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&lt;p style=&quot;color: rgb(51, 51, 51); font-family: Georgia, 'Times New Roman', 'Bitstream Charter', Times, serif; font-size: 16px; line-height: 24px;&quot;&gt;
		 (&lt;a rel=&quot;nofollow&quot; href=&quot;http://www.photovoltaikbuero.de/pv-know-how-blog/&quot;&gt;dies ist ein Beitrag aus dem pvbuero Blog&lt;/a&gt;) 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p style=&quot;color: rgb(51, 51, 51); font-family: Georgia, 'Times New Roman', 'Bitstream Charter', Times, serif; font-size: 16px; line-height: 24px;&quot;&gt;
		Solarzellen haben einen negativen Temperaturkoeffizienten und liefern daher bei hohen Temperaturen, wie sie derzeit in Deutschland herrschen eine deutlich niedrigere Spannung. Als Daumenwert kann man sich hier &amp;ndash;2mV pro Solarzelle pro &amp;deg;C merken. In solchen Extremsituationen k&amp;ouml;nnen dann Auslegungsfehler des Systems in Erscheinung treten, die an k&amp;uuml;hlen Tagen v&amp;ouml;llig unbemerkt bleiben. Wenn die eigene Photovoltaikanlage &amp;uuml;ber eine Daten&amp;uuml;berwachung verf&amp;uuml;gt, kann man schnell rausfinden, ob eine solche Fehlauslegung vorliegt. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p style=&quot;color: rgb(51, 51, 51); font-family: Georgia, 'Times New Roman', 'Bitstream Charter', Times, serif; font-size: 16px; line-height: 24px;&quot;&gt;
		&lt;span style=&quot;line-height: 24px;&quot;&gt;Im Zusammenhang mit der Auslegung von Wechselrichtern hatte ich die Problematik hier im Blog vor einigen Jahren schon mal detailliert beschrieben.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;a target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot; href=&quot;http://www.photovoltaikbuero.de/pv-know-how-blog/ist-bei-der-wechselrichterauslegung-zu-beachten-kriterium-2/&quot; style=&quot;line-height: 24px;&quot;&gt;In diesem Artikel&lt;/a&gt;&lt;span style=&quot;line-height: 24px;&quot;&gt;&amp;nbsp;wird zun&amp;auml;chst beschrieben wie man die Auslegung korrekt macht und&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;a target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot; href=&quot;http://www.photovoltaikbuero.de/pv-know-how-blog/wechselrichter-auslegungsfehler/&quot; style=&quot;line-height: 24px;&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;&lt;span style=&quot;line-height: 24px;&quot;&gt;&amp;nbsp;kann man im Detail nachlesen was passiert, wenn man die Temperaturproblematik nicht beachtet. Da die Artikel inzwischen schon 6 Jahre alt sind und die Problematik aber immer noch zu beobachten ist, nehme ich das mal zum Anlass, um das Ph&amp;auml;nomen nochmal kurz zu beschreiben.&lt;/span&gt; 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p style=&quot;color: rgb(51, 51, 51); font-family: Georgia, 'Times New Roman', 'Bitstream Charter', Times, serif; font-size: 16px; line-height: 24px;&quot;&gt;
		Wenn man die Ertr&amp;auml;ge der eigenen PV-Anlage immer mit denen anderer Anlagen vergleicht und pl&amp;ouml;tzlich bei sehr hohen Temperaturen eine signifikante Abweichung der eigenen Ertr&amp;auml;ge nach unten feststellt, lohnt es sich, einmal ein Blick auf die MPP Regelung des Wechselrichters zu werfen. Dies erreicht man am Besten dadurch, dass man sich den Spannungsverlauf der DC Spannung des Solargenerators im Tagesverlauf anschaut. &amp;Uuml;blicherweise macht man das an einem sogenannten &amp;ldquo;Clear Sky Day&amp;rdquo;, also an einem Tag, an dem von morgens bis abends die Sonne von einem wolkenlosen Himmel scheint.
&lt;br&gt;Wenn alles in Ordnung ist, muss man dann einen Spannungsverlauf wie im Bild unten sehen. Am Vormittag, bei noch recht k&amp;uuml;hlem Solargenerator findet der Wechselrichter eine hohe MPP Spannung (&lt;a target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Maximum_Power_Point_Tracking&quot;&gt;MPP steht f&amp;uuml;r Maximum Power Point&lt;/a&gt;). Mit zunehmender Einstrahlung und zunehmender Modultemperatur wandert die MPP Spannung zu immer kleineren Werten, um schlie&amp;szlig;lich am sp&amp;auml;teren Nachmittag wieder etwas gr&amp;ouml;&amp;szlig;er zu werden (rote Kurve). 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p style=&quot;color: rgb(51, 51, 51); font-family: Georgia, 'Times New Roman', 'Bitstream Charter', Times, serif; font-size: 16px; line-height: 24px;&quot;&gt;
		&lt;a rel=&quot;nofollow&quot; href=&quot;http://www.photovoltaikbuero.de/wp-content/uploads/2015/07/image2.png&quot;&gt;&lt;img style=&quot;padding-top: 0px; padding-left: 0px; margin: 10px; display: inline; padding-right: 0px; border: 0px; width: 644px; height: 445px; background-image: none;&quot; alt=&quot;typischer Spannungsverlauf bei funktionierender MPP Regelung&amp;copy;photovoltaikbuero 2015&quot; src=&quot;http://www.photovoltaikbuero.de/wp-content/uploads/2015/07/image_thumb2.png&quot; title=&quot;typischer Spannungsverlauf bei funktionierender MPP Regelung&amp;copy;photovoltaikbuero 2015&quot;&gt;&lt;/a&gt; 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p style=&quot;color: rgb(51, 51, 51); font-family: Georgia, 'Times New Roman', 'Bitstream Charter', Times, serif; font-size: 16px; line-height: 24px;&quot;&gt;
		Um die Mittagszeit wird so eine Spitzenleistung von 66% der Wp Leistung des Solargenerators erreicht, was f&amp;uuml;r sehr hohe Au&amp;szlig;entemperaturen ein durchaus typischer Wert ist. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p style=&quot;color: rgb(51, 51, 51); font-family: Georgia, 'Times New Roman', 'Bitstream Charter', Times, serif; font-size: 16px; line-height: 24px;&quot;&gt;
		Wenn nun aber der Solargenerator falsch ausgelegt ist und die MPP Spannung bei hohen Temperaturen unter der Mindesteingangsspannung des Wechselrichters (Udcmin) liegt, so kann der Wechselrichter den tats&amp;auml;chlichen MPP nicht mehr finden und bleibt den ganzen Tag an seiner unteren Einspeisegrenze h&amp;auml;ngen. Der typische Verlauf der DC Spannung in diesem Fall ist eine nahezu konstante Gleichspannung &amp;uuml;ber den ganzen Tag, wie sie unten im Bild zu sehen ist. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p style=&quot;color: rgb(51, 51, 51); font-family: Georgia, 'Times New Roman', 'Bitstream Charter', Times, serif; font-size: 16px; line-height: 24px;&quot;&gt;
		&lt;a rel=&quot;nofollow&quot; href=&quot;http://www.photovoltaikbuero.de/wp-content/uploads/2015/07/image3.png&quot;&gt;&lt;img style=&quot;padding-top: 0px; padding-left: 0px; margin: 10px; display: inline; padding-right: 0px; border: 0px; width: 644px; height: 445px; background-image: none;&quot; alt=&quot;typischer Spannungsverlauf wenn der Wechselrichter an der Einspeisegrenze arbeitet&amp;copy;photovoltaikbuero 2015&quot; src=&quot;http://www.photovoltaikbuero.de/wp-content/uploads/2015/07/image_thumb3.png&quot; title=&quot;typischer Spannungsverlauf wenn der Wechselrichter an der Einspeisegrenze arbeitet&amp;copy;photovoltaikbuero 2015&quot; class=&quot;alignnone&quot;&gt;&lt;/a&gt; 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p style=&quot;color: rgb(51, 51, 51); font-family: Georgia, 'Times New Roman', 'Bitstream Charter', Times, serif; font-size: 16px; line-height: 24px;&quot;&gt;
		In der Folge wird auch nur eine maximale Leistung von 53% der Wp Leistung des Solargenerators erreicht, was f&amp;uuml;r eine s&amp;uuml;dlich ausgerichtete Photovoltaikanlage auch bei sehr hohen Temperaturen zu wenig ist. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p style=&quot;color: rgb(51, 51, 51); font-family: Georgia, 'Times New Roman', 'Bitstream Charter', Times, serif; font-size: 16px; line-height: 24px;&quot;&gt;
		Stellt sich abschlie&amp;szlig;end die Frage, was man tun kann, wenn eine derartige Fehlauslegung diagnostiziert wurde ?
&lt;br&gt;Antwort: Es bleiben eigentlich nur zwei M&amp;ouml;glichkeiten. Entweder man verschaltet den Solargenerator neu und sorgt daf&amp;uuml;r, dass mehr Module in Reihe geschaltet werden, um auch bei sehr hohen Temperaturen noch ausreichend Spannung zu generieren, so dass die Mindestspannung des Wechselrichters Udcmin nicht unterschritten wird oder man baut einen Wechselrichter ein, dessen Mindesteingangsspannung deutlich niedriger liegt. 
	&lt;/p&gt;

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<category>Photovoltaik</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/7139/warum-bricht-der-ertrag-meiner-anlage-an-hei%C3%9Fen-tagen-ein</guid>
<pubDate>Mon, 06 Jul 2015 19:35:02 +0000</pubDate>
</item>
<item>
<title>Wie kann man Fehler an PV Anlagen schnell und effektiv suchen ?</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/5319/wie-kann-man-fehler-an-pv-anlagen-schnell-und-effektiv-suchen</link>
<description>


&lt;p&gt;
	Schon des &amp;Ouml;fteren habe ich &lt;a href=&quot;http://www.photovoltaikbuero.de/pvKnowHowBlog&quot; rel=&quot;nofollow&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;in unserem Blog&lt;/a&gt; &amp;uuml;ber modernste Methoden zur Fehlersuche an PV-Anlagen berichtet, wie &lt;a href=&quot;http://www.photovoltaikbuero.de/pvKnowHowBlog/EntryId/221/Outdoor-Elektrolumineszenz-Untersuchungen-an-Photovoltaikanlagen#506&quot; rel=&quot;nofollow&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Outdoor Elektrolumineszenz&lt;/a&gt;, R&amp;uuml;ckstromthermographie oder Kennlinienmessungen. Diese Methoden sind allesamt mit Messequipment verbunden, dass nicht gerade preisg&amp;uuml;nstig zu erstehen ist und dessen Bedienung eine gewisse Erfahrung erfordert. Es stellt sich daher immer die Frage, ob es sich &amp;uuml;berhaupt lohnt, nach jedem kleinen Fehler mit solch aufwendigen Methoden zu suchen. Die Antwort lautet aus meiner Sicht nein. &amp;Auml;hnlich wie man es vom Arzt gewohnt ist, sollte man auch bei der Untersuchung einer Photovoltaikanlage zun&amp;auml;chst mit einer einfachen Voruntersuchung beginnen. Erst wenn sich ein Verdacht f&amp;uuml;r einen Fehler ergibt, sollte man die auff&amp;auml;lligen Modulstr&amp;auml;nge gezielt untersuchen.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;Nicht alles was spektakul&amp;auml;r ist, ist auch effektiv.&lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;
	Es ist zwar spektakul&amp;auml;r mit Drohnen &amp;uuml;ber Solard&amp;auml;cher zu fliegen, mit teuren Thermographiekameras &amp;uuml;ber ein Dach zu gehen oder gar nachts eine Outdoor Elektrolumineszenzaufnahme einzelner Modulstr&amp;auml;nge zu machen. Die meisten Fehler findet man allerdings mit einer ganz unspektakul&amp;auml;ren, einfachen und auch preiswert durchf&amp;uuml;hrbaren Methode. Der Messung der Leerlaufspannungen der einzelnen Modulstr&amp;auml;nge. Man sollte sich dabei jedoch eine Regel zu Herzen nehmen. Bei der Photovoltaik sollte man nie mit&lt;strong&gt; einem&lt;/strong&gt; Messger&amp;auml;t losziehen. Es m&amp;uuml;ssen &amp;ldquo;immer&amp;rdquo; &lt;strong&gt;zwei&lt;/strong&gt; &amp;ndash; m&amp;ouml;glichst gleiche &amp;ndash; Messger&amp;auml;te sein. Warum das so ist, m&amp;ouml;chte ich nachfolgend kurz erl&amp;auml;utern.
&lt;br&gt;
	&lt;strong&gt;Warum man immer zwei gleiche Messger&amp;auml;te braucht ! &lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;
	Jede Messung einer gr&amp;ouml;&amp;szlig;eren Anlage mit vielen Modulstr&amp;auml;ngen, sei es nach VDE 0126-23 mit einem Messger&amp;auml;t vom Typ Benning PV-1 (zur zeitgleichen Messung der Leerlaufspannung, des Kurzschlussstromes und des Isolationswiderstandes) oder einem einfachen Multimeter erfordert eine gewisse Zeit, w&amp;auml;hrend der die solare Einstrahlung in der Regel etwas schwankt. Das l&amp;auml;sst sich selbst dann nicht 100%ig ausschlie&amp;szlig;en, wenn man einen sehr sonnigen Tag f&amp;uuml;r die Untersuchung der Anlage aussucht. Wenn man viele Anlagen zu betreuen hat, kann man unm&amp;ouml;glich nur solche Termine f&amp;uuml;r die Anlagenwartung einplanen, an denen die &lt;a href=&quot;/Portals/0/Blog/Files/6/227/Windows-Live-Writer-Fehler-an-Photovoltaikanlagen-effektiv-s_1173D-Vergleich_der_Leerlaufspannungen_2.jpg&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;&lt;img alt=&quot;Vergleich der Leerlaufspannungen zwischen zwei gleichen Modulstr&amp;auml;ngen.  Der zweite Strang zeigt eine Auff&amp;auml;lligkeit.&quot; src=&quot;http://www.photovoltaikbuero.de/Portals/0/Blog/Files/6/227/Windows-Live-Writer-Fehler-an-Photovoltaikanlagen-effektiv-s_1173D-Vergleich_der_Leerlaufspannungen_2.jpg&quot; style=&quot;border: 0px; float: left; padding-top: 0px; padding-left: 0px; margin: 10px; display: inline; padding-right: 0px; width: 660px; height: 499px; background-image: none;&quot; title=&quot;Vergleich der Leerlaufspannungen&quot;&gt;&lt;/a&gt;Sonne von einem komplett wolkenlosen Himmel scheint. In der Realit&amp;auml;t muss es auch m&amp;ouml;glich sein bei schlechterem Wetter zu arbeiten und trotzdem brauchbare Messergebnisse zu erzielen. Die erste Ma&amp;szlig;nahme, die oft ergriffen wird, um die schwankende Einstrahlung zu ber&amp;uuml;cksichtigen, ist die gleichzeitige Messung der Einstrahlung und der Leerlaufspannung bzw. des Kurzschlussstromes eines Solargenerators. Das ist zwar ein probates Mittel, erfordert aber eine sehr genaue Messung der Einstrahlung und zwar im selben Neigungswinkel und in der exakt selben Ausrichtung, die auch die Module aufweisen. Als Ergebnis erh&amp;auml;lt man dann einen Einstrahlungswert und eine Leerlaufspannung. Was kann man mit diesem Wertepaar Vorort, w&amp;auml;hrend der Messung anfangen ? Ich w&amp;uuml;rde mal mit leicht provokativem Unterton behaupten &amp;ldquo;Nichts&amp;rdquo;. Das stimmt nat&amp;uuml;rlich nicht so ganz, da es selbstverst&amp;auml;ndlich einen Zusammenhang zwischen der Einstrahlung und der Leerlaufspannung eines Solargeneratorstranges gibt. Der Zusammenhang ist allerdings logarithmisch und die Leerlaufspannung des Solargenerators h&amp;auml;ngt zus&amp;auml;tzlich noch von der Temperatur ab. Man kann bei der Fehlersuche daher keineswegs auf den ersten Blick erkennen, ob eine gemessene Leerlaufspannung von sagen wir 620V bei einer Einstrahlung von z.B. 720W/m&amp;sup2; nun in Ordnung ist oder ob sich hier bereits ein Fehler andeutet. Ich behaupte daher, dass es Sinn macht den Einstrahlungsf&amp;uuml;hler zu Hause zu lassen und statt dessen bei der Fehlersuche ein zweites, exakt gleiches Messger&amp;auml;t dabei zu haben. Im einfachen Fall ist das ein zweites Multimeter. Wir haben bei unseren Anlagenchecks immer ein zweites Benning PV-1 dabei. Bei der Grunduntersuchung wird dann eines der beiden Ger&amp;auml;te an den Modulstrang 1 des zu untersuchenden Solargenerators angeschlossen. Mit dem Zweiten gehen wir von Strang zu Strang und messen immer gleichzeitig den Referenzstrang und alle anderen Str&amp;auml;nge der Anlage. Voraussetzung f&amp;uuml;r diese Methode ist es nat&amp;uuml;rlich, dass alle Module in die gleiche Richtung ausgerichtet sind. Bei gr&amp;ouml;&amp;szlig;eren Freilandanlagen wird immer an jedem Generatoranschlusskasten jeweils der erste Strang als Referenz verwendet und alle anderen Str&amp;auml;nge gegen diesen gemessen.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;Was bringt diese &amp;Uuml;bung ?&lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;
	Das Bild unten zeigt exemplarisch wie stark die Spannung des Referenzstranges an einer Anlage mit ca. 1MWp w&amp;auml;hrend der Messung geschwankt hat. Diese Spannungsschwankungen, bedingt durch die Einstrahlungsschwankungen und die Ver&amp;auml;nderung der Modultemperatur, sind viel gr&amp;ouml;&amp;szlig;er, als die Fehler nach denen man eigentlich sucht. Bei der gleichzeitigen Messung von exakt gleichen Modulstr&amp;auml;ngen, unter exakt gleichen Temperatur- und Einstrahlungsbedingungen, sollten im Idealfall auch exakt gleiche Messergebnisse zu erzielen sein. Nat&amp;uuml;rlich haben die Module eine Fertigungstoleranz und man wird nie 100% exakt gleiche Resultate erzielen. Wenn an den beiden gleichzeitig gemessenen Str&amp;auml;ngen keine Fehler vorliegen, sind die Messwerte allerdings erstaunlich dicht beisammen und die Einstrahlungsschwankungen werden dadurch eliminiert, dass man sich nicht auf die absoluten Werte, sondern lediglich auf die Differenz zum Referenzstrang konzentriert.&amp;nbsp; Es kommt bei gut laufenden Anlagen &amp;auml;u&amp;szlig;erst selten vor, dass die Leerlaufspannungen um mehr als 1% voneinander abweichen. Auch die Kurzschlussstr&amp;ouml;me liegen bei exakt gleicher Ausrichtung meist innerhalb einer Toleranz von weniger als 100mA. Misst man hingegen einen Spannungsunterschied zwischen zwei exakt gleichen Modulstr&amp;auml;ngen, der in der Gr&amp;ouml;&amp;szlig;enordnung von 11-13 V liegt, kann man ziemlich sicher sein, dass hier eine Auff&amp;auml;lligkeit vorliegt, der es sich nachzugehen lohnt. &lt;a href=&quot;/Portals/0/Blog/Files/6/227/Windows-Live-Writer-Fehler-an-Photovoltaikanlagen-effektiv-s_1173D-Spannungsschwankungen_Referenzstrang_2.jpg&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;&lt;img alt=&quot;Spannungsschwankungen des  Referenzstranges w&amp;auml;hrend der Messung einer PV-Anlage mit 1MWp&quot; src=&quot;http://www.photovoltaikbuero.de/Portals/0/Blog/Files/6/227/Windows-Live-Writer-Fehler-an-Photovoltaikanlagen-effektiv-s_1173D-Spannungsschwankungen_Referenzstrang_2.jpg&quot; style=&quot;border: 0px; float: right; padding-top: 0px; padding-left: 0px; margin: 10px; display: inline; padding-right: 0px; width: 660px; height: 404px; background-image: none;&quot; title=&quot;Spannungsschwankungen Referenzstrang&quot;&gt;&lt;/a&gt;
&lt;br&gt;
	Bei ungleichen Strangl&amp;auml;ngen in einer Anlage sieht man die Probleme leider nicht auf den ersten Blick.&amp;nbsp; Hier muss man nach erfolgter Messung die Spannungen noch auf die Strangl&amp;auml;nge des Referenzstranges umrechnen. Ist diese Auswertung erfolgt, sucht man gezielt nach den auff&amp;auml;lligen Modulstr&amp;auml;ngen, die man dann mit anderen etwas aufw&amp;auml;ndigeren Methoden n&amp;auml;her untersuchen sollte.
&lt;br&gt;
	In sehr vielen Praxisf&amp;auml;llen kommt man mit dieser Strategie mit einem minimalen Aufwand bereits sehr vielen Fehlern zielsicher und vor allem schnell auf die Spur.&amp;nbsp;&amp;nbsp;
&lt;br&gt;
	Wenn man zum Beispiel auff&amp;auml;llige Modulstr&amp;auml;nge ausgemacht hat, bei denen die Leerlaufspannung deutlich niedriger ist, als am Referenzstrang kommen verschiedene Fehler in Frage. Oft sind es ganz banale Dinge, wie einzelne Module, die nicht ordentlich in den Strang verschaltet wurden. Manchmal aber auf&lt;a href=&quot;http://www.photovoltaikbuero.de/pvKnowHowBlog/tagid/150&quot; rel=&quot;nofollow&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt; &lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;http://www.photovoltaikbuero.de/pvKnowHowBlog/tagid/150&quot; rel=&quot;nofollow&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;defekte Bypassdioden&lt;/a&gt;, die bei einem &amp;Uuml;berspannungsereignis einen Schaden erlitten haben und nun ein Drittel des betroffenen Modules kurzschlie&amp;szlig;en.
&lt;br&gt;
	Erst jetzt, nach erfolgter Voruntersuchung geht es an die Detailarbeit mit den etwas aufwendigeren Methoden. An einem sonnigen Tag, kann man z.B. die auff&amp;auml;lligen Modulstr&amp;auml;nge thermographieren. Kurzgeschlossene Bypassdioden zeigen dann &lt;a href=&quot;http://www.photovoltaikbuero.de/pvKnowHowBlog/EntryId/211/Das-typische-Schachbrettmuster-im-Thermogramm-von-Solarmodulen&quot; rel=&quot;nofollow&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;das typische Schachbrettmuster&lt;/a&gt;, das ich bereits in einem anderen Blogartikel ausf&amp;uuml;hrlich beschrieben habe. Nicht angeschlossene Module w&amp;uuml;rden auf einem Thermogramm am Tage etwas w&amp;auml;rmer (ca. 2-3Kelvin) erscheinen, als Module die normal im MPP (Maximum Power Point) betrieben werden. Wenn das Wetter nicht so gut ist, kann man &lt;a href=&quot;http://pvserve.de/&quot; rel=&quot;nofollow&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;mit Hilfe des pvServe&lt;/a&gt; die Solarmodule r&amp;uuml;ckw&amp;auml;rts bestromen. Auch mit dieser Methode, &lt;a href=&quot;http://www.photovoltaikbuero.de/pvKnowHowBlog/EntryId/192/Nacht-Thermographie#506&quot; rel=&quot;nofollow&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;der R&amp;uuml;ckstromthermographie&lt;/a&gt;, kann man durch die k&amp;uuml;nstlich hergestellten Temperaturunterschiede auf den Modulglasscheiben die oben genannten Fehler (nicht angeschlossene Module und defekte Bypassdioden) finden.&amp;nbsp; Erst wenn sich auch mit diesen Methoden keine Auff&amp;auml;lligkeiten an den untersuchten Str&amp;auml;ngen zeigen, sollte man einen Nachttermin vereinbaren und die Anlage mit der &lt;a href=&quot;http://www.photovoltaikbuero.de/pvKnowHowBlog/tagid/143&quot; rel=&quot;nofollow&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Outdoor-Elektrolumineszenzmethode&lt;/a&gt; unter die Lupe nehmen.&lt;a href=&quot;/Portals/0/Blog/Files/6/227/Windows-Live-Writer-Fehler-an-Photovoltaikanlagen-effektiv-s_1173D-image_2.png&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;&lt;img alt=&quot;Das Bild zeigt die Messwerte im Verh&amp;auml;ltnis zum Referenzstrang. Die auff&amp;auml;lligen Str&amp;auml;nge wurden markiert.&quot; src=&quot;http://www.photovoltaikbuero.de/Portals/0/Blog/Files/6/227/Windows-Live-Writer-Fehler-an-Photovoltaikanlagen-effektiv-s_1173D-image_2.png&quot; style=&quot;border: 0px; padding-top: 0px; padding-left: 0px; margin: 10px 10px 10px 0px; display: inline; padding-right: 0px; width: 644px; height: 238px; background-image: none;&quot; title=&quot;Messungen gegen einen Referenzstrang&quot;&gt;&lt;/a&gt;
&lt;br&gt;
	&lt;em&gt;Das Bild zeigt die Messwerte im Verh&amp;auml;ltnis zum Referenzstrang. Die auff&amp;auml;lligen Str&amp;auml;nge wurden markiert.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
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<category>Photovoltaik</category>
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<pubDate>Tue, 23 Sep 2014 17:32:11 +0000</pubDate>
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<title>Welches Kennlinienmessgerät ist zu empfehlen ?</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/4449/welches-kennlinienmessger%C3%A4t-ist-zu-empfehlen</link>
<description>Ich bin Solarteur und denke über die Anschaffung eines Kennlinienmessgerätes zur Überprüfung von Solarstromanlagen nach. Gibt es irgendwo im Netz eine Übersicht welche Geräte am Markt verfügbar sind und gibt es hier im Forum bereits Experten die Erfahrungen mit den verschiedenen Geräten gemacht haben ?</description>
<category>Photovoltaik</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/4449/welches-kennlinienmessger%C3%A4t-ist-zu-empfehlen</guid>
<pubDate>Fri, 06 Jun 2014 10:33:31 +0000</pubDate>
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