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<title>Top50-Solar Experts - Neue Beiträge mit eeg-novelle-Tag</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/tag/eeg-novelle</link>
<description>RSS-Feed von Top50-Solar Experts</description>
<item>
<title>Was ändert sich durch die EEG-Novelle 2017 für &quot;kleine&quot; PV-Anlagenbeiber?</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/8305/was-%C3%A4ndert-sich-durch-die-eeg-novelle-2017-f%C3%BCr-kleine-pv-anlagenbeiber</link>
<description>


&lt;p&gt;
		 Da ich noch nicht das gesamte EEG 2017 studieren konnte hier die Frage auch an die Kollegen. 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Eines ist aber klar: die Einspeiseverg&amp;uuml;tung f&amp;uuml;r &quot;kleine&quot; PV-Anlage auf Geb&amp;auml;uden steigt in den n&amp;auml;chsten Monaten in mehreren Schritten an. Das ist f&amp;uuml;r PV-Anlagen relevant, die nicht nur f&amp;uuml;r den Eigenverbrauch erzeugen, sondern auch &amp;Uuml;berschussstrom ins Netz einspeisen. Die von mir auf Basis aktueller Daten f&amp;uuml;r die n&amp;auml;chsten Monate prognostizierten Einspeisetarife sind in der beiliegenden Tabelle aufgef&amp;uuml;hrt: &lt;a title=&quot;pdf-Dokument (94 kb)&quot; href=&quot;http://www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/?qa=blob&amp;amp;qa_blobid=4467690277803928851&quot; rel=&quot;&quot;&gt;SDR_PV-Zubau-D_160707aho_Zubau&amp;amp;Tarif.pdf (94 kb)&lt;/a&gt; 
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Wichtig: 
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;
	

&lt;ul&gt;

&lt;li&gt;
			PV-Anlagen mit &amp;uuml;berwiegend Eigenverbrauch (z. B. mit Stromspeicher) sollten m&amp;ouml;glichst schnell bauen - diese profitieren NICHT (oder nur sehr wenig) durch steigende Einspeisetarife. 
		&lt;/li&gt;
		

&lt;li&gt;
			auch sonstige Interessenten sollten nicht lange zuwarten, sondern die Anlagen so schnell wie m&amp;ouml;glich bauen, aber ggf. erst zu einem sp&amp;auml;teren Zeitpunkt fertigstellen. Denn: aufgrund der Marktbereinigung der letzten Monate sind die Kapazit&amp;auml;ten bei guten Solarfachbetrieben stark geschrumpft. Im n&amp;auml;chsten Jahr ist mit l&amp;auml;ngeren Wartezeiten und ggf. auch steigenden Preisen bei PV-Anlagen zu rechnen. 
		&lt;/li&gt;
	&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;
		Infos zum Zubau und zur Verg&amp;uuml;tung gibt's hier: &lt;a href=&quot;http://solardoktor.de/eeg-novelle-2017-pv-einspeiseverguetung/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;http://solardoktor.de/eeg-novelle-2017-pv-einspeiseverguetung/&lt;/a&gt; 
	&lt;/p&gt;
	

&lt;p&gt;
		Gibt's sonst noch wichtige Neuerungen f&amp;uuml;r PV-Kleinanlagen im EEG 2017, die hier noch erw&amp;auml;hnenswert sind?
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;

</description>
<category>Photovoltaik</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/8305/was-%C3%A4ndert-sich-durch-die-eeg-novelle-2017-f%C3%BCr-kleine-pv-anlagenbeiber</guid>
<pubDate>Fri, 15 Jul 2016 08:36:20 +0000</pubDate>
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<item>
<title>Über die Verstümmelung des Erneuerbaren-Energien-Gesetz</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/7746/%C3%BCber-die-verst%C3%BCmmelung-des-erneuerbaren-energien-gesetz</link>
<description>


&lt;p&gt;Wussten Sie, dass der Bundestag &amp;uuml;ber einen Redaktionsstab verf&amp;uuml;gt, der Gesetzentw&amp;uuml;rfe auf sprachliche Richtigkeit und Verst&amp;auml;ndlichkeit pr&amp;uuml;ft? Festgeschrieben ist dies in &amp;sect; 80 a der Gesch&amp;auml;ftsordnung des Deutschen Bundestages. Wenn man bedenkt, dass Gesetze verstanden und eingehalten werden sollen, ist dies zun&amp;auml;chst eine ausgesprochen gute Idee. Der Haken? Der Redaktionsstab im Deutschen Bundestag wird nur t&amp;auml;tig, wenn der f&amp;uuml;r den Gesetzesentwurf federf&amp;uuml;hrende Ausschuss einen entsprechenden Beschluss zur &amp;Uuml;berpr&amp;uuml;fung fasst.
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;Die Vermutung liegt nahe, dass ein &amp;Uuml;berpr&amp;uuml;fungs-Beschluss zum Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) schon lange nicht mehr getroffen wurde. Vor allem das aktuelle EEG ist in seiner Unverst&amp;auml;ndlichkeit kaum zu &amp;uuml;berbieten. In 104 Paragraphen und dazugeh&amp;ouml;renden Verordnungen findet man eine monstr&amp;ouml;se Anh&amp;auml;ufung an Vorschriften und B&amp;uuml;rokratievorgaben, die bestens daf&amp;uuml;r geeignet sind, rechtliche Auseinandersetzungen anzusto&amp;szlig;en oder geplante Investitionen zu beerdigen.
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;Viele dieser Regelungen erfordern Nachweise oder &amp;Uuml;berwachungsmechanismen. Ungen&amp;uuml;gend aufeinander abgestimmte Details und &amp;Auml;nderungen f&amp;uuml;hren zu einem reinen Irrgarten. Vor allem unbestimmte Rechtsbegriffe wie &amp;bdquo;unverz&amp;uuml;glich&amp;ldquo;, &amp;bdquo;unmittelbar&amp;ldquo;, &amp;bdquo;angemessen&amp;ldquo;, &amp;bdquo;r&amp;auml;umliche N&amp;auml;he&amp;ldquo;, &amp;bdquo;notwendig&amp;ldquo; sind besonders dann problematisch, wenn Investitionen in Techniken angesto&amp;szlig;en werden sollen, die im absoluten Widerstreit zur etablierten Wirtschaftsstruktur stehen. Sprachbarrieren in Gesetzen sind das Ergebnis von (partei-)politischen Interessen, Kompromissen sowie von Lobbyisten-T&amp;auml;tigkeiten.
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;In den letzten Jahre mussten wir erfahren, wie eine EEG-Novelle die andere jagte; was im vorangegangenen Jahr noch galt, war bald schon wieder Vergangenheit. Im Schweinsgalopp wurden - je nach politischer Stimmungslage in der Regierung - F&amp;ouml;rder- und Hemmungsregeln geschaffen und wieder zur&amp;uuml;ckgenommen. Auch Verordnungserm&amp;auml;chtigungen nehmen zu, die ohne nochmalige Zustimmung des Bundestages erlassen werden k&amp;ouml;nnen. Sie schaffen weiteren Regelungszwang und hinterlassen rechtliche Grauzonen. Irritationen und Rechtsstreitereien sind zum Sinnbild des einstmals sehr erfolgreichen Gesetzes geworden.
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;Wer denkt, mit einem deutlichen &amp;bdquo;Stopp&amp;ldquo; zumindest jetzt Einhalt in die Regelungswut bringen zu k&amp;ouml;nnen, kommt zu sp&amp;auml;t. Auch in diesem Jahr wird es wieder eine EEG-Novelle geben, von der wenig Erfreuliches zu erwarten ist. Dass diese Version des EEG dann zumindest verst&amp;auml;ndlicher wird, ist kaum zu erwarten.
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;Der Einwand, dass Gesetze eben Fachtexte seien, deren Materie oftmals sehr komplex und damit in der Terminologie schwer zu verstehen seien, &amp;uuml;berzeugt wenig. Zwar erfordert der Umbau der Energiewirtschaft auf Erneuerbare Energien eine Regelungstiefe, die unumg&amp;auml;nglich ist. Ma&amp;szlig;geblicher jedoch ist der Konflikt zwischen etablierter Energiewirtschaft und EE-Branche. Auch heute, nach mehr als 15 Jahren EEG, ist ein z&amp;uuml;giger Umstieg auf Erneuerbare &amp;bdquo;im Konsens&amp;ldquo; illusorisch. Bereits 2010 analysierte der - leider fr&amp;uuml;hzeitig verstorbene - SPD-Politiker Hermann Scheer in seinem Buch &amp;bdquo;Der energethische Imperativ&amp;ldquo;:
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;&amp;bdquo;Der suggerierte Konsens &amp;uuml;ber erneuerbare Energien lenkt davon ab, dass die eigentlichen Konflikte erst begonnen haben, allerdings in ver&amp;auml;nderter Gemengelage. (...) Diese Konflikte unterscheiden sich zwar von den fr&amp;uuml;heren um erneuerbare Energien, sind jedoch auch tiefgreifender geworden. Wo der Wechsel zu erneuerbaren Energien praktisch eingeleitet ist, geht es jetzt ans &amp;bdquo;Eingemachte&amp;ldquo;: Die praktische Abl&amp;ouml;sung atomarer und fossiler Energien betrifft unmittelbar die Struktur des etablierten Energiesystems, die eng mit den herrschenden Produktions- und Konsumbedingungen, Wirtschaftsordnungen und politischen Institutionen erworben ist. Sie r&amp;uuml;hrt unmittelbar an die Existenzinteressen der etablierten Energiewirtschaft, die der gr&amp;ouml;&amp;szlig;te und vor allem politisch einflussreichste Sektor der Weltwirtschaft ist.&amp;ldquo; (Seite 15)
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;Das heutige EEG ist das Ergebnis dieser tiefgreifenden Auseinandersetzung. Es ist zum Investoren-Schreckgespenst mutiert. Der perfide Plan zur Verst&amp;uuml;mmelung des EEG ist aufgegangen, das &amp;bdquo;Bravo&amp;ldquo; der konventionellen Energiewirtschaft quasi zu h&amp;ouml;ren.
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;Wenn alles so bleibt, wird die Energiewende weiterhin nur im Schneckentempo vorankommen. Denn neben den Sprachbarrieren st&amp;ouml;ren auch so grunds&amp;auml;tzliche Festlegungen wie Ausbaubegrenzungen, Ausschreibungen, Vermarktungspflichten, monatliche Verg&amp;uuml;tungsk&amp;uuml;rzungen und das sog. Lastmanagement bei EE-Anlagen - um nur einige H&amp;uuml;rden zu nennen - den Ausbau der Erneuerbaren empfindlich.
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;In &amp;sect; 2 (1) &amp;bdquo;Grunds&amp;auml;tze des Gesetzes&amp;ldquo; im EEG 2014 liest man: &amp;bdquo;Strom aus erneuerbaren Energien und Grubengas soll in das Elektrizit&amp;auml;tsversorgungsystem integriert werden.&amp;ldquo; Wir sollten deutlich widersprechen: Erneuerbare Energien lassen sich in das bestehende System nicht &amp;bdquo;integrieren&amp;ldquo;. Das bestehende System geh&amp;ouml;rt abgeschafft! 
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
		
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;

</description>
<category>Energiewende</category>
<guid isPermaLink="true">//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/7746/%C3%BCber-die-verst%C3%BCmmelung-des-erneuerbaren-energien-gesetz</guid>
<pubDate>Mon, 01 Feb 2016 11:15:21 +0000</pubDate>
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