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<title>Top50-Solar Experts - Neue Beiträge mit energiekonzerne-Tag</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/tag/energiekonzerne</link>
<description>RSS-Feed von Top50-Solar Experts</description>
<item>
<title>Kämpfen die Energiekonzerne ums Überleben?</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/7279/k%C3%A4mpfen-die-energiekonzerne-ums-%C3%BCberleben</link>
<description>


&lt;p&gt;
		 Kurz vor Fukushima, also im M&amp;auml;rz 2011, war eine RWE-Aktie noch 55 Euro wert. Heute notiert sie bei knapp 19 Euro. In dieser schwierigen Situation kommen auch Konzern-Chefs der alten Energiewirtschaft auf &amp;bdquo;verr&amp;uuml;ckte&amp;ldquo; Ideen. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Die aktuelle Werbung des RWE-Konzerns beginnt mit dem Wort &amp;bdquo;Verr&amp;uuml;ckt?&amp;ldquo; Und der Text geht dann so: &amp;bdquo;Strom selber erzeugen und speichern? Das soll schon f&amp;uuml;r 5.000 Euro m&amp;ouml;glich sein, einschlie&amp;szlig;lich Speicher im Keller und Montage&amp;ldquo;. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Graben die sich nicht selbst das Wasser ab, wenn sie ihre Kunden auffordern, selbst zum Stromerzeuger zu werden? Das ist so, aber sie haben gar keine andere Wahl. Von etwa 20 Millionen Geb&amp;auml;uden in Deutschland stehen noch immer die meisten v&amp;ouml;llig umsonst in der Gegend herum, obwohl die Sonne auf jedes Dach scheint. Aber das wird sich in den n&amp;auml;chsten Jahren radikal &amp;auml;ndern, wenn sich herumspricht, dass der selbsterzeugte Sonnenstrom weniger als halb so viel kostet als der Strom aus der Steckdose. 1.5 Millionen Hausbesitzer oder Fabrikbesitzer haben schon Solarstromanlagen auf ihre D&amp;auml;cher geschraubt und ernten &amp;uuml;ber mehrere Jahrzehnte preisg&amp;uuml;nstigen Strom und nach etwa zw&amp;ouml;lf Jahren beinahe kostenlosen Strom. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Je mehr und je schneller die Deutschen umsteigen, desto weniger verdienen die alten vier &amp;bdquo;Strom-Besatzungsm&amp;auml;chte&amp;ldquo;. Wenn sie &amp;uuml;berhaupt noch Geld verdienen wollen, dann m&amp;uuml;ssen sie so rasch wie m&amp;ouml;glich auf Erneuerbare umsteigen und Energiedienstleister werden. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Das Grundgesch&amp;auml;ft der alten Energieerzeugung hie&amp;szlig; &amp;uuml;ber Jahrzehnte: Mit gro&amp;szlig;en Kraftwerken viel Geld verdienen. Diese Zeiten sind endg&amp;uuml;ltig vorbei. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Das Fraunhofer-Institut hat soeben errechnet, dass im Juli 2015 die Solaranlagen in Deutschland bereits genau so viel Strom erzeugt haben wie alle noch laufenden AKW zusammen. Und nach dem Atomausstieg kommt unweigerlich der Kohleausstieg. Seit Fukushima hat allein RWE 19 Milliarden Euro an B&amp;ouml;rsenwert verloren. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Es ist v&amp;ouml;llig klar, wem die Zukunft geh&amp;ouml;rt. Den gro&amp;szlig;en Konzernen bleibt gar nichts anderes &amp;uuml;brig als so rasch wie m&amp;ouml;glich auf Erneuerbare umzusteigen. Sie m&amp;uuml;ssen radikal umsteuern, wenn sie &amp;uuml;berhaupt noch mitspielen wollen. Kohle, Gas, &amp;Ouml;l und Uran gehen bald zu Ende, aber Sonne, Wind und Wasserkraft haben wir ewig und weitgehend kostenlos, weil es den Stoff umsonst gibt als Geschenk des Himmels. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Bei RWE waren einmal 150.000 Menschen besch&amp;auml;ftigt, heute gerade noch 60.000. Das zus&amp;auml;tzliche Problem: Ruhrgebietsst&amp;auml;dte wie Bochum, Essen Dortmund, Oberhausen, Hamm und Gelsenkirchen h&amp;auml;ngen durch Beteiligungen am Tropf der alten Energiewirtschaft wie ein Junkie an der Nadel. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		&amp;Uuml;ber die neuen Konzernstrukturen will RWE noch in dieser Woche entscheiden. Die Energiekonzerne k&amp;auml;mpfen jetzt ums &amp;Uuml;berleben. 
	&lt;/p&gt;

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<category>Energiewende</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/7279/k%C3%A4mpfen-die-energiekonzerne-ums-%C3%BCberleben</guid>
<pubDate>Tue, 11 Aug 2015 12:58:46 +0000</pubDate>
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<item>
<title>Wie die Regierung die Abhängigkeit von Öl- und Gasimporten zementieren will</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/3905/wie-die-regierung-die-abh%C3%A4ngigkeit-von-%C3%B6l-und-gasimporten-zementieren-will</link>
<description>Die Energieversorgung in Deutschland hängt entscheidend von Energieimporten ab. Inzwischen führen wir Jahr für Jahr Erdgas, Erdöl, Kohle und Uran für über 100 Milliarden Euro ein. Die Krim-Krise zeigt uns deutlich, dass ein Fortführen dieser Energiepolitik enorme Risiken birgt. Eine starke Preiserhöhung für Öl oder Gas würde die deutsche Wirtschaft und die Verbraucher empfindlich treffen. Nur ein schneller Wechsel zu erneuerbaren Energien kann uns aus dieser Abhängigkeit befreien und die steigenden Treibhausgasemissionen in Deutschland endlich spürbar senken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geschäftsmodell der großen Energiekonzerne gerät immer mehr ins Wanken und RWE hat erstmals seit 60 Jahren rote Zahlen geschrieben. Daher ist die Regierung fest entschlossen, die erneuerbare Konkurrenz zu den fossilen und nuklearen Kraftwerken der Energieriesen in Schach halten. Statt mutig den Weg in eine Unabhängigkeit von fossilen Rohstoffen zu gehen, plant die Bundesregierung eine noch nie da gewesene Drosselung des Ausbaus erneuerbarer Energien. Wurden im Jahr 2012 noch Photovoltaikanlagen mit über 7,5 Gigawatt installiert, sollen es dieses Jahr nur noch maximal 2,5 Gigawatt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile ist die Photovoltaik allerdings so preiswert geworden, dass eine Senkung der Vergütung alleine nicht mehr ausreicht. Solarstrom ist inzwischen deutlich günstiger als Strom vom Energieversorger. Es wird immer interessanter, auf eine Einspeisevergütung zu verzichten und den Solarstrom selbst zu verbrauchen, um dadurch den teuren Strom der Energieversorger zu sparen. Damit verlieren diese aber immer mehr an Marktanteilen. Eine Eigenverbrauchsumlage soll nun diese Entwicklung stoppen. Der Eigenverbrauch in Kern- und Kohlekraftwerken bei Energiekonzernen und Industrieunternehmen bleibt bei den Planungen selbstredend von der Umlage befreit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits in absehbarer Zeit wird die Einspeisevergütung für Solarstrom sogar unter die Preise für Heizöl und Erdgas fallen. Spätestens dann wird es interessant, Stromstrom auch für Heizungszwecke einzusetzen, um damit den Bezug von Heizöl und Erdgas zu reduzieren. Die ersten Hersteller haben bereits Systeme zur photovoltaischen Heizungsunterstützung im Angebot. Diese decken über eine Wärmepumpe oder einen Heizstab größere Teile der Heizwärme durch Solarstrom. Die geplante Eigenverbrauchsumlage wird den Trend zur solaren Wärmeerzeugung allerdings im Keim ersticken. Die geplante Umlage von rund 4,4 Cent pro Kilowattstunde entspricht einer Sonderabgabe auf Heizöl von 44 Cent pro Liter, nur dass diese nicht auf Öl oder Gas, sondern auf Solarstrom erhoben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit würde die Bundesregierung nicht nur die Geschäftsmodelle der Energiekonzerne retten, sondern auch die Abhängigkeit von Öl- und Gasimporten weiter zementieren. Dies scheint der Regierung durchaus bewusst zu sein. Minister Gabriel nannte Erdgasimporte aus Russland alternativlos. Wenn man den Ausbau erneuerbarer Energien wie geplant radikal reduziert, ist das sicher richtig. Gut für Deutschland, unsere Bürger und unsere Wirtschaft ist das aber nicht. Wir dürfen nicht länger zusehen, wie die Regierung die Zunftschancen unseres Landes zugunsten einzelner Lobbygruppen beerdigt.</description>
<category>Energiewende</category>
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<pubDate>Tue, 08 Apr 2014 08:54:49 +0000</pubDate>
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<item>
<title>Abwrackprämie für Energiekonzerne</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/3836/abwrackpr%C3%A4mie-f%C3%BCr-energiekonzerne</link>
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&lt;p&gt;
	&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://experts.top50-solar.de/?qa=blob&amp;amp;qa_blobid=7465853838978884827&quot; style=&quot;width: 200px; height: 200px;&quot;&gt;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
	Den Energiekonzernen steht das Wasser bis zum Hals. RWE verk&amp;uuml;ndete erstmals seit 60 Jahren einen Milliardenverlust. Den anderen Energieriesen geht es wenig besser. Statt ambitioniert Solar- und Windkraftanlagen zu bauen, haben sie konsequent auf Laufzeitverl&amp;auml;ngerungen von Kernkraftwerken und neue Kohlekraftwerke gesetzt. Daher fand die Energiewende bisher ohne die Energiekonzerne statt. F&amp;uuml;r 2012 weist RWE in Deutschland einen Anteil erneuerbarer Energien von gerade einmal einem Prozent aus. 25 Prozent sind es inzwischen im Bundesdurchschnitt. Nun sitzen sie auf Kraftwerken, die keiner mehr braucht. Das &amp;Uuml;berangebot l&amp;auml;sst die B&amp;ouml;rsenstrompreise immer weiter abst&amp;uuml;rzen. Industriestrom ist in Deutschland inzwischen so billig wie lange nicht mehr.
&lt;br&gt;
	
&lt;br&gt;
	Viele Gemeinden, die einen erheblichen Teil der Aktien von RWE und Co. halten, geraten durch deren Niedergang zunehmend finanziell unter Druck. Sinnvolle Ma&amp;szlig;nahmen zur Energiewende stehen bei der Regierung daher schon lange nicht mehr auf der Priorit&amp;auml;tenliste. Ziel der Reformen von Minister Gabriel ist, die Energiekonzerne zu retten, ohne dabei die Industriestrompreise steigen zu lassen. Eine radikale Drosselung des Ausbaus erneuerbarer Energien soll den Energieriesen die n&amp;ouml;tige Zeit verschaffen, um ihre neu gebauten Kohlemeiler doch noch in die Gewinnzone zu bringen. Neue Stromtrassen sollen den immer schwerer zu vermarktenden Kohlestrom bis nach Bayern bringen. Die private Konkurrenz wird ausgebremst: Wer k&amp;uuml;nftig Solarstrom von seiner Scheune oder seinem Gewerbebetrieb selbst nutzt, soll eine Eigenverbrauchsumlage zahlen. Der Kraftwerkseigenverbrauch in Kohle- und Atomkraftwerken bleibt weiter umlagefrei.
&lt;br&gt;
	
&lt;br&gt;
	Dabei w&amp;uuml;rde eine Umlage auf den Kraftwerkseigenverbrauch bis zu zwei Milliarden Euro in die Kassen sp&amp;uuml;len und die Haushaltsstrompreise sp&amp;uuml;rbar reduzieren. Diese dienen zwar als Argument f&amp;uuml;r die Reformen, wirklich senken will sie aber niemand. Auch die k&amp;uuml;nftigen Generationen bleiben bei dem Spiel auf der Strecke. Klimaschutz hat in Deutschland ausgedient. Die Kohlendioxidemissionen steigen durch die zunehmende Kohleverstromung seit zwei Jahren wieder an. Unsere Vorreiterrolle bei den Zukunftstechnologien ist ebenfalls in Gefahr. China hat 2013 bereits f&amp;uuml;nfmal so viel Solar- und Windkraftanlagen errichtet wie Deutschland. Wir haben hingegen den Solarenergiezubau mehr als halbiert und damit 40 000 Arbeitspl&amp;auml;tze in der Solarbranche vernichtet. Statt intensiv auf heimische erneuerbare Energien zu setzen und uns damit von politisch problematischen Staaten unabh&amp;auml;ngig zu machen, geben wir weiterhin Jahr f&amp;uuml;r Jahr 100 Milliarden Euro f&amp;uuml;r Energieimporte aus.
&lt;br&gt;
	
&lt;br&gt;
	Wir brauchen in Deutschland endlich mutige Politiker, die Tempo beim Ausbau erneuerbarer Energien machen. Das funktioniert nur mit einem Ausstiegsplan aus der Kohlenutzung, notfalls &amp;uuml;ber eine Abwrackpr&amp;auml;mie. Nicht zukunftsf&amp;auml;hige Energiekonzerne m&amp;uuml;ssen zur Not abgewickelt und der Strukturwandel in den Regionen sozialvertr&amp;auml;glich abgefedert werden. Nur wenn wir diese Mammutaufgabe erledigen, kann Deutschland seine F&amp;uuml;hrungsrolle bei den Zukunftstechnologien behaupten und durch wirksame Klimaschutzma&amp;szlig;nahmen die Lebensgrundlagen unserer Kinder erhalten.&lt;/p&gt;
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<category>Energiewende</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/3836/abwrackpr%C3%A4mie-f%C3%BCr-energiekonzerne</guid>
<pubDate>Wed, 02 Apr 2014 09:32:26 +0000</pubDate>
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